actoplus met preise ägypten

KRANKENVERSICHERUNGSKARTE:

Patienten von Privatkassen können zum Beratungsgespräch ihre Versicherungskarte mitbringen, zwecks Abklärung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Kostenvergütung durch Krankenkassen:

In Deutschland verschiedene Kassen

In Österreich Privatversicherungen

UNSER TÄTIGKEITSFELD:

Diabetes Behandlung und eventuellen Spätschäden

Rheumatische Erkrankungen - Knorpelaufbau - Injektionstherapien (Arthrose, Rheuma, Gicht, Knochenbrüche usw.)

Magnetfeldbehandlung (zusätzlich bei Arthrose, Rheuma, Gicht, Knochenbrüche usw.)

Zelltherapie (große Erfolge bei besonders schweren Leiden)

Orthomolekulare Medizin nach Nobelpreisträger Prof.Dr. Linus Pauling, USA

Haar-Mineralanalysen (Feststellung von Giftbelastungen, Fehlen von Mikronährstoffen)

Aslan Kuren (Regenerationskur nach Prof.Dr. Ana ASLAN)

Dr. F.X. Mayr-Kuren (Entgiftung über den Darm) sehr hilfreich bei allen Erkrankungen

BIO-Face-Lifting - Faltenunterspritzung (ohne Skalpell, keine Narben, ohne die gefährlichen und hässlichen Nebenerscheinungen)

WIE SIE UNSERE PRAXIS AM BESTEN ERREICHEN:

Die Praxis liegt in Lindau-Reutin, hinter der Kopierinsel (Bregenzer Straße 29)

Links davon ist die BP-Tankstelle - bequem auch durch die Stadtbuslinie Nr. 3, Haltestelle Jugendherberge zu erreichen

Österreichische Patienten müssen Richtung Lindau-Zech fahren und dann in den Stadtbus Nr. 3 umsteigen

Parkmöglichkeiten finden Sie auf dem praxiseigenen Parkplatz.

Während des Urlaubes werden Sie mit Medikamenten versorgt, sodass die Therapie nicht unterbrochen werden muss.

Bei Notfällen außerhalb der Praxiszeiten wenden Sie sich bitte an zuständigen Notarzt.

Telefonische Auskünfte

und Erstberatung in der Praxis sind unverbindlich und kostenfrei!

Beantwortung medizinischer Fachfragen und Gesundheitsberatung in schriftlicher Form kosten € 55,-- Anfrage.

Sie erreichen uns unter folgender Adresse:

Leitung: Dozent Thaddäus ERNST, Heilpraktiker

Psychologe (USA) BDSF
Berufsverbände BDHN, VFH

Informationen zu typischen Kinderkrankheiten, ihren Symptomen sowie deren Verlauf. mehr

actoplus met soft tabs kaufen

Patientensicherheit ist Basis und Ziel bei der Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung und Kommunikation von Medizinprodukten. Die besten Erfolge in der Behandlung von Krankheiten entstehen in aktiver.

Pressespiegel zum HSK 2017

Pressespiegel: Teil 1 (PDF, 298 MB) Teil 2 (PDF, 53 MB)

Was unsere Partner, Sponsoren, Aussteller sagen.

„Was Davos für die Weltwirtschaft oder Salzburg für Opernfreunde ist der Hauptstadtkongress Gesundheit und Medizin für die deutsche Gesundheitsbranche. Der Hauptstadtkongress ist der wichtigste Kongress für Medizin und Gesundheit in Deutschland."

Frans van Houten, CEO Royal Philips

„Die Veranstaltung ist Treffpunkt Nummer 1 in der Gesundheitsbranche und wird gerne als 'Davos der Medizin' bezeichnet."

„Einmal im Jahr trifft sich das gesundheitspolitische Who-is-Who in Berlin auf dem Hauptstadtkongress."

Dennis Chytrek, Pressereferent bei der Techniker Krankenkasse

„Die Teilnahme am Hauptstadtkongress war für uns ein voller Erfolg – wir konnten viele wichtige Kontakte zu Ärzten aus Krankenhäusern und weiteren Ansprechpartnern aus dem Gesundheitswesen knüpfen."

Dr. Gabriele Augsten, Chefärztin der Knappschafts-Klinik Bad Driburg

„Für uns war der Hauptstadtkongress eine erfolgreiche Veranstaltung, denn wir konnten uns als starker und geschätzter Partner des Gesundheitswesens präsentieren.“

Robin Bähr, Marketingleiter bei HARTMANN Deutschland

„Auf unserem Stand fanden jeden Tag viele Gespräche statt: Prominente Köpfe aus der Gesundheitswirtschaft kamen und gratulierten oder nutzen unseren Stand, um sich mit Gesprächspartner zu treffen.“

kma, Georg Thieme Verlag KG

Besuchen Sie den Hauptstadtkongress-Blog und schalten Sie sich schon vor dem Kongress mit Ihren Kommentaren in den Dialog ein. Beteiligen Sie sich auf Twitter und Facebook an den Diskussionen rund um den Hauptstadtkongress und seine Veranstaltungen. Verwenden Sie dafür das Hashtag #HSK18.

Gerne informieren wir Sie über Programmankündigungen und Updates direkt per E-Mail. Tragen Sie dazu einfach Ihre E-Mail Adresse ein.

  • 08.05.2018 - Qualitätsbasierte Vergütung im Krankenhaus: Wie die USA es machen

Statistische Daten belegen, dass es in einigen deutschen Krankenhäusern Qualitätsprobleme gibt. So liegt die Komplikationsrate nach Implantation eines künstlichen Hüftgelenks im Bundesdurchschnitt bei 2 Prozent. Die schlechteste Komplikationsrate deutscher Kliniken liegt jedoch bei 18 Prozent. Und 17,5 Prozent der Patienten, die 2016 mit einem Oberschenkelhalsbruch in eingeliefert wurden, waren nach 48 Stunden noch nicht operiert, obwohl die Leitlinien eine OP binnen 24 Stunden empfehlen, weil es sonst zu schweren Komplikationen, wie Nekrosen des Hüftgelenkkopfs, aber auch häufigeren Todesfällen, kommen kann.

Seit 2016 plant der Gesetzgeber Qualitätszu- und –abschläge in der Krankenhausvergütung. Aber die vom Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen erarbeiteten und im vergangenen Jahr vorgelegten vergütungsrelevanten Qualitätsindikatoren waren umstritten und sollen nun bis zum Herbst 2018 angepasst werden.

Was in Deutschland noch in einer langwierigen Umsetzungsphase steckt, ist in den USA bereits Realität. Das “Hospital Value-Based-Purchasing Program“ (VBP-Programm) behält zwei Prozent der von der staatlichen Krankenversicherung Medicare & Medicaid an Krankenhäuser gezahlten DRG-Vergütungen zunächst ein, um sie später nach der Ermittlung von Qualitätsdaten vollständig auszuschütten – allerdings überproportional viel an qualitativ gut arbeitende Krankenhäuser. Es hat sich gezeigt, dass bereits ein kleiner Prozentsatz solcher qualitätsbasierten Vergütungsanteile große Wirkung hat.

Zusätzlich zum VBP-Programm gibt es in den USA zwei weitere Qualitätsprogramme: Als Qualitätsabschlag verliert ein Krankenhaus bis zu drei Prozent der DRG-Vergütung, wenn die risikoadjustierte Anzahl von Wiederaufnahmen für Herzinfarkt, Pneumonie, Herzversagen, COPD, Knie- und Hüftgelenkersatz sowie koronaren Bypass zu hoch liegt. Ein weiteres Prozent der Vergütung verliert jenes Viertel aller Krankenhäuser, in dem es die meisten Komplikationen, wie etwa Krankenhausinfektionen, gibt.

Wie weit US-amerikanische Ideen auf Deutschland übertragbar sind, diskutieren unter dem Titel „ Qualitätsbasierte Vergütung: Wie machen es die USA? “ auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: Prof. Dr. Nikolas Matthes, Assistant Professor an der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore/USA, Prof. Dr. Thomas Mansky, Leiter des Fachgebiets Strukturentwicklung und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen der TU Berlin, Prof. Dr. Matthias Schrappe, Lehrbeauftragter für Patientensicherheit und Risikomanagement der Universität zu Köln, und Dr. Christof Veit, Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Arbeitssuche verändert sich im digitalen Zeitalter zusehends, gerade bei jungen Menschen: Apps zeigen ihnen passgenaue Jobangebote auf dem Smartphone an – und mit einem Klick können sie sich bewerben. Statt ein traditionelles Motivationsschreiben zu verfassen, beantwortet man heutzutage einfach drei Fragen mit kurzen per Handy aufgenommenen Selfie-Videos.

Damit sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer, ähnlich wie bei einer Flirt-App, per Klick finden oder „matchen“ können, müssen beide allerdings ein entsprechendes Profil einrichten. Für Bewerber kein Problem: Job-Apps, wie etwa Talentcube oder SelfieJobs, importieren die notwendigen Daten von bereits vorhandenen Profilen des Nutzers, beispielsweiseauf Xing oder LinkedIn.

„Gerade für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, in denen Fachkräftemangel ein zunehmendes Problem darstellt, wird es immer wichtiger, die digitalen Möglichkeiten des modernen Recruitings umfassend zu nutzen“, sagt Prof. Dr. Anja Lüthy, Expertin für Personalmanagement der Technischen Hochschule Brandenburg. Dazu gehört die Einrichtung von Unternehmensprofilen auf Bewerbungsplattformen, die mit Smartphone-Apps arbeiten, ebenso wie positive Bewertungen des Arbeitsplatzes durch Mitarbeiter bei Arbeitgeberbewertungsportalen, wie Kununu oder Glassdoor. Denn junge Bewerber, die mit sozialen Netzwerken aufgewachsen sind, recherchieren im Verlauf ihres Bewerbungsverfahrens fast immer online zur Unternehmens- und Arbeitsplatzkultur des potenziellen Arbeitgebers.

actoplus met preise ägypten

BSE, Rinderwahnsinn - wie kann man sich schützen?
BSE, Rinderwahnsinn und die Konsequenzen
BSE ist nur die Spitze eines Eisbergs. Der Rinderwahnsinn hat mehr Konsequenzen für jeden Einzelnen und die Gesellschaft, als sich die meisten Menschen vorstellen können. Einige davon sollen hier aufgezeigt und Möglichkeiten zum Selbstschutz vermittelt werden.

Forum über Geheimnisse und Fragen der Gesundheit, Erfahrungsaustausch zur Verhütung und Heilung von Krankheiten, Leiden und Zuständen. Sprachen: Deutsch und Englisch. Neue Fragen oder Beiträge werden beantwortet oder kommentiert und dem Forum hinzugefügt, so weit sie den Themen und dem Konzept dieser Site entsprechen. Bevor Sie eine neue Frage stellen, lesen Sie bitte die bereits gegebenen Antworten. Dieses Forum wird von Dr. Johann Georg Schnitzer persönlich herausgegeben.

…. was Sie schon immer über Botox, Filler mit Hyaluron, sog. Fettwegspritze und biochemisches Facelift wissen wollten ….

Kommen Sie zu unserem Ästhetik-Beratungstag am

Donnerstag, 3.Mai 2018

um Anmeldung zur unverbindlichen Beratung wird gebeten:

Tel. 06128 5844 bei Frau Christel Bott

“Mit schonender Behandlung überzeugende Wirkung für attraktive Ausstrahlung!” – das geht! ( übrigens: auch für Herren!)

Herzliche Grüße Ihre Dr. Renate Bufe

Seit über 65 Jahren stellen wir gesundheitsfördernde Produkte für einen aktiven Stoffwechsel her. Dafür wählen wir besonders wirkstoffreiche Pflanzen aus. Wir halten Wirkstoffe im natürlichen Verbund für besser als isolierte Bestandteile. Dabei haben sich unsere Leitgedanken, die unsere tägliche Arbeit bestimmen, über die Jahre nicht verändert. Jedoch haben wir die Produktionsverfahren, die Qualität und das Sortiment im Laufe der Jahre optimiert und weiterentwickelt. Alles für ein Ziel: Ihre Zufriedenheit mit unseren Produkten!

Bei seinen Fütterungsversuchen am Tierzuchtinstitut der Universität Halle/ Saale entwickelt der Landwirt und Biologe Heinrich Metz ein Verfahren zur Herstellung cellulär-flüssiger Bierhefe. Sie ist der bis dahin genutzten Trockenhefe in der Wirkung deutlich überlegen. Für dieses spezielle Bierhefe-Produkt interessiert sich bald der bekannte Mediziner und Begründer der modernen Ernährungslehre Prof. Dr. Abderhalden, der in der Bierhefe ein wirkungsvolles Mittel zur klinischen Behandlung von Diabetikern erkennt (Die Insulinsubstitution war damals noch nicht möglich).

Gründung der Firma Heinrich Metz mit Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Panaktiv ®, dem ersten hochwirksamen flüssigen Hefeprodukt für die menschliche Ernährung in Bielefeld. Kurz darauf auch in Hamburg.

Entwicklung des pflanzlichen Mineralstoff-Präparats Aktiv-Kalk, heute als Minactiv ® bekannt.

Dr. Holger Metz (Mikrobiologe und Biochemiker) übernimmt die Geschäftsführung der Firma. Bündelung der Produktionsstätten in Kelkheim am Taunus in einem größeren und modern ausgestatteten Firmengebäude.

Auf Wunsch des Leiters der Strahlenabteilung der I. Frauenklinik der Universität München, Prof. Dr. Ries, wird die Hefe-Hautkur als Hautpflegemittel entwickelt.

CereGran ® - ein völlig neues Müsli aus gekeimtem Getreide - kommt auf den Markt. CereGran ® entspricht den höchsten ernährungswissesnschaftlichen Anforderungen an ein hochwertiges Vollkornmüsli.

Vitamin E-reiches Weizenkeim-Öl erweitert das Sortiment.

Seit 1991 bzw. seit 2000 sind Dr. Kathrin Metz-Müller (Diplom-Oecotrophologin) und Philipp Metz (Diplom-Oecotrophologe) Geschäftsführer und Ansprechpartner für Sie. Die Firma Dr. Metz ist für beide Verpflichtung und Freude zugleich, den eingeschlagenen Kurs ihres Großvaters und ihres Vaters Dr. Holger Metz weiter zu gehen.

Seit 1991 bereichern weitere sinnvolle Produkte wie Erdmandel-Flocken (1998), Cranberries (2006), Vollfruchtsäfte aus Sanddorn (2007) und Blaubeeren (2009), Kürbiskern-Öl (2009) und
Süßlupinen-Produkte (2012/13) das Sortiment.

Dr. Kathrin Metz-Müller
„Unsere Produkte stehen bei uns täglich auf dem Tisch. Besonders Panaktiv ® ist unser „Rundum-sicher-Getränk“. Für mich ist es wichtig zu wissen, dass meine Familie eine gute Basis für den oft anstrengenden Alltag hat. Unsere gute Gesundheit - gerade auch bei den Kindern - bestätigt mir dies. Neben Panaktiv ® gehört zu meinen persönlichen Favoriten CereGran ®. Ein solches Frühstück mit Joghurt, einem Schuss Sanddornsaft und Cranberries hält mich bis mittags fit - und schmeckt einfach gut! Meine Erfahrungen gebe ich mit gutem Gefühl an unsere Kunden weiter.“

Philipp Metz
„Als Entwickler und Produzenten haben wir die Chance, Lebensmittel in der höchsten Qualität und nach unseren eigenen Wertvorstellungen herzustellen. Hinter unseren Produkten steht am Anfang das Bedürfnis, uns und unsere Familien optimal zu ernähren. Dabei haben wir das Privileg, vom Anbau bis zur Verarbeitung alle Produktionsschritte kontrollieren und steuern zu können. Wir freuen uns, dass unsere Kunden davon profitieren.“

Mit unseren vier Krankenhäusern Klinikum Bremen-Mitte, Klinikum Bremen-Nord, Klinikum Bremen-Ost und Klinikum Links der Weser sind wir der größte Gesundheitsversorger in Bremen und dem niedersächsischen Umland. Rund 250.000 Menschen werden jedes Jahr in unseren Kliniken und Ambulanzen versorgt. Wir stehen für gemeinschaftliche, bestens vernetzte Leistung unter einem Dach.

Sie haben sich verletzt? Ein Angehöriger hatte einen Unfall oder fühlt sich plötzlich schlecht? Im Notfall rufen Sie bitte unter 112 einen Krankenwagen, der sie schnell und sicher ins Krankenhaus bringt.

Sie verfügen über eine mindestens zweijährige Ausbildung in einem anerkannten Gesundheitsberuf und möchten nur zu bestimmten Zeiten arbeiten, weil Sie
• in Elternzeit sind
• studieren
• Sonderurlaub genommen haben
• oder aus anderen Gründen nicht im Schichtdienst arbeiten möchten?

Bewerben Sie sich jetzt – und finden Sie eine Stelle, die genau zu Ihnen passt.

St.-Jürgen-Straße 1
28205 Bremen
(0421) 497-0

Hammersbecker Straße 228
28755 Bremen
(0421) 6606-0

Züricher Straße 40
28325 Bremen
(0421) 408-0

actoplus met ohne rezept in spanien

Weitere Themen aus Heft 02-14

  • Zwieback & Co. halten den Bauch gesund
  • Natürlich süßen ohne Zucker
  • Das richtige Essen bei Eisenmangel
Inhaltsverzeichnis >
Hier Abo mit Prämie sichern!

Ruhe und Entspannung mit der sanften Kraft aus der Natur

Weitere Themen aus Heft 03-14

  • Fit durchs Frühjahr mit der anregenden Kraft der Birke
  • Altersflecken aufhellen und vorbeugen
  • Ein eigener Klostergarten bereichert Apotheke und Küche
Inhaltsverzeichnis >
Hier Abo mit Prämie sichern!

Mit frischen Kräutern, Blüten und Getreide

Weitere Themen aus Heft 04-14

  • Sonnenstich und Hitzekrampf vorbeugen
  • Die besten Tipps bei Mundgeruch
  • Das braucht die Schilddrüse
Inhaltsverzeichnis >
Hier Abo mit Prämie sichern!

Helfen bei Erkältung & stärken die Abwehrkräfte

Weitere Themen aus Heft 01-15

actoplus met türkei preise

Auf solche Probleme müssen sich Psychologen in Zukunft vermehrt einstellen. Im Gegensatz zu Erdbeben, die ähnliche Leiden auslösen können, verändern sich die wetterbedingten Katastrophen nämlich durch den Klimawandel. Zahl und Stärke von Extremwetter-Ereignissen dürften zunehmen, stellte der Weltklimarat IPCC in seinem Bericht 2014 fest – und die Gesundheit vieler Menschen, auch die mentale, werde darunter leiden. Es sei sowohl mit akuten Symptomen wie post-traumatischer Belastung zu rechnen wie mit chronischen Folgen: Ängsten, Aggression, Depression und verstärkter Suizid-Neigung. „In einer Stichprobe von Menschen, die vom Hurrikan Katrina [2005 in der Region New Orleans] betroffen war, hatten sich Selbstmord-Gedanken und vollzogene Selbstmorde mehr als verdoppelt“, berichtete 2017 eine Studie der American Psychological Association (APA).

Obwohl für einen Wirbelsturm wie Harvey oder die Gewitterzelle, die sich über Simbach festsetzte, niemals allein der Klimawandel verantwortlich ist, so kann er doch die Folgen der Ereignisse verstärken – allein deshalb, weil die immer wärmere Luft der Atmosphäre mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, die dann abregnet. Die relativ neue Fachrichtung der Klimaforschung namens „Attribution“ kann darum mit zunehmender Genauigkeit ausrechnen, wie sehr das Risiko für eine solche Katastrophe durch die globale Erwärmung gestiegen ist. Bei Hurrikan Harvey zum Beispiel lautete das Ergebnis „dreimal so hoch“, zudem hatte der Klimawandel die Regenmenge um 15 Prozent erhöht.

Für Simbach fand die Analyse keine klare Aussage, auch der Deutsche Wetterdienst hielt sich mit einer Zuweisung zurück. Doch in der öffentlichen Diskussion über die Flutwelle war der Klimawandel durchaus ein Thema. Aber auch die Mais-Monokultur der Bauern in der Umgebung und das Verschwinden vieler Auen, die große Wassermengen aufnehmen können, hätten die Anwohner für die Katastrophe verantwortlich gemacht, sagt Margarete Liebmann, die selbst in dem betroffenen Ort lebt – alles Faktoren, die auf das Handeln von Menschen zurückgehen.

„Wenn ein Ereignis, gar eine Katastrophe, als von Menschen verursacht erlebt wird, dann wirkt sie viel traumatisierender, als wenn es reine Naturgewalt wäre“, erklärt die Ärztin. Das ist ein weiterer Grund, dass sich Psychologen und Psychiater auf eine Zunahme mentaler Probleme durch den Klimawandel einstellen müssen. Auf die Dauer werden es wohl nicht einmal die Amerikaner durchhalten, nach Naturkatastrophen in betroffenen Gebieten noch weniger über den Klimawandel zu reden als sonst schon.

Schließlich ist in den USA die Diskussion über die mentalen Folgen weit fortgeschritten. Fachleute haben sogar schon einige neue Fachbegriffe geprägt. Einer davon heißt „Solastalgia“, eine Neuschöpfung aus „solace“ (Trost) und „Nostalgia“, also der Sehnsucht nach Vergangenem, oder in diesem Fall: Vergehendem. „Es ist der Schmerz, dass der Ort, an dem man wohnt und den man liebt, unmittelbar bedroht ist“, so hatte Glenn Albrecht von der University of Newcastle in Australien, der sich als Umwelt-Philosoph bezeichnete, den Begriff 2005 definiert. Mit dem Ort können schließlich, so die Argumentation, Gefühle von Identität und Zugehörigkeit sowie die Kontrolle über das eigene Leben in Gefahr geraten. Wer bisher in schweren Zeiten die Seele im Bergtal oder am Strand ins Lot brachte, kann aus dem Gleichgewicht geraten, wenn diese Orte durch den Klimawandel beschädigt oder zerstört werden. Ganz zu schweigen von Ureinwohnern, deren Kultur viel stärker mit dem Land verwoben ist, als bei allen Zuwanderern.

Ein weiterer Begriff ist das „Prä-traumatische Belastungs-Syndrom“, geprägt von der Psychiaterin Lise van Susteren aus Washington. Sie meint damit die Verzweiflung von Forschern und Umweltaktivisten, die sehr genau wissen, was der Welt bevorsteht, damit aber kaum Gehör finden. „Ich sehe eine wachsende Zahl von Klima-Kassandras, deren Gedanken um das zukünftige Leid kreisen. Sie leiden unter einer prä-traumatischen Stressreaktion, weil sie wissen, dass die Welt die Warnungen nicht deutlich genug hört“, beschrieb die Ärztin das Problem in der APA-Studie.

Eine der Betroffenen heißt Camille Parmesan, eine prominente Klimaforscherin aus Texas. Sie schlidderte 2012 in eine Krise, die sie „professionelle Depression“ nannte. Vorher hatte sie dreimal als Autorin an den IPCC-Berichten mitgearbeitet, stets begleitet von einem nagenden Gefühl der Unsicherheit und dem Willen, ihre Fähigkeiten gegen die Veränderungen einzusetzen. „Ich bin eigentlich schon vor 15 Jahren in Panik geraten, als die ersten Studien zeigten, dass sich die arktische Tundra von einer Senke für CO2 zu einer Quelle verwandelt“, verriet sie vor zwei Jahren dem Esquire-Magazine. Diese Umkehr von einem Speicher für Kohlendioxid in einen Emittenten würde einen Teufelskreis starten, weil die Erwärmung immer mehr Treibhausgas aus dem Permafrost der Polarregion freisetzen und sich so selbst verstärken könnte.

Aber besonders nach dem gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen 2009 interessierte sich in Parmesans Heimatland kaum noch jemand für den Klimawandel. Die Medien, von denen viele die dänische Hauptstadt zuvor als „Hopenhagen“ gehypt hatten, wandten sich ab. Der Begriff „climate change“ wurde in Texas nach politischer Intervention aus wissenschafts-basierten Regierungsdokumenten gestrichen, rechte Hetzer griffen die Forscher wie Parmesan persönlich an. Große Teile des Landes taten so, als seien wissenschaftliche Fakten Glaubenssache, die man akzeptieren kann oder auch nicht.

Wenn Wissenschaftler unter dieser Situation leiden, dann weil auch sie Menschen mit Emotionen, Hoffnungen und Ängsten sind. Ihre Arbeit verlangt meist, dass sie ihre Gefühle zügeln. Ihre Ergebnisse sollen sie frei von Affekten erarbeiten und nüchtern präsentieren, schon um in der Öffentlichkeit souverän und kompetent zu wirken. Aber das fällt gerade Klimaforschern zunehmend schwer, besonders wenn sie angegriffen und verhöhnt werden. „Ich kenne keinen einzigen Wissenschaftler, der keine emotionale Reaktion hat, weil so vieles verloren geht“, sagte Parmesan 2012 in einem Report der National Wildlife Federation. Schließlich verließ die Forscherin ihre Heimat und zog an die Universität im britischen Plymouth. Und damit ist sie nicht die einzige Amerikanerin, die nach Europa floh. Andere empfahlen, öfter mal den Kraftausdruck F**K zu benutzen, gern auch in Tweets und voll ausgeschrieben, um die Tiefe ihres Ärgers und ihrer Sorge auszudrücken – und vermutlich Dampf abzulassen.

Auch die amerikanische Umweltaktivistin Gillian Caldwell beschrieb den Druck. Sie hatte eine ganze Weile mit zivilen Kriegsopfern gearbeitet, bevor sie sich mit der Organisation 1Sky.org dem Klima-Thema zuwandte. Bald bekannte sie in einem Blogbeitrag: „Unsere Nation dazu zu bringen, den Klimawandel zu stoppen, ist emotional aufwühlender als jeder andere Job, den ich jemals hatte.“ Dann zitierte sie einige Tipps von Lise van Susteren, um dem Burnout der Engagierten vorzubeugen: auf sich selbst achten zum Beispiel, sich gesund ernähren und viel bewegen, in die Natur gehen, eine strikte Trennung zwischen Beruf und Privatleben wahren und lachen.

Von solchen Stressfaktoren sind auch Wissenschaftler auf dieser Seite des Atlantiks nicht immer frei. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, den sich die deutschen Klimawandel-Leugner als einen Lieblingsfeind herausgegriffen haben, vertraute darum der Webseite isthishowyoufeel.com einen wiederkehrenden Albtraum an: „Ich gehe wandern und komme zu einem einsamen Bauernhof, der brennt. Kinder rufen aus den Fenstern im oberen Stockwerk um Hilfe. Ich alarmiere die Feuerwehr. Aber sie kommt nicht, weil ein Verrückter immer wieder sagt, es handele sich um einen falschen Alarm.“

Von all diesen Effekten indes – den Ängsten der Traumatisierten, der Sehnsucht nach verloren-gehenden Orten, der Frustration der Forscher und Aktivisten – ist keiner spezifisch für den Klimawandel, könnte man nun einwenden. Und dem ist kaum zu widersprechen: vermutlich fühlen Kämpfer gegen zuckrige Limonaden ähnlich; auch Erdbeben nehmen den Überlebenden den Lebensmut, und Solastalgia wurde ursprünglich für Menschen definiert, deren Heimat ein Kohletagebau bedrohte.

Tatsächlich, sagt etwa Andreas Meißner, Psychiater und Psychotherapeut aus München, gebe es noch keine gesicherten Daten zur klinischen Relevanz der Solastalgia. Und mit der „prä-traumatischen Belastung“, also einer krankhaften Angst vor zukünftigen Katastrophen, solle man vielleicht nicht zu einem Kongress über die manifesten posttraumatischen Beschwerden von Gewaltopfern gehen. „Es mag auch sein, dass manche Betroffene andere persönliche Probleme auf die Situation der Umwelt projizieren“, fügt er hinzu. Doch ignorieren sollte man die zunehmenden Berichte über seelische Folgen der globalen Erwärmung trotzdem nicht: Die zunehmende Zerstörung der Natur biete in jedem Fall genügend Auslöser für mentale Probleme.

Insgesamt ist Meißner überzeugt, dass viele Menschen bereits heute ein Unbehagen empfinden. Der Klimawandel verunsichert sie und sie können damit genauso wenig souverän umgehen wie mit der eigenen Sterblichkeit – und verdrängen deswegen eine angemessene Reaktion. „Es wird Zeit, die psychischen Aspekte, die letztlich immer den Intellekt übersteuern und unser Handeln bestimmen, in den Fokus zu rücken“, schreibt er darum in seinem Buch „Mensch – was nun? Warum wir in Zeiten der Ökokrise Orientierung brauchen“ (Oekom-Verlag). Für diejenigen, die sensibler, engagierter oder stärker betroffen sind als der Durchschnitt, können die Folgen der Klimakrise nämlich schnell zur persönlichen Krise eskalieren.

Hinweis: Dieser Artikel erscheint in der Koralle KlimaSocial von Riffreporter.de. KlimaSocial steht für einen Perspektivwechsel. Die Klimaforschung, über die wir hier schreiben, richtet ihren Blick weder auf Physik noch Technik, sondern auf soziale Prozesse. Mehr über uns und unser Thema finden Sie hier. Wenn Sie Fragen haben oder einen wöchentlichen Newsletter abonnieren möchten, schreiben Sie uns bitte unter info@klimasocial.de.

Autor
Christopher Schrader

Christopher Schrader, einer der Gewinner des AAAS Kavli Prize for Science Journalism, war 15 Jahre Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, bevor er sich 2015 mit den Themen Klimaforschung, Energietechnik, Umwelt, Physik und Geowissenschaften selbständig machte. @cschrader_eu

16. Kindergesundheitstag 2018

Beim 16. Kindergesundheitstag am Samstag, dem 16. Juni von 12 bis 16 Uhr im Palastgarten geht es wieder um „Spiel, Spaß und Bewegung“. Vom tra­di­ti­o­nellen Luftballonweitfliegen und einem wie immer breit gefächerten Bewegungsan­­gebot, Spiel- und Sportstationen sowie Infor­ma­ti­ons­­ständen zum Thema Gesundheit werden Kin­der aller Altersstufen begeistert sein.

Groß und klein dürfen sich auf einen Tag voller Spaß und Action freuen.

Bei starkem Regen und/oder stürmischem Wetter wird die Veranstaltung nicht stattfinden.

Impuls Trier – Stadt in Bewegung ist ein Projekt der Stadt Trier in Kooperation mit dem Haus der Gesundheit e.V. und der Europäischen Akademie des Rheinland-Pfälzischen Sports e.V. Trier.

Ziel des Projektes ist es, überall in Trier begleitete Bewegungsangebote für alle anzubieten und somit Gesundheit zu fördern. Partizipation und Offenheit stehen dabei im Mittelpunkt.
Das Projekt läuft über fünf Jahre und wird von der Techniker Krankenkasse unterstützt.

Sie wünschen sich ein offenes Bewegungsangebot in ihrem Stadtteil oder in der Nähe Ihres Arbeitsplatzes? Teilen sie uns ihre Wünsche und Erfahrungen durch den Fragebogen mit.
Wir wollen uns bei der Entwicklung neuer Angebote an den Bedürfnissen der Bewohner und Bewohnerinnen von Trier orientieren.

Sie finden uns im Gebäude des „Gesundheitsamts der Kreisverwaltung Trier-Saarburg“

Für die Rätsel Frage nach Gott der Gesundheit, Heilkraft findest du hier 4 mögliche Lösungswörter. Wenn du weitere Lösungen kennst, kannst du am Ende der Liste deinen Vorschlag eintragen.

Du kennst eine weitere Lösung für die Kreuzworträtsel Frage nach Gott der Gesundheit, Heilkraft?