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Der E-Mail-Newsletter „GP_aktuell“ informiert zur aktuellen Gesundheits- und Pflegepolitik. Er wird zweimal im Monat versandt und bietet umfangreiche Informationen zur politischen Diskussion, zu laufenden Gesetzesvorhaben, zur fachlichen Arbeit des BMG und seiner nachgeordneten Behörden sowie zu weiteren Angeboten des Hauses wie Veranstaltungen und neuen Broschüren.

Laserbehandlung beim Zahnarzt in Lübeck

Voller Schrecken denken immer noch viele Patienten an ihren nächsten Besuch beim Zahnarzt in Lübeck. Vor der Behandlung beim Zahnarzt haben laut einer Studie in Deutschland etwa die Hälfte der Menschen und nach Befragungen nach am meisten Angst vor den Geräuschen des Bohrers. Mit ihnen verbanden die Befragten ihre schlimmste Erfahrung.

Dies muss heute nicht mehr sein. Durch den ergänzenden Einsatz eines Lasers kann bei der Behandlung sicher und schmerzarm behandelt werden. Zu den vielen Einsatzgebieten, in denen der Laser in der Zahnarztpraxis anstelle des Bohrers eingesetzt werden kann, zählen unter anderem Paradontitis- und Kariesbehandlungen, Ästhetik und Implantologie. Somit entfällt das ohrenbetäubende Geräusch, wovor sich die meisten Patienten fürchten.

Hinzu kommt, dass die Behandlung eines kariösen Zahnes noch wirkungsvoller ist, als mit dem Bohrer, da mit dem Laser nur der durch die Karies beschädigte Bestandteil entfernt wird. Ein weiterer Vorteil der Laserbehandlung ist die Erschaffung einer keimfreien Zahnoberfläche durch den Laser. So ergibt sich eine optimale Basis durch die hinterlassene Struktur des Zahnes zur weiteren Behandlung und eine besondere Hygiene an der Behandlungsstelle. Mit einer Laserbehandlung können selbst schwer zugängliche Stellen im Mundraum behandelt werden um Zahnsubstanz erhaltend zu arbeiten.

Der Laser erzielt ebenso gute Ergebnisse in den Gebieten Ästhetik und Implantologie. Besonders in dem Bereich der so genannten Rot-Weiß-Ästhetik bewirkt die blut- und schmerzarme Behandlung mit dem Laser einen wesentlich kürzeren Heilungsprozess.

Nur speziell ausgebildete Fachkräfte dürfen Behandlungen mit dem Laser durchführen. Gute Zahnärzte, welche diese Zusatzausbildung absolviert haben, verfügen durch regelmäßige aktuelle Fortbildungen über die entsprechende Qualifikation. Im Vorgespräch sollten Patienten von ihrem Recht Gebrauch machen und sich über die Qualifikation ihres Arztes erkundigen. In einem weiteren Gespräch sollten Patient und Zahnarzt gemeinsam Vor- und Nachteile über die jeweilige Methode der weiteren Behandlung beleuchten. Ein Leben ohne den Laser wäre in vielen Bereichen des täglichen Lebens nur noch schwer vorstellbar. So verwundert es kaum, dass der Laser im Bereich der Medizin nicht mehr weg zu denken wäre.

Dr. Michael Hoch

Moislinger Allee 51

(Im Dräger Haus)

23558 Lübeck

Telefon: 0451 863090

Die Manuskripte des Funkkollegs Gesundheit sind in überarbeiteter und zum Teil erweiterter Form auch als Buch erschienen.

Dieses Buch schärft den Blick für das, was in Arztpraxen und Krankenhäusern passiert. Es gibt praktischen Rat, wie wir uns allzu schnellen medizinischen Zugriffen entziehen können. In 25 Kapiteln geht es um das persönliche Körperbewusstsein und um ganz einfache Regeln, die jeder befolgen kann.

Was macht uns anfällig für Stress und Krankheiten? Welchen Stellenwert haben Statistiken und Präventionsmaßnahmen? Wie funktioniert »gesundes Kranksein«? Führende Gesundheitsforscher und Wissenschaftsjournalisten geben Antworten auf die Frage, wie unser Gesundheitssystem aussehen muss, wenn es konsequent um Gesundbleiben und Gesundwerden gehen soll.

Regina Oehler, Eva Maria Siefert, Karl-Heinz Wellmann (Hrsg.):

Gesund leben – gesund bleiben.
Von Selbstheilungskräften und den Chancen und Risiken einer modernen Medizin.

Beltz 2014
335 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-407-85999-0
EUR 16,95

Es ist Zeit für einen Wandel: Gesundheit gilt vielen Menschen zwar als höchstes Gut, aber unser gesamtes Medizinsystem ist im Grunde noch immer ein Krankheitssystem. Und wenn es um die Bedingungen geht, unter denen ein gesundes Leben möglich ist, dann spielt Gesundheit plötzlich nur noch eine Nebenrolle. Stichwörter sind da zum Beispiel Lärm, Klimawandel, Mobilität und Stress am Arbeitsplatz. Wir kümmern uns genaugenommen erstaunlich wenig um unsere Gesundheit.

Hier setzt das neue Funkkolleg Gesundheit an und fragt: Wie muss unser Gesundheitssystem aussehen, wenn es konsequent um Gesundheit gehen soll? Und was kann jeder selber für seine Gesundheit tun? Das Funkkolleg spannt damit einen Bogen von der Biologie zur Politik, von den erstaunlichen Selbstheilungskräften des menschlichen Körpers zum Beispiel zu den Mechanismen des Pharma-Marktes.

In 26 halbstündigen Radiosendungen geht es um Voraussetzungen für psychische Gesundheit, um neues Körperbewusstsein und neue Süchte, um den Umgang mit Belastungen, mit Stress und Schmerz. Um den Sinn und Unsinn von Präventionsmaßnahmen und Screening-Programmen. Um einfache Regeln – „Bewege dich und iss gesund“ – und um die vielen Gründe, warum wir sie nicht umsetzen. Um Gesundheitsökonomie und die schwierig Frage, für was wir Geld ausgeben und für was nicht. Es geht um das Gesundheitsrisiko Armut und um den Gesundheitsfaktor Bildung – bei uns und auf anderen Kontinenten. Gesundheit ist kein Selbstzweck; aber sie schafft gute Voraussetzungen für ein erfülltes Leben, für Liebes- und Arbeitsfähigkeit. Und für gesellschaftspolitisches Engagement: Gesundheit neu denken heißt auch, über die eigenen Grenzen hinaus zu denken.

  • an alle, die sich solide und allgemeinverständlich über den neuesten Stand der Forschung und die aktuelle gesellschaftliche Diskussion informieren wollen
  • an alle, für die eine Auseinandersetzung mit diesem Thema berufsbezogene Aus-, Fort- oder Weiterbildung ist
  • an Lehrerinnen und Lehrer, Medizinerinnen und Mediziner, Psychologinnen und Psychologen (siehe auch den Abschnitt »Zertifizierte Fortbildung«)
  • an Beschäftigte im Bereich der Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege, an Ergotherapeuten, Heilpädagogen und Physiotherapeuten sowie an andere Fachtherapeuten in Kliniken und freien Praxen, die sich gezielt fortbilden wollen
  • an Studierende aller Fachrichtungen (auch im Rahmen eines individuellen „studium generale“)
  • an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe.

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Die Bernhardiner sind große Hunde mit schweren Köpfen, welche zu dem kräftigen Körper passen müssen. Man unterscheidet heute zwischen den Langhaar- sowie den Kurzhaarbernhardinern, wobei der Ursprungsbernhardiner der Kurzhaarbernhardiner ist.

Da bei den Würfen immer wieder Langhaarwelpen fielen und mit diesen weitergezüchtet wurde, ist die heutige Situation so, dass durch die Attraktivität des langen Haares den Langhaarbernhardinern der Vorzug gegeben wurde und die Kurzhaarbernhardiner immer mehr in die Defensive gedrängt wurden.

Viele Menschen kennen heutzutage den Kurzhaarbernhardiner nicht mehr und es ist für uns immer wieder lustig, wenn wir mit unseren Kurzhaarbernhardinern die Ausstellungen besuchen und uns die Leute fragen, was für einer Rasse diese Hunde angehören. Ich züchte sowohl Langhaar- als auch Kurzhaarbernhardiner und habe somit Vergleichsmöglichkeiten in Bezug auf Vitalität und Gesundheit und gebe eindeutig den Kurzhaarbernhardinern den Vorzug.

Was gibt es Schöneres als einen vorzüglichen Kurzhaarrüden, welcher sich in seiner ganzen Kraft und Schönheit präsentiert. Durch sein kurzes Fell tritt jeder kleinste Fehler seines Körperbaus zutage und es ist nicht möglich, ihn durch lange Haare zu verdecken. Weiters ist der Kurzhaarbernhardiner bei uns in den Alpen, wo viel Schnee fällt, idealer, da durch sein kurzes Fell im Gegensatz zu den Langhaarbernhardinern der Schnee nicht hängen bleibt und er sich dadurch viel leichter und problemloser im Terrain bewegen kann. Wie wir aus vielen Berichten vom Grossen St. Bernhard wissen, wurden Kurzhaarbernhardiner bei Lawinenabgängen zur Suche von verschütteten Menschen oder zum Auffinden von in den Bergen verirrten Menschen verwendet und werden auch heute noch in einzelnen Gebieten in den Alpen zu diesem Zweck verwendet.

Abschließend möchte ich zu unserer schönen Rasse noch sagen, dass in der Vergangenheit viele Fehler gemacht wurden. Dadurch, dass nur mehr Wert darauf gelegt wurde, immer größere und schwerere Hunde zu züchten und dabei die Gesundheit der Hunde außer Acht gelassen wurde, wird uns jetzt die Rechnung präsentiert, dass viele Hunde nicht mehr laufen können.

Bedingt durch die Hüftgelenksdysplasie, kurze Lebensdauer (Herzfehler) sowie andere Krankheiten sind wir heute zur Umkehr gezwungen und der Trend geht eindeutig zu einem etwas leichteren Hund, welcher wendig ist und sich gut bewegen kann. Der Kopf soll edel sein und wenig Faltenbildung besitzen, das Auge dunkel und schön geschlossen mit der Form einer Raute. Der Körper geschmeidig und elegant.

Der Bernhardiner ist ein Hund aus den Alpen und muss als solcher dieses Erscheinungsbild aufweisen und es ist höchste Zeit, diesem Typ den Vorzug zu geben. So sind die schweren Molossertypen mit ihren vielen Kopffalten, müdem Ausdruck und schwerfälligem Bewegungsablauf so gut als möglich von der Weiterzucht fernzuhalten.

Zu guter letzt möchte ich allen Bernhardinerliebhabern alles Gute und viel Freude mit ihren Hunden wünschen. Sollten Sie einmal nach Tirol kommen sind Sie herzlichst eingeladen uns zu besuchen und bei einer guten Kaffeejause einige schöne Stunden bei uns und unseren Bernhardinern zu verbringen.

Funktionale Gesundheit und ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) der WHO

Die WHO hat die ICF entwickelt, bzw. entwickeln lassen, um „Behinderung“ in allen Weltgegenden zu beschreiben und vergleichbar zu machen. Ziel war es, epidemiologische Daten zu sammeln, welche einerseits den streng medizinischen Raster der ICD-10-Klassifikation berücksichtigen, andererseits aber auch die Wirkung der Beeinträchtigung auf die Lebensqualität und die soziale Integration mit einschliessen. Ein fehlender Arm als Beispiel wirkt sich in einer Industriegesellschaft anders aus, als wenn die beeinträchtigte Person direkt aus der unmittelbaren Umgebung ihre Nahrung bezieht, wie das in archaischen Gesellschaften teilweise üblich ist. Es musste also ein Konzept gefunden werden, welches diesen umfassenden Ansprüchen gerecht wird. Die Funktionale Gesundheit entspricht genau diesen Anforderungen. Sie ist deshalb das Grundkonzept für die ICF.

Bedarfserfassung mit Funktionaler Gesundheit
Ein quasi „Nebenprodukt“ der Analyse nach Funktionaler Gesundheit ist die Bedarfserfassung mit der Quantifizierung der entsprechenden Ressourcen, indem die beschlossenen Massnahmen aufgezeigt und deren Aufwand geschätzt wird. Damit können subjektorientierte Leistungsfinanzierungen prospektiv anstatt nur retrospektiv ausgestaltet werden. Ein weiterer Vorteil einer solchen Bedarfserfassung ist die Ressourcenorientierung, die sich aus dem Fokus der Partizipation ergibt. Damit werden für die Leistungserbringer, bzw. Institutionen echte Anreize gesetzt, die Situation einer beeinträchtigten Person nachhaltig zu verbessern, im Gegensatz zu reinen Leistungserfassungssystemen, welche im Nachhinein den entstandenen Aufwand in die Zukunft projizieren und vergüten.

1 Aktionsplan Umwelt und Gesundheit in der Schweiz Erik Petersen Im Folgenden werden Auszüge aus dem bereits im letzten Jahr veröffentlichten Aktionsplan Umwelt und Gesundheit wiedergegeben (d. Red.). A Einleitung Der Aktionsplan Umwelt und Gesundheit bezieht sich als sektorieller Aktionsplan auf Kapitel 6 der Agenda 21. Diese Kapitel ist mit Schutz und Förderung der menschlichen Gesundheit überschrieben. Die WHO ist in Rio als verantwortliche Organisation für die Umsetzung von Kapitel 6 bezeichnet worden. Alle Mitgliedstaaten der WHO Region Europa sind aufgerufen, gestützt auf den an der Europakonferenz Umwelt und Gesundheit (Helsinki ) verabschiedeten Aktionsplan Umwelt und Gesundheit für Europa, bis 1997 einen eigenen nationalen Aktionsplan auszuarbeiten und hält fest, daß die menschliche Gesundheit von seien gleichermaßen zu pflegen. Das Kapitel nennt konkrete Probleme und Ziele und fordert, daß alle Länder Programme erarbeiten, um gesundheitliche Umweltgefahren zu erkennen und zu reduzieren findet in London die dritte Europakonferenz Umwelt und Gesundheit statt, an der über die Ergebnisse der durch die nationalen Aktionspläne Umwelt und Gesundheit ausgelösten Maßnahmen zu berichten sein wird. Für die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen ist der Aktionsplan auf die Mitarbeit aller Stufen, Bund, Kantone und Gemeinden, aber auch der NGO 1 angewiesen. 1 In der Schweiz ist soeben ein Mediziner berufen worden, der für den Kontakt zu NGOs zuständig ist. Petersen, E. (1998): Aktionsplan Umwelt und Gesundheit in der Schweiz, Arzt und Umwelt 11(3):, Hrsg.: Ökologischer Ärztebund e.v., Bremen.

2 B Aktionsplan Umwelt und Gesundheit in Europa Situation in der Schweiz Der Bericht Gesundheit in der Schweiz des BAG von 1993 zeigt auf, daß die Menschen in der Schweiz zwar eine hohe Lebenserwartung haben, daß sie aber trotzdem häufig unter chronischen Krankheiten, wie Herzkreislauferkrankungen, Rheuma, Bronchitis leiden. Auch das Wohlbefinden von vielen Leuten ist durch äußere Bedingungen gestört. Neben dem Lärm ist auch die Einschränkung der Freiräume, vorallem für Kinder und Jugendliche, ein wichtiger Faktor. C Entwicklung des Aktionsplans und seine Einbettung in die übrigen Aktivitäten in der Schweiz Zur Erarbeitung des schweizerischen Aktionsplans Umwelt und Gesundheit wurde durch die Direktoren der Bundesämter für Gesundheit (BAG) und Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Diese setzte sich zusammen aus Vertretungen weiterer Bundesämter (Polizeiwesen, Raumplanung, Landwirtschaft, Wohnungswesen, Energiewirtschaft), der Kantone, der Gemeinden und verschiedener Interessengruppen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit und Umwelt. Zu Beginn der Arbeit wurden folgende Feststellungen getroffen: 1. Gesundheit und Wohlbefinden werden durch die Faktoren Verhalten (Lebensweise) und Verhältnisse (sozio-ökonomische und psycho-soziale Faktoren), aber auch durch Umweltfaktoren beeinflußt. Verhalten und Verhältnisse haben auch eine Einfluß auf die Umwelt und den Umgang mit ihr. 2. Die Gesundheit der Menschen in unserer Gesellschaft wird unter anderem auch durch Bewegungsmangel, Ernährungsfehler und übermäßigen Konsum negativ beeinflußt. 3. Eine gute Umgebung, eine zufriedenstellende Wohnsituation und eine intakte Natur fördern das Wohlbefinden. 4. Maßnahmen zur Minimierung von schädlichen Einflüssen dienen dem präventiven Gesundheitsschutz; diejenigen zur Förderung einer lebensfreundlichen Umwelt tragen zum Wohlbefinden bei und erleichtern die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen mit Blick auf die zukünftigen Generationen. Beide sind für eine nachhaltige Entwicklung unverzichtbar. Der Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit soll seine Wirkung selbständig entfalten; gleichzeitig ist er aber auch in den Kontext an der Politik und Aktionen eingebunden. Er befaßt sich mit dem Thema Umwelt und Gesundheit in Ergänzung zu Aktionsplan für eine nachhaltige Allerdings darf der Aktionsplan nicht dazu führen, daß von den angestrebten Verbesserungen nur bestimmte Schichten der Bevölkerung profitieren und daß sich die soziale Schere weiter öffnet. Die Leitidee des Aktionsplans Umwelt und Gesundheit heißt demzufolge: Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden aller Menschen in einer gesunden Umwelt Der Aktionsplan kann nicht alle Problemfelder gleichzeitig abdecken. Im Sinne der Prioritätensetzung und möglichst großer Synergieeffekte mit anderen Tätigkeitsfeldern beschränkt sich der Aktionsplan für die nächsten zehn Jahre auf drei Themenbereiche I Natur und Wohlbefinden II Mobilität und Wohlbefinden III Wohnen und Wohlbefinden Die nachfolgenden Ziele und Maßnahmen sind so gewählt, daß sie sowohl eine Wirkung auf die Gesundheit als auch eine Wirkung auf die Umwelt entfalten. Nicht alle haben die gleich große Wirkung auf Gesundheit und Umwelt. Sie ergänzen sich aber in ihrer Wirkung und bilden damit ein kohärentes Gesamtpaket.

3 Der Aktionsplan Umwelt und Gesundheit ist ein Instrument der Vernetzung und der Animation. Die intersektorielle Zusammenarbeit muß deshalb intensiviert werden. - Umwelt- und Gesundheitsfragen müssen vermehrt auch in andere Politikbereiche eingebracht werden, wie z.b. Verkehr, Energie, Landwirtschaft, Raumplanung usw. - Die Zusammenarbeit auf allen politischen Ebenen (Bund, Kantone, Gemeinden) muß verstärkt gefördert werden. - Wirtschaft, Interessenverbände, Fachorganisationen sowie internationale Organisationen müssen zur Mitarbeit motiviert werden. Die Nachhaltigkeit ist ein Anliegen, welches über Generationen wichtig bleibt. Die Bildung auf allen Stufen (Schule, Aus- und Weiterbildung) erhält dadurch einen großen Stellenwert. Das Wissen um die Zusammenhänge zwischen Umwelt und Gesundheit darf nicht nur in Dokumenten stehen, sondern muß Teil des gelebten Alltags werden. Es wird also nötig sein, moderne Unterrichtsinstrumente für die Gesundheits- und Umweltbildung in enger Zusammenarbeit zwischen Behörden und privaten Vereinigungen zu erarbeiten, welche auch der Entwicklung von persönlicher Kompetenz den nötigen Stellenwert geben. Auch die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Umwelt und Gesundheit darf nicht vernachlässigt werden und muß in weiteren Forschungsprogrammen ihren Platz finden.

4 D Ausgangslage, Ziele und Maßnahmen Natur und Wohlbefinden Vision Natur und Landschaft werden so erhalten und genutzt, daß dies im Einklang mit dem menschlichen Wohlbefinden und dem Erhalt der natürlichen Ressourcen steht. Ausgangslage Die menschliche Gesundheit hängt ab von einer gesunden Umwelt, sauberer Luft und sauberem Wasser, der Entsorgung von Abfällen und einer ausreichenden Menge an gesunden Nahrungsmitteln (Agenda 21). Oberziel Bis im Jahr 2007 sind drei Viertel der Einwohner und Einwohnerinnen der Schweiz in der Lage sich gesund, ausgewogen und genußvoll zu ernähren und dadurch zu einer nachhaltigen Landwirtschaft beizutragen. Teilziele Bis 2002 wissen 80% der Bevölkerung, wie sie sich gesund und saisongerecht ernähren. Sie wissen, daß sie mit ihrem Ernährungsverhalten Art und Weise der landwirtschaftlichen Produktion und die Landschaft beeinflussen. Bis 2007 werden nahezu 100% der in der Landwirtschaft genutzten Flächen nach den Prinzipien der integrierten Produktion (IP) oder dem biologischen Abau (BIO) genutzt. Der Anteil der biologischen Produktion soll dabei mehr als 30% betragen. Bis 2007 stammen 70% des angebotenen Fleisches aus artgerechter und tierfreundlicher Haltung. Im Jahr 2007 liegen die Nitratgehalte von Wasser in 99% der Trinkwasserfassungen der Schweiz unter 40 mg/l. Bis 2007 haben 90 % der Landwirtschaftsbetriebe und der nachgelagerten Betriebe standardisierte Qualitätssicherungssysteme; die positive Deklaration mit Rückverfolgbarkeit ist die Regel. Maßnahmenbereiche Information und Ausbildung aller Teile der Bevölkerung über umweltgerechte und gesunde Ernährung (bspw. Kampagnen, Schulen) Ausbau der Kontakte zwischen Konsumentinnen und Konsumenten einerseits und Bauern und Bäuerinnen andererseits (bspw. Direktvermarktung, Ferien auf dem Bauenrhof, Schulen auf dem Bauenhof) Umsetzung der Agrarreform Etablierung eines Kennzeichnungssystemes (Labeling) und eines Systems zur Qualitätssicherung für landwirtschaftliche Produkte und deren Herstellung zur Erhöhung der Produktwahrheit für Konsumtinnen und Konsumenten.

5 Mobilität und Wohlbefinden Vision Die Mobilität wird so ausgeübt, daß sie unser Wohlbefinden fördert und die Umwelt schont. Ausgangslage Die Mobilität beeinflußt sowohl die menschliche Gesundheit als auch die Umwelt. Diese Auswirkungen unterscheiden sich aber je nach Form der Mobilität stark. Der motorisierte Verkehr beeinträchtigt die menschliche Gesundheit durch Luftverschmutzung, Lärmbelastung, Unfälle und sektoriell eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten. Ebenso gravierend sind die Folgen für die Umwelt (bspw. Beeinträchtigung natürlicher Ökosysteme, z.b. des Waldes durch die Luftverschmutzung). Im Gegensatz zum motorisierten Verkehr hat die Fortbewegung aus eigener Kraft (zu Fuß, per Fahrrad) positive Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt. Oberziel Bis 2007 werden die heutigen negativen Auswirkungen der motorisierten Mobilität durch eine signifikante Reduktion der gesundheits- und umweltschädlichen Emissionen und durch eine Erhöhung des Anteils der nichtmotorisierten Mobilität vermehrt. Teilziele Bis 2002 kennen 80 % der Bevölkerung die Zusammenhänge von motorisierten Verkehr, Immissionen und Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit Die Emissionen des motorisieren Verkehrs werden so weit reduziert, daß die Immissionsgrenzwerte der Luftreinhalteverordnung eingehalten werden. Bis 2007 hat sich der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Anzahl Wege im Pendlerverkehr (1995: 7%), im Einkaufsverkehr (1995: 5%) und im Freizeitverkehr (1995: 7 %) verdoppelt. Maßnahmenbereiche Information und Sensibilisierung der ganzen Bevölkerung für die Sicherheits- und Gesundheitsprobleme der Mobilität (bspw. Kampagnen, Schulen) Neuverteilung der Verkehrsfläche und Optimierung der Verkehrsführung zur Förderung des Fahrradverkehrs und der Fußgängerinnen und Fußgänger (bspw. Erhöhung der Sicherheit, Optimierung der Verkehrsführung, vermehrter Einbezug der nichtmotorisierten Mobilität in die Planung). Anreize schaffen zum Umsteigen im Pendler-, Einkaufs- und Freizeitverkehr auf öffentliche Verkehrsmittel und Fahrrad (bspw. sichere Abstellplätze, sichere Zufahrten zum öffentlichen Verkehr (öv), Mitnahmemöglichkeiten für Fahrräder im öv) Schutz des Alpengebietes durch Reduktion des motorisierten Verkehrs (bspw. Alpeninitiative, Tourismus mit öv.) Verminderung der Emissionen durch den motorisierten Verkehr (bspw. gesetzliche Vorgaben).

6 Wohnen und Wohlbefinden Vision Die Qualität der Siedlungen wird so erhöht, daß sie unser Wohlbefinden fördert und mehr individuellen Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Ausgangslage Die Attraktivität und die Wohnlichkeit der Siedlungen und der Städte leiden in erster Linie unter den negativen Auswirkungen des motorisierten Straßenverkehrs. Dazu gehören neben der Luftverschmutzung und dem Lärm auch die physische Gefährdung sowohl von Kindern als auch der älteren Leute. Stark befahrene Straßen bieten keine Begegnungsräume und sind schlechte Aufenthaltsräume für Freizeit und Einkauf. Oberziel Gesundheits- und umweltgerechtes Wohnen ist in 90 % der Wohngebiete der Schweiz bis zum Jahr 2007 gewährleistet. Teilziele Bis 2002 wissen 80 % der Bevölkerung über Innenraumbelastungen Bescheid und können sich adäquat verhalten. Bis 2002 ist in 70 % der Wohnquartiere in Agglomerationen und Städten Tempo 30 eingeführt. Bis zum Jahr 2000 ist am Arbeitsplatz, in öffentlichen Gebäuden und Transportmitteln niemand mehr ungewollt dem Passivrauchen ausgesetzt. Bis zum Jahr 2007 stehen in allen Siedlungen Strukturen zur Verfügung, die ein aktives Quartierleben fördern. Mit planerischen Maßnahmen sind die Voraussetzungen geschaffen worden, damit die Wohngebiete auch für handwerkliche Kleinbetriebe, für Arbeitsplätze (vor allem für die Versorgung), Freizeit und Erholung sowie Dienstleistungen, gezielt und kontrolliert geöffnet werden können. Maßnahmenbereiche Information und Sensibilisierung der Bevölkerung (bspw. Schulen, Kampagnen) Förderung Tempo 30 (bspw. Vereinfachung der Verfahren, Information) Verhinderung der Belästigung durch das Passivrauchen (bspw. Ausbau rauchfreier Zonen) Steigerung der Attraktivität des Wohnumfeldes (bspw. Begegnungsräume) Aufwertung von Naherholungsgebieten und Grünanlagen im Siedlungsraum (bspw. Grünflächen, Gartengestaltung).

7 E Evaluation Damit die politischen Instanzen, die Finanzgeber und weitere Entscheidungsträger die Kosten- Nutzen-Aspekte beurteilen können und Grundlagen für spätere Entscheide zur Verfügung haben, wird der Aktionsplan durch eine unabhängige Institution evaluiert werden. Mit geeigneten Indikatoren werden die Zielerreichung, der Ablauf sowie die Auswirkung der Aktivitäten auf andere Bereiche überprüft und bewertet. Anhang Im Anhang werden die oben angeführten Maßnahmenbereiche weiter spezifiziert und auch die eingebundenen Akteure genannt. Nachweis Bundesamt für Gesundheit (BAG) & Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) (1997): Aktionsplan Umwelt und Gesundheit, Bern, Schweiz.

Psychische Gesundheit, Wohlbefinden, Respekt und Toleranz an der Schule fördern und damit die Lern- und Schulkultur gestalten - das sind die Ziele von MindMatters.

Fon: 04131 677-7991 oder -7989
Fax: 04131 677-7966

Seit dem 5.7.2017 ist die neue MindMatters-Website online. Da es noch zu einigen "Kinderkrankheiten" kommen kann, freuen wir uns über Ihr Feedback per Mail, um Probleme zeitnah beseitigen zu können.

Das Wunder der Transformation

„Heilung ist sehr einfach.“ (…)

„Eine kranke Person nimmt sich selbst als
getrennt von Gott wahr. (…)
Es ist deine Aufgabe, diese Vorstellung
von Getrenntsein zu heilen,
die die Person krank gemacht hat.“

Krankheit empfinden die meisten Menschen als wirkliche Herausforderung in ihrem Leben. Krankheit konfrontiert uns mit der Verletzlichkeit und Endlichkeit unseres Körpers. Oft wird eine Krankheit sogar zur Frage von Leben oder Tod.

Wann immer aber äußere Herausforderungen wachsen, erscheinen in unserem Leben auch vermehrt die guten, heilenden Kräfte, mit denen wir diesen Herausforderungen positiv begegnen können. Wenn wir offen dafür sind.

Zu den guten, den heilenden Kräften gehört die universelle „Matrix der SelbstHeilung“, das ist ein Schwingungsfeld, das dem BewusstSein eines jeden Menschen ganz natürlich innewohnt. Mit diesem Schwingungsfeld bist Du in diesem Moment Deines Lebens ganz offensichtlich in Resonanz – sonst würdest Du diese Zeilen jetzt nicht lesen. Es gibt keine Zufälle.

Die Matrix ist der Meisterschlüssel zum Phänomen der Quantenheilung, die sogar zu sog. Spontan-Remissionen führen kann. Kombiniert mit dem transformativen Resonanz-System „Theta Tranceformation“ können Sie jederzeit in Eigenregie – ohne teure Coachings, ohne Seminarbesuche – einen mächtigen geistigen Impuls zur Selbstheilung setzen.

Ja, Sie selbst können mit einem einfachen 7-Stufen-Prozess für sich selbst eine „Matrix der Selbstheilung“ kreieren. Und diese Matrix der Selbstheilung wirkt auf geistiger Ebene, völlig unabhängig davon, in welcher Behandlung Sie sich im Moment gerade befinden (wir empfehlen, eine konventionelle Behandlung ruhig weiterzuführen – die geistigen Impulse, die Sie selbst zusätzlich setzen, wirken unabhängig davon).

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© MIKA-fotografie | Berlin, BKK VBU

Traut Euch! Jede Sekunde zählt! Betriebskrankenkassen und Minister Herrmann Gröhe engagieren sich für Laien-Notfallwissen

Unter dem Motto „Unsere Herzenssache: Laienwissen stärken – Leben retten“ fand am 26. Juni 2017 in Berlin eine Auftaktveranstaltung zur bundesweiten.

Eine Videobotschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel und eine Rede von Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe waren die Höhepunkte des Festabends.

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Laut der Deutschen Herzstiftung erleiden jedes Jahr rund 280.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt. Das Notfallwissen in Deutschland weiter zu.

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Reges Interesse: Rund 200 Teilnehmer bei der Auftaktveranstaltung zu den Regionalen Koordinierungsstellen zur betrieblichen Gesundheitsförderung im Humboldt Carreè Berlin © Andreas Schoelzel

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Die lebhafte Podiumsdebatte bei BKK IM DIALOG am 23.3.2017 bestritten v.l.n.r.

Franz Knieps, Vorstand BKK DV Dachverband, Maria Klein-Schmeink MdB, B90/ Die Grünen, Erich Irlstorfer MdB, CDU/ CSU, Mechthild Rawert MdB, SPD, Harald Weinberg MdB, Die Linke © Kerstin Jana Kater

Die gestrige Veranstaltung „BKK im Dialog“ befasste sich mit der Frage, ob es aktuell umsetzbar sei, dass für die Akteure im Gesundheitswesen mit den.

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BKK DV e.V. © Andreas Schoelzel

Auch Betriebskrankenkassen müssen ihre Rolle bei Versorgung und Service ihrer Versicherten mit E-Health-Unterstützung finden. Eine.

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Neben dem Alter eines Beschäftigten beeinflusst vor allem die berufliche Tätigkeit das Krankheitsgeschehen.

Die Diskussion um den Morbi-RSA spitzt sich zu: Gerichtsurteile, Vorschläge für Gesetzesänderungen, Gutachten, Schlagabtausch in den Medien.

Im Rahmen der Fachtagung Krankenhaus wirft der BKK Dachverband gemeinsam mit Experten aus dem Bereich Krankenhaus einen Blick auf das Reformtableau.

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Ziel des BKK Dachverbandes ist es, in Kooperation mit AQUA, das Thema Entlassmanagement im Rahmen des Innovationfonds als Projekt aufzugreifen und.

Die Betriebskrankenkassen möchten einen Beitrag für die nachhaltige Verbesserung der Mundgesundheit pflegebedürftiger Menschen leisten.

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Immer mehr Fehltage in Unternehmen aufgrund von Langzeiterkrankungen - gerade psychische Leiden führen oft zu langen Ausfallzeiten.

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© BKK Dachverband/ Andreas Schölzel

Anlässlich der gestrigen Veranstaltung „BKK im Dialog: Morbi-RSA sachgerecht gestalten“ waren sich Politik, Wissenschaft und der BKK Dachverband.

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  1. der untere Weg
  2. das gestrauchelte Größenselbst oder der narzisstische Zusammenbruch

Die Betrachtung beider Muster vertieft das Verständnis der oben beschriebenen Psychodynamik.

Der Mensch fürchtet sich davor, auf sich selbst gestellt zu sein. Bei vielen ist die Angst davor so groß, dass ihnen die Bestätigung durch andere und deren Sympathie über alles geht. Solche Menschen kümmern sich kaum um das, was sie tatsächlich sind und wollen. Stattdessen übergehen sie eigene Wünsche und halten nach jedem Hinweis Ausschau, wie sie sich verhalten sollten, damit ihr Verhalten passend ist. Sie machen ständig Kompromisse. Sie geben immer nach. Sie schlucken jeden Ärger. Wenn überhaupt ballen sie die Faust nur in der Tasche.

Wenn der Drang zur Selbstbestimmung auf Dauer am Ausdruck gehindert wird, staut sich ungelebte Aggression, die von dem, der den unteren Weg geht, gegen sich selbst gewendet wird. Das ängstliche Ego sagt voller Wut zum Selbst: Du bist daran schuld, wenn die Welt sich gegen uns wendet. Geh weg, ich will dich nicht haben. Wenn das Selbst den Versuch zur Selbstbehauptung schließlich aufgibt, verfällt das Ego aus der Bereitschaft, sich selbstverleugnend anzupassen, in eine manifeste Depression.

Nicht jeder, den die Depression am Kragen packt, ging vorher den unteren Weg. So mancher tat das Gegenteil. Statt sich wertschätzend wahrzunehmen, wie er tatsächlich ist, verliebt sich der Überflieger in ein sogenanntes Größenselbst.

So hat es die Psychoanalyse genannt. Tatsächlich ist das Größenselbst aber kein Selbst, sondern bloß ein Bild davon. Das wirkliche Selbst ist weder groß noch klein. Es ist einfach nur es selbst. Beim Größenselbst handelt es sich um ein prachtvoll ausgeschmücktes Selbstbild, das der Narzisst beharrlich mit dem wahren Selbst verwechselt.

Solange es dem Narzissten gelingt, auf der Bühne des Lebens die Rolle zu spielen, die seinem Selbstbild nahe kommt, ist er guter Dinge. Meist gehören zum glänzenden Selbstbild Symbole sozialen Erfolgs. Der Überflieger ist tüchtig. Im Beruf ist er ehrgeizig. Er arbeitet hart, steckt sich hohe Ziele. Er hat eine schicke Freundin, fährt das passende Auto, macht tolle Urlaube, kleidet sich gut und fühlt sich um seinen Rang beneidet.

Wenn das Leben bloß nicht so einfallsreich wäre. und das Streben nach äußerem Erfolg nicht so viel Kraft kosten würde. Das Leben ist aber einfallsreich. Und Leistungsdruck zehrt aus. Daher stürzt fast jeder Erfolgsverwöhnte irgendwann einmal ab. Der Chef hat einen neuen Kronprinzen. Die Partnerin geht fremd. Die Bank verweigert Kredite. Der SUV muss verkauft werden. Die Zuversicht stürzt in einen Abgrund, der dem gestrauchelten Sieger als blankes Nichts erscheint; weil er sich nie mit der Frage beschäftigt hat, was die Leere in seiner eigenen Tiefe enthält.

Bei Depressionen sind typische Verzerrungen des Denkens erkennbar. Affekt und Denken des Depressiven verbinden sich zu einem Wahrnehmungs- und Deutungs­muster, bei dem sich der schwermütige Affekt und pessimistische Denkinhalte wech­selseitig aufschaukeln. Dabei spielt selektive Wahrnehmung eine Rolle, aber auch die Neigung, Wahrgenommenes durch voreilige Schlussfol­gerungen nachteilig zu interpre­tieren. Derartige geistige Filter färben selbst die Wahl erinnerter Inhalte ein.

  • Verzerrte Erinnerungsleistung
    Wiebke erinnert sich an schlechte Erfahrungen, die sie einst beim Urlaub in Griechenland machte. An die vielen guten Erfahrungen in Portugal und Frankreich denkt sie nicht.
  • Depressiver Zuschreibungsstil durch voreilige Schlussfolgerung
    Eigentlich hatte der Kollege am Dienstag bloß Kopfschmerzen. Seine missmutige Miene ist für Björn jedoch Beweis, dass der Kollege ihn nicht mag.
  • Abwehr des Positiven
    Dass ich die Prüfung bestanden habe, war bloß ein Glücksfall. In Wirklichkeit bin ich ein Versager.

Man kann sich mit der biologischen Hypothese zur Entstehung der Winterdepression begnügen. Sie besagt, dass es durch Lichtmangel im Winter zu einer vermehrten Melatoninsynthese kommt, was den Serotoninspiegel absenkt. Folge sei eine Störung der Signalübertragung zwischen den Hirnzellen, was seinerseits zur Depression führe. Es kann sein, dass diese These stimmt.

Da der Mensch aber nicht nur biochemisch und physikalisch mit dem Umfeld verwoben ist, sondern auch psychosozial, kann eine ergänzende Betrachtungsebene erwogen werden. Sie hat mit dem unteren Weg zu tun, den viele gehen, um ihre Zugehörigkeit zu sichern. Man kann fragen:

Warum hat es die Evolution so eingerichtet, dass der Novemberhimmel den Eifer zur individuellen Selbstbestimmung dämpft?

Zur Lage des Steinzeitmenschen bei Schneefall

Das Leben unserer Vorfahren hing noch mehr als das unsere vom Wetter ab. Der Zusammenhalt der Gruppe war im Winter noch wichtiger als im Sommer. Weder für den Einzelnen noch für die Gruppe als Ganzes konnte es sinnvoll sein, Konflikte auszutragen, wenn die frostkalte Hand des Todes von draußen in die Höhle griff.

Bei unserem Verwandten im Wald, dem Hirschen, ist es nicht anders. Auch bei ihm hat die Weisheit der Natur eine biophysikalische Kopplung eingerichtet, die dafür sorgt, dass die Konfliktbereitschaft der Hirsche im Winter zum Erliegen kommt. Die Brunft findet im Altweibersommer statt, aber nicht nach Allerheiligen.

Die Absenkung des Serotoninspiegels durch Dunkelheit bot einen Selektions­vorteil. Mit weniger Serotonin zwischen den Synapsen fiel es leichter, sich der Gruppe und ihrem Führer zu beugen. Die Gefahr nahm ab, wegen mangelnder Anpassungsbereit­schaft aus der Höhle verstoßen zu werden.

Neben dem psychosozialen Effekt - der Dämpfung zwischenmenschlicher Konflikte - hat der depressive Antriebsmangel im Winter weitere Vorteile. Wenn draußen nicht viel mehr zu tun ist, als sich die Zehen blau zu frieren oder auf Nimmerwiedersehen in Gletscherspalten zu verschwinden, fällt es ohne Antrieb leichter, in der sicheren Höhle zu bleiben. Bei karger Kost spart man zudem knappe Energie.

Die Winterdepression ist nicht die einzige Form einer saisonal rezidivierenden affektiven Störung. Wenn Sie auch seltener ist: Es gibt eine Frühjahrs­depression, die als jahreszeitlich wiederkehrende Abweichung der Gefühls­lage auftreten kann.

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Die deutliche Zunahme der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen spiegelt sich in den zunehmenden Produktionsausfallkosten wider: Während sie 2008 noch bei geschätzten knapp 4 Milliarden Euro lagen, sind die Produktionsausfallkosten bis 2014 auf 8,3 Milliarden Euro gestiegen.
Gleiches gilt für den Ausfall an Bruttowertschöpfung durch Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen, hier gab es im selben Zeitraum eine Zunahme von mehr als 6 Milliarden Euro von rund 7 auf 13,1 Milliarden Euro. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2014, S. 44)

Einen wichtigen Auslöser für psychische Erkrankungen sehen Experten darin, dass wir im Arbeitsalltag immer größerem Stress ausgesetzt sind. Auch die größere Sensibilität für psychische Probleme spielt vermutlich eine Rolle. Denn früher wurden häufig nicht die psychischen Erkrankungen diagnostiziert, sondern erst die körperlichen Spätfolgen, wie Herz-Kreislauferkrankungen, Magengeschwüre oder Migräne.

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