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Werbeausgaben der Branche Gesundheit und Pharmazie in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2017 (in Millionen Euro)

Einschätzung der deutschen Bevölkerung zur Entwicklung in der Gesundheitsversorgung 2014 und 2016

Umfrage zum Reformdruck im deutschen Gesundheitssystem in den Jahren 2009 bis 2016

Ärzteumfrage zum Reformdruck im deutschen Gesundheitssystem in den Jahren 2009 bis 2016

Ausgaben für die Gesundheitsversorgung in Österreich nach Leistungsbereich in den Jahren 2011 bis 2015 (in Millionen Euro)

Einschätzung von Ärzten zur Entwicklung der Gesundheitsversorgung im Vergleich zur Gesamtbevölkerung im Jahr 2016

Ärzteumfrage zu ausgewählten Reformmaßnahmen im deutschen Gesundheitssystem im Jahr 2016

Im traditionellen Kurort Bad Saarow hat die Akademie der Gesundheit ihren Sitz seit 2006. Neben der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege/-hilfe befindet sich am Campus die Schule für Notfallsanitäter/innen mit angeschlossener Fort- und Weiterbildung „Notfallmedizin“ für ärztliches und nichtärztliches Personal. Die langjährige Tradition und Erfahrung im Bereich Rettungswesen und Notfallmedizin ist weit über die Grenzen Brandenburgs bekannt. Der Campus wurde im Jahr 2016 aufwändig modernisiert und verfügt über hochkomplexe Skillcenter, die von allen Bildungsteilnehmenden genutzt werden.

Lassen Sie sich bei einer der regelmäßigen Informationsveranstaltungen individuell beraten und lernen Sie die Schulen am Campus kennen. Wir freuen uns auf Sie!

Fort- und Weiterbildungsprogramm „Notfallmedizin“
Die Anforderungen und der Professionalisierungsgrad in der präklinischen Notfallmedizin haben sich in den letzten Jahren extrem weiterentwickelt. Zusätzlich steigen die Herausforderungen für das ärztliche und nichtärztliche Personal in diesem hochspezialisierten Bereich stetig an. Neben Fachwissen sind es vor allem gut trainierte Handlungsroutinen im interdisziplinären Team, die über den Einsatzerfolg entscheiden. Diese Fertigkeiten müssen beständig aufgefrischt und weiterentwickelt werden. Die Akademie der Gesundheit hat hierfür das vorliegende Fort- und Weiterbildungsprogramm „Notfallmedizin" entwickelt. Erfahren Sie hier mehr.

Nicht nur Bildungsangebote aus dem Bereich der präklinischen Notfallmedizin gehören zu dem Fort- und Weiterbildungsspektrum der Akademie der Gesundheit. Denn aufgrund der Vielzahl von Gesundheitsfachberufen unter einem Dach konzentriert die Akademie der Gesundheit ein interdisziplinäres Expertenwissen, welches sich in den Inhalten und der Qualität der verschiedenen Fort- und Weiterbildungsangebote niederschlägt. Lernen Sie das interdisziplinäre Bildungsprogramm der Akademie der Gesundheit kennen und lassen Sie sich individuell von unseren Experten beraten.

Das Studienzentrum am Standort Berlin-Buch bietet einen berufsbegleitenden und ausbildungsintegrierten Bachelorstudiengang an, der auf die Herausforderungen des Versorgungsprozesses und eine Karriere im Gesundheitswesen vorbereitet. Lassen Sie sich individuell zu den Studienmöglichkeiten an der Akademie vor Ort beraten.

Eine intakte Umwelt fördert eine gesunde Entwicklung der Menschen und ist neben den sozialen und ökonomischen Einflüssen eine wichtige Voraussetzung für gute Lebensqualität.

„Umwelt“ ist all das, was Menschen ihr Leben lang umgibt – in der Wohnung, auf dem Weg zum Einkaufen, bei der Arbeit oder in der Freizeit. Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen hängen in erheblichem Umfang von der Qualität dieser Umwelt ab. Der Schutz der Bevölkerung vor Gesundheitsgefahren ist daher wesentlicher Bestandteil der Umwelt- und Gesundheitspolitik. Als Gesundheitsgefahren stehen vornehmlich Umweltbelastungen im Fokus. Es gibt verschiedene Arten von "Stressoren": Chemische Stressoren (zum Beispiel Schadstoffe in der Luft, im Wasser, im Boden, in der Nahrungskette, in Produkten des Alltags und im menschlichen Körper), physikalische Stressoren (zum Beispiel Lärm, Partikel oder Strahlung) und biologische Stressoren (zum Beispiel Schimmelpilze oder Blaualgen). Der Schutz der Bevölkerung vor diesen Stressoren ist ein wichtiges Element einer zukunftsfähigen Entwicklung: Umweltschutz ist auch nachhaltige Gesundheitsvorsorge!

Unsere Umwelt verändert sich ständig. Das Umweltbundesamt (UBA) untersucht daher auch mögliche Effekte durch neuartige Belastungen wie etwa durch die Nanotechnologie oder die Veränderung unserer Lebensbedingungen als Folge des globalen Klimawandels.

Das UBA bearbeitet das Thema "Umwelt und Gesundheit" gemeinsam mit nationalen Behörden und internationalen Organisationen wie der Europäischen Kommission, der Europäischen Umweltagentur und der Weltgesundheitsorganisation. Eine Plattform für diese behördenübergreifende, querschnittsorientierte Arbeit ist das „Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit“ (APUG) mit seiner Geschäftsstelle im UBA. Ziel ist es, Erkrankungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen, die durch Umweltbelastungen verursacht werden, zu vermeiden. Durch eine gesunde Umwelt soll die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Menschen nachhaltig erhalten oder verbessert werden.

Die Belastung der Bevölkerung durch Feinstaub ohne Berücksichtigung der Belastung von Gebieten mit hoher Verkehrsbelastung ging seit 2007 deutlich zurück.Die von Jahr zu Jahr variierende Witterung hat einen deutlichen Einfluss auf die Feinstaub-Konzentration im Jahresmittel.Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass der Richtwert der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis 2030 erreicht wer… weiterlesen

2015 gab es 41.500 vorzeitige Todesfälle in Deutschland, die auf die Feinstaub-Belastung der Luft zurückgeführt werden können.Die Gesundheitsrisiken sind in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Dennoch sind die Risiken durch Feinstaub noch immer zu hoch.Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, die Freisetzung von Feinstaub weiter zu verringern. weiterlesen

Bis 2015 mussten alle Badegewässer der EU mindestens in einem ausreichenden Zustand sein.Fast 98 % aller Badegewässer erfüllten 2015 und 2016 die Vorgabe. Damit wurde das Ziel knapp verfehlt.Schließt man die nicht beurteilten Badegewässer aus, erfüllten sogar 99,8 % der Badegewässer die Vorgaben.Fast 93 % der Binnengewässer und 80 % der Küstengewässer hatten 2016 sogar eine ausgezeichnete Qualität… weiterlesen

Im Jahr 2012 waren nachts mindestens 4,8 Millionen Menschen durch gesundheitsschädlichen Lärm betroffen. Über den ganzen Tag gerechnet waren es 3,5 Mio. Menschen.Die wichtigste Lärmquelle ist der Straßenverkehr. Der Schienenverkehr ist vor allem nachts relevant. Fluglärm spielt in der Fläche nur eine geringe Rolle.Eine Überschreitung der Lärmgrenzen kann zu gesundheitlichen Schäden führen. weiterlesen

In deutschen Badegewässern lässt es sich gut baden. Seit dem Jahr 2001 stuft die Europäische Union die Qualität von mehr als 90 Prozent dieser Gewässer durchgehend als gut oder sehr gut ein. Im Jahr 2016 erreichten knapp 91 Prozent aller Badegewässer eine ausgezeichnete und 5,7 weitere Prozent eine gute Qualität. Nur bei 5 Badegewässern wurde die Qualität als mangelhaft eingestuft. weiterlesen

Um festzustellen, wie belastet Menschen mit Schadstoffen sind, werden Blut, Plasma und Urin regelmäßig untersucht. Das ist das Human-Biomonitoring. Das UBA führt zwei solche Programme durch: Bei der Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit werden bevölkerungsrepräsentative Stichproben von Erwachsenen, und/oder von Kindern und Jugendlichen analysiert, bei der Umweltprobenbank freiwillig Studierende. weiterlesen

Die durch Feinstaub in der Bevölkerung verursachten gesundheitlichen Folgen werden durch die Schätzung der Krankheitslast ermittelt. Die Ergebnisse dienen u. a. zur Bewertung der Effekte von Maßnahmen zur Verbesserung der Außenluftqualität. Die Schätzungen kommen zum Ergebnis, dass im Zeitraum 2007-2015 im Mittel jährlich etwa 44.900 vorzeitige Todesfälle durch Feinstaub verursacht wurden. weiterlesen

Sommerlich hohe Lufttemperatur birgt für Mensch und Umwelt ein hohes Schädigungspotenzial. Der Klimawandel kann vermehrt zu extremer Hitze am Tag und in der Nacht führen, wodurch sich die gesundheitlichen Risiken für bestimmte Personengruppen erhöhen können. weiterlesen

Bodennahes Ozon und hohe Lufttemperatur bergen für Mensch und Umwelt nach wie vor ein hohes Schädigungspotenzial. Der Klimawandel kann zu mehr heißen Tagen führen, was die Bildung von Ozon fördern und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken erhöhen kann. weiterlesen

Es liegt vor allem am geänderten Freizeit- und Sozialverhalten, dass Hautkrebs heute mehr als dreimal häufiger auftritt als Mitte der 1980er Jahre. Hauptursache ist die UV-Strahlung. Hohe UV-Belastungen sollten also vermieden werden. Orientierungshilfe bietet hier der UV-Index (UVI). Sonnenschutz ist ab einem UV-Index 3 erforderlich, der schon im Frühjahr in ganz Deutschland erreicht werden kann. weiterlesen

Eine exzessive Lärmbelastung in der Freizeit durch Dauerschallpegel oder kurzzeitige hohe Schallspitzen ist eine wichtige Ursache für Ohrgeräusche wie Tinnitus und ernste Hörschäden. Es gibt immer wieder Ansätze, den Schallpegel in Diskotheken und bei Musikveranstaltungen zu begrenzen, doch gesetzliche Regelungen fehlen. weiterlesen

Hohe Schallpegel sowie chronischer Lärmstress beeinträchtigen nicht nur das Wohlbefinden von Menschen. Sie können auch krank machen. weiterlesen

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Wenn sie wütend sind, sich oft ärgern oder ihre Gefühle (vor allem Wut) nicht ausdrücken können, wird ihre Leber ohne Zweifel leiden. Wut auszulassen auf einer gesunden Weise. Versuchen sie,an einem Ort, wo sie niemand stört mit einem Kissen ihre Wut auszulassen oder Schreien sie,so dass ihre Wut nicht im Körper gespeichert bleibt, und eine Menge Spannung verursacht. Nach dem Loslassen der Wut, versuchen sie, neue Wege zu kommunizieren und lernen sie den aus den Erfahrungen zu verstehen, denn alles, was geschieht,ist eine Herausforderung zum lernen, besser su sein und größer zu werden.

Bei uns stehen Sie als Besucher oder Patient im Mittelpunkt,
denn bei uns sind alle Menschen herzlich willkommen.

Wir sind für Sie da, wenn es um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden geht.

Bei uns im Haus finden Sie kompetentes Fachpersonal, das Ihnen von Präventivangeboten bis hin zur akuten Behandlung mit fundiertem Fachwissen zur Seite steht.

Vielen Dank für Ihren Besuch und Ihr Interesse an unserer Homepage.

Bitte setzen Sie sich für Terminvereinbarungen direkt mit Ihrer Praxis in Verbindung.

…ist Ihr zuverlässiger Ansprechpartner bei allen Fragen zum Thema Gesundheit, Rehabilitation und Wohlbefinden.

Wir bieten Ihnen den Vorteil vieler Gesundheitspartner in einem Gebäude.
Das erspart Ihnen lange Wege und viel Zeit für die Parkplatzsuche.

Sie finden bei uns neben Ärzten auch die Löwen-Apotheke, das Sanitas-Sanitätshaus und eine Praxis für Physiotherapie.

Parkplätze sind in Osterhofen kostenfrei und bei uns direkt vor dem Haus oder im Innenhof.

Herzlichst,
Ihr Joachim-Christian Lehmann
-Apotheker und Inhaber-

Löwen-Apotheke Osterhofen
Inh. Apotheker Joachim-Christian Lehmann e.K.
Bahnhofstraße 5
94486 Osterhofen

  • Montag 8 - 19 Uhr
  • Dienstag 8 - 19 Uhr
  • Mittwoch 8 - 18 Uhr
  • Donnerstag 8 - 19 Uhr
  • Freitag 8 - 18:30 Uhr
  • Samstag 8 - 12.30 Uhr

Den aktuellen Apothekennotdienst finden Sie hier
oder unter 0800 228 228 0

Gezielt entspannen, bewusst ernähren oder mehr bewegen: Die AOK hilft Ihnen dabei mit ihren Kursen und Webinaren.

Erfahren Sie die wahren Gründe für Rückenschmerzen und was Sie dagegen tun können.

Impfungen schützen vor einigen schwerwiegenden Krankheiten. Deshalb übernimmt die AOK die Kosten.

AOK – gesund und ausgeglichen durchs Leben

Erfahren Sie mehr zum Krankenversicherungsschutz im Ausland und zur Gesundheit auf Reisen.

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Diese Tradition einer bedarfsgerechten Psychotherapie wird auch heute fortgesetzt. Unter anderem bietet das Institut dynamische Psychotherapie und Psychosomatik an. Mit einer türkischen Therapeutin können zudem sprachliche Barrieren bei der Behandlung überwunden werden.

Institut für Atmungstherapie

Beilage zum Geschäftsbericht der Allgemeinen Ortskrankenkasse Berlin 1971

In einer Zeit, als eine Asthmabehandlung langwierig und wenig Erfolg versprechend war, richtete die AOK Berlin das Institut für Atmungstherapie ein. Da es noch keine wirksamen Medikamente gab, hatte der nach 1945 in der AOK Berlin arbeitende Arzt Julius Parow (1901-1986) die funktionelle Atmungstherapie entwickelt. Asthma-Patienten wurden durch gezielte Übungen erleichternde Techniken zur Selbsthilfe vermittelt. Das Institut befand sich später im Ambulatorium in der Pallasstraße und verfügte über einen Inhalationsraum, Allergiediagnostik und –therapie. Erst Anfang der 1990er Jahre wurde das Institut geschlossen, da ein eigenständiger Versorgungsansatz nicht mehr notwendig war. Die Atemtherapie ist jedoch auch heute noch Teil der physikalischen Therapie im Centrum für Gesundheit.

Vorreiter bei Fürsorge und Frühdiagnostik

Krebs- und Geschwulstberatung, AOK-Gesundheitsblatt 1970

Die Vorläufer der AOK Nordost waren immer Vorreiter bei der Fürsorge und Frühdiagnostik. Bereits seit 1950 wurden diagnostisch beratende Krebs- und Geschwulstberatungsstellen, zum Beispiel im „Cecilienhaus“ in der Zillestraße angeboten. Erst Jahrzehnte später wurde dieses Angebot zur Behandlung dieser zunehmenden Volkskrankheit Allgemeinstandard. Krebs-Früherkennungsuntersuchungen wurden erst 1971 in den Katalog der GKV-Kassenleistungen gesetzlich aufgenommen. Allerdings waren diese Leistungen nur auf einen bestimmten Personenkreis begrenzt. Lediglich die ehemalige AOK Berlin gewährte sie ohne Beschränkung. Erst als 1987 in Berlin allgemein ein ausreichendes Behandlungsangebot vorlag, konnte die AOK Berlin ihre Kapazität reduzieren. Weitere Einrichtungen der AOK Berlin waren die Diabeteszentrale (1927-1987), die Lupusfürsorge (Hauttuberkulose, bis 1979) sowie Frauenberatungsstellen.

Diabetesberatung im Jahr 1967

Das Ambulatorium, das nach dem Mauerfall 1989 in vielfältigen Fach- und Arztpraxen circa 20.000 Patienten aus Ost und West behandelte, wurde in Centrum für Gesundheit umbenannt. Die bisher unter eigenem Namen geführten Eigeneinrichtungen, zum Beispiel Institut für Atmungstherapie und Geschwulstberatung, wurden unter dem Dach des CfG zusammengefasst. Es beschränkte sich fortan nicht nur auf Krankheitsbehandlung „aus einer Hand“. Zunehmend wurde die Gesundheitsförderung in den Mittelpunkt gestellt. Dazu zählten medizinische Vorsorgemaßnahmen, Früherkennungsuntersuchungen und Gesundheits-Check-ups. Die Präventionskonzepte zur Umstellung von Lebens- und Verhaltensweisen zielten auf drei große Bereiche – Ernährung, Stress, Bewegungsmangel.

Da sich die Versorgungssituation insgesamt verbessert hat, nutzt die AOK Nordost (Zusammenschluss der AOKn Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in den Jahren 2010 und 2011) im Centrum für Gesundheit ihre Gestaltungsaufgaben heute auf anderem Wege, beispielsweise um chronisch Kranken die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm (DMP) zu ermöglichen. Bundesweit und flächendeckend bietet die AOK-Gemeinschaft strukturierte Behandlungsprogramme für Typ-2-Diabetiker, Brustkrebs-Patientinnen und Patienten mit Koronarer Herzkrankheiten (KHK) an. In den meisten AOKn können sich außerdem Patienten mit Diabetes Typ 1, Asthma oder chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) in ein entsprechendes DMP einschreiben.

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"Mit freundlichen, nichtssagenden Worten ist den Kranken nicht zu helfen,
mit unverbindlichem Gerede die Erde nicht vor der Zerstörung zu bewahren."
Franz Konz

Aus meinen Ausführungen über Rohkost greife ich eine Rohkostvariante -die Urkost- heraus und gehe etwas näher darauf ein. Dahinter steht sicherlich auch, dass ich über diese Richtung viele Informationen besitze und sie guten Gewissens empfehlen kann.

Woher kommt die Urkost?
Urkost ist die Rohkost im Sinne von Franz Konz. Franz Konz war schwer krebskrank geworden und hatte schon den halben Magen herausoperiert bekommen. Auf sein eigenes Risiko hin entliess er sich 1965 selbst aus dem Krankenhaus. Seitdem studierte er Universitätbibliotheken, die Schulmedizin und alternative Formen der Naturheilkunde. Ganz einfach ausgedrückt, schaut Konz, wie sich Menschen früher und auch noch heute fernab jeglicher Zivilisation ernährt haben und sagt uns, zu dieser "Ur"-Ernährung (auch "Ur"-sprünglich!) sollten wir wieder zurückkehren! Dabei hat er auch die Ernährungsweise von Affen mit einbezogen, mit denen der Mensch ja am "nähesten verwandt" ist.
Aber Konz sieht einen gesunden Menschen nicht nur durch gesunde Nahrung, sondern auch durch gesunde Bewegung und eine natürliche Psyche. Er prägt hier den Begriff "Urbewegung"!

Wer ist Franz Konz?
Ein klein wenig zum Menschen Franz Konz. Er wurde am 16.Mai 1926 in Köln geboren. Seine Mutter war als eine gute Köchin tätig gewesen. Ursprünglich im Managment einer Finanzbehörde tätig gewesen, traf ihn das Urteil von Ärtzten: Magenkrebs! Die Chefsekretärin des Professors und Leiter seines ihn behandelnden Krankenhauses und gleichzeitig seine Tante riet ihm schnell das Krankenhaus zu verlassen. Sozusagen aus dem Operationssaal und in der letzten Sekunde von der Schippe des Totengräber gesprungen. Informierte er sich selbst und wurde zum mündigen Patienten! Ihm fiel das Buch "So heilt die Natur" von Dr. med. H. Malten und die Hände. Er lebte und heilte sich dadurch und entwickelte daraus das Verständnis der Urkost. Trotz schon grosser fehlender Teile seines Magens, machte er sich mit seiner Urkost gesund und ist heute trotz seines Alters fitter als die meisten von uns! Wieder gesundet ging er 1964 in die USA und kam dort in Kontakt mit der "natural hygiene"-Bewegung. Viele kennen Ihn auch durch seine Steuerbücher "Der grosse Konz" oder aber durch "Der grosse Gesundheits-Konz" - ein umfangreiches Werk, das auf viele Themen der Ernährung, Gesundheit, Krankheit, Bewegung und der Mediziner eingeht.

Der grosse Gesundheits-Konz
Diese "Gesundheitsbibel" von Franz Konz ist 1995 erstmalig erschienen und seitdem schon mehrfach aufgelegt worden - 2003 schon in der 7. Auflage. Es ist knapp 1.500 Seiten stark! Die Mitglieder des Vereins Bfg erhalten dieses Buch kostenlos. Ein leicht abgespektes Werk (Anhänge fehlen) ist auch im Buchhandel erhältlich, z.B. auch bei Weltbild. In diesem Werk werden die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit/Krankheiten aufgezeigt. Insbesondere wird näher betrachtet wie heute die Ärzte und der Medizinbetrieb unverantwortlich mit Patienten umgehen. Ob es nun um Medikamente, Untersuchungen, Strahlung, Impfung oder die Eigenverantwortung von Patienten geht. Das Buch ist ein "Muss" für jeden der sich in Ernährungs- und Gesundheitsthemen auskennen möchte. Ich kenne keinen anderen Autor, der so viel wichtiges Gesundheitswissen in einem Buch anhäufen konnte. Selbst wer kein "Konzianer" werden möchte, wer sich aber mit Rohkost beschäftigt oder an Krankheiten leidet, sollte mal einen Blick in dieses Buch riskieren. Das Buch gibt es manchmal günstig auch gebraucht: bei Ebay, Amazon oder in einschlägigen Zeitschriften.
Wichtig ist das Thema Bewegung und Fitness! Zu einem gesunden Geist und Körper gehört eben auch tägliche und natürliche Bewegung. Auch diese hat Konz der Natur und unseren Vorfahren abgeschaut. Leider wird Franz Konz -auch von seinen Anhängern- immer nur mit der Ernährung in Zusammenhang gebracht. Dass er auch auf dem Gebiet der Bewegung dem Nichtsportler einiges mitteilen kann, wird ganz übersehen. Es sollte einmal jeder Zweifler an seinem Ernährungssystem Konz live erleben: so fitt und kräftig wie er mit seiner dünnen Statur ist, da ist er immer jedem seiner Kurzteilnehmer vorraus - trotz seines höheren Alters!

Einige einfache Characteristika seiner Ernährungsempfehlung sind:

  • Früher gab es noch keine Vitaminpillen, Mineralstofftabletten, Nahrungsergänzungsmittel - die sind alle tabu!
  • Auch das ganze Getreide, das wir sonst erhitzt in Teigwaren zu uns nehmen, ist selbst roh in Form eines Frischkornbreies verboten - der Mensch/Affe ist kein Körnerfresser!
  • Es ist auch wichtig nicht nur Früchte zu essen, sondern auch viele grüne Kräuter und Blattgrün! Dies soll die Sättigung fördern.
  • Natürlich sind Salz und Zucker erst auch einmal heute "künstlich" und tabu!
  • Mann soll keinen Kamillentee trinken, sondern die Kamillenblüten lieber roh essen.
  • Konz schreibt den Schutz unserer Mitgeschöpfe der Tiere ganz gross! Darum hat Tierschutz für ihn oberste Priorität und ist seine Ernährung Urkost auch weitgehend vegan.
  • Trennkost ist nicht zwingend notwendig, da auch der Urmensch diese Trennung nicht kannte! Vielfach ernährt man sich als Urköstler aber automatisch häufig nach der Trennkost.
  • Empfohlene Nahrungszusammensetzung: 75% Früchte (Obst- und Gemüsefrüchte!), 5% Wurzeln/Samen/Insekten, 20% Wildpflanzen/Blätter (bitter!)
  • Übrigends: Affen putzen sich auch keine Zähne mit Zahnpasta und schon gar nicht mit dem giftigen Fluor!

Wer ist der Bund für Gesundheit?
Der Bund für Gesundheit e.V. (BfG e.V.) ist einfach nur ein Verein zur Sammlung und zum Informationsaustausch von Gleichgesinnten. Mitglieder dieses Vereins erhalten das große Gesundheitsbuch und eine Monatszeitschrift für Ihren geringen Vereinsbeitrag. Dem Verein stehen Franz Konz und Brigitte Rondholz als Vorsitzende vor.
Neuerdings bin ich nun auch direkt in diesem Verein Mitglied. Darum habe ich auch den Grossen Gesundheitskonz und lese regelmäßig die Vereinszeitschrift "Das kompromisslose Magazin für UrKöstler, Rohköstler, Veganer, Heilpraktiker und weiterstrebende Vegetarier" - der Titel sagt doch schon alles aus, oder? Z.z. erscheint diese Zeitschrift nur 6 Mal im Jahr. Weitere bekannte Autoren darin sind z.B. Prof.Dr. K.J. Probst und Prof. Schneider. In diesem Verein gibt es noch viele Privatleute die mit viel Eigeninitiative gutes leisten und Unterstützung anbieten:

  • regionale Gruppen zum Informationsaustausch
  • und für gemeinsame Aktivitäten: wandern, radfahren, Urlaub.
  • Organisation von Veranstaltungen
  • Gesundheits- und Ernährungsauskünfte für Mitglieder und Interessierte
  • Kurse um Kräuter und Pflanzen kennen zu lernen
  • Artikel für die Vereinszeitschrift

Die Mitglieder und Anhänger des Vereins setzen sich ziemlich gemischt zusammen: Von Ärzten bin hin zu Aussteigern und Geringverdienern.
Für Mitglieder des Vereins gibt es regelmäßig eine Telefon-Hotline zu Ernährungs- und Gesundheitsfragen - denn der Einstieg in die Rohkost ist ja nicht für jeden leicht und ohne Probleme.

Fitnesstraining, Krafttraining, Ausdauertraining, Gesundheitsorientiertes Fitnesstraining, Gesundheit, körperliche Fitness,

englisch: physical fitness

Im Allgemeinen wird Fitness definiert, als die Lebenstauglichkeit eines Menschen, sowie die Fähigkeit beabsichtigte Handlungen durchführen zu können. Im Duden wird der Begriff Fitness auf den physiologischen Aspekt reduziert und gilt als gute körperliche Verfassung oder Leistungsfähigkeit.

„Fitness ist ein ausgewogenes Maß an optimaler, jedoch nicht maximaler Leistungsfähigkeit in allen Komponenten der Leistung, dem Fehlen von Krankheiten, psychischen und sozialen Wohlbefinden, das dem Menschen bewusst ist und ihm Leistungen ermöglicht, die seinen besten persönlichen Intentionen entsprechen“

Fitnesstraining gilt als Training mit dem Ziel, die motorische Fitness erhalten oder verbessern zu können. Seit den Gründungen der kommerziellen Sportanbieter im letzten Jahrhundert etablierte sich das Fitnesstraining als Sportart, und findet durch zahlreiche Fitnessbewegungen Einzug in allen Alters und Leistungsbereichen. Sowohl das Bodybuilding, als auch das Training zum Erhalt der Motorik im Alter zählen zum Fitnesstraining und verdeutlichen somit den umfassenden Begriff des Fitnesstrainings. Schwerpunktmäßig ist Fitness geprägt durch die zahlreichen Fitnesstests, die den Erhalt oder die Verbesserung sportlicher Leistung messbar machen.

Fitness stammt aus dem englischen (to fit) und bedeutet, geeignet, passend, schicklich, tauglich, fähig oder bereit. Es ist somit nicht verwunderlich warum der Bergriff „Fit sein“ auch für nicht- sportliche Aussagen angewandt wird. Beispiel: Bist du fit für die Physikarbeit? Er ist fit im Computerprogramm etc.

Gesundheit ist nach WHO (World Health Organisation) ein Zustand völligen körperlichen, sozialen und psychischen Wohlbefindens und nicht lediglich das Freisein von Krankheiten.

Es gibt damit Gemeinsamkeiten mit dem Begriff der Fitness, wobei jedoch zusätzlich zum Zustand des Wohlbefindens, die Leiststunksfähigkeit hier mit inbegriffen ist. Ein Mensch, der nach WHO gesund ist, muss noch nicht fit sein, und jemand, der ein Fitnesstest mit hoher Punktzahl absolviert, muss nicht unbedingt gesund sein.

Der Übergang zwischen einem Fitnesstraining und Gesundheitstraining ist fließend.

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Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung sind noch nicht überall selbstverständlich.
Das DNBGF unterstützt die Vernetzung der Präventionsakteure und die Verbreitung von Prävention.

Nudging („anstupsen“) bezeichnet niedrigschwellige Maßnahmen, die Menschen zu einer Verhaltensänderung bewegen können. Im Expertendialog 2017 wurden die Rolle und Bedeutung von Nudging als mögliches Instrument in der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention herausgearbeitet.

Artikel von slfg am 3. Mai 2018

Am 10. April 2018 lud Heiko Kotte, alternierender Vorsitzender des Steuerungsgremiums zur Umsetzung der Landesrahmenvereinbarung, zum Informationsaustausch Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF).

Artikel von slfg am 2. Mai 2018

Am 26. April war das Team der Zertifizierungsstelle des Auditverfahrens „Gesunde KiTa“ und „Gesunde Schule“ gleich zweimal im Einsatz: Die Kita „Käferhaus“ in Leipzig und die.

Artikel von slfg am 26. April 2018

Am 18. April 2018 war es für die Kita „Haus Sonnenschein“ in Königshain, Kreis Görlitz, so weit: Sie erhielt ihre Auszeichnung für die qualitätsvolle Umsetzung des Lebenskompetenzprogrammes.

Artikel von slfg am 25. April 2018

Im August 2018 startet eine „Schatzsuche“ der besonderen Art in Leipzig. Interessierte Kitas sind eingeladen, in das Elternprogramm „Schatzsuche – Programm zur Förderung des seelischen.

Artikel von slfg am 18. April 2018

Im Rahmen der Umsetzung des vom Sächsischen Landtag im vergangenen Jahr verabschiedeten Schulgesetzes werden vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus Veränderungen in der Stundentafel.

Artikel von slfg am 12. April 2018

Am 11. April 2018 wurden im Sächsischen Staatsministerium für Kultus neun Kindertagesstätten und eine Kindertagespflegestelle ausgezeichnet, die beim 5. Kinder-Garten-Wettbewerb die 2. Stufe.

Artikel von slfg am 8. April 2018

Der 5. Sächsische Kinder-Garten-Wettbewerb lädt alle sächsischen Kitas und Kindertagespflegestellen ein, ihre Gärten zu gesundheitsfördernden Bildungsräumen und Orten der Begegnung zu.

Volle Fahrt voraus! Mit 12 neu qualifizierten Schatzsuche-Referentinnen wird das Elternprogramm „Schatzsuche“ in Sachsen gestärkt.

Artikel von slfg am 8. April 2018

Von November 2017 bis Januar 2018 wurde die 4. „Reisegruppe“ mit neun Kindertageseinrichtungen an Bord in sechs Weiterbildungsmodulen für das Elternprogramm „Schatzsuche - Programm zur.

Artikel von slfg am 8. April 2018

Bei der diesjährigen Jahrestagung für Fachberater/-innen von Kindertageseinrichtungen des Sächsischen Landesjugendamtes (01.-02.03.18 in Meißen) waren Silke Meyer und Andreas Wiere.

Die Kita „Storchennest“ Höckendorf in Klingenberg verteidigt zum zweiten Mal das Zertifikat „Gesunde KiTa“

Artikel von slfg am 8. April 2018

Am 8. März 2018 stellte sich die Kita „Storchennest“ in Trägerschaft der Gemeinde Klingenberg einer Überprüfung, um die Auszeichnung als „Gesunde KiTa“ weiterhin tragen zu können. Das.

Artikel von slfg am 8. April 2018

Das Auditverfahren „Gesunde KiTa“/„Gesunde Schule“ ist ein Instrument zur Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Lebenswelt Kita sowie Schule und wird auch 2018 weiter erfolgreich.

"Die SLfG sorgt dafür, dass durch eine stärkere Kooperation die Nachhaltigkeit und die Reichweite von gesundheitsförderlichen und präventiven Maßnahmen im Freistaat Sachsen erhöht wird. So können wir Menschen besser in ihren Lebenswelten erreichen. Da ich dies für sehr wichtig halte, engagiere ich mich künftig gern im Vorstand für dieses Netzwerk. Im Fokus stehen die Förderung der Kinder- und Jugendgesundheit, die Gesundheitsförderung älterer und arbeitsloser Menschen und die intergenerative Gesundheitsförderung. Hinzu kommen entsprechende Aktivitäten im kommunalen Bereich, wie beispielsweise die Sächsische Gesundheitswoche, die in diesem Jahr vom 28. Mai bis 1. Juni stattfindet und mit zahlreichen Aktivitäten in den Landkreisen untersetzt wird."

Simone Lang – Vizepräsidentin der SLfG – Foto©vorstadtdesign

"Die Erfolge von präventiven Maßnahmen kann man an den Zähnen besonders gut beobachten. Viele hundert Zahnärztinnen und Zahnärzte arbeiten in Kitas, Schulen oder Pflegeheimen für die Mundgesundheit der Bevölkerung. Daneben unterstützen wir die SLfG bei ihrer Arbeit in den genannten Settings. Sprechen, Essen, Lachen – die Mundgesundheit ist in jedem Alter wichtig!"

Dipl.-Stom. Iris Hussock – Vorstandsreferentin Prävention Landeszahnärztekammer – Foto©Landeszahnärztekammer Sachsen

"Der Deutsche Bundestag hat am 18. Juni 2015 das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) verabschiedet. Damit gewinnt die Gesundheitsförderung in der Kita, in der Schule, im Betrieb, in der Kommune und im Pflegebereich noch mehr Bedeutung. Wir, als SLfG, setzen genau hier – in den Lebenswelten - mit unserer Arbeit an. Wir freuen uns auf die Herausforderungen und Chancen der Umsetzung – gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern!"

Lars Rohwer – Präsident der SLfG – Foto©Frank Grätz

"Die Landeshauptstadt Dresden arbeitet mit dem WHO-Projekt unter dem Motto ‚Dresden gesund aufwachsen - gesund leben‘ und richtet sich damit an alle Bevölkerungsgruppen. Mit der SLfG als verlässlichen Partner kann kommunale Gesundheitsförderung noch besser gelebt werden."

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In der deutschen Aufklärung nimmt sich besonders Johann Gottfried Herder (1744 – 1803) der Frage nach dem Menschlichen an:

"Der Mensch ist der erste Freigelassene der Schöpfung; er stehet aufrecht. Die Waage des Guten und Bösen, des Falschen und Wahren hängt in ihm: er kann forschen, er soll wählen" (Herder S. 211).

Damit er diese Wahlmöglichkeit im Sinne der Humanität ausübt, ist nach Herder eine geeignete Erziehung notwendig.

"Der größeste Teil der Menschen ist Tier; zur Humanität hat er bloß die Fähigkeit auf die Welt gebracht, und sie muß ihm durch Mühe und Fleiß erst angebildet werden" (Herder, S. 289).

Immanuel Kant (1724 – 1804) verband bekanntermaßen rationalistische Denkansätze (er war zu Beginn Anhänger des Leibnizschülers Wolff) und empiristische Gedanken (er wurde durch Hume, einen skeptischen Empiristen, aus dem "dogmatischen Schlummer" gerissen). Er kritisierte die Selbstgewissheit eines absoluten Rationalismus, der alles Wissen aus dem reinen Denken zu deduzieren versuchte – und setzte dem Empirismus Grenzen, indem er auf die kategoriale Voraussetzung aller Erfahrung aufmerksam machte. Nach dieser kritischen Fundierung der Vernunft konnte er sie auch auf ethische Fragen anwenden. Sein moralischer Grundsatz, der Kategorische Imperativ wurde vernünftig abgeleitet:

". ich soll niemals anders verfahren, als so, daß ich auch wollen könne, meine Maxime solle ein allgemeines Gesetz werden" (Kant, S. 28).

Diesem Grundsatz müssen alle subjektiven Grundsätze genügen. Der Wille des Einzelnen hat sich der allgemeinen Pflicht zu unterwerfen. Diese Pflicht unterscheidet sich von einer Unterwerfung unter Naturnotwendiges dadurch, daß sie das Wollen und Handeln durch Achtung gegenüber dem moralischen Gesetz anleitet, aber nicht notwendigerweise zwingt.

Die wohl wichtigste Bestimmung des Menschlichen gibt Kant in folgendem Satz:

"Nun sage ich: der Mensch, und überhaupt jedes vernünftige Wesen, existiert als Zweck an sich selbst, nicht bloß als Mittel zum beliebigen Gebrauche für diesen oder jenen Willen, sondern muß in allen seinen, sowohl auf sich selbst, als auch auf andere vernünftige Wesen gerichteten Handlungen jederzeit zugleich als Zweck betrachtet werden" (Kant, S. 73).

Diese menschliche Qualität steht aber in Widerspruch zu dem, was Kant unter Natur versteht. In der Natur sieht Kant nur durchgehend determinierte Kausalzusammenhänge. Diesen will er die Menschen entreißen. "Die sittliche Freiheit muß unter allen Umständen gerettet werden und man hat den bestimmten Eindruck, daß die ethischen Motive in Kants Neubegründung der Metaphysik im Rahmen seiner Kritik der reinen Vernunft die eigentlich treibenden Kräfte gewesen sind" (Hirschberger II, S. 306). Die Diskussion dieser Frage geschieht in der Dritten Antinomie der Kritik der Reinen Vernunft, in der gefragt wird, ob es außer der Kausalität nach Gesetzen der Natur noch eine Kausalität durch Freiheit gebe. Die Antinomie besteht darin, daß die Thesis, daß eine Kausalität durch Freiheit notwendig sei beweisbar ist – aber auch die Antithesis, daß es keine Freiheit gibt, "sondern alles in der Welt. lediglich nach Gesetzen der Natur (geschieht)" (Kant 1787/1993,B 473). Die Naturkausalität ist dadurch bestimmt, daß "ohne hinreichend a priori bestimmte Ursache nichts geschehe" (ebd., B 474). Die Freiheit dagegen ist ein "Vermögen, einen Zustand. schlechthin anzufangen" (ebd., B 473, vgl. auch B 561). Praktisch zeigt sich Freiheit in der "Unabhängigkeit der Willkür von der Nötigung durch Antriebe der Sinnlichkeit" (ebd., B 562). Dem Menschen wohnt ein Vermögen bei" sich, unabhängig von der Nötigung durch sinnliche Antriebe, von selbst zu bestimmen" (ebd.). Solch eine Unterscheidung von Freiheit und Naturgesetzlichkeit ist nur aufgrund des Kantschen Dualismus zwischen der Welt der Erscheinungen und der Welt der "Dinge an sich" möglich. Denn er weist nach, daß "da der durchgängige Zusammenhang aller Erscheinungen, in einem Kontext der Natur, ein unnachlaßliches Gesetz ist, dieses alle Freiheit notwendig umstürzen müsste, wenn man der Realität der Erscheinungen hartnäckig anhängen wollte" (ebd. B 565). Neben den sinnlich erfahrbaren Erscheinungen setzt Kant für die Welt des menschlichen Handelns etwas "Intelligibles" voraus, das nicht in derselben Weise wie die Erscheinungen erkennbar ist – jedoch denkbar. Während die Antithese der 3. Antinomie, daß "alles in der Welt nur nach Gesetzen der Natur" geschehe, nicht einmal logisch widerspruchsfrei denkbar ist (weil alle Ursachen selbst bis in die Unendlichkeit verursacht zu denken wären), kann die These, nach der die Kausalität nach Gesetzen der Natur und die Kausaltät durch Freiheit zu unterscheiden ist, widerspruchsfrei gedacht werden. Aber es kann auch nur gedacht, niemals direkt sinnlich wahrgenommen werden, denn dann würde es zur Welt der Erscheinungen, mithin der kausalen Verursachung, gehören. Diese Eigenschaft des die Freiheit begründenden Intelligiblen könnte auch so interpretiert werden, als wäre der real in Raum und Zeit lebende Mensch nicht frei (Hirschberger II, S. 309).

Der Mensch gehört beiden Welten an, der Sinnlichen, aber auch jener von Verstand und Vernunft (ebd., B 574-575). Die zweite Welt ist keine Welt der Willkür, sondern ihre Notwendigkeit ist die des Sollens. Kant entwickelt damit einen Begriff von Freiheit, der nicht im Gegensatz zur Natur steht, in der die Willensfreiheit an das Sollen gebunden ist, eine "Art von Notwendigkeit und Verknüpfung von Gründen. die in der ganzen Natur sonst nicht vorkommt" (ebd., B 575f.). Erst durch die Faktizität des Sollens kann auch darauf geschlossen werden, daß die dem Sollen zugrunde zu legende Freiheit nicht nur dem Reich des Gedachten, nicht Realen angehört. Über allem steht bei Kant weiterhin Gott. Von ihm hängt die Bestimmung der Naturgesetzlichkeit und das Dasein (nicht die Bestimmung!) der Kausalität der Freiheit ab (vgl. Kant 1788, S. 182).

Friedrich Schiller (1759 – 1805) bezieht sich in seiner Schrift "Anmut und Würde", die er 1793 – 2 Jahre, nachdem er begann, Kant zu lesen – schrieb, auf diese doppelte Bestimmung des Menschen. Der Mensch ist ein Sinnenwesen – aber gleichzeitig auch ein Geistwesen. Dadurch gibt es für Menschen Gründe, die nicht in den natürlichen Ursachen aufgehen.

"Der Mensch aber ist zugleich eine Person, ein Wesen also, welches selbst Ursache, und zwar absolut letzte Ursache seiner Zustände sein, welches sich nach Gründen, die es aus sich selbst nimmt, verändern kann" (Schiller 1793, S. 20).

Seine Bestimmung ist nicht aus der außermenschlichen Natur vorgegeben, sondern der Mensch muß sie selbst entwickeln:

"Da die Natur dem Menschen zwar die Bestimmung gibt, aber die Erfüllung derselben in seinen Willen stellt, so kann das gegenwärtige Verhältnis seines Zustandes zu seiner Bestimmung nicht Werk der Natur, sondern muß sein eigenes Werk sein" (Schiller 1793, S. 34).

Besonders interessant ist Schillers Darstellung des Zusammenhangs von Natürlichem und spezifisch Menschlichen:

"Da einer Naturnotwendigkeit nichts abzudingen ist, so muß auch der Mensch, seiner Freiheit ungeachtet, empfinden, was die Natur ihn empfinden lassen will, und je nachdem die Empfindung Schmerz oder Lust ist, so muß bei ihm ebenso unabänderlich Verabscheuung oder Begierde erfolgen. In diesem Punkte steht er dem Tiere vollkommen gleich, und der starkmütigste Stoiker fühlt den Hunger ebenso empfindlich und verabscheut ihn ebenso lebhaft als der Wurm zu seinen Füßen.

Jetzt aber fängt der große Unterschied an. Auf die Begierde und Verabscheuung erfolgt bei dem Tiere ebenso notwendig Handlung, als Begierde auf Empfindung und Empfindung auf den äußern Eindruck erfolgte. Es ist hier eine stetig fortlaufende Kette, wo jeder Ring notwendig in den andern greift. Bei dem Menschen ist noch eine Instanz mehr, nämlich der Wille, der als ein übersinnliches Vermögen weder dem Gesetz der Natur, noch dem der Vernunft so unterworfen ist, daß ihm nicht vollkommen freie Wahl bliebe, sich entweder nach diesem oder nach jenem zu richten. Das Tier muß streben, den Schmerz los zu sein, der Mensch kann sich entschließen, ihn zu behalten" (Schiller 1793, S. 61/62).

Zuletzt aktualisiert am 04.05.2018

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