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Unbezahlte Überstunden sind meist die Regel, da Öffnungszeiten und tatsächliche Behandlungszeiten oft nicht übereinstimmen.

Medizinische Fachangestellte arbeiten außerdem vereinzelt und die Abgrenzung von Vorgesetzten fällt z. B. in einer kleinen Praxis weitaus schwerer als in einem Krankenhaus mit vielen Angestellten. Der Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und Entlohnung kann dann eine sehr persönliche Auseinandersetzung werden.

In solchen Fällen hilft der Kontakt zur Gewerkschaft. Du solltest also in diesem Beruf deiner betrieblichen Interessenvertretung besondere Aufmerksamkeit schenken!

  • Berufstyp: Ausbildungsberuf
  • Voraussetzung: Für die Ausbildung wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.
  • Ausbildungsart: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitliche Regelung)
  • Ausbildungsdauer: Zweieinhalb Jahre
  • Lernorte: Berufsfachschule und Apotheke

Tätigkeiten
Pharmazeutisch-technische Assistenten_innen (kurz PTA) geben unter Aufsicht des/der Apothekers_in verschreibungspflichtige Medikamente entsprechend Rezept an Kunden_innen aus. Des Weiteren verkaufen sie rezeptfreie Arzneimittel und andere in der Apotheke erhältliche Waren.

Sie erklären Kunden_innen, wie Produkte anzuwenden sind und weisen auf Besonderheiten hin. Unter apothekerischer Aufsicht stellen sie z. B. Lösungen oder Salben her. Sie kontrollieren dabei die Substanzen nach den Vorgaben im Arzneibuch und dosieren sie exakt.

Weiterhin messen sie z. B. Blut-, Harn- oder Cholesterinwerte von Kunden_innen und führen einfache physikalische und chemische Arzneimittelanalysen durch.

Sie haben den Warenbestand im Blick und kümmern sich um die Bestellungen. PTA registrieren die Ausgabe und den Bestand von Giften und Betäubungsmitteln und führen die gesetzlich vorgeschriebenen Stichproben und Lagerkontrollen durch.

Bei gezielten Beratungsaktionen, beispielsweise zum Thema Allergien, stellen sie Informationen zusammen und wirken bei Veranstaltungen mit. In der Pharmaindustrie sind sie am Herstellungsprozess von Pharmaprodukten beteiligt oder arbeiten an der Entwicklung neuer Wirkstoffe mit.

Einsatzorte
PTA sind vorwiegend tätig in Krankenhaus-, Versand- und öffentlichen Apotheken, in der pharmazeutischen und chemischen Industrie, im pharmazeutischen Großhandel und bei Krankenkassen oder Apothekerverbänden. Häufig arbeiten sie in Verkaufsräumen von Apotheken.

Im Labor der Apotheke führen sie Analysen durch und stellen Arzneizubereitungen her, im Apothekenlager überprüfen sie die Arzneibestände. Bestellungen und Verwaltungsaufgaben erledigen sie in Büroräumen am Rechner.

Gefragte Fähigkeiten
Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit sind erforderlich beim Planen und Vorbereiten von toxikologischen und physiologischen Untersuchungen sowie Versuchsreihen an Eigenherstellungen im analytischen Labor. Im Umgang mit Medikamenten, Giftstoffen und Betäubungsmitteln ist hohes Verantwortungsbewusstsein unabdingbar.

Große Sorgfalt brauchen PTA, wenn sie im Labor Arzneimitteln herstellen, da sie Mengen exakt dosieren und Medikamente korrekt auszeichen müssen. Ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen und Kommunikationsfähigkeit hilft bei der Kundenberatung.

Für Laborarbeiten sind Physik- und Chemiekenntnisse gefragt. Mathemathisches Verständnis ist ebenfalls wichtig: Die sichere Beherrschung der Grundrechenarten sowie Dezimal-, Bruch, Prozent- und Dreisatzrechnung ist nützlich für Preis- und Teilmengenberechnungen.

Um Vorgänge bei Krankheit und Heilung zu verstehen, ist Biologiewissen von Vorteil.

Höhe der Ausbildungsvergütung
Für den schulischen Teil der Ausbildung gibt es keine Vergütung. Das an die schulische Ausbildung anschließende Berufspraktikum für die staatliche Anerkennung des Berufsabschlusses – das so genannte Anerkennungspraktikum – wird vergütet.

Eine monatliche Ausbildungsvergütung von derzeit 533 Euro (Stand Januar 2012) erhalten Praktikanten_innen, für die der Bundesrahmentarifvertrag für Apothekenmitarbeiter_innen gilt.

Berufsalltag
Gesundheit bleibt auch in Zukunft wichtig - gute Aussichten für PTA-Fachkräfte in allen potentiellen Tätigkeitsfeldern!

Ihnen stehen je nach individuellen Fähigkeiten und Interessen viele weitere Tätigkeitsfelder und Karrieremöglichkeiten offen, z. B. in Kliniken, in der pharmazeutischen Industrie, in der Gesundheitsverwaltung, in öffentlichen Einrichtungen, Laboren, Lehranstalten oder auch als selbständige Referenten_innen, Autoren_innen und Berater_innen im Gesundheitswesen.

Beruf und Familie lassen sich aufgrund der Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung insbesondere in Apotheken sehr gut verbinden. Menschen, die gerne Verantwortung übernehmen, sollten sich klar machen: Egal wie viele Fortbildungen ein_e PTA absolviert hat, die Arbeit findet immer unter Aufsicht eines Apothekers statt!

  • Berufstyp: Anerkannter Ausbildungsberuf
  • Voraussetzung: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe vorwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.
  • Ausbildungsart: Duale Berufsausbildung, geregelt nach Berufsbildungsgesetz (kurz BBiG, PDF-Download)
  • Ausbildungsdauer: Drei Jahre
  • Lernorte: Betrieb und Berufsschule

Tätigkeiten
Am Empfang von Zahnarztpraxen sind zahnmedizinische Fachangestellte die erste Anlaufstelle, z. B. für Patienten_innen, Krankenkassen oder Labore. Sie begrüßen Patienten_innen, nehmen deren Daten auf, vereinbaren und verwalten Termine.

Im Behandlungszimmer kümmern sie sich um die Vorbereitung von Materialien und Instrumenten oder assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen. Nach zahnärztlichen Anweisungen machen sie Röntgenaufnahmen und rühren Füllungen oder Abdruckmassen für Gebissabdrücke an.

Sie leiten Patienten_innen zur Mundhygiene an und beraten sie über Möglichkeiten der Parodontal- und Kariesprophylaxe. Das Reinigen der Arbeitsflächen und das Sterilisieren zahnmedizinischer Instrumente nach einer Behandlung gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben.

Außerdem erledigen zahnmedizinische Fachangestellte den Schriftverkehr, dokumentieren Behandlungsabläufe und erfassen erbrachte Leistungen für die Abrechnung mit Krankenversicherungen und Laboren.

Einsatzorte
Zahnmedizinische Fachangestellte sind hauptsächlich tätig in Zahnarztpraxen, Zahn-­, Mund-­ und Kieferkliniken sowie universitären Zentren für Zahn-­, Mund­- und Kieferheilkunde.

Sie arbeiten vorwiegend in Behandlungs- und Röntgenräumen sowie gelegentlich im Labor. Am Empfang begrüßen sie Patienten_innen, geben Rezepte aus und stimmen Termine ab. In Büroräumen am Computer führen sie verwaltende Aufgaben durch.

Gefragte Fähigkeiten
In diesem Beruf müssen exakte Abrechnungen durchgeführt, Labor-­ und Untersuchungsergebnisse dokumentiert und Hygienevorschriften eingehalten werden. Daher sind Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt wichtige Fähigkeiten.

Ein freundlich-gewinnendes Wesen und Einfühlungsvermögen helfen bei der Betreuung von Patienten_innen.

Um Zahnärzten_innen bei Behandlungen fachgerecht assistieren zu können, sind anatomische Kenntnisse über den Aufbau des Zahnes und der Mundhöhle wichtig. Gute Deutschkenntnisse sind nützlich, um den Schriftverkehr mit Versicherungsträgern, Patienten_innen oder Laboren zu erledigen.

Für das Erstellen von Rechnungen ist mathematisches Verständnis von Vorteil.

Höhe der Ausbildungsvergütung
Pro Monat (beispielhaft):
1. Ausbildungsjahr: 531 Euro
2. Ausbildungsjahr: 571 Euro
3. Ausbildungsjahr: 618 Euro

Berufsalltag
Die Entwicklung der modernen Zahnmedizin, die Weiterentwicklung der Verwaltungssoftware von Praxen und die medizinisch-technische Entwicklung erfordern eine ständige Fortbildung.

Der zukunftsorientierte und abwechslungsreiche Beruf bietet viele Spezialisierungsmöglichkeiten, beispielsweise die zahnmedizinische Fach- oder Verwaltungassistenz oder ein zusätzlicher Abschluss zum_r Dentalhygieniker_in.

Seine Vielseitigkeit macht den Beruf spannend und manchmal auch sehr herausfordernd. Am Empfang müssen viele Arbeitsabläufe gleichzeitig bewältigt werden. Auch die ständige Nähe zu Vorgesetzten gefällt nicht jedem.

Hinzu kommt die Assistenz im Behandlungszimmer, die wie ein anderer Beruf mit ganz eigenen Verantwortungsbereichen anmutet. Da zahnmedizinische Fachangestellte im Berufsalltag durchaus viel Blut sehen, sollten sie starke Nerven mitbringen.

Die folgenden Abschnitte stellen dir ausgewählte Berufsprofile vor - alle sind aus dem Dienstleistungsbereich mit Schwerpunkt "Gesundheit".

  • Berufstyp: Ausbildungsberuf
  • Voraussetzung: Meist wird mindestens der Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Schulabschluss vorausgesetzt (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss). In manchen Bundesländern benötigen Bewerber_innen ohne berufliche Vorbildung mindestens einen mittleren Bildungsabschluss oder eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert.
  • Ausbildungsart: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen der Altenpflege (landesrechtlich geregelt)
  • Ausbildungsdauer: Ein bis zwei Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
  • Lernorte: Berufsfachschule und Altenpflegeeinrichtung

Tätigkeiten
Altenpflegehelfer_innen unterstützen Altenpfleger_innen bei der Betreuung, Pflege und Versorgung gesunder oder gebrechlicher bzw. kranker älterer Menschen. Sie helfen bei der Körperpflege und beim Essen oder verabreichen nach ärztlicher Anordnung Medikamente. Sie begleiten auf Hilfe angewiesene ältere Personen z. B. bei Behördengängen oder Arztbesuchen.

Gemeinsam mit anderen Pflegekräften organisieren sie die Freizeitgestaltung für Senioren_innen, beispielsweise Spielenachmittage oder sportliche Aktivitäten. Auch bei der Angehörigenarbeit wirken Altenpflegehilfskräfte mit: Sie führen informierende und helfende Gespräche, begleiten Sterbende und versorgen Verstorbene.

Einsatzorte
Altenpflegehelfer_innen werden hauptsächlich eingesetzt in Krankenhäusern, Pflege- und Rehabilitationskliniken, in Altenwohn- und -pflegeheimen, in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung und im ambulanten Dienst, z. B. bei paritätischen Verbänden mit angeschlossenem Pflegedienst.

Ihre betreuende und pflegerische Arbeit üben sie aus vor allem in Patientenzimmern oder in Gruppen, Behandlungs- und Sanitärräumen. Im Rahmen der ambulanten Pflege besuchen sie ihre Klienten_innen auch in deren Privatwohnungen.

Gefragte Fähigkeiten
Altenpflegehelfer_innen benötigen ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt. Um gefährliche Stürze oder Wundliegen der Patienten_innen zu vermeiden, müssen sie beispielsweise Pflegeanweisungen exakt einhalten.

Ebenso wichtig sind Kontaktbereitschaft, ein freundlich-gewinnendes Wesen, Einfühlungsvermögen und psychische Belastbarkeit. Altenpflegehelfer_innen bleiben auch unter Zeitdruck freundlich und reagieren einfühlsam – denn sie sind neben der Pflege auch für die Betreuung der älteren Menschen zuständig und somit wichtige Bezugspersonen.

Entscheidungs- und Durchsetzungsfähigkeit unterstützen schnelle Entscheidungen über angemessene pflegerische Maßnahmen. Die Pflege alter Menschen ist von ethischen Grundsätzen geprägt. Daher ist ein gutes Gespür für ethische und religiöse Fragen wichtig.

Musikalisches und künstlerisches Interesse kommt Altenpflegehelfer_innen ebenfalls zugute: Wer ein Musikinstrument spielen oder gut basteln und zeichnen kann, bereichert mit seinen Fähigkeiten Veranstaltungen und den Alltag von Heimbewohnern_innen. Sozialkundekenntnisse erleichtern das Verständnis des Sozialsystems.

Höhe der Ausbildungsvergütung
Je nach Bundesland ergeben sich unterschiedlich hohe Ansprühe auf Ausbildungsvergütung. An manchen Schulen – vor allem an privaten Bildungseinrichtungen – fallen Ausbildungkosten an, z. B. in Form von Schulgeld oder Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Berufsalltag
Hilfsbereite Menschen finden in der Altenpflege eine dankbare Beschäftigung. Der Beruf hat Zukunft: Es gibt immer mehr ältere Menschen und der Markt der Seniorenheime wächst.

Leider gibt es in diesem Beruf auch heftige Missstände: Häufig können die pflegebedürftigen Menschen im Heim aus Personalmangel nicht mehr angemessen versorgt werden. So bleibt oft auch wenig Zeit für einen einfühlsamen Kontakt.

  • Berufstyp: Ausbildungsberuf
  • Voraussetzung: Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung vorausgesetzt. Eine Zulassung ist außerdem auch mit Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, Erster allgemeinbildender Schulabschluss) und abgeschlossener Berufsausbildung möglich.
  • Ausbildungsart: Ausbildung an Berufsfachschulen für Altenpflege (bundesweit einheitliche Regelung)
  • Ausbildungsdauer: Drei bis fünf Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
  • Lernorte: Berufsfachschule und Altenpflegeeinrichtung

Tätigkeiten
Die Hauptarbeit von Altenpfleger_innen besteht aus Pflege, Betreuung und Beratung hilfsbedürftiger älterer Menschen. Sie unterstützen etwa bei der Körperpflege, beim Anziehen oder Essen.

Sie führen Gespräche über persönliche Angelegenheiten, begleiten bei Behördengängen oder Arztbesuchen und motivieren zu einer aktiven Freizeitgestaltung. Vor allem bei der ambulanten Pflege arbeiten Altenpfleger/-innen auch mit Angehörigen zusammen und weisen sie in die fachgerechte Pflege ein.

In der Behandlungspflege und Rehabilitation übernehmen Altenpfleger_innen auch medizinisch­-pflegerische und therapeutische Aufgaben. Beispielsweise führen sie Spülungen durch, verabreichen Medikamente nach ärztlicher Verordnung und wechseln Verbände.

Einsatzorte
Altenpfleger_innen betätigen sich vorwiegend in Krankenhäusern, Pflege-­ und Rehabilitationskliniken, Altenwohn-­ und ­-pflegeheimen, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und bei ambulanten Altenpflege-­ und Altenbetreuungsdiensten.

Ihre betreuenden und pflegerischen Tätigkeiten üben sie vor allem in Patientenzimmern aus, ebenso in Gruppen- und Aufenthaltsräumen sowie Sanitär- und Behandlungsräumen. Im Rahmen der ambulanten Pflege besuchen sie ihre Klienten_innen auch in deren Privatwohnungen.

Gefragte Fähigkeiten
Altenpfleger_innen benötigen ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt. Um gefährliche Stürze oder Wundliegen der Patienten_innen zu vermeiden, müssen sie beispielsweise Pflegeanweisungen exakt einhalten.

Ebenso wichtig sind Kontaktbereitschaft, ein freundlich-gewinnendes Wesen, Einfühlungsvermögen und psychische Belastbarkeit. Altenpfleger_innen bleiben auch unter Zeitdruck freundlich und reagieren einfühlsam – denn sie sind neben der Pflege auch für die Betreuung der älteren Menschen zuständig und somit wichtige Bezugspersonen.

Entscheidungs- und Durchsetzungsfähigkeit unterstützen schnelle Entscheidungen über angemessene pflegerische Maßnahmen und ggf. ihre Durchsetzung auch gegen Widerstand.

Interesse an Sozialkunde und Wirtschaft ist unerlässlich, da Altenpfleger_innen die Zusammenhänge des Sozialsystems verstehen und sich mit betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Altenpflege befassen müssen.

Die Pflege alter Menschen ist außerdem von ethischen Grundsätzen geprägt. Daher ist auch ein gutes Gespür für ethische und religiöse Fragen wichtig.

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Bild 8: Ein determinierter Philosoph

Sich seines Verstandes ohne Anleitung bedienen – René Descartes (1596 – 1650) entwickelt eine systematische Methode, die vom Zweifel über das Ich-Bewußtsein und die Erkenntnis der beiden Welten: der denkenden und der ausgedehnten Dinge – auch im Menschen führt. Durch diesen Dualismus kann das Geistige im Menschen losgelöst von den mechanischen Gesetzen folgenden körperlichen Dingen werden. Aber diese freigesetzte Freiheit verbleibt dennoch nicht in reiner Willkür, sondern durch Evidenz kann auch einem Urteil zugestimmt werden.

Baruch (auch Benedictus) de Spinoza (1632 – 1677) bettet die bei Descartes getrennten Bereiche des Ausgedehnten/Körperlichen und des Denkenden/Geistigen in eine gemeinsame Einheit ein, denn das Denkende und das Ausgedehnte sind bei ihm nur zwei verschiedene Attribute (es kann noch mehr geben, aber die Menschen können nur diese beiden erkennen) der einen Substanz. Nur diese Attribute können wir als zum Wesen der Substanz gehörend erkennen, in ihnen drückt sich die Substanz für uns aus. Die Substanz ist etwas "was in sich ist und durch sich begriffen wird; d.h. etwas, dessen Begriff nicht den Begriff eines andern Dinges nötig hat, um daraus gebildet zu werden (Spinoza 1677/1982, S. 25). Sie ist die Ursache ihrer selbst und ihr Wesen schließt notwendig ihre Existenz ein (ebd., S. 29). Sie wird nicht wie endliche Dinge von anderem von gleicher Natur begrenzt werden und ist ewig – zeitlichen und räumlichen Veränderungen unterliegt sie – als Substanz, die identisch mit Gott gesetzt wird – nicht. Aber sie ist Wirkendes: aufgrund ihrer unendlichen Natur folgt auf unendliche Weise unendlich vieles (ebd., S. 43). Sie (natura naturans) bewirkt ihre eigenen Erregungen, die sog. "Modi", die die geschaffene Natur (natura naturata) in Raum und Zeit bilden (vgl. Spinoza 1704/1922, S. 54f.). Menschen sind Teil dieser Natur, geschaffen, räumlich und zeitlich begrenzt. Alle Menschen sind Modifikationen von einigen der Attribute (nämlich Ausdehnung und Denken) der Substanz, bzw. Gottes (ebd., S. 82). In jedem Menschen drückt sich die Natur Gottes aus.

Während die absolute Freiheit der Substanz/Gottes sich daraus ergibt, daß diese nur durch sich selbst bestimmt ist (ebd., S. 25), ist der Mensch nur relativ frei.

Das Wort "relativ" würde Spinoza selbst nicht verwenden, denn für ihn besteht die "wahre Freiheit" darin, "mit den lieblichen Ketten der Liebe gebunden zu sein und zu bleiben" (Spinoza 1704/1922, S. 124). "So sehen wir also, daß der Mensch als ein Teil der gesamten Natur, von der er abhängt und von der er auch regiert wird, aus sich selbst nichts zu seinem Heil und Glück tun kann.
Zum ersten folgt daraus, daß wir in Wahrheit Diener, ja Sklaven Gottes sind, und daß es unsre größte Vollkommenheit ist, es notwendig zu sein. Denn wären wir auf uns selbst angewiesen und nicht so von Gott abhängig, so wäre es sehr wenig oder nichts, was wir verrichten könnten, und hätten danach alle Ursache, uns zu betrüben. (ebd., S. 98)
"Die Sklaverei eines Dings besteht darin, daß es äußeren Ursachen unterworfen ist, die Freiheit dagegen darin, daß es ihnen nicht unterworfen ist, sondern davon befreit ist." (ebd.,S. 126)
Freiheit: eine "feste Existenz [. ], die unser Verstand durch die unmittelbare Vereinigung mit Gott erhält, um in sich Ideen und außer sich Wirkungen hevorzubringen, die mit seiner Natur wohl übereinkommen, ohne daß doch seine Wirkungen irgendwelchen äußeren Ursachen unterworfen wären, durch die sie verändert oder verwandelt werden könnten. (ebd.,S. 126)

Freiheit wird nicht in einen Gegensatz zur Notwendigkeit gebracht, sondern zum Zwang. Der Gegenbegriff zu Notwendigkeit ist nicht Freiheit, sondern Zufälligkeit.

Die Substanz/Gott ist frei, weil sie von niemandem gezwungen wird (ebd., S. 44) – trotzdem existiert sie vermöge der Notwendigkeit ihrer eigenen Natur und wird – entsprechend dieser Natur – "bloß durch sich selbst zum Handeln bestimmt" (ebd.). Auf diese Weise gehen sogar die absolute Freiheit und die Notwendigkeit für die Substanz zusammen. Für die geschaffene Natur gilt zusätzlich, daß sie daß sie durch die Notwendigkeit der göttlichen Natur bestimmt ist, "auf gewisse Weise zu existieren und zu wirken, und ein Zufälliges gibt es nicht" (ebd., S. 56). Sogar der Wille ist nicht frei, sondern eine notwendige Folge von Ursachen. Der sich am freiesten dünkende Wille, der nichts weiß von dieser eigenen Verursachung, ist am unfreiesten. Die relative Freiheit des Menschen ist erst dann realisiert, wenn der Mensch genau diese Verursachung kennt und entsprechend der von diesem Wissen gespeisten Vernunft handelt. Vernunft bedeutet: "Der Geist erkennt, daß alle Dinge notwendig sind und durch eine unendliche Kette von Ursachen zum Existieren und Wirken bestimmt werden." (Spinoza 1677/1988, S. 301). Unter Zwang steht der Mensch, der er seinen Affekten, ohne ihre Ursachen zu kennen, folgen muß - nur vernunftgemäßes Handeln kann dagegen frei sein:

"Also nenne ich überhaupt den Menschen nur frei, wenn er sich von seiner Vernunft leiten läßt; denn nur dann wird sein Handeln von Ursachen bestimmt, die allein seine Natur angemessen erfassen kann, auch wenn sein Handeln von diesen Ursachen mit Notwendigkeit bestimmt wird." (Spinoza 1677/1988, S. 18).

Die menschliche Freiheit wird umso größer, je mehr der Mensch von der Vernunft geleitet wird (ebd, S. 21). Dies klingt in einigen Passagen sehr fatalistisch: "Wer also glaubt, daß er nach freiem Entschluß des Geistes rede oder schweige oder irgend etwas tue, der träumt mit offenen Augen." (ebd., S. 141). Es geht aber nicht darum, knechtisch zu gehorchen, "sondern aus freiem Antrieb das Gute tun" (ebd., S. 132).

"Lehrt sie, wie wir uns gegen die Fügungen des Schicksals oder das, was nicht in unserer Macht steht, das ist, gegen die Dinge, die nicht aus unserer Natur folgen, verhalten müssen, nämlich: das eine wie das andere Antlitz des Schicksals mit Gleichmut erwarten und ertragen; weil ja alles aus dem ewigen Ratschluß Gottes mit derselben Notwendigkeit folgt, wie aus dem Wesen des Dreiecks folgt, daß seine Winkel zwei rechten Winkeln gleich sind." (Spinoza 1677/1988, S.132).

Auch Schelling (Schelling 1827/1856, S. 52) bedauert den Verlust der Potenz in der Substanz, die dadurch zum Objekt wird (ebd., S. 61). Das Spinozistische Denken – in das hineinzuversenken er jedem anempfiehlt (ebd., S. 53) – wird dadurch zu einem "Denken im Ruhestand" (ebd., S. 52).

Trotzdem ist diese Einheit des Menschlichen mit der Natur, die Bestimmung des Vernünftigen durch die Substanz nicht gleichbedeutend mit Fremdbestimmung und Unterwerfung. Sondern die Freiheit gründet sich neben der Erkenntnis der Gesetze der (außermenschlichen) Natur auch auf die der menschlichen Natur (vgl. Seidel 1994, S. 12).

Diese Ethik ist auch nicht normativ. Es geht nicht darum festzulegen, was gut oder tugendhaft sei – sondern das Gute und das Sollen wird an das Vernünftige gebunden – und dieses an "Notwendigkeit der menschlichen Natur, wie man sie auch sehen mag" (ebd., S. 31). Der realen menschlichen Natur nach können Menschen nicht immer nach dem Gebot der Vernunft leben – auch dies weiß und berücksichtigt Spinoza durchaus.

Leibniz (1646 – 1716) reicht eine Substanz nicht aus – er betont am Substantiellen die Wirkungsfähigkeit. "Alles, was nicht handelt, verdient nicht den Namen der Substanz" (Leibniz, S. 643). Diese kann er nur in Form von vielen "ursprünglichen Kräften", den Monaden, denken. Mit diesen individuellen Monaden, die keinem universellen Kausalnexus unterworfen sind, erreicht Leibniz eine größere freie Eigenständigkeit seiner Monaden, als sie die Modi der Spinozistischen Substanz haben könnten. Eingeholt wird diese Freiheit wieder in der "vorherbestimmten" Harmonie. Die Wirkursachen der Körper und die Endursachen der Seelen sind "harmonisch untereinander" – da jede Monade selbst der "Spiegel des Universums" ist. Für das Menschenbild ergibt sich, daß Menschen Geist- bzw. Vernunfttiere (animal rationale) sind. In Leibnizґ Denken sind Moral und Metaphysik noch vereint. Es ist Gott, auf den sich tugendhaftes Verhalten zu richten hat. Neu ist die Beachtung der Kraftentfaltung, der Wirkungsfähigkeit auf dem – von Weisheit und Güte bestimmten - Weg hin zu Gott. Dabei ist aber kein Zwang:

" Die freie Substanz bestimmt sich durch sich selbst und zwar durch das Motiv des durch den Verstand erkannten Guten, welches sie reizt oder zu sich neigen macht, ohne sie zu zwingen" (Leibniz, S. 526).

Leibniz bemerkt, daß Spinoza einerseits eine "blinde Notwendigkeit" voraussetzt – andererseits diese Aussprüche wieder mildert. Leibniz versucht eine Klärung durch die Unterscheidung zweier Begriffe der Notwendigkeit: a) das metaphysisch Notwendige und b) das in der Folge und Weisheit Gottes Notwendige. Gott hat eine Wahl – die die Substanz bei Spinoza nicht hat (Leibniz, S. 386).

Nach den Rationalisten möchte ich aus der Linie des Empirismus nur zwei wichtige Autoren vorstellen: Hobbes und Locke.

Thomas Hobbes (1588 – 1679) entwickelt eine Staatsphilosophie, die ein bürgerlich-egoistisches Menschenbild voraussetzt. Die einzelnen Menschen würden ohne Staat in einem ständigen Kampf aller gegen alle stehen. Sie sind nicht frei, sondern folgen den Notwendigkeiten ihrer Physis. Hobbes argumentiert auch direkt gegen Aristoteles Auffassung von der natürlichen Vergemeinschaftung. Nur das Streben nach Selbsterhaltung bringe die Menschen auch dazu, Frieden anzustreben. Das gelingt ihnen durch einen Gesellschaftsvertrag durch den sie sich einer Staatsgewalt unterwerfen, die den Willen, "der als Wille aller gilt" durchsetzt. Damit rechtfertigt er die Monarchie – während John Locke sich nachdrücklich für die Rechte der bürgerlichen Individualität einsetzt.

John Locke (1632 – 1704) setzt dazu für den "Naturzustand" voraus, daß vollkommene Freiheit und Gleichheit aller herrschte. Aber auch hier kommt es zur Notwendigkeit eines Gesellschaftsvertrages, weil immer wieder Einzelne das Naturrecht mißachten.

Bild 9: Leviathan von Hobbes

Die staatlich sanktionierte Gewalt ist an das Naturgesetz gebunden und er berücksichtigt ausdrücklich individuelle, unveräußerliche Rechte wie das Recht auf Leben, das Recht auf Freiheit und das Recht auf Eigentum. Zusätzlich dazu erarbeitet Locke eine affirmative Theorie der Entstehung des Privateigentums durch Arbeit. Da auch die zur Ungleichheit führende Einführung des Geldes mit der Zustimmung aller geschah, wird diese Ungleichheit als gerecht angesehen – ebenso wie die Sklaverei als Folge "gerechter Kriege".

Bild 10: Menschenbild bei Hobbes und Locke

Hobbes und Locke eint das Ausgehen von einem abstrakten Menschenbild. Ihre Menschenbilder unterscheiden sich im Inhalt wesentlich – aber einheitlich betrachten sie die "Natur des Menschen" als sein Wesen an-sich. Dies sei entweder von Kampfeswut oder Freiheit und Gleichheit gekennzeichnet – aber bei beiden bezogen auf isolierte Einzelne. Diese nicht gesellschaftlich bestimmte Natur des Menschen kennzeichnet ihrer beider Bezug zur entstehenden bürgerlich-kapitalistischen Welt, obwohl sich Hobbes mit seiner Politik geistig noch im monarchistischen Feudalismus befindet und Locke die ersten Begründungen für eine nichtpersonale – gleichwohl herrschaftliche - Strukturierung der Gesellschaft über das Eigentum erdenkt.

Mit der Aufklärung in Frankreich beginnt die engere Aufklärung. Hier kam es nicht, wie in England zu einem Kompromiß zwischen Monarchie und bürgerlich-kapitalistischen Betrebungen, sondern auch die geistigen Kämpfe spitzten sich zu.

Voltaire (1694 – 1778) ging von Lockes neuen Ansichten aus. Gegen die Macht der Religion gerichtet entwickelte er eine Vorstellung, nach der zwar Gott die Natur geschaffen habe, nicht aber direkt den Menschen. Den habe die Natur geschaffen.

Giambattista Vico (1668 – 1744) schließlich betonte, daß "die Menschen selbst, der Natur ihres Wesens und zugleich ihren sozialen Bedürfnissen folgende, ihre Geschichte gestalten" (Vorländer 1919, S. 618).

Die neuen Inhalte des Denkens vieler Intellektueller dieser Zeit verlangten auch nach einer neuen Form ihrer Erarbeitung und Präsentation. Die Enzyklopädie von D. Diderot (1713 – 1784), J. d`Alembert (1717 – 1783) und P. d`Holbach (1723 – 1789) ist durchzogen vom "Neue Denken" der Aufklärung, dem "Glauben an die Errungenschaften der Neuzeit und [dem] Willen zu einem davon inspirierten Fortschritt" (Hirschberger II, S. 245).

Allerdings weniger für die Frauen – Mary Wollstonecraft (1759 – 1979) mit ihrer "Erklärung der Rechte der Frauen" blieb weitestgehend ohne Ressonanz. Mit J.-J. Rousseau (1712 – 1778) wurde auch die Entfremdung von der Natur durch den Fortschritt bereits thematisiert. Bei ihm ist die individuelle Freiheit auch – für seine Zeit realistischerweise – zusammengeschrumpft: Der Gemeinwille wird über das Individuelle gestellt – abstrakte Freiheit und Gleichheit würdigt nicht jede konkrete Befreiung (das Konzept richtet sich ausdrücklich gegen "Sonderwillen") und Besonderheit.

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Leitung: Dozent Thaddäus ERNST, Heilpraktiker

Psychologe (USA) BDSF
Berufsverbände BDHN, VFH

Vorsitzender des Beirats der IEGUS - Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Berlin

Vorsitzender des Vorstandes der DAK-Gesundheit, Hamburg

Leiter des Referats 45 – Pflegerische Versorgungsstrukturen, Wohnen im Alter, Pflegeforschung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, München

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Johanneswerks e. V., Bielefeld

Vorsitzender des Beirats der IEGUS - Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Berlin

Geschäftsführer der Saarländischen Pflegegesellschaft e. V., Saarbrücken

Programmstand: 03.05.2018
Ergänzungen und Änderungen vorbehalten.

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass die Energie in einem System von dessen Ordnung abhängig ist. Der Unterschied zwischen zerbrechlicher Kohle und einem leuchtenden Diamanten wird durch die innere Ordnung der Einzelteile erreicht.

Ordnungsverlust bedeutet Energieverlust. Ein gesunder Körper, der in Harmonie mit Geist und Seele ist, hat einen hohen Grad an Ordnung und ist gesund.

Deshalb wissen wir: Ordnung heilt – Chaos macht krank

Das, was wir als Leben bezeichnen, ist der Resonanzprozess (Informations-/Schwingungsaustausch) zwischen einem Körper und dem Informationsfeld, auch als Seele bekannt. Dieses gilt für alle Lebewesen!

Alle Abläufe innerhalb einer Körperzelle (ca. 120tsd Prozesse/Sek) sowie die Abstimmung der Körperzellen untereinander funktionieren nur mit ausreichender Energie. Diese Prozesse in unserem Körper werden nicht chemisch oder durch das Nervensystem gesteuert, sondern durch das übergeordnete Informationsfeld (Seele). Vergleichbar bei einem Computersystem – Hardware und Software.

Der Ordnungszustand dieses Informationsfeldes (Software) und die Ordnung im Körper (Hardware) sind für die Genauigkeit dieser Steuerung verantwortlich.

Diese Ordnung wird z. B. durch einen Unfall, durch Ängste oder negative Informationen gestört. Das führt zu Abstimmungsproblemen bei den Prozessen im Körper. Körperzellen geraten ins Chaos, organisieren sich selbst oder sterben ab; d. h. es entwickeln sich Beschwerden und Krankheiten bis hin zum Krebstumor.

Wie wichtig „Energie“ für unsere Gesundheit ist, spüren immer mehr Menschen. Das Beispiel „Burnout“ beschreibt ein zunehmendes Phänomen in unserer Gesellschaft. Dabei ist „Burnout“ kein konkretes Krankheitsbild, sondern beschreibt den Erschöpfungszustand des Körpers, einhergehend mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Sie fühlen sich „ausgebrannt“. Das bedeutet: Der Körper hat keine Energie mehr. Körper, Geist und Seele verlieren zunehmend ihre Ordnung und geraten aus der Balance.

Ursachen:
Eine immer größere Informationsflut in immer kürzerer Zeit strömt täglich auf uns ein. Körperlich sitzen wir viel zu viel, verlieren Muskelkraft und haben kaum noch natürliche Bewegungen. Wir essen in der Regel das, was uns von der Nahrungsmittelindustrie angeboten wird, anstatt selber herauszufinden, was zu einem passt. Die stark gewachsenen Anforderungen in unserer Arbeitswelt, der Wertewandel, ebenso wie der Verlust der erlebten Sicherheit machen den Menschen zunehmend zu einer reinen Funktionseinheit.

Die natürliche Ordnung im Körper und Seele gehen verloren. Energieverlust bis hin zu Krankheit ist die Folge!

Jeder Augenblick ist Medizin! (Dr. Josef Fischer)

In jedem Augenblick werden wir durch Informationen beeinflusst. Wichtig ist zu wissen, dass Information alles ist, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen. Dazu gehören auch alle Einwirkungen auf unseren Körper wie Berührungen, Bewegungen und Nahrungsmittel.

Heilen ist eine natürliche Kompetenz, welche in jedem Lebewesen als Information gespeichert ist. Das „Hineinhorchen“ was für uns gut oder schlecht ist, haben wir häufig verlernt. Tiere können das und tun es stetig. Die meisten Menschen warten, bis die Ergebnisse des Nicht-Hineinhorchens (Krankheit) sich deutlich zeigen und gehen dann zum Arzt.

Mit feinfühligem Gespür tritt der Therapeut in Kommunikation mit dem Körper des Patienten. So lassen sich Unordnungszustände (Spannungen, Schmerzen, Verrenkungen etc.) im Körper, Organen, ja bis ins einzelne Gewebe entdecken und mit speziellen Techniken behandeln.

Unser Bewegungssystem braucht zum reibungslosen Funktionieren hinreichend Kraft und Beweglichkeit. Die Muskeln, die uns die Kraft liefern, müssen auch zueinander ausgewogen sein. Den Ordnungszustand unseres Bewegungssystems können wir anhand der Faktoren Kraft und Mobilität präzise erfassen und mit speziellen Methoden – falls nötig – korrigieren.

Essen was schmeckt muss nicht immer richtig sein. Geschmack ist konditionierbar (lernbar) und das hängt häufig davon ab, wo man lebt. Das kann dazu führen, dass wir Vieles essen, nur weil es andere tun oder uns durch geschickte Werbung schmackhaft gemacht wurde. Für unseren Körper kann das sehr bald Chaos bedeuten und zu Krankheit führen. Mit unserer Analyse der Nahrungsmittelunverträglichkeit bringen wir Ordnung in die Frage und beraten Sie ausführlich bei der Anwendung.

Die Ordnung in unserer Wirbelsäule und in unseren Extremitäten-Gelenken ist ein wesentliches Merkmal, um sich schmerzfrei bewegen zu können und nicht vorzeitigen Knorpelverschleiß (Arthrose) zu bekommen. Mit diversen Techniken aus der Chirotherapie werden z. B. Blockaden gelöst und die Funktion der Gelenke wiederhergestellt.

Alle unsere Therapien sind so ausgewählt, dass sie den Ordnungszustand des Patienten erhöhen.

Wichtig ist aber auch, dass wir Menschen den Begriff der Informationshygiene (nach Dr. J. Fischer) beherzigen.
Das heißt, vermeiden Sie Informationen, die bei Ihnen Unwohlsein auslösen.

hilfreiche Kräuter seit 1884

Mit jahrzehntelanger Erfahrung begleiten wir junge Familien mit der wertvollen Kraft der Natur

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Ich habe Skoliose und Schulterschiefstand und fange am 20. Juni an zu arbeiten ca. 2 Wochen aber körperlich anstrengend. Wie kann ich bis es soweit ist meinen Rücken so trainieren dass ich ohne Schmerzen arbeiten kann?

Mein bester Freund (23) ist seit drei Jahren Heroin abhängig und entzieht nun, kalt. Er meinte er hätte Angst und hat mich gebeten in seiner Wohnung zu bleiben wenn es ganz schlimm wird damit ich mich um ihn kümmern kann. Er ist mittlerweile seit 24 Stunden clean, mag wenig klingen aber bei ihm ist das schon verdammt viel.

Ich (25) chill hier in seinem Wohnzimmer. Er klagt über sehr starke Schmerzen an Armen, Beinen, Bauch und er muss brechen. Ich kenne mich damit null aus und weiß so gut wie nichts darüber. Ich meinte zu ihm er sollte sich einfach in sein Bett legen und locker lassen, macht er auch, zumindest versucht er es. Ich höre ihn nur manchmal brechen, schluchzen und sehe ihn manchmal wie er mit nem Eimer den ich ihm zum brechen gegeben habe ins Badezimmer kriecht. Er hat mich ins Wohnzimmer geschickt weil er allein sein will, aber trotzdem nicht komplett allein, er sagte er ruft mich wenn was ist.

Habe gelesen dass der Höhepunkt des Entzugs nach 70 Stunden oder so eintritt.. Wenn er jetzt bei 24 Stunden schon aufgeben will (was ich nicht zulassen werde), wie siehts dann erst bei 70 Stunden aus??

Er tut mit unfassbar leid, kann ich ihm nicht irgendwie helfen.

Sind das normale Entzugserscheinung? Kann er dran sterben. Er meinte zu mir das sei ungefährlich, aber irgendwie glaube ich er hat gelogen.

Kann ich nicht irgendwie etwas für ihn tun?:(

hey also ich habe ein Problem unzwar möchte ich unbedingt meine Schilddrüse operieren oder sogar entfernen lassen obwohl nichts mit ihr ist kann mir jemand beantworten ob das geht oder ob das überhaupt ein Arzt macht

Warum bekomme ich ständig so viel schaumiger Speichel im Mund liegt es daran ich zu wenig trinke.

Ich habe seit zwei Monaten einen älteren Freund, und es läuft eigentlich echt gut bei uns, nur leider klappt es nicht ganz im. naja Bett. Das ist für uns beide nicht wirklich befriedigend und außerdem fühlt er sich beschämt, was unserer Beziehung nicht gut tut. Könnte das an seinem Alter liegen, er ist 57? Sind dadurch seine kleinen Probleme erklärbar?

Ich weiß nicht, was ich machen soll. Er ist ein toller Mann, aber so kann die Beziehung trotzdem nicht weiterlaufen.

Habe seit 2 Tagen immer wenn ich von der Arbeit komme (ca 18 Uhr) Fieber, sowie Glieder und Augenschmerzen. Andere Symptome wie Husten oder schnupfen habe ich nicht. Auch während ich in der Arbeit bin bin ich beschwerdefrei.

Meine Kollegin meinte es könnte eine Ozonfühligkeit sein, weil es so lange nicht mehr richtig bei uns geregnet hat. Ist das möglich? Kann man vom Wetter Fieber bekommen?

Maiswaffeln beim abnehmen ab und zu essen was meint ihr?

Ich war heute bei meiner Ärztin. Undzwar habe ich seit 9 Tagen eine Schwellung bzw. Beule seitlich neben dem Ohr. Die Schwellung ist seitlich neben dem Ohrläppchen. Befindet sich also auf der rechten Seite meines Gesichts.

Die Schwellung ist hart, schmerzlos und unverschieblich. Soweit so schlecht. Die Ärztin hat eine Lymphknotenschwellung ausgeschlossen.

Was vielleicht noch wichtig sein könnte: Seitlich am Hals habe ich einen geschwollenen Lymphknoten. Mein rechtes Auge war ebenfalls vor kurzem geschwollen, was aber zurück ging. Vor 3 bzw. 4 Wochen hatte ich einen grippalen Infekt. Was aber eigentlich lange her ist. Der Husten blieb trotzdem noch relativ lange. Heute muss ich nur noch selten husten.

Die Schwellung neben dem Ohr kann laut meiner Ärztin etwas mit dem Bindegewebe zu tun haben. Weiteres weiß sie auch nicht bzw. hat sie mir nicht gesagt. Sie hat mir eine Überweisung zur Radiologie gegeben. Dort habe ich heute(!) einen Termin für Freitag(!) bekommen. Geht das immer so schnell oder muss ich mir Sorgen machen? Ich mache mir sowieso schon Sorgen darüber..

Ich habe Angst, dass es ein Tumor ist. Andererseits müsste ich in Gedanken vollkommen bei meinen Klausuren sein, die ich noch schreiben werde. Klausurphase. Hatte gestern eine geschrieben und morgen schreib ich noch eine. Ich muss aber die ganze Zeit daran denken, dass ich einen Tumor haben könnte und nicht mehr lange leben werde!

Noch eine Frage: Kann es nicht einfach sein, dass ich Toxoplasmose habe? Das wäre weitaus weniger gefährlich. Wie verhalten sich die Lymphknoten bei Toxoplasmose? Sind sie hart, schmerzlos und unverschieblich?

Danke im Vorraus für die Antworten.

Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. Als Kind war ich eigentlich nie wirklich dick aber auch nicht eine von den typischen gaaaaanz schlanken Kinder. Ich würde sagen normaler Körperbau.

Später von 12-14 Jahre war ich schon pummeliger und hatte deswegen mit Mobbing zu kämpfen. Mit 14-16 war ich seeehr schlank(wobei ich aber nicht mehr gewachsen also darin kann es nicht liegen), da ich mich einfach gesünder ernährte und mehr Sport machte. Das ging ganz easy ohne viel hungern.

(Bin jetzt 21) Nun seit dem ich 17/18 bin habe ich wieder sehr viel an Gewicht zugelegt, ja ich würde mich nun als dick bezeichnen. Ich muss eingestehen da habe ich nicht wirklich auf meine Ernährung geachtet (damit meine ich eher dass ich auch einmal - zweimal in der Woche ungesund gegessen habe Spaghetti, Pizza etc) aber ich kann mit 100% iger Sicherheit sagen dass ich kein Kalorienüberschuss in dieser Zeit hatte sondern meinen Normalbedarf gedeckt habe. Um mein Gewicht zu halten muss ich wirklich ein Kaloriendeffizit haben und um Abnehmeffekte zu erzielen (habe das vor ein paar Monaten für 4 Wochen ausprobiert) muss ich wirklich hungern dh. ich habe nur Veränderungen gesehen (aber auch nicht große) wenn ich höchsten 600kcal gegessen habe. (mein Kalorienbedarf ohne Sport liegt übrigens bei 1250kcl- habe ich mir mal ausrechnen lassen, bin sehr mini) Ich wiege mich übrigens nicht sondern messe mich mit einem Maßband, ich bitte auch meine beste Freundin (sehe ich nur alle 6 Wochen)um ihre ehrliche Meinung und mache Vergleichsvideos von mir selbst. Ich mache meine Diät seit 4 Monaten nun und habe bis jetzt 4 Cheattage gemacht und ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass ich sonst keinen Zucker zugenommen habe, viel Eiweiß gegessen habe, wenig Kohlenhydrate und wenn nur in der frühe und gute, gute Fette gegessen habe und somit mit Sport höchstens 1000 kcal zu mir nehmen und ich trinke NUR Wasser. Ich mache 4 mal die Woche Sport (1 mal-2 Cardio gehe meistens 5,5 km laufen und 3 mal Krafttraining). Aja ich nehme keine Hormone zu mir! Und sonst keine Medikamente.

Bitte helft mir ich bin am verzweifeln, bin eig stolz weil ich es "quasi" durchgezogen habe aber bin am Ende meiner Motivation da ich keine Ergebnisse erziele.

Ich habe FAST noch nichts abgenommen und bin immer noch dick. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht/macht? Was mache ich falsch? Stimmt etwas mit mir nicht? Woran könnte es liegen?

Dr. Andreas Gassen © pag / Fiolka

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    • Rheuma: Wirksamkeit von pflanzlichen Heilmitteln klar belegt (Interview mit Dr. med. Simon Feldhaus)
    • Das Buch zum Thema: A.Vogel – Aktiv gegen Rheuma

Oft herrscht noch die Vorstellung, Rheuma und rheumatische Beschwerden seien ein Zipperlein älterer Menschen. Zwar ist es richtig, dass die meisten Rheumaerkrankungen bei Menschen über 40 festgestellt werden, doch trifft die Krankheit auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Arthrose ist eine degenerative Erkrankung eines oder mehrerer Gelenke, die druch den Abbau der Gelenkknorpel aufgrund langjähriger Belastung oder verschiedener Krankheiten verursacht wird.

Die rheumatoide Arthritis, auch chronische Polyarthritis genannt, die Spondylitis ankylosans (früher: Morbus Bechterew), die Psoriasis-Arthritis und die reaktive Arthritis nach Infekten mit bestimmten Bakterien gehören zu den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

Gicht ist eine Stoffwechselkrankheit, die für einen Überschuss an Harnsäure sorgt. Diese lagert sich im Gewebe ab und sorgt für die typische Deformierung der Gelenke. Medikamente sowie eine Ernährungsumstellung können helfen.

Das ist ein chronisches Schmerzsyndrom – und ein Krankheitsbild mit zunehmender Häufigkeit. Beschwerden und mögliche Ursachen sind äusserst vielfältig. Betroffen sind die Sehnen, Sehnenscheiden, Ansäzte der Sehnen und Bänder, Schleimbeutel, Muskeln oder das Binde- und Fettgewebe. Die Darstellung eines ganzheitlichen Ansatzes.

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Rheumakranke Kinder müssen Schmerzen und zahlreiche Therapien ertragen. Sie haben weniger Freizeit, dafür mehr Sorgen und Zukunftsängste als gesunde Gleichaltrige. Doch damit nicht genug. Allzu oft müssen sie sich auch mit dummen Bemerkungen und der Rolle als Aussenseiter herumschlagen.

Chronische Krankheiten benötigen auch eine chronische Behandlung. Und genau hier kann die Teufelskralle ansetzen: Dank ihrer sanften Wirkungsweise kann Teufelskrallenextrakt über mehrere Wochen eingenommen werden.

Arnica montana äusserlich angewendet wirkt entzündungshemmend, abschwellend, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd. Seit Jahrhundert wird die Bergarnika damit als Heilpflanze bei Rheuma-Schmerzen, Arthritis, Arthrose und Gicht verwendet.

Weihrauch (Boswellia) wird schon lange in der Ayurveda-Medizin verwendet. Die Boswelliasäuren sollen antibakteriell, beruhigend und schmerzlindernd wirken. Damit ist das Harz des Olibaumes ebenfalls ein Kandidat für die Therapie von rheumatischen Beschwerden und chronischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Um rheumatische Beschwerden zu reduzieren, sind meist mehrere Massnahmen notwendig. Diese sind sorgfältig auf den einzelnen Menschen abzustimmen. Während die einen Wärme bevorzugen, hilft bei anderen die Kälte.

Ausgesuchte Lebensmittel sowie eine erhöhte Zufuhr wichtiger Vitamine und Spurenelemente verbessern den Krankheitsverlauf bei Entzündungen und rheumatischen Beschwerden.

Kalte oder warme Wickel, Kompressen zum Auflegen oder Teilbäder können viel zur Linderung rheumatischer Beschwerden beitragen.

Bewegung ist ein Allheilmittel für Körper, Seele und Geist. Der richtige Sport stabilisiert die Gelenke, stärkt die Muskeln, fördert die Koordination und hat positive Wirkungen auf die Psyche. Entspannung ist für Rheumapatienten das A und O – in zweifacher Hinsicht: Sie bedeutet Entlastung von Stress und psychischen Problemen sowie Entlastung von Fehlhaltungen und Muskelverspannungen.