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Interesse an Sozialkunde und Wirtschaft ist unerlässlich, da Altenpfleger_innen die Zusammenhänge des Sozialsystems verstehen und sich mit betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Altenpflege befassen müssen.

Die Pflege alter Menschen ist außerdem von ethischen Grundsätzen geprägt. Daher ist auch ein gutes Gespür für ethische und religiöse Fragen wichtig.

Musikalisches und künstlerisches Interesse kommt Altenpfleger_innen ebenfalls zugute: Wer ein Musikinstrument spielen oder gut basteln und zeichnen kann, bereichert mit seinen Fähigkeiten Veranstaltungen und den Alltag von Heimbewohnern_innen.

Höhe der Ausbildungsvergütung
Auszubildende erhalten vom Träger ihrer praktischen Ausbildung ein Ausbildungsentgelt.

Einrichtungen des öffentlichen Dienstes bieten folgende Vergütung:
1. Ausbildungsjahr: 826 Euro
2. Ausbildungsjahr: 887 Euro
3. Ausbildungsjahr: 988 Euro

Berufsalltag
Gesellschaftlich werden ältere Menschen grundsätzlich leider vernachlässigt. Hilfsbereite Menschen, die Nächstenliebe als ethischen Grundsatz beherzigen, finden daher in der Altenpflege eine dankbare Beschäftigung.

Der Beruf hat Zukunft: Laut Statistischem Bundesamt leben im Jahr 2050 hierzulande doppelt so viele Rentner wie Kinder. Der Markt der Seniorenheime wächst und gut ausgebildete, motivierte Altenpfleger_innen haben Karrierechancen wie nie zuvor.

Wer gut arbeitet, kann relativ schnell Verantwortung übernehmen - von der Stationsleitung über die Pflegedienstleitung bis hin zur Heimleitung. Männliche Bewerber sind besonders gerne gesehen, denn bislang wird nur jede vierte Stelle in der Altenpflege mit einem Mann besetzt.

Die Ausbildungsvergütung für Altenpfleger_innen liegt mit gut 800 Euro über der von Kfz-Mechatronikern_innen (rund 640 Euro) und ist somit auch finanziell attraktiv. Und mit abgeschlossener Berufsausbildung verdienen Altenpfleger_innen auch mehr als beispielsweise Bürokaufleute.

Leider gibt es in diesem Beruf auch heftige Missstände: Häufig können die pflegebedürftigen Menschen im Heim aus Personalmangel nicht mehr angemessen versorgt werden. So bleibt oft wenig Zeit für einen einfühlsamen Kontakt.

Zudem nimmt die Dokumentation der pflegerischen Tätigkeiten immer mehr Raum ein. Die Kontrolle durch Aufsichtsorgane, wie den medizinischen Dienst der Krankenkassen, hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärft - es ist zu viel Kritik an den Zuständen in Pflegeheimen laut geworden.

  • Berufstyp: Anerkannter Ausbildungsberuf
  • Voraussetzung: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe vorwiegend Jugendliche mit mittlerem Bildungsabschluss ein.
  • Ausbildungsart: Duale Berufsausbildung, geregelt nach Berufsbildungsgesetz (kurz BBiG, PDF-Download)
  • Ausbildungsdauer: Drei Jahre
  • Lernorte: Betrieb und Berufsschule

Tätigkeiten
Die Hauptaufgabe von medizinischen Fachangestellten besteht im Assistieren bei der ärztlichen Untersuchung, Behandlung, Betreuung und Beratung von Patienten_innen.

Medizinische Fachangestellte legen beispielsweise Verbände an, bereiten Spritzen vor oder nehmen Blut ab. Sie informieren Patienten_innen über Vor- und Nachsorge, führen Laborarbeiten durch und pflegen medizinische Instrumente.

Sie dokumentieren Behandlungsabläufe für die Patientenakten und sorgen für die Abrechnung der erbrachten Leistungen. Außerdem empfangen sie Patienten_innen und vergeben Termine.

Einsatzorte
Übliche Einsatzorte sind Arztpraxen aller Fachgebiete, Krankenhäuser, Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens oder ambulante Pflegedienste. Dort arbeiten medizinische Fachangestellte am Empfang, in Behandlungsräumen, im Labor und im Büro.

Gefragte Fähigkeiten
Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind Schlüsselqualifikationen für diesen Beruf: Medizinische Fachangestellte dokumentieren beispielsweise Laborergebnisse und arbeiten mit Arzneimitteln. Beim Umgang mit schwer kranken Patienten_innen sind psychische Stabilität und Einfühlungsvermögen gefragt.

Als Assistenz bei ärztlichen Behandlungen und Untersuchungen ist es wichtig, biologische und medizinische Zusammenhänge zu verstehen, Interesse an diesen Fachgebieten ist also von Vorteil. Chemisches Fachwissen ist für die Auswertung von Laborergebnissen notwendig.

Medizinische Fachangestellte führen außerdem Schriftverkehr mit Patienten_innen oder Versicherungsträgern und füllen Behandlungs-­, Heil-­ und Kostenpläne aus. Hierfür müssen sie deutsche Rechtschreibung und Grammatik sicher beherrschen. Bei Abrechnungen aller Art hilft mathematisches Verständnis.

Höhe der Ausbildungsvergütung
Pro Monat (beispielhaft):
1. Ausbildungsjahr: 531 Euro
2. Ausbildungsjahr: 572 Euro
3. Ausbildungsjahr: 616 Euro

Berufsalltag
Medizinische Fachangestellte sind gut ausgebildete Fachkräfte. Gleichzeitig verringert sich die Zahl der Schulabgänger_innen und viele Arztpraxen plagen sich mit Nachwuchssorgen. Junge Menschen können dadurch mit ausreichend vielen Lehrstellen in diesem Beruf rechnen - und anschließend auch mit einem Arbeitsplatz.

Auszubildende sollten allerdings auf die Qualität ihrer Ausbildung achten: Wenn der Betrieb das prüfungsrelevante Wissen nicht vermitteln kann, muss er ein Praktikum in den entsprechenden Fachrichtungen ermöglichen!

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• S. ___, Newborn Screening Saves Lives Act of 2007

• Nomination of Miguel Campaneria, of Puerto Rico, to be a Member of the National Council on the Arts

• S. 1695, Biologics Price Competition and Innovation Act

• S. 1693, Wired for Health Care Quality Act

• S. 793, The Reauthorization of the Traumatic Brain Injury Act

• S. 1011, Recognizing Addiction as a Disease Act of 2007

• Any nominations ready for action

• S. ____, The Higher Education Access Reconciliation Act

• S. ____, The Higher Education Amendments of 2007

• Any nominations cleared for action

• S. 1082: The Prescription Drug User Fee Amendments of 2007, as amended by the Food and Drug Administration Revitalization Act.

• Any nominations cleared for action

• S. 624, National Breast and Cervical Cancer Early Detection Program Reauthorization Act of 2007

• S. 845, Keeping Seniors Safe From Falls Act of 2007

• S. 657, Trauma Care Systems Planning and Development Act of 2007

• Nomination of W. Craig Vanderwagen, of Maryland, to be Assistant Secretary for Preparedness and Response, Department of Health and Human Services

• S. 558 Mental Health Parity Act of 2007

• S. 556 Head Start for School Readiness Act

• Nomination of Leon Sequeira, of Virginia, to be Assistant Secretary of Labor

• S. ___, Genetic Information Nondiscrimination Act

• Randolph James Clerihue, to be Assistant Secretary of Labor, Department of Labor

• Jane M. Doggett, to be a Member of the National Council on the Humanities, National Foundation on the Arts and the Humanities

• Andrew von Eschenbach, to be Commissioner of Food and Drugs, Department of Health and Human Services

• Stephen Goldsmith, to be Member of the Board of Directors of the Corporation for National and Community Service, Corporation for National and Community Service

• Roger L. Hunt, to be Member of the Board of Trustees of the Harry S Truman Scholarship Foundation, Harry S Truman Scholarship Foundation

• John E. Kidde, to be a Member of the Board of Trustees of the Harry S Truman Scholarship Foundation, Harry S Truman Scholarship Foundation

• Lauren M. Maddox, to be Assistant Secretary for Communications and Outreach, Department of Education

• Eliza McFadden, to be Member of the National Institute for Literacy Advisory Board, National Institute For Literacy

• Sandra Pickett, to be a Member of the National Museum and Library Services Board, Institute of Museum and Library Services

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Wer kennt das nicht: Rückenschmerzen am Ende eines Arbeitstages. Weil so viele Menschen davon betroffen sind, gibt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) auf der Internetseite „Bewusst bewegen - auch im Job“ wichtige Hinweise wie Sie Nacken- oder Rückenschmerzen vorbeugen können.
https://www.gdabewegt.de

Überarbeitung und Überprüfung des Themas → Aspergillus niger.

Die Bundesregierung hat alle wichtigen Änderungen im Zahlungsverkehr ab dem 13. Januar 2018 zusammengefasst.
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: Das ändert sich 2018 im Zahlungsverkehr.

Im Oktober 2017 erschien der aktuelle gemeinsame nationale Bericht des BVL und RKI zu lebensmittel­bedingten Krankheits­ausbrüchen in Deutschland 2016. Die entsprechenden Textabschnitte wurden aktualisiert.
Bettina Rosner, Ursula Mikolajetz, Antje Schonsky (2017): Gemeinsamer nationaler Bericht des BVL und RKI zu lebensmittel­bedingten Krankheits­ausbrüchen in Deutschland 2016.

Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse hat ein Lernmodul zum Umgang mit Leitern herausgebracht. Die Bearbeitung des Lernmoduls beansprucht etwa 20 Minuten. Zur Überprüfung des Lernergebnisses dient der Testbogen mit 15 Fragen.
BG ETEM: Sicher und gesund am Arbeitsplatz interAKTIV - Sicherheit auf Leitern.

Wer einen besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung erlangt hat, kann sich bei der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (sbb) um ein Stipendium bewerben. Mit dem Stipendium werden fachliche Lehrgänge, zum Beispiel zur Technikerin, zum Handwerksmeister oder zur Fachwirtin, aber auch fachübergreifende Weiterbildungen, zum Beispiel EDV-Kurse oder Intensivsprachkurse gefördert. Informationen zum Stipendium stehen auf der Internetseite:
https://www.sbb-stipendien.de/weiterbildungsstipendium.html

Anfang diesen Jahres begann die Café-Kette „Coffee By Di Bella“ in Mumbai glitzernden Kaffee zu verkaufen. Der Diamond Cappuccino' ist mit silbernem Glitter dekoriert, und den Gold Cappuccino krönt goldener essbarer Glitter. Wie MAIL Online berichtet kostet das Trend-Getränk nur 200 Indische Rupien, das sind ungefähr 2,60 Euro. Fotos des glitzernden Kaffeetraums kann man auf Mail Online bewundern:
Mail Online: Put some sparkle in your sip! Internet goes wild for an Indian café's GLITTER cappuccinos, which are sprinkled with edible 'gold' and 'diamond' fairy dust, 7.11.2017

Über den Link: https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum-29922.html können Sie auf das gebündelte Wissen über nachhaltigen Konsum des Bundeszentrums für Ernährung zugreifen.

Eine neue EU-Verordnung hat zum Ziel zukünftig den Acrylamidgehalt von Lebensmitteln wie Kartoffel- und Getreideprodukte sowie Kaffee zu senken. Acrylamid entsteht wenn Lebensmittel bei hohen Temperaturen gebraten, frittiert, geröstet oder gebacken werden. Da Acrylamid im Verdacht steht krebserregend zu sein sein, hat es sich die EU-Kommission zur Aufgabe gemacht Maßnahmen auszuarbeiten, durch die der Acrylamidgehalt in Lebensmitteln reduziert werden kann. Die am 21.11.2017 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichte Verordnung soll ab dem 11. April 2018 umgesetzt werden. Um den Acrylamidgehalt von Produkten zu verringern, sollen unter anderem Kartoffelsorten mit einem geringen Stärkeanteil verarbeitet werden. Außerdem sollen Lebensmittel wie Pommes Frittes und Brot bei möglichst niedrigen Temperaturen gegart und nur so lange frittiert und gebacken werden bis sie den nötigen Braunton erreicht haben.
WAZ Online: Neue Vorgaben für Pommes, Chips und Kekse vom 22.11.2017.
Eurofins Deutschland (2017): Acrylamid: Verordnung mit Richtwerten veröffentlicht. Letzte Aktualisierung am 23.11.2017.

Im September sind die Bayerischen Leitlinien zur Kitaverpflegung - Kita-Tischlein, deck dich! erschienen. Die 44-seitige Broschüre kann als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden.
Bayerische Leitlinien Kitaverpflegung - Kita-Tischlein, deck dich! Erschienen September 2017.

Sie möchten wissen, wie hoch der Durchschnittsverdienst in einer Berufsgruppe ist? Dann können Sie sich jetzt im „Entgeltatlas“ darüber informieren. Geben Sie das gewünschte Suchwort ein. Die gefundenen Berufe können Sie sich anschließend Alphabetisch oder nach Beschäftigten anzeigen lassen. Nachdem Sie einen Beruf angeklickt haben, wird auf einer Landkarte der Bundesrepublik Deutschland der Durchschnittsverdienst in den einzelnen Bundesländern angezeigt. Für eine Hauswirtschafterin / einen Hauswirtschafter z. B. liegt der Durchschnittsverdienst in NRW bei 2241 Euro, wohingegen in Niedersachsen der Durchschnittsverdienst 1893 Euro beträgt.
https://entgeltatlas.arbeitsagentur.de

Ausbildung und Beruf

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat ein Buch (289 Seiten) zu „Ausbildung & Beruf - Rechte und Pflichten während der Berufsausbildung“ herausgebracht. Hier steht viel Wissenswertes beispielsweise zum Ausbildungsvertrag, Ausbildungs- und Prüfungsmittel, Berufsschulunterricht, Urlaub, Prüfungen, Ausbildung im Ausland oder auch Begabtenförderung. Die etwa 2 MB große PDF-Datei kann kostenlos beim Ministerium heruntergeladen werden.
Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.) (2017): Ausbildung & Beruf.

Das Labor Weber & Leucht hat im Auftrag von Electrolux Professional untersucht, mit welchem Waschverfahren Wischbezüge am Besten aufbereitet werden. Untersucht wurde die Haltbarkeit und die Schmutzaufnahme der Wischbezüge. Die Studie ist online verfügbar.
Electrolux Professional (2017): Studie: Wischmopps aus der Profi-Waschmaschine halten mehr als doppelt so lange.

Ab dem 1.1.2018 steht die VAH-Desinfektionsmittelliste kostenlos online zur Verfügung.
http://www.vah-online.de/

Die Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission hat eine neue Internetseite bekommen. Diese Kommission beschreibt, was in Lebensmitteln enthalten und wie sie hergestellt werden sollten, damit sie den Erwartungen von Verbrauchern und den Qualitätsansprüchen zu entsprechen. Diese Ergebnisse werden in Leitsätzen zusammengefasst. Es gibt beispielsweise Leittexte für Brot und Kleingebäcken, Speiseeis, Gemüseerzeugnisse und Honig. Die Leitsätze können Sie als PDF-Datei bei der Lebensmittel-Kommission herunterladen.
http://www.deutsche-lebensmittelbuch-kommission.de/

Die Schweizer Eidgenossenschaft hat eine Nährwertdatenbank veröffentlicht. Betrieben wird die Datenbank vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV. Die Datenbank enthält Information über die Zusammensetzung der in der Schweiz erhältlichen Lebensmittel. Die Datenbank ist aktuell überarbeitet worden und enthält in dieser Version 10.600 Lebensmittel, die in 19 Ober- und 105 Unterrubriken eingeteilt sind. Neben den üblichen Nährwertangaben finden Sie in der Datenbank auch Informationen zum Alkohol- und Wassergehalt.
Schweizer Nährwertdatenbank

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) müssen Lebensmittel, die mit Milch, Käse, Joghurt oder Butter etc. bezeichnet sind, tierische Milch oder Milchprodukte enthalten. Bei veganen Produkten muss eindeutig erkennbar sein, dass sie aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellt sind. Das heißt Bezeichnungen wie „Soja-Milch“, „Tofu-Butter“ oder auch „Veggie-Cheese“ sind zukünftig nicht mehr zulässig. Ausnahmen gibt es für "Erzeugnisse, deren Art aufgrund ihrer traditionellen Verwendung genau bekannt ist, und/oder wenn die Bezeichnungen eindeutig zur Beschreibung einer charakteristischen Eigenschaft des Erzeugnisses" verwendet werden. Zu den Ausnahmen gehören im deutschsprachigen Raum z. B. Kokosmilch, Butterbirne, Leberkäs und Erdnussbutter.

Modellprojekt in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg startete am 1. März 2017 ein Modellprojekt rund um haushaltsnahe Dienstleistungen. Personen, die selbst länger arbeiten möchten und für die Erbringung haushaltsnaher Dienstleistungen jemanden sozialversicherungspflichtig beschäftigen, erhalten einen Zuschuss in Höhe von acht Euro je Stunde. Initiatoren sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg (WM), die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit (RD) und die Stiftung Diakonie Württemberg.
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Projektstart: Gutscheine für haushaltsnahe Dienstleistungen. Pressemitteilung vom 21.4.2017

Staub ist allgegenwärtig. In regelmäßigen Abständen muss er von Oberflächen entfernt werden. Aber was steckt im Staub? Einiges lässt sich mit bloßem Auge erkennen, anderes sieht man erst bei sehr großen Vergrößerungen. Das Team von der Sendung mit der Maus hat den Staub unter das Rasterelektronenmikroskop gelegt und nachgesehen, was sich in der grauen Masse verbirgt.
Sendung mit der Maus (2017): Hausstaub.

Zurzeit wird von Experten eine DIN-Norm „Krankenhausreinigung" erarbeitet. An der DIN-Norm arbeiten verschiedene deutsche Universitätskliniken sowie weitere medizinische Institutionen und Wissenschaftler zusammen. Im Frühjahr 2019 sollen die Ergebnisse vorgestellt werden. Es wäre wünschenswert, wenn bei der bedarfsgerechten Reinigung und Desinfektion nicht nur die Kosten, sondern auch die Hygiene eine Rolle spielten. Vielleicht wird dann auch wieder bundesweit die Reinigung am Wochenende eingeführt?
Bibliomed-Medizinische Verlagsgesellschaft mbH: DIN-Norm „Krankenhausreinigung" in Arbeit.

Datenschutz | Impressum | Letzte Aktualisierung: 03.05.2018

In Mehrfamilienhäusern mit Garten gibt es oft Streit darum, wer diesen in welchem Umfang nutzen darf. Oft ist die Gartennutzung unzureichend geregelt. Hier einige Tipps für Mieter und Miteigentümer.

Ärzte haben gegenüber ihren Patienten eine Aufklärungspflicht. Verletzen sie diese, kann der Patient Anspruch auf Schmerzensgeld haben – und zwar unabhängig davon, ob ein ärztlicher Kunstfehler vorliegt.

Jeder kennt die Faustregel bei Auffahrunfällen: Wer auffährt, ist immer schuld. Häufig ist tatsächlich ein zu geringer Sicherheitsabstand die Unfallursache. Oft ist die Faustregel aber auch nicht anwendbar..

Uns erreichen erneut Hinweise, dass der IDO Interessenverband für das Rechts- und Finanzconsulting deutscher Online-Unternehmen e.V. aus Leverkusen wegen mehrerer Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht auftritt..

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Auf ein Wiedersehen vom 5. bis 8. November 2019 zum 36. Internationalen A+A Kongress…

Der Polnisch-Deutsche Arbeitsschutzdialog wurde 2012 ins Leben gerufen, nachdem im Jahr davor Polen Partnerland der A+A 2011, Internationale Fachmesse und Kongress für Persönlichen Schutz, Betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit war. Seitdem findet er alle zwei Jahre im Wechsel in Polen und in Deutschland statt. Bisherige Stationen waren Warschau, Frankfurt/Oder und Breslau. Im Mittelpunkt des Dialoges stehen übergreifende Fragestellungen von Sicherheit und Gesundheit ebenso wie konkrete Arbeitsschutzprobleme beiderseits der Grenze.

Die aktive Prävention von Rückenbeschwerden ist das Ziel des Tages der Rückengesundheit am 15. März 2018. Rückenbeschwerden sind eine wesentliche Ursache für Arbeitsunfähigkeit. Strategien dagegen sowie insgesamt gegen Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) wurden in einem speziellen Arbeitsprogramm MSE entwickelt. Dazu sprach die Basi mit Jutta Lamers, Leiterin des Arbeitsprogramms und der Präventionsdienste Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Es ist ja nicht so einfach, seine Gewohnheiten zu verändern. Deshalb wurden viele gute Vorsätze vom Jahresbeginn bestimmt schnell gebrochen. Ähnliches gilt natürlich für das Verhalten am Arbeitsplatz, das häufig alles andere als gesundheitsfördernd ist. Doch wie schafft man es, gefährliche Routinen auszuhebeln? Ein umfangreicher Überblick über Strategien und praktische Beispiele, mit deren Hilfe auf Dauer ein sicheres und gesundes Verhalten am Arbeitsplatz erreicht werden kann.

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser? Professor Dr. Rüdiger Trimpop, Inhaber des Lehrstuhls für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie an der Friedrich Schiller-Universität Jena, erklärt im Basi-Interview, wie Menschen richtiges Verhalten am Arbeitsplatz verinnerlichen können.

Die Digitalisierung der Gesellschaft ist die Folge der sogenannten digitalen Revolution, die im ausgehenden 20. Jahrhundert ihren Beginn nahm und auf den technischen Wandel zugunsten von Computer und Internet zurückzuführen ist. Gesellschaftlich relevant ist die digitale Revolution vor allem deshalb, weil sie einen radikalen Umbruch in der Art der Kommunikation zwischen Menschen mit sich brachte. Ein überwiegender Teil des Datenaustausches findet heute auf digitalem Wege, das heißt über die virtuelle Welt des Internets statt, was zu erheblichen Veränderungen im gesellschaftlichen Umgang der Menschen miteinander führte.

Seit etwa zehn Jahren wird auf wissenschaftlicher Ebene eine intensive Diskussion darüber geführt, ob die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Leben des Einzelnen überwiegend positiv oder negativ zu bewerten sind. Der Computer ist heute für einen Großteil der Menschen, insbesondere in den westlichen Industrienationen ein selbstverständliches, mitunter sogar notwendiges Werkzeug, das auf beruflicher und privater Ebene einen hohen Stellenwert genießt und in der wissenschaftlichen, politischen und pädagogischen Entwicklung eine wesentliche Rolle spielt.

Das Verhalten jedes Menschen mit regelmäßigem Zugang zu Computer und der virtuellen Datenwelt hat sich seit Beginn der digitalen Revolution stark gewandelt. Neue Kommunikationsmöglichkeiten, berufliche Anforderungen und veränderte gesellschaftliche Codizes brachten unzählige Chancen, das Internet birgt jedoch durch den teilweise undurchsichtigen Datendschungel und die Schnelllebigkeit von Informationen auch viele Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit des Einzelnen.

Die meisten Menschen empfinden die internationale Vernetzung über die Online-Welt als großen Vorteil, denn sie eröffnet auf privater Ebene unzählige Vorteile. Im Internet abrufbare gebührenfreie Kommunikationsprogramme verdrängten in den letzten Jahren teure, auf internationaler Ebene für viele Menschen kaum leistbare Telefongebühren.

Heute können in der Welt verstreute Familienmitglieder sowie aus beruflichen Gründen räumlich getrennte Lebens- oder Ehepartner, Freunde und Bekannte über Kommunikationsmittel wie Skype, Facetime und soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder MySpace einfach und ohne großen Aufwand in regem Kontakt bleiben, wenn sie Zugang zu einem Computer mit Internet-Anschluss besitzen. Private Informationen jeder Art können in Form von Videos, Filmen oder Bildern über Plattformen wie Youtube oder Tumblr ausgetauscht werden. Der hohe Stellenwert der sozialen Netzwerke brachte jedoch nicht nur Vorteile, sondern auch ein verändertes Verhalten der Nutzer mit sich.

Um ein Sozialleben aufzubauen, war es noch vor zwanzig Jahren unumgänglich, Menschen zu treffen und mit ihnen Zeit zu verbringen. Durch die Online-Netzwerke muss man heute nicht mehr zwangsläufig das Haus verlassen, um in Kommunikation mit Mitmenschen oder in Kontakt mit der Außenwelt zu treten. Allerdings handelt es sich bei dem regen Austausch über Facebook und andere soziale Netzwerke in den meisten Fällen um bruchstückhafte Informationen, die für stabile zwischenmenschliche Beziehungen weitgehend belanglos sind. Vor allem Kinder und Jugendliche sind daher gefährdet, in eine soziale Ersatzwelt zu fallen, der jeglicher zwischenmenschlicher Kontakt abhandengekommen ist. Dies wirkt sich sowohl auf die soziale Kompetenz als auch auf das psychische Befinden aus.

Wenn Menschen Freundschaften nur über den Computerbildschirm pflegen, führt dies zwangsläufig zu einer schleichenden Vereinsamung. Junge Menschen wachsen in einem sozialen Klima auf, das zunehmend von sozialer Entfremdung und Isolation vor dem Bildschirm geprägt ist. Viele Jugendliche entwickeln daher ein asoziales, mitunter aggressives Verhalten und empfinden es als große Herausforderung, sich gesellschaftlichen Regeln und Anforderungen wie etwa in der Schule anzupassen.

Auch die virtuelle Welt selbst wird zunehmend aggressiver und gefährlicher. Seit der Nutzung von sozialen Netzwerken werden immer mehr junge Menschen Opfer von Cyberbullying, das in vielen Fällen zu schweren Depressionen bis hin zu Selbstmord führt. Problematisch ist zudem, dass Kinder und Jugendliche im Internet Gefahr laufen, mit Menschen in Kontakt zu treten, die deren Unerfahrenheit und Mangel an menschlicher Urteilskraft ausnutzen. Die oft folgenschwere sexuelle Belästigung, die viele Minderjährige über soziale Netzwerke erfahren, ist heute eine unter dem Begriff Cybergrooming bekannte kriminelle Handlung, die trotz hoher Strafen eine für die Exekutive nur schwer kontrollierbare Gefahrenquelle darstellt.

Der philosophische Diskurs, der über die Facebook-Generation und deren Zukunft geführt wird, baut auf zwei entgegengesetzte Meinungen auf. Viele Wissenschaftler definieren die internationale Vernetzung, die die Digitalisierung der Gesellschaft mit sich bringt, als eine wachsende Gefahr für die Stabilität des Miteinanders, andere sehen darin das Potenzial eines modernen Menschen, der fremden Kulturen gegenüber zunehmend toleranter und offener begegnet.

Neben den vielen positiven Aspekten der Vernetzung auf zwischenmenschlicher Ebene ergeben sich durch die Digitalisierung der Gesellschaft vor allem im Bereich der Bildung zahlreiche Vorteile. Während es vor der digitalen Revolution ausschließlich Menschen bestimmter Bildungsschichten und Nationalitäten vorbehalten war, relevante Informationen in unterschiedlichen Bereichen wie etwa Gesundheit, Wissenschaft, Kunst oder Kultur zu erhalten, brachte das Internet auf diesem Gebiet eine länderübergreifende Gleichstellung mit sich.

Heute steht es durch den unendlichen Datenstrom im Internet nicht nur in den westlichen Industrienationen, sondern auch in der Dritten Welt immer mehr Menschen offen, sich Wissen anzueignen. Bildungsplattformen wie Wikipedia bringen kurze und bündige Zusammenfassungen von Informationen, die für jedermann verständlich aufbereitet sind. Dadurch können auch Menschen, die keine Möglichkeit zu einer akademischen Ausbildung erhalten, ihr Allgemeinwissen durch etablierte Informationsseiten im Internet erweitern. In den letzten Jahren stellen auch Universitäten und Bildungseinrichtungen zunehmend wissenschaftliche Studienergebnisse, akademische Publikationen und Datenbanken der Bibliotheken online, die der Öffentlichkeit zugänglich sind.

Durch das Internet sind Wissen und Bildung bis zu einem gewissen Grad kein Privileg mehr, sondern ein wesentlicher Bestandteil der modernen Medienwelt. Viele renommierte internationale Universitäten bieten Lehrgänge, die mit akademischem Grad abgeschlossen und berufsbegleitend online absolviert werden können. Diese Gleichstellung der Menschen eröffnet zahllose neue berufliche Perspektiven, die in einer Welt ohne Computer und Internet nicht existierten.

Viele Philosophen und Analytiker betrachten den positiven Stellenwert der sozialen Netzwerke vor allem auf dem Gebiet des internationalen politischen Austausches. Während es in der Zeit vor Facebook, Twitter & Co. ausschließlich von der journalistischen Arbeit abhing, inwieweit Menschen über politische und soziale Missstände in fremden Ländern aufgeklärt werden, findet dank der Digitalisierung der Gesellschaft heute über soziale Netzwerke ein internationaler Austausch der Menschen statt. Authentische Berichterstattung geschieht nicht mehr ausschließlich durch Journalisten und Reporter, sondern zunehmend durch Menschen, die als Zeugen Foto- und Videomaterial sowie Blogging-Nachrichten online stellen und dadurch ein unverfälschtes, subjektiv erfahrenes Bild der Tatsachen zeichnen. Auch wenn viele dieser Informationen schockieren oder aufregen, sind Menschen heute im Vergleich zur Vergangenheit in der Lage, sich durch den ständig aktualisierten Strom an Informationen ihre eigene politische Meinung zu bilden und internationale Zusammenhänge besser zu begreifen.

Auf wirtschaftlicher Ebene bringt diese Entwicklung nicht nur Positives, obwohl sich durch das Internet auch ständig neue Perspektiven und Chancen für Unternehmer ergeben. In vielen beruflichen Sektoren bringt die Digitalisierung der Gesellschaft für Arbeitnehmer zunehmend ein Klima, in dem Berufsleben und Freizeitgestaltung immer mehr miteinander verschwimmen. Durch Smartphone, iPad und Laptop sind Menschen heute 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche mit dem Internet verbunden. In Zeiten, die auch wirtschaftlich gesehen stark von der Schnelllebigkeit der Digitalisierung geprägt ist, nutzen viele Arbeitnehmer die ständige Verbindung der Menschen mit dem Internet aus und verlangen Erreichbarkeit ihrer Angestellten auch am Wochenende und außerhalb der Arbeitszeiten.

Viele Berufstätige leiden heute unter chronischem Stress, der sich aus der Erwartungshaltung vonseiten der Vorgesetzten ergibt, jederzeit auf Anfragen prompt zu reagieren. In einer Zeit, in der nur Leistung, Performance und schnelle Resultate das wirtschaftliche Überleben eines Unternehmens sichern, ist zu erwarten, dass das Privatleben von Arbeitnehmern durch die Digitalisierung der Gesellschaft zunehmend schwindet und der Anteil der berufstätigen Menschen, die unter Burn-out, Erschöpfungssyndromen und stressbedingten Erkrankungen leiden, auch in Zukunft kontinuierlich zunehmen wird.

Weitere interessante Beiträge:

Hauptstadtkongress | Programmstand: 08.05.2018
Ergänzungen und Änderungen vorbehalten.

Der in letzter Zeit immer wieder als „Davos der Medizin“ bezeichnete Hauptstadtkongress für Medizin und Gesundheit hat er sich einen festen Platz im Terminkalender aller Kompetenz- und Entscheidungsträger im Gesundheitswesen Deutschlands erobert und ist zum ihrem Treffpunkt Nr. 1 avanciert.

Über die Hälfte der ca. 2.000 Krankenhäuser und Kliniken Deutschlands sind durch den jeweiligen Vorstand, die ärztliche Leitung und/oder die Pflegeleitung vertreten – eine einmalige Ansammlung von Verantwortlichkeit und Fachkompetenz.

Der Dialog mit den Spitzenvertretern aus Gesundheitspolitik und Verbänden garantiert aktuelles Wissen aus erster Hand, insbesondere bezüglich Finanzierung, Krankenhausplanung und zu den entsprechenden Rahmenbedingungen für das Gesundheitswesen.

Die intensive Diskussion auf Augenhöhe mit den Spitzenvertretern der Kostenträger und Krankenkassen macht den Hauptstadtkongress zusätzlich wertvoll. Hier werden die brennenden Themen diskutiert und Weichen für die Zukunft gestellt.

Der Hauptstadtkongress ist das führende Forum für innovative Lösungsansätze, um weiterhin eine qualitativ hochwertige Medizin sicherzustellen und gleichzeitig Kostensenkungspotentiale durch Systempartnerschaften zu realisieren.

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Insgesamt dürfte ein offener Umgang mit Fehlern die beste Strategie sein, um die Patientensicherheit in Konfliktsituationen zu verbessern, sei es bei freiheitsentziehenden Maßnahmen durch Fixierung bzw. Ruhigstellung oder gar Gewalt gegenüber Patienten.

Das Thema „ Patient safety first - mit intelligenten Strategien zum Behandlungserfolg “ diskutieren auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: Hedwig François-Kettner, Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit und wissenschaftliche Leiterin des Deutschen Pflegekongresses, Prof. Dr. Iris F. Chaberny, Direktorin des Instituts für Hygiene/Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Leipzig, Prof. Dr. Alexander Redlich, Prof. i. R. für Pädagogische Psychologie im Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg, Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt des Schwerpunkts Pädiatrische Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover und Leiter des pädiatrischen Intensivnetzwerks Norddeutschland, und Keith Jones, Clinical Director for Surgery und Vorsitzender der Gruppe für Leistung und Produktivität des Derby Teaching Hospital NHS Foundation Trust/UK.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

Immer wieder belegen Studien, dass hohe Gesundheitsausgaben eines Landes nicht automatisch zu einer entsprechend gesunden Bevölkerung führen. Erst im März veröffentlichten Wissenschaftler der Harvard-Universität eine Untersuchung der Gesundheitssysteme der elf OECD-Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen! Obwohl Deutschland bei den Kosten auf dem vierten Platz liegt, erreicht es bei der Lebenserwartung nur den vorletzten Rang.

Bereits im Jahr 2006 haben sich US-amerikanische Wissenschaftler um Michael Porter mit diesem Phänomen auseinander gesetzt und ein Konzept entwickelt, das sie value-based healthcare nannten. Ihre Kritik lautete, dass in den meisten Gesundheitssystemen vor allem versucht wird, Kosten zu minimieren, anstatt den Nutzen für Patienten zu maximieren. Sie schlugen daher vor, dass Gesundheitssysteme sich am Nutzen der erzielten Behandlungsergebnisse je Patient im Verhältnis zu den dabei entstehenden Kosten orientieren müssten. Dies ließe sich durch value-based competition, einen Wettbewerb um die besten Resultate, erreichen.

Eine britische Studie untersuchte 2016, wie gut die Voraussetzungen in 25 ausgewählten Ländern sind, dem Idealbild von value-based healthcare nahe zu kommen. Augenmerk legten die Autoren dabei auf die Ausrichtung der Gesundheitspolitik im Hinblick auf Patientennutzen, auf die Umsetzung von nutzenorientierten Bewertungsverfahren, auf die Existenz von Integrierter Versorgung und auf ein an Integrierter Versorgung ausgerichtetes Vergütungssystem mit möglichst geringen Fehlanreizen. Schweden und Großbritannien schnitten in der Untersuchung am besten ab.

Die Studie würdigt zwar die Bemühungen, in Deutschland zu qualitätsorientierter Vergütung und Qualitätsverträgen zu kommen, zugleich werden aber grundsätzliche Probleme benannt: Medizinische Register zu Erkrankungen und Therapien seien oft nicht verlinkt. Krankenversicherungen hätten darauf – wegen des strengen deutschen Datenschutzrechts – keinen Zugriff. Die sektorale Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung machten es zudem schwer, übergreifende Behandlungspfade zu etablieren. Die Umsetzung von Integrierter und patientenorientierter Versorgung im deutschen Gesundheitssystem gilt deshalb als „niedrig“.

Was muss Deutschland anders machen? Das diskutieren unter dem Titel „ Value Based Healthcare – der nächste Schritt in der Gesundheitsversorgung “ auf dem Hauptstadtkongress: Prof. Dr. Babette Simon, Geschäftsführerin der Medtronic GmbH, Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin und Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer, Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer, und Prof. Dr. Hartwig Huland, Ärztlicher Leiter und Chefarzt der Martini-Klinik am UKE Hamburg.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Der Patient beschreibt Dr. Ed die Symptome, indem er ein Online-Formular ausfüllt. Dr. Ed meldet sich kurz darauf - ebenfalls digital - mit einer E-Mail, die den Patienten auf die Website zurückholt. Bei manchen Patienten rät der virtuelle Doktor dann zu einem persönlichen Besuch beim Arzt, bei manchen stellt er eine Diagnose und verschreibt gegebenenfalls auch ein Medikament.

In Deutschland ist eine derartige telemedizinische Fernbehandlung als Erstbehandlung derzeit noch verboten. Trotzdem haben sich mehr als 400.000 Deutsche schon online in die Sprechstunde von Dr. Ed begeben. Denn der von einem deutschen Juristen gegründete Onlinedienst mit deutschen Ärzten sitzt in London und profitiert vom liberaleren Recht in England. Die deutsche Kundschaft rekrutiert sich zu einem großen Teil aus Patienten, die einen persönlichen Arztkontakt scheuen: So leiden z.B. 40 Prozent der Ratsuchenden an erektiler Dysfunktion, viele Frauen möchten ein Folgerezept für die Pille. So etwas fällt leichter, wenn es per Webformular geht.

Ärzteverbände kritisieren das Unternehmen, denn es verstoße in jedem einzelnen Fall gegen das in Deutschland in der ärztlichen Berufeordnung festgeschriebene Fernbehandlungsverbot. Doch genau dieses Verbot soll nun möglicherweise fallen: Der Deutsche Ärztetag hat im Mai letzten Jahres eine Überprüfung beschlossen – weil sich anders als unter Einbeziehung von Telemedizin eine flächendeckende Versorgung vor allem in ländlichen Regionen kaum noch sicherstellen lässt.

Wenn das Fernbehandlungsverbot fällt, wie viele Unternehmen wie Dr. Ed werden dann entstehen? Und wo werden sie ihren Sitz haben? Und was bedeutet das für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland?

Unter dem Titel „iDoc: Löst der Computer den Arzt ab?“ diskutieren das auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: MUDr./CS Peter Noack, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Dr. Jens Härtel, Geschäftsführer der Arvato CRM Healthcare GmbH, Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, David Meinertz, Gründer und Geschäftsführer von DrEd.com, und Dr. Johannes Schenkel, MPH, Ärztlicher Leiter der UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Von der Digitalisierung in der Medizin werden vor allem Patienten mit chronischen Erkrankungen profitieren - etwa, wenn ihnen digitale Begleiter rund um die Uhr mit qualitätsgesicherten Empfehlungen zur Seite stehen. Für Diabetiker gibt es bereits heute digitale Diabetes-Managementsysteme. Ähnliche digitale Entwicklungen für Patienten mit Depressionen, für die Begleitung von Schwangeren oder von Krebspatienten stehen zur Verfügung.

Dem Facharzt mit vielleicht 3.000 Patienten pro Quartal steht plötzlich ein Expertensystem gegenüber - gespeist mit den Informationen von einer Million Patienten, ausgewertet durch neuronale Netzwerke und künstliche Intelligenz. So wie ein erfahrener Mediziner, kann das System jeden neuen Patienten-Nutzer individuell beraten, wenn es um die optimale Einstellung des Blutzuckers geht. Und das nicht nur zu den üblichen Praxis-Öffnungszeiten, sondern zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit.

Dies stellt vor allem althergebrachte Finanzierungsschemata in Frage: Denn plötzlich gibt es eine neue Kategorie von Leistungserbringern. Diese sind digital, permanent verfügbar und deutlich preiswerter als ihre menschlichen Kollegen. „Die Ärzteschaft wird in den nächsten Jahren die Erfahrung machen, dass es einen neuen Wettbewerb gibt“, so konstatiert Markus Müschenich vom Bundesverband Internetmedizin. Dieser werde sich in den Kategorien Qualität, Preis und Verfügbarkeit abspielen. Als Folge sei zu erwarten, dass Budgets bereinigt und neue Digitalbudgets geschaffen werden müssen, so Müschenich.

Die Krankenkassen haben derzeit einige Pilotprojekte initiert, bei denen Apps bezahlt werden. Bevor eine flächendeckende Kostenerstattung möglich wird, muss aber eine wichtige Frage geklärt werden: Wer ist eigentlich der Leistungserbringer der digitalen Leistung? Nimmt man das Geld dem stationären Sektor weg oder dem ambulanten? Oder wie sonst sollte der digitale Sektor finanziert werden?

Unter dem Titel "Digital vor ambulant vor stationär: Vom Kampf um Digital-Budgets und wer gewinnen wird" diskutieren das spannende Thema: Dr. Markus Müschenich, Co-Founder und Managing Partner des Flying Health Incubators, Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer, Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller, und Hans Raffauf, Co-Founder vom App-Entwickler Clue.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Fachkraftquoten und Personaluntergrenzen im Fokus des Deutschen Pflegekongresses 2018

Anhaltende Klagen wegen ständiger Überlastungen prägen das Bild der Pflege von heute. Sowohl im Klinikbereich als auch in der Altenpflege gibt es schon länger die Sorge, dass die Aufrechterhaltung einer guten pflegerischen Versorgungsqualität nicht mehr gewährleistet werden kann, solange der Fachkräftemangel anhält.

Für die stationäre Altenpflege gilt die Fachkraftquote, nach der jeder zweite Mitarbeiter über eine dreijährige Pflegeausbildung verfügen muss. Da die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, qualifizierten Kräfte jedoch rar sind, plädieren Heimbetreiber mit Nachdruck für eine Lockerung dieser Vorgaben, mit dem Ziel, dass Heime die vorgeschriebene Quote - zumindest kurzzeitig - unterschreiten dürfen.