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Insgesamt dürfte ein offener Umgang mit Fehlern die beste Strategie sein, um die Patientensicherheit in Konfliktsituationen zu verbessern, sei es bei freiheitsentziehenden Maßnahmen durch Fixierung bzw. Ruhigstellung oder gar Gewalt gegenüber Patienten.

Das Thema „ Patient safety first - mit intelligenten Strategien zum Behandlungserfolg “ diskutieren auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: Hedwig François-Kettner, Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit und wissenschaftliche Leiterin des Deutschen Pflegekongresses, Prof. Dr. Iris F. Chaberny, Direktorin des Instituts für Hygiene/Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Leipzig, Prof. Dr. Alexander Redlich, Prof. i. R. für Pädagogische Psychologie im Fachbereich Psychologie der Universität Hamburg, Dr. Michael Sasse, Leitender Oberarzt des Schwerpunkts Pädiatrische Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover und Leiter des pädiatrischen Intensivnetzwerks Norddeutschland, und Keith Jones, Clinical Director for Surgery und Vorsitzender der Gruppe für Leistung und Produktivität des Derby Teaching Hospital NHS Foundation Trust/UK.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

Immer wieder belegen Studien, dass hohe Gesundheitsausgaben eines Landes nicht automatisch zu einer entsprechend gesunden Bevölkerung führen. Erst im März veröffentlichten Wissenschaftler der Harvard-Universität eine Untersuchung der Gesundheitssysteme der elf OECD-Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen! Obwohl Deutschland bei den Kosten auf dem vierten Platz liegt, erreicht es bei der Lebenserwartung nur den vorletzten Rang.

Bereits im Jahr 2006 haben sich US-amerikanische Wissenschaftler um Michael Porter mit diesem Phänomen auseinander gesetzt und ein Konzept entwickelt, das sie value-based healthcare nannten. Ihre Kritik lautete, dass in den meisten Gesundheitssystemen vor allem versucht wird, Kosten zu minimieren, anstatt den Nutzen für Patienten zu maximieren. Sie schlugen daher vor, dass Gesundheitssysteme sich am Nutzen der erzielten Behandlungsergebnisse je Patient im Verhältnis zu den dabei entstehenden Kosten orientieren müssten. Dies ließe sich durch value-based competition, einen Wettbewerb um die besten Resultate, erreichen.

Eine britische Studie untersuchte 2016, wie gut die Voraussetzungen in 25 ausgewählten Ländern sind, dem Idealbild von value-based healthcare nahe zu kommen. Augenmerk legten die Autoren dabei auf die Ausrichtung der Gesundheitspolitik im Hinblick auf Patientennutzen, auf die Umsetzung von nutzenorientierten Bewertungsverfahren, auf die Existenz von Integrierter Versorgung und auf ein an Integrierter Versorgung ausgerichtetes Vergütungssystem mit möglichst geringen Fehlanreizen. Schweden und Großbritannien schnitten in der Untersuchung am besten ab.

Die Studie würdigt zwar die Bemühungen, in Deutschland zu qualitätsorientierter Vergütung und Qualitätsverträgen zu kommen, zugleich werden aber grundsätzliche Probleme benannt: Medizinische Register zu Erkrankungen und Therapien seien oft nicht verlinkt. Krankenversicherungen hätten darauf – wegen des strengen deutschen Datenschutzrechts – keinen Zugriff. Die sektorale Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung machten es zudem schwer, übergreifende Behandlungspfade zu etablieren. Die Umsetzung von Integrierter und patientenorientierter Versorgung im deutschen Gesundheitssystem gilt deshalb als „niedrig“.

Was muss Deutschland anders machen? Das diskutieren unter dem Titel „ Value Based Healthcare – der nächste Schritt in der Gesundheitsversorgung “ auf dem Hauptstadtkongress: Prof. Dr. Babette Simon, Geschäftsführerin der Medtronic GmbH, Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin und Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer, Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer, und Prof. Dr. Hartwig Huland, Ärztlicher Leiter und Chefarzt der Martini-Klinik am UKE Hamburg.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Der Patient beschreibt Dr. Ed die Symptome, indem er ein Online-Formular ausfüllt. Dr. Ed meldet sich kurz darauf - ebenfalls digital - mit einer E-Mail, die den Patienten auf die Website zurückholt. Bei manchen Patienten rät der virtuelle Doktor dann zu einem persönlichen Besuch beim Arzt, bei manchen stellt er eine Diagnose und verschreibt gegebenenfalls auch ein Medikament.

In Deutschland ist eine derartige telemedizinische Fernbehandlung als Erstbehandlung derzeit noch verboten. Trotzdem haben sich mehr als 400.000 Deutsche schon online in die Sprechstunde von Dr. Ed begeben. Denn der von einem deutschen Juristen gegründete Onlinedienst mit deutschen Ärzten sitzt in London und profitiert vom liberaleren Recht in England. Die deutsche Kundschaft rekrutiert sich zu einem großen Teil aus Patienten, die einen persönlichen Arztkontakt scheuen: So leiden z.B. 40 Prozent der Ratsuchenden an erektiler Dysfunktion, viele Frauen möchten ein Folgerezept für die Pille. So etwas fällt leichter, wenn es per Webformular geht.

Ärzteverbände kritisieren das Unternehmen, denn es verstoße in jedem einzelnen Fall gegen das in Deutschland in der ärztlichen Berufeordnung festgeschriebene Fernbehandlungsverbot. Doch genau dieses Verbot soll nun möglicherweise fallen: Der Deutsche Ärztetag hat im Mai letzten Jahres eine Überprüfung beschlossen – weil sich anders als unter Einbeziehung von Telemedizin eine flächendeckende Versorgung vor allem in ländlichen Regionen kaum noch sicherstellen lässt.

Wenn das Fernbehandlungsverbot fällt, wie viele Unternehmen wie Dr. Ed werden dann entstehen? Und wo werden sie ihren Sitz haben? Und was bedeutet das für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland?

Unter dem Titel „iDoc: Löst der Computer den Arzt ab?“ diskutieren das auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: MUDr./CS Peter Noack, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Dr. Jens Härtel, Geschäftsführer der Arvato CRM Healthcare GmbH, Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, David Meinertz, Gründer und Geschäftsführer von DrEd.com, und Dr. Johannes Schenkel, MPH, Ärztlicher Leiter der UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Von der Digitalisierung in der Medizin werden vor allem Patienten mit chronischen Erkrankungen profitieren - etwa, wenn ihnen digitale Begleiter rund um die Uhr mit qualitätsgesicherten Empfehlungen zur Seite stehen. Für Diabetiker gibt es bereits heute digitale Diabetes-Managementsysteme. Ähnliche digitale Entwicklungen für Patienten mit Depressionen, für die Begleitung von Schwangeren oder von Krebspatienten stehen zur Verfügung.

Dem Facharzt mit vielleicht 3.000 Patienten pro Quartal steht plötzlich ein Expertensystem gegenüber - gespeist mit den Informationen von einer Million Patienten, ausgewertet durch neuronale Netzwerke und künstliche Intelligenz. So wie ein erfahrener Mediziner, kann das System jeden neuen Patienten-Nutzer individuell beraten, wenn es um die optimale Einstellung des Blutzuckers geht. Und das nicht nur zu den üblichen Praxis-Öffnungszeiten, sondern zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit.

Dies stellt vor allem althergebrachte Finanzierungsschemata in Frage: Denn plötzlich gibt es eine neue Kategorie von Leistungserbringern. Diese sind digital, permanent verfügbar und deutlich preiswerter als ihre menschlichen Kollegen. „Die Ärzteschaft wird in den nächsten Jahren die Erfahrung machen, dass es einen neuen Wettbewerb gibt“, so konstatiert Markus Müschenich vom Bundesverband Internetmedizin. Dieser werde sich in den Kategorien Qualität, Preis und Verfügbarkeit abspielen. Als Folge sei zu erwarten, dass Budgets bereinigt und neue Digitalbudgets geschaffen werden müssen, so Müschenich.

Die Krankenkassen haben derzeit einige Pilotprojekte initiert, bei denen Apps bezahlt werden. Bevor eine flächendeckende Kostenerstattung möglich wird, muss aber eine wichtige Frage geklärt werden: Wer ist eigentlich der Leistungserbringer der digitalen Leistung? Nimmt man das Geld dem stationären Sektor weg oder dem ambulanten? Oder wie sonst sollte der digitale Sektor finanziert werden?

Unter dem Titel "Digital vor ambulant vor stationär: Vom Kampf um Digital-Budgets und wer gewinnen wird" diskutieren das spannende Thema: Dr. Markus Müschenich, Co-Founder und Managing Partner des Flying Health Incubators, Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer, Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller, und Hans Raffauf, Co-Founder vom App-Entwickler Clue.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Fachkraftquoten und Personaluntergrenzen im Fokus des Deutschen Pflegekongresses 2018

Anhaltende Klagen wegen ständiger Überlastungen prägen das Bild der Pflege von heute. Sowohl im Klinikbereich als auch in der Altenpflege gibt es schon länger die Sorge, dass die Aufrechterhaltung einer guten pflegerischen Versorgungsqualität nicht mehr gewährleistet werden kann, solange der Fachkräftemangel anhält.

Für die stationäre Altenpflege gilt die Fachkraftquote, nach der jeder zweite Mitarbeiter über eine dreijährige Pflegeausbildung verfügen muss. Da die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, qualifizierten Kräfte jedoch rar sind, plädieren Heimbetreiber mit Nachdruck für eine Lockerung dieser Vorgaben, mit dem Ziel, dass Heime die vorgeschriebene Quote - zumindest kurzzeitig - unterschreiten dürfen.

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Unbezahlte Überstunden sind meist die Regel, da Öffnungszeiten und tatsächliche Behandlungszeiten oft nicht übereinstimmen.

Medizinische Fachangestellte arbeiten außerdem vereinzelt und die Abgrenzung von Vorgesetzten fällt z. B. in einer kleinen Praxis weitaus schwerer als in einem Krankenhaus mit vielen Angestellten. Der Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und Entlohnung kann dann eine sehr persönliche Auseinandersetzung werden.

In solchen Fällen hilft der Kontakt zur Gewerkschaft. Du solltest also in diesem Beruf deiner betrieblichen Interessenvertretung besondere Aufmerksamkeit schenken!

  • Berufstyp: Ausbildungsberuf
  • Voraussetzung: Für die Ausbildung wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.
  • Ausbildungsart: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitliche Regelung)
  • Ausbildungsdauer: Zweieinhalb Jahre
  • Lernorte: Berufsfachschule und Apotheke

Tätigkeiten
Pharmazeutisch-technische Assistenten_innen (kurz PTA) geben unter Aufsicht des/der Apothekers_in verschreibungspflichtige Medikamente entsprechend Rezept an Kunden_innen aus. Des Weiteren verkaufen sie rezeptfreie Arzneimittel und andere in der Apotheke erhältliche Waren.

Sie erklären Kunden_innen, wie Produkte anzuwenden sind und weisen auf Besonderheiten hin. Unter apothekerischer Aufsicht stellen sie z. B. Lösungen oder Salben her. Sie kontrollieren dabei die Substanzen nach den Vorgaben im Arzneibuch und dosieren sie exakt.

Weiterhin messen sie z. B. Blut-, Harn- oder Cholesterinwerte von Kunden_innen und führen einfache physikalische und chemische Arzneimittelanalysen durch.

Sie haben den Warenbestand im Blick und kümmern sich um die Bestellungen. PTA registrieren die Ausgabe und den Bestand von Giften und Betäubungsmitteln und führen die gesetzlich vorgeschriebenen Stichproben und Lagerkontrollen durch.

Bei gezielten Beratungsaktionen, beispielsweise zum Thema Allergien, stellen sie Informationen zusammen und wirken bei Veranstaltungen mit. In der Pharmaindustrie sind sie am Herstellungsprozess von Pharmaprodukten beteiligt oder arbeiten an der Entwicklung neuer Wirkstoffe mit.

Einsatzorte
PTA sind vorwiegend tätig in Krankenhaus-, Versand- und öffentlichen Apotheken, in der pharmazeutischen und chemischen Industrie, im pharmazeutischen Großhandel und bei Krankenkassen oder Apothekerverbänden. Häufig arbeiten sie in Verkaufsräumen von Apotheken.

Im Labor der Apotheke führen sie Analysen durch und stellen Arzneizubereitungen her, im Apothekenlager überprüfen sie die Arzneibestände. Bestellungen und Verwaltungsaufgaben erledigen sie in Büroräumen am Rechner.

Gefragte Fähigkeiten
Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit sind erforderlich beim Planen und Vorbereiten von toxikologischen und physiologischen Untersuchungen sowie Versuchsreihen an Eigenherstellungen im analytischen Labor. Im Umgang mit Medikamenten, Giftstoffen und Betäubungsmitteln ist hohes Verantwortungsbewusstsein unabdingbar.

Große Sorgfalt brauchen PTA, wenn sie im Labor Arzneimitteln herstellen, da sie Mengen exakt dosieren und Medikamente korrekt auszeichen müssen. Ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen und Kommunikationsfähigkeit hilft bei der Kundenberatung.

Für Laborarbeiten sind Physik- und Chemiekenntnisse gefragt. Mathemathisches Verständnis ist ebenfalls wichtig: Die sichere Beherrschung der Grundrechenarten sowie Dezimal-, Bruch, Prozent- und Dreisatzrechnung ist nützlich für Preis- und Teilmengenberechnungen.

Um Vorgänge bei Krankheit und Heilung zu verstehen, ist Biologiewissen von Vorteil.

Höhe der Ausbildungsvergütung
Für den schulischen Teil der Ausbildung gibt es keine Vergütung. Das an die schulische Ausbildung anschließende Berufspraktikum für die staatliche Anerkennung des Berufsabschlusses – das so genannte Anerkennungspraktikum – wird vergütet.

Eine monatliche Ausbildungsvergütung von derzeit 533 Euro (Stand Januar 2012) erhalten Praktikanten_innen, für die der Bundesrahmentarifvertrag für Apothekenmitarbeiter_innen gilt.

Berufsalltag
Gesundheit bleibt auch in Zukunft wichtig - gute Aussichten für PTA-Fachkräfte in allen potentiellen Tätigkeitsfeldern!

Ihnen stehen je nach individuellen Fähigkeiten und Interessen viele weitere Tätigkeitsfelder und Karrieremöglichkeiten offen, z. B. in Kliniken, in der pharmazeutischen Industrie, in der Gesundheitsverwaltung, in öffentlichen Einrichtungen, Laboren, Lehranstalten oder auch als selbständige Referenten_innen, Autoren_innen und Berater_innen im Gesundheitswesen.

Beruf und Familie lassen sich aufgrund der Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung insbesondere in Apotheken sehr gut verbinden. Menschen, die gerne Verantwortung übernehmen, sollten sich klar machen: Egal wie viele Fortbildungen ein_e PTA absolviert hat, die Arbeit findet immer unter Aufsicht eines Apothekers statt!

  • Berufstyp: Anerkannter Ausbildungsberuf
  • Voraussetzung: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe vorwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.
  • Ausbildungsart: Duale Berufsausbildung, geregelt nach Berufsbildungsgesetz (kurz BBiG, PDF-Download)
  • Ausbildungsdauer: Drei Jahre
  • Lernorte: Betrieb und Berufsschule

Tätigkeiten
Am Empfang von Zahnarztpraxen sind zahnmedizinische Fachangestellte die erste Anlaufstelle, z. B. für Patienten_innen, Krankenkassen oder Labore. Sie begrüßen Patienten_innen, nehmen deren Daten auf, vereinbaren und verwalten Termine.

Im Behandlungszimmer kümmern sie sich um die Vorbereitung von Materialien und Instrumenten oder assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen. Nach zahnärztlichen Anweisungen machen sie Röntgenaufnahmen und rühren Füllungen oder Abdruckmassen für Gebissabdrücke an.

Sie leiten Patienten_innen zur Mundhygiene an und beraten sie über Möglichkeiten der Parodontal- und Kariesprophylaxe. Das Reinigen der Arbeitsflächen und das Sterilisieren zahnmedizinischer Instrumente nach einer Behandlung gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben.

Außerdem erledigen zahnmedizinische Fachangestellte den Schriftverkehr, dokumentieren Behandlungsabläufe und erfassen erbrachte Leistungen für die Abrechnung mit Krankenversicherungen und Laboren.

Einsatzorte
Zahnmedizinische Fachangestellte sind hauptsächlich tätig in Zahnarztpraxen, Zahn-­, Mund-­ und Kieferkliniken sowie universitären Zentren für Zahn-­, Mund­- und Kieferheilkunde.

Sie arbeiten vorwiegend in Behandlungs- und Röntgenräumen sowie gelegentlich im Labor. Am Empfang begrüßen sie Patienten_innen, geben Rezepte aus und stimmen Termine ab. In Büroräumen am Computer führen sie verwaltende Aufgaben durch.

Gefragte Fähigkeiten
In diesem Beruf müssen exakte Abrechnungen durchgeführt, Labor-­ und Untersuchungsergebnisse dokumentiert und Hygienevorschriften eingehalten werden. Daher sind Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt wichtige Fähigkeiten.

Ein freundlich-gewinnendes Wesen und Einfühlungsvermögen helfen bei der Betreuung von Patienten_innen.

Um Zahnärzten_innen bei Behandlungen fachgerecht assistieren zu können, sind anatomische Kenntnisse über den Aufbau des Zahnes und der Mundhöhle wichtig. Gute Deutschkenntnisse sind nützlich, um den Schriftverkehr mit Versicherungsträgern, Patienten_innen oder Laboren zu erledigen.

Für das Erstellen von Rechnungen ist mathematisches Verständnis von Vorteil.

Höhe der Ausbildungsvergütung
Pro Monat (beispielhaft):
1. Ausbildungsjahr: 531 Euro
2. Ausbildungsjahr: 571 Euro
3. Ausbildungsjahr: 618 Euro

Berufsalltag
Die Entwicklung der modernen Zahnmedizin, die Weiterentwicklung der Verwaltungssoftware von Praxen und die medizinisch-technische Entwicklung erfordern eine ständige Fortbildung.

Der zukunftsorientierte und abwechslungsreiche Beruf bietet viele Spezialisierungsmöglichkeiten, beispielsweise die zahnmedizinische Fach- oder Verwaltungassistenz oder ein zusätzlicher Abschluss zum_r Dentalhygieniker_in.

Seine Vielseitigkeit macht den Beruf spannend und manchmal auch sehr herausfordernd. Am Empfang müssen viele Arbeitsabläufe gleichzeitig bewältigt werden. Auch die ständige Nähe zu Vorgesetzten gefällt nicht jedem.

Hinzu kommt die Assistenz im Behandlungszimmer, die wie ein anderer Beruf mit ganz eigenen Verantwortungsbereichen anmutet. Da zahnmedizinische Fachangestellte im Berufsalltag durchaus viel Blut sehen, sollten sie starke Nerven mitbringen.

Die folgenden Abschnitte stellen dir ausgewählte Berufsprofile vor - alle sind aus dem Dienstleistungsbereich mit Schwerpunkt "Gesundheit".

  • Berufstyp: Ausbildungsberuf
  • Voraussetzung: Meist wird mindestens der Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Schulabschluss vorausgesetzt (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss). In manchen Bundesländern benötigen Bewerber_innen ohne berufliche Vorbildung mindestens einen mittleren Bildungsabschluss oder eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert.
  • Ausbildungsart: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen der Altenpflege (landesrechtlich geregelt)
  • Ausbildungsdauer: Ein bis zwei Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
  • Lernorte: Berufsfachschule und Altenpflegeeinrichtung

Tätigkeiten
Altenpflegehelfer_innen unterstützen Altenpfleger_innen bei der Betreuung, Pflege und Versorgung gesunder oder gebrechlicher bzw. kranker älterer Menschen. Sie helfen bei der Körperpflege und beim Essen oder verabreichen nach ärztlicher Anordnung Medikamente. Sie begleiten auf Hilfe angewiesene ältere Personen z. B. bei Behördengängen oder Arztbesuchen.

Gemeinsam mit anderen Pflegekräften organisieren sie die Freizeitgestaltung für Senioren_innen, beispielsweise Spielenachmittage oder sportliche Aktivitäten. Auch bei der Angehörigenarbeit wirken Altenpflegehilfskräfte mit: Sie führen informierende und helfende Gespräche, begleiten Sterbende und versorgen Verstorbene.

Einsatzorte
Altenpflegehelfer_innen werden hauptsächlich eingesetzt in Krankenhäusern, Pflege- und Rehabilitationskliniken, in Altenwohn- und -pflegeheimen, in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung und im ambulanten Dienst, z. B. bei paritätischen Verbänden mit angeschlossenem Pflegedienst.

Ihre betreuende und pflegerische Arbeit üben sie aus vor allem in Patientenzimmern oder in Gruppen, Behandlungs- und Sanitärräumen. Im Rahmen der ambulanten Pflege besuchen sie ihre Klienten_innen auch in deren Privatwohnungen.

Gefragte Fähigkeiten
Altenpflegehelfer_innen benötigen ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt. Um gefährliche Stürze oder Wundliegen der Patienten_innen zu vermeiden, müssen sie beispielsweise Pflegeanweisungen exakt einhalten.

Ebenso wichtig sind Kontaktbereitschaft, ein freundlich-gewinnendes Wesen, Einfühlungsvermögen und psychische Belastbarkeit. Altenpflegehelfer_innen bleiben auch unter Zeitdruck freundlich und reagieren einfühlsam – denn sie sind neben der Pflege auch für die Betreuung der älteren Menschen zuständig und somit wichtige Bezugspersonen.

Entscheidungs- und Durchsetzungsfähigkeit unterstützen schnelle Entscheidungen über angemessene pflegerische Maßnahmen. Die Pflege alter Menschen ist von ethischen Grundsätzen geprägt. Daher ist ein gutes Gespür für ethische und religiöse Fragen wichtig.

Musikalisches und künstlerisches Interesse kommt Altenpflegehelfer_innen ebenfalls zugute: Wer ein Musikinstrument spielen oder gut basteln und zeichnen kann, bereichert mit seinen Fähigkeiten Veranstaltungen und den Alltag von Heimbewohnern_innen. Sozialkundekenntnisse erleichtern das Verständnis des Sozialsystems.

Höhe der Ausbildungsvergütung
Je nach Bundesland ergeben sich unterschiedlich hohe Ansprühe auf Ausbildungsvergütung. An manchen Schulen – vor allem an privaten Bildungseinrichtungen – fallen Ausbildungkosten an, z. B. in Form von Schulgeld oder Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Berufsalltag
Hilfsbereite Menschen finden in der Altenpflege eine dankbare Beschäftigung. Der Beruf hat Zukunft: Es gibt immer mehr ältere Menschen und der Markt der Seniorenheime wächst.

Leider gibt es in diesem Beruf auch heftige Missstände: Häufig können die pflegebedürftigen Menschen im Heim aus Personalmangel nicht mehr angemessen versorgt werden. So bleibt oft auch wenig Zeit für einen einfühlsamen Kontakt.

  • Berufstyp: Ausbildungsberuf
  • Voraussetzung: Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung vorausgesetzt. Eine Zulassung ist außerdem auch mit Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, Erster allgemeinbildender Schulabschluss) und abgeschlossener Berufsausbildung möglich.
  • Ausbildungsart: Ausbildung an Berufsfachschulen für Altenpflege (bundesweit einheitliche Regelung)
  • Ausbildungsdauer: Drei bis fünf Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
  • Lernorte: Berufsfachschule und Altenpflegeeinrichtung

Tätigkeiten
Die Hauptarbeit von Altenpfleger_innen besteht aus Pflege, Betreuung und Beratung hilfsbedürftiger älterer Menschen. Sie unterstützen etwa bei der Körperpflege, beim Anziehen oder Essen.

Sie führen Gespräche über persönliche Angelegenheiten, begleiten bei Behördengängen oder Arztbesuchen und motivieren zu einer aktiven Freizeitgestaltung. Vor allem bei der ambulanten Pflege arbeiten Altenpfleger/-innen auch mit Angehörigen zusammen und weisen sie in die fachgerechte Pflege ein.

In der Behandlungspflege und Rehabilitation übernehmen Altenpfleger_innen auch medizinisch­-pflegerische und therapeutische Aufgaben. Beispielsweise führen sie Spülungen durch, verabreichen Medikamente nach ärztlicher Verordnung und wechseln Verbände.

Einsatzorte
Altenpfleger_innen betätigen sich vorwiegend in Krankenhäusern, Pflege-­ und Rehabilitationskliniken, Altenwohn-­ und ­-pflegeheimen, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und bei ambulanten Altenpflege-­ und Altenbetreuungsdiensten.

Ihre betreuenden und pflegerischen Tätigkeiten üben sie vor allem in Patientenzimmern aus, ebenso in Gruppen- und Aufenthaltsräumen sowie Sanitär- und Behandlungsräumen. Im Rahmen der ambulanten Pflege besuchen sie ihre Klienten_innen auch in deren Privatwohnungen.

Gefragte Fähigkeiten
Altenpfleger_innen benötigen ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt. Um gefährliche Stürze oder Wundliegen der Patienten_innen zu vermeiden, müssen sie beispielsweise Pflegeanweisungen exakt einhalten.

Ebenso wichtig sind Kontaktbereitschaft, ein freundlich-gewinnendes Wesen, Einfühlungsvermögen und psychische Belastbarkeit. Altenpfleger_innen bleiben auch unter Zeitdruck freundlich und reagieren einfühlsam – denn sie sind neben der Pflege auch für die Betreuung der älteren Menschen zuständig und somit wichtige Bezugspersonen.

Entscheidungs- und Durchsetzungsfähigkeit unterstützen schnelle Entscheidungen über angemessene pflegerische Maßnahmen und ggf. ihre Durchsetzung auch gegen Widerstand.

Interesse an Sozialkunde und Wirtschaft ist unerlässlich, da Altenpfleger_innen die Zusammenhänge des Sozialsystems verstehen und sich mit betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Altenpflege befassen müssen.

Die Pflege alter Menschen ist außerdem von ethischen Grundsätzen geprägt. Daher ist auch ein gutes Gespür für ethische und religiöse Fragen wichtig.

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© Bild Monika Minder, darf privat u. geschäftlich=nicht im Internet=nicht kommerziell (z.B. für Karten, Mails) kostenlos genutzt werden.

Ich lebe in poetischem und wachsendem Ringen einer Zeit entgegen, die ich nicht allein bestimme, jener ich aber viel Geborgenheit zutraue.

Die Zeit sie fliegt so schnell dahin
Doch die deine, die fängt heut' erst an.
Glück ist doch anhin
Wer am Kleinen sich erfreuen kann.

Ich wünsche dir für das neue Jahr viele solcher Augenblicke, und dass du sie nie aus den Augen verlierst. Ich wünsche dir beste Gesundheit, und dass du mir weiterhin ein so gutes und bescheidenes Vorbild bist in Bezug auf das Leben und die Werte, die man finden und nicht mit Geld kaufen kann.

Ein grosses Happy Birthday und in Liebe.

Zu einem kurzen Gedicht einige persönlichen Zeilen und allgemeine Glückwünsche schmücken jede Karte, jeden Mail- oder Sms-Wunsch. Auch mit wenigen Worten können Sie Gratulationen liebevoll übermitteln und jemandem zeigen, dass Sie ihn mögen und an ihn denken.

Weitere kurze Gedichte mit Beispielen für Glückwünsche und einem Bildspruch zum Gratis nutzen habe ich Ihnen auf der nächsten Seite zusammengestellt.

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Nicht im Gestern, nicht im Morgen, sondern im Hier und Jetzt, im Heute spielt die Ewigkeit.

Das Leben ist mit Verlaub,
Eine Blüte mit wachsendem Laub,
Und du die Frucht der Zeit.
Geniess das Jetzt und Heut!

Kurze Sprüche für Glückwünsche passen immer und für jede Art der Übermittlung. Gerade für die moderne digitale Versendung kann es nicht kurz genug sein. Auch mit wenigen Worten können Sie passende Wünsche schenken und sagen: ich denke an dich.

Viele weitere kurze Sprüche habe ich Ihnen auf der folgenden Seite angeordnet:

Mit einem fröhlichen Gesicht
Schreib ich dir heut ein klein Gedicht.
Es klopft bescheiden an deine Tür,
um dir zu sagen: ich kann nichts dafür,
aber ich kann dich einfach gut leiden
und das möchte ich dir jetzt gerne zeigen.
Mit diesem Gedicht und dem Geburtstagskuchen
den wollen wir doch bitte gleich versuchen.
Es wäre doch sehr schade, wenn diese meine Liebe
einfach so unversucht stehenbliebe.

Witzige Worte wollen mit Bedacht gewählt werden und nur dort, wo wir einen Menschen auch wirklich gut kennen. So können wir vermeiden, dass wir mit unseren Worten jemanden verletzen.

Mehr Witziges auf folgender Seite:

Zarter Blumen reich Gewinde
Flocht ich Dir zum Angebinde;
Unvergängliches zu bieten,
Ist mir leider nicht beschieden.
In den leichten Blütenranken
Lauschen liebende Gedanken,
Die in leisen Tönen klingen
Und Dir fromme Wünsche bringen.
Worte aus des Herzens Fülle
Sind wie Duft aus Blumenhülle;
Blumen müssen oft bezeigen,
Was die Lippen gern verschweigen.
Und so bringt vom fernen Orte
Dieses Blatt Dir Blumenworte;
Mögen sie vor Deinen Blicken
Sich mit frischen Farben schmücken!

(Marianne von Willemer 1784-1860, österreichische Dichterin)

Blumenwünsche sind liebevoll und machen Freude. Gerade weiblichen Jubilaren können Sie damit eine grosse Freude machen.

Weitere Wünsche für alt und jung habe ich für Sie ausgesucht und auf der nächsten Seite aufgeschrieben:

Heut möcht' ich alle Blumen küssen
Die sich in deine Seele ranken
Und nichts versäumen müssen
Nicht einen einzigen Gedanken.

Heut möcht' ich alle Blumen küssen
Die an deinem Busen ruhn
Sie keinen Augenblick mehr missen müssen
Nur noch in ihrem Dufte ruhn.

Heut möcht' ich alle Blumen küssen
Und mit den besten Wünschen
Dir deine süssen Lippen küssen.

Humorvolle Worte liebevoll in einen Vers gepackt können viel Freude vermitteln.

Zu deinem Geburtstag wünsch' ich dir:
nur Gutes komm' zu deiner Tür.
Auf jedem Weg, zu jeder Zeit,
sei Gottes Segen dein Geleit!

Nie war die eine Liebesnacht
In deinem Schoss der andern gleich,
Dein Leib ist ein Septembermond
An immer neuen Früchten reich.
Die Brüste sind ein Traubenpaar,
Und drinnen pocht der junge Wein,
Die Augen sind ein Himmelstor
Und lassen meine Wünsche ein.

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Interesse an Sozialkunde und Wirtschaft ist unerlässlich, da Altenpfleger_innen die Zusammenhänge des Sozialsystems verstehen und sich mit betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Altenpflege befassen müssen.

Die Pflege alter Menschen ist außerdem von ethischen Grundsätzen geprägt. Daher ist auch ein gutes Gespür für ethische und religiöse Fragen wichtig.

Musikalisches und künstlerisches Interesse kommt Altenpfleger_innen ebenfalls zugute: Wer ein Musikinstrument spielen oder gut basteln und zeichnen kann, bereichert mit seinen Fähigkeiten Veranstaltungen und den Alltag von Heimbewohnern_innen.

Höhe der Ausbildungsvergütung
Auszubildende erhalten vom Träger ihrer praktischen Ausbildung ein Ausbildungsentgelt.

Einrichtungen des öffentlichen Dienstes bieten folgende Vergütung:
1. Ausbildungsjahr: 826 Euro
2. Ausbildungsjahr: 887 Euro
3. Ausbildungsjahr: 988 Euro

Berufsalltag
Gesellschaftlich werden ältere Menschen grundsätzlich leider vernachlässigt. Hilfsbereite Menschen, die Nächstenliebe als ethischen Grundsatz beherzigen, finden daher in der Altenpflege eine dankbare Beschäftigung.

Der Beruf hat Zukunft: Laut Statistischem Bundesamt leben im Jahr 2050 hierzulande doppelt so viele Rentner wie Kinder. Der Markt der Seniorenheime wächst und gut ausgebildete, motivierte Altenpfleger_innen haben Karrierechancen wie nie zuvor.

Wer gut arbeitet, kann relativ schnell Verantwortung übernehmen - von der Stationsleitung über die Pflegedienstleitung bis hin zur Heimleitung. Männliche Bewerber sind besonders gerne gesehen, denn bislang wird nur jede vierte Stelle in der Altenpflege mit einem Mann besetzt.

Die Ausbildungsvergütung für Altenpfleger_innen liegt mit gut 800 Euro über der von Kfz-Mechatronikern_innen (rund 640 Euro) und ist somit auch finanziell attraktiv. Und mit abgeschlossener Berufsausbildung verdienen Altenpfleger_innen auch mehr als beispielsweise Bürokaufleute.

Leider gibt es in diesem Beruf auch heftige Missstände: Häufig können die pflegebedürftigen Menschen im Heim aus Personalmangel nicht mehr angemessen versorgt werden. So bleibt oft wenig Zeit für einen einfühlsamen Kontakt.

Zudem nimmt die Dokumentation der pflegerischen Tätigkeiten immer mehr Raum ein. Die Kontrolle durch Aufsichtsorgane, wie den medizinischen Dienst der Krankenkassen, hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärft - es ist zu viel Kritik an den Zuständen in Pflegeheimen laut geworden.

  • Berufstyp: Anerkannter Ausbildungsberuf
  • Voraussetzung: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe vorwiegend Jugendliche mit mittlerem Bildungsabschluss ein.
  • Ausbildungsart: Duale Berufsausbildung, geregelt nach Berufsbildungsgesetz (kurz BBiG, PDF-Download)
  • Ausbildungsdauer: Drei Jahre
  • Lernorte: Betrieb und Berufsschule

Tätigkeiten
Die Hauptaufgabe von medizinischen Fachangestellten besteht im Assistieren bei der ärztlichen Untersuchung, Behandlung, Betreuung und Beratung von Patienten_innen.

Medizinische Fachangestellte legen beispielsweise Verbände an, bereiten Spritzen vor oder nehmen Blut ab. Sie informieren Patienten_innen über Vor- und Nachsorge, führen Laborarbeiten durch und pflegen medizinische Instrumente.

Sie dokumentieren Behandlungsabläufe für die Patientenakten und sorgen für die Abrechnung der erbrachten Leistungen. Außerdem empfangen sie Patienten_innen und vergeben Termine.

Einsatzorte
Übliche Einsatzorte sind Arztpraxen aller Fachgebiete, Krankenhäuser, Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens oder ambulante Pflegedienste. Dort arbeiten medizinische Fachangestellte am Empfang, in Behandlungsräumen, im Labor und im Büro.

Gefragte Fähigkeiten
Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind Schlüsselqualifikationen für diesen Beruf: Medizinische Fachangestellte dokumentieren beispielsweise Laborergebnisse und arbeiten mit Arzneimitteln. Beim Umgang mit schwer kranken Patienten_innen sind psychische Stabilität und Einfühlungsvermögen gefragt.

Als Assistenz bei ärztlichen Behandlungen und Untersuchungen ist es wichtig, biologische und medizinische Zusammenhänge zu verstehen, Interesse an diesen Fachgebieten ist also von Vorteil. Chemisches Fachwissen ist für die Auswertung von Laborergebnissen notwendig.

Medizinische Fachangestellte führen außerdem Schriftverkehr mit Patienten_innen oder Versicherungsträgern und füllen Behandlungs-­, Heil-­ und Kostenpläne aus. Hierfür müssen sie deutsche Rechtschreibung und Grammatik sicher beherrschen. Bei Abrechnungen aller Art hilft mathematisches Verständnis.

Höhe der Ausbildungsvergütung
Pro Monat (beispielhaft):
1. Ausbildungsjahr: 531 Euro
2. Ausbildungsjahr: 572 Euro
3. Ausbildungsjahr: 616 Euro

Berufsalltag
Medizinische Fachangestellte sind gut ausgebildete Fachkräfte. Gleichzeitig verringert sich die Zahl der Schulabgänger_innen und viele Arztpraxen plagen sich mit Nachwuchssorgen. Junge Menschen können dadurch mit ausreichend vielen Lehrstellen in diesem Beruf rechnen - und anschließend auch mit einem Arbeitsplatz.

Auszubildende sollten allerdings auf die Qualität ihrer Ausbildung achten: Wenn der Betrieb das prüfungsrelevante Wissen nicht vermitteln kann, muss er ein Praktikum in den entsprechenden Fachrichtungen ermöglichen!

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(Hugo von Hofmannsthal, 1874-1929)

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Solange die Natur dir noch etwas zu sagen hat,
ist alles wertvoll.

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Ich wünsche, dass für jedes Glück
Ein Traum dich leis beglückt,
Dass eine Seele mit dir zieht
Und eine warme Hand dich drückt.

Lass also die Zukunft wie einen Baum gedeihen, der nach und nach seine Zweige entfaltet.

In der Stille sein -
Die Türen und die Fenster schliessen,
bei einem Gläschen Wein,
für einmal sich der Welt verschliessen,
und ganz für sich und bei sich sein -
Mit der Frage, was da alles war,
und was das Heute meint,
wenn das Morgen naht.

Manche Menschen träumen davon reich zu sein oder erfolgreich oder gleich alles zusammen. Andere wiederum träumen von anderen Menschen und davon, was diese alles haben und sie nicht. Interessanterweise sind die Erinnerungen später oder im Alter mit ganz anderen Ereignissen gefüllt. Wärme in Gemeinsamkeiten, im Miteinander, spontane Handlungen, Entgegenkommen und gehen.

Ich mag dir nicht, was andre schenken, schenken
Doch möcht ich gern für dich die Welt aus den Gelenken lenken.
Ich will dir die allerschönsten Reime reimen
Auf dessen Wiese Blumenkeime keimen.

So lieblich sollen dir die Vögel Lieder lieden
Und Instrumente schöne Spiele spielen.
Auch möcht ich in deinen Augenweiden weiden
Und mich in Bescheidenheit bescheiden.

Wenn deiner Schönheit Scheine scheinen
Mag Gold aus allem Weinen weinen.

(© Monika Minder, frei nach Heinrich Seidel)

LUSTIG passt nicht immer
Witzige Gedichte sind eine lustige Sache, passen aber nicht immer. Wenn jemand gerade in einer schwierigen Lebenssituation steckt, Sorgen hat oder krank ist, kann ein aufmunternder hoffnungsvoller Spruch die bessere Variante sein. Zudem kann lustig, wenn es um das Alter, um Falten etc. geht, schon mal jemanden persönlich treffen. Auch wenn man denkt, ihn oder sie gut zu kennen.

© Bild Monika Minder, darf privat u. geschäftlich=nicht im Internet=nicht kommerziell (z.B. zum Ausdrucken für eine Karte) gratis genutzt werden.

Zeit können wir nicht verhindern, aber Horizonte malen, damit wir ab und zu ins Glück fallen.

Geniesse still zufrieden
den sonnig heitren Tag.
Du weisst nicht, ob hienieden
ein gleicher kommen mag.
Es gibt so trübe Zeiten,
da wird das Herz uns schwer,
dann wogt von allen Seiten
um uns ein Nebelmeer.
Da wüchse tief im Innern
die Finsternis mit Macht,
ging nicht ein süss Erinnern
als Mondlicht durch die Nacht.

Ich wünsche dir auch, dass du deinen Tag zufrieden geniessen kannst und die sonnigen Tage in deiner Zukunft überwiegen werden. Es möge in dein gütiges Herz so viel Sonne fliessen, wie du für uns immer ausstrahlst.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, alles Liebe und Gute, eine gute Gesundheit, und dass all deine Wünsche in Erfüllung gehen, das wünscht dir von ganzem Herzen deine.

Die Klassiker haben es schon immer verstanden, sich lyrisch in Reim und Vers auszudrücken. Aber auch in modernen Texten finden wir liebevolle Begleiter.

In Ihrem Schreiben können Sie gut auf ein Ereignis zu sprechen kommen, das aktuell und schön ist. Mut machen und das Geburtstagskind positiv stimmen, sind dabei besonders wichtig. Auf schwierige Situationen und Probleme würde ich in einem Geburtstagswunsch eher nicht hinweisen.

Glück und alles Gute wünschen, sind wundervolle Wertschätzungen und Liebesbeweise. Schönes und Gutes unterstreichen tut gut.

Weitere klassische Gedichte habe ich Ihnen auf folgender Seite zusammengestellt:

© Bild Monika Minder, darf privat u. geschäftlich=nicht im Internet=nicht kommerziell (z.B. für Karten, Mails) kostenlos genutzt werden.

Ich lebe in poetischem und wachsendem Ringen einer Zeit entgegen, die ich nicht allein bestimme, jener ich aber viel Geborgenheit zutraue.

Die Zeit sie fliegt so schnell dahin
Doch die deine, die fängt heut' erst an.
Glück ist doch anhin
Wer am Kleinen sich erfreuen kann.

Ich wünsche dir für das neue Jahr viele solcher Augenblicke, und dass du sie nie aus den Augen verlierst. Ich wünsche dir beste Gesundheit, und dass du mir weiterhin ein so gutes und bescheidenes Vorbild bist in Bezug auf das Leben und die Werte, die man finden und nicht mit Geld kaufen kann.

Ein grosses Happy Birthday und in Liebe.

Zu einem kurzen Gedicht einige persönlichen Zeilen und allgemeine Glückwünsche schmücken jede Karte, jeden Mail- oder Sms-Wunsch. Auch mit wenigen Worten können Sie Gratulationen liebevoll übermitteln und jemandem zeigen, dass Sie ihn mögen und an ihn denken.

Weitere kurze Gedichte mit Beispielen für Glückwünsche und einem Bildspruch zum Gratis nutzen habe ich Ihnen auf der nächsten Seite zusammengestellt.