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Die hervorragendsten grünen Tee Sorten in Japan werden bis heute nur von wenigen Teegartenbetreibern angebaut. Wer Wert auf Bio-Qualität liegt, schränkt seine Auswahl beim Einkauf noch ein wenig mehr ein und bezahlt zwischen 20 und 50 Euro oder gar mehr für 30 Gramm Tee – doch das lohnt sich.

Wer grünen Tee bisher ablehnte, weil er den Geschmack bitter oder uninteressant fand, den wird Matcha Tee überzeugen: Herb, aber nicht wirklich bitter, cremig, intensiv, zuweilen sogar fruchtig oder nussig, in jedem Falle aber aromatisch präsentieren sich die Geschmacksnoten der besten, teuersten Teesorten. In Online Tee-Shops finden auch Einsteiger Empfehlungen für wohlschmeckende Tees, die zwar noch kein Vermögen kosten, aber dennoch lecker und vielseitig verwendbar sind. Denn im Matcha Teepulver steckt mehr als nur ein Heißgetränk.

Matcha Tee enthält sehr wohl Koffein – oder auch Teein, rein chemisch gesehen ein und dieselbe Substanz. Im Tee ist das anregende Koffein allerdings an Flavonole gebunden, und wird erst im Darm freigesetzt.

Die besten Grüntees, insbesondere hochwertiger Matcha, enthalten obendrein je nach Teesorte entsprechende Mengen der Gerbsäure Tannin und der Aminosäure L-Theanin. Beide binden sich im Teewasser an das Koffein. Sie haben die Wirkung, dass der Koffeingehalt im Tee erst im Darm freigesetzt wird, milder ausfällt und länger anhält. Tee-Trinker gelten aus gutem Grund als entspannter, verglichen mit Kaffeetrinkern.

Reines Koffein wirkt leicht entwässernd und beeinflusst das Zentralnervensystem. Aktuell genießt Koffein eher einen schlechten Ruf. Während einer Schwangerschaft soll es sogar das Wachstum des Fötus hemmen. Koffeinentzug kann unter anderem zu Kopfschmerzen führen. Wie für viele natürliche Substanzen gilt auch für das Koffein die alte Weisheit: Die Dosis macht das Gift. Und wer während einer Schwangerschaft ein anregendes Getränk benötigt, findet in Matcha Tee eine gute Alternative zum Kaffee.

Was die Teesorte Matcha so besonders macht, sind die hohe Konzentration und die besondere Kombination bestimmter Inhaltsstoffe. Ein Gramm Matcha Teepulver auf 80 Milliliter Wasser, diese Menge entspricht in etwa dem, was in eine große Tee-Tasse oder Matcha Schale passt, enthält unter anderem diese Substanzen:

Teein oder Koffein 30 mg: Die Substanz wirkt anregend, bringt Herz und Kreislauf in Schwung und wirkt sich dadurch auch positiv auf die Stimmung aus. Zudem erhöht sich die Fähigkeit zur Konzentration. Teein hält wach, wenn der Schlaf durch widrige Umstände zu kurz kommt.

Theanin – eine besondere Aminosäure: Die seltene Aminosäure Theanin ist hochkonzentriert in Matcha- und anderen besonders hochwertigen Schattentees aus Japan zu finden. Auch Theanin macht munter, reaktions- und aufnahmefähig. Es wirkt im grünen Tee zusammen mit dem Teein, sorgt aber zugleich für Entspannung und hellt die Stimmung auf. Man vermutet, dass Theanin eine Rolle bei der Prävention oder der Behandlung von Schlaganfällen, Alzheimer oder Parkinson spielt.

Proteine: 0,31 g: Proteine sind wichtige Energie- und Kraftspender, etwa bei einer Diät, und liefern wichtigen Nachschub für das körpereigene Immunsystem. Neben vollständigen Proteinen liefert Matcha Tee noch eine ganze Anzahl ihrer „Bausteine“, nämlich essentielle Aminosäuren, die maßgeblich an allen Stoffwechselfunktionen im Körper beteiligt sind.

Polyphenol oder Tannin 0,1 g: Weil Grüntee und Matcha Tee nicht fermentiert sind, sind die Flavonole oder Gerbstoffe, also das Tannin, noch an das Teein gebunden, mildern und verzögern seine Wirkung. Eine weitere gute Eigenschaft von Tanninen: Sie beruhigen und desinfizieren einen durch Infektion oder unbekömmliche Nahrung gereizten Magen-Darm-Trakt.

Auch eine Reihe wichtiger Spurenelemente und Mineralien sind im Matcha Grüntee enthalten, beispielsweise:

Calcium 4,2 mg: Wichtig für die Knochenbildung und Knochenstabilität, bindet Fettsäuren im Darm und hilft so, beispielsweise Dickdarmkrebs vorzubeugen. Zudem wirkt Calcium regulierend auf das Herz-Kreislauf-System, vor allem den Blutdruck ein.

Eisen 0,17 mg: Eisen ist unter anderem unabdingbar für den gesamten Energiestoffwechsel, die Zellfunktionen und den Sauerstofftransport im Blut.

Kalium 27 mg: Dieses Spurenelement ist wichtig für die Nerven- und Muskelfunktionen im Körper.

Vitamine: In relativ kleinen Mengen enthält Grüntee unter anderem die Vitamine B1, B2, Karotin und Vitamin C: Immunsystem, Augen, Nerven und Haut profitieren von einer ausreichenden Versorgung.

Catechine: Viel ist die Rede von den Catechinen, den Flavonolen oder Bitterstoffen im grünen Tee und verstärkt im Matcha Tee. Bis zu 40% der getrockneten Blattmasse besteht aus Catechinen. Zusammen mit den Gerbstoffen, den Tanninen, zählen sie zu den Polyphenolen, und dienen der Teepflanze selbst zum Schutz gegen alle Arten von Krankheitserregern oder Schädlingen.

  • Bekannt wurde vor allem das Epigallocatechin-Gallat, kurz EGCG, weil seine Wirkung in der Krebsprävention dokumentiert ist. Tees, die im Halbschatten gedeihen, wie der Matcha, bilden besonders viel davon aus.
  • Catechine wirken als starke Antioxidantien, schützen unter anderem vor den Folgen von UV-Strahlung, hemmen die Hautalterung und dienen dem Zellschutz.
  • Catechine regulieren den Cholesterinhaushalt und verhindern die Bildung der berüchtigten Gefäß-Plaques, die für Arteriosklerose verantwortlich sind. Möglicherweise können Catechine Erkrankungen die Alzheimer oder Parkinson vorbeugen, die durch diese Gefäß-Plaques erst entstehen.
  • Neben den Gerbstoffen wirken auch die Catechine gut gegen Erkältungen oder Magen-Darm-Infektionen, ohne die natürliche Darmflora zu beeinträchtigen.
  • Zuweilen wird davor gewarnt, Getränke mit Catechin-Gehalt während einer Schwangerschaft einzunehmen. Bei zwei bis drei Tassen Tee pro Tag und einer gleichzeitig ausreichenden Versorgung mit Vitamin C wird die Aufnahme von Eisen sichergestellt und der Folsäurespiegel bleibt konstant. Auf eine den Kreislauf anregende Tasse Grün- oder Matcha Tee muss niemand verzichten.

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Matcha Tee entfaltet sich bei regelmäßigem Konsum. Die konzentrierten Wirkstoffe der Teepflanze wirken ausgleichend auf viele Prozesse im Organismus. Man kann davon ausgehen, dass gewohnheitsmäßige Grüntee-Trinker vor einigen Krankheiten geradezu gefeit sind:

Matcha Tee hat im Vergleich zu anderen Nahrungsmitteln einen hohen ORAC-Wert, nämlich 1573 umoleTE/g. ORAC ist die Kurzform von Oxigen Radical Absorbing Capacity, zu Deutsch die Fähigkeit, freie Radikale zu stoppen und unschädlich zu machen. Reaktive Sauerstoffmoleküle im Organismus können zum sogenannten oxidativen Stress führen, der auf Dauer die Gesundheit angreift.

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(Max Dauthendey 1867-1918, deutscher Dichter)

Für den Liebsten oder die Liebste darf es schon ein besonderes Gedicht sein. Wer seine Liebesbotschaft gerne in einen passenden Glückwunsch verpacken möchte, wird auf der nächsten Seite eine schöne Auswahl finden. Auch hier finden Sie klassische und moderne Verse.

Zwischen dem Alten
Zwischen dem Neuen
Hier uns zu freuen
Schenkt uns das Glück
Und das Vergangene
Heisst mit Vertrauen
Vorwärts zu schauen,
Schauen zurück.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter)

Reime eigenen sich für Geburtstaswünsche bestens. Sie wirken luftig und leicht. Was nicht heissen soll, dass sie nicht weniger tiefgründig sind. Gerade Goethes Gedichte zeugen von sehr viel Tiefe.

Dieses bekannte Gedicht von Goethe passt sowohl für Geburtstage wie für Glückwünsche zu Silvester oder Neujahr.

Viele weitere klassische und moderne Reime habe ich Ihnen auf der nächsten Seite zusammengestellt:

Es gibt ein sehr probates Mittel
Die Zeit zu halten am Schlawittel:
Man nimmt die Taschenuhr zur Hand
Und folgt dem Zeiger unverwandt.

(Christian Morgenstern 1781-1914, deutscher Dichter)

Auch Morgenstern war ein einfühlsamer Dichter und konnte in kurzen Worten etwas auf den Punkt bringen. Bei uns bekannt wurde er vor allem mit seiner komischen Lyrik.

Auch folgender kurze Vers ist von Morgenstern und kann für einen Geburtstagswunsch passen:

Das Perfekt und das Imperfekt
tranken Sekt.
Sie stiessen auf Futurum an
(was man wohl gelten lassen kann)
Plusquamper und Exaktfutur
blinzten nur.

Auf der nächsten Seite möchte ich Ihnen gerne kurze und unbekannte Verse aus der Gegenwart vorstellen.

Durch Stolpern kommt man bisweilen weiter;
man muss nur nicht fallen und liegenbleiben.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Goethe hat es auf den Punkt gebracht, und du hast uns vorbildlich vorgelebt, dass gerade Probleme eine Herausforderung sind und die beste Möglichkeit bieten für Entwicklung.

Für dein neues Lebensjahr wünschen wir dir von Herzen alles Liebe und Gute. Und immer gute Gesundheit, denn wir möchten noch viel von dir lernen. In Freundschaft deine.

Dem ist nichts hinzuzufügen, denn in der Tat ist es der Entwicklung förderlich ab und zu auf die Nase zu fallen. Machen wir doch gerade dadurch unsere reichsten Erfahrungen.

Gerne verwendet man ein Zitat mit einer Botschaft für seine Glück-wünsche. Vor allem für männliche Kollegen oder Freunde eignen sich solche Lebensweisheiten besonders gut.

Schaffen Sie immer einen Übergang zu etwas Positivem, damit sich niemand verletzt fühlt.

Ich habe dir gepflückt ein Sträusschen
vor unserm kleinen Häuschen.
Und dass er mir nicht aus den Händen rückt,
habe ich ihn ganz lieb an mein Herz gedrückt.

Auch an die Kleinen möchte ich auf dieser Seite denken. Gedichte werden gerade von Kindern gerne vorgetragen. Jede Mutter oder Oma hört gerne ein Verslein.

Die Reime und Sprüche auf folgender Seite eignen sich für Kindergeburtstage und für Anlässe von Erwachsenen.

Wie Morgensonne
Wie ein Blumenfeld
Wie Abendwonne
So segnest du die Welt.

Ich bin ewig glücklich,
Wenn wir gemeinsam sind
Und dass wir uns auch glücklich schätzen
Wenn wir entfernter sind.

Die Tragödie des Alters beruht nicht darin, dass man alt ist,
sondern dass man nicht mehr jung ist.

(Oscar Wilde 1854-1900, irischer Schriftsteller)

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Raucher schädigen massiv ihre Gesundheit und verkürzen dadurch ihre Lebensdauer. Mit zunehmender Zahl der täglich konsumierten Zigaretten steigen Krebs- und Krankheitsrisiken deutlich an.

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.
  • Auch die DIN zur menschengerechten Arbeitsgestaltung zielt auf die Förderung des Wohlbefindens.
  • Die Vermeidung von Krankheiten muss auch beinhalten, dass bereits eher unspezifische Beschwerden ernst genommen werden.
  • Diese beeinträchtigen nämlich die Leistungsfähigkeit und können erste Anzeichen von schwereren Erkrankungen sein.
  • Betrieblicher Gesundheitsschutz sollte nicht nur der Krankheitsverhütung und -vorbeugung dienen, sondern der Gesundheitsförderung.

Wohlbefinden im Job? Ist das nicht eine etwas überzogene Forderung? Nein, denn gesund zu sein, ist mehr als nicht krank zu sein. Es umfasst ein Gefühl von Wohlbefinden sowohl in körperlicher als auch in seelischer und psychischer Hinsicht. Dies stellt schließlich die Basis für Motivation und Leistungsvermögen dar.

Wer nicht krank ist, muss nicht automatisch gesund sein. Ob jemand krank ist, wird durch die Messung von Blutdruck, Zucker usw. festgestellt, doch viele „Unpässlichkeiten“ wie z. B. Nervosität, Erschöpfung oder Schlafstörungen entziehen sich solcher Befunde. Und doch sind oftmals solche schleichenden Beschwerden die Vorboten ernsthafter Erkrankungen. Aus diesem Grund stellt Gesundheit weit mehr dar als nur die Abwesenheit von Krankheit.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen Gesundheitsbegriff entwickelt, der sich ganzheitlich am Menschen orientiert und ihn als physisch-psychisches und soziales Wesen begreift, das seine Arbeits- und Lebensbedingungen mitgestaltet. Sie definiert Gesundheit folgendermaßen:

Im November 1987 fand die erste internationale Konferenz zur Gesundheitsförderung statt. Dort wurde die Ottawa-Charta verabschiedet, die an dem umfassenden Gesundheitsbegriff der WHO anknüpft. Außerdem wird in der Erklärung die wichtige Bedeutung der Arbeit für die Gesundheit hervorgehoben:

In den 50er und 60er Jahren zielte Gesundheitserziehung darauf an, durch Aufklärung und Wissensvermittlung gesundheitsschonende Verhaltensweisen zu vermitteln. Gesundheitsförderung ist dagegen ein relativ neues Konzept. Bezogen auf den Arbeitsplatz beinhaltet es, dass dieser nicht nur der Ort ist, wo es Unfälle und Krankheiten zu vermeiden gilt. Eine gut gestaltete und inhaltlich befriedigende Arbeit leistet vielmehr einen aktiven Beitrag zur Förderung der Gesundheit und der Persönlichkeit.

  • Verhältnisprävention durch Schaffung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen,
  • Verhaltensprävention durch entsprechende Verhaltensweisen.

Betriebliche Gesundheitsförderung hat sich daran zu orientieren, unter welchen Bedingungen Menschen nicht nur gesund bleiben, sondern auch ihre Persönlichkeit und sozialen Fähigkeiten sowie lebenspraktische Fertigkeiten entwickeln können. Auch die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen und den Arbeits- und Lebensalltag zu verändern, zählt die Ottawa-Charta ausdrücklich dazu.

Die stationäre Pflege nimmt eine zentrale Rolle in unserem Gesundheitswesen ein. Im nunmehr vor fast drei Jahren in Kraft getretenem Präventionsgesetz sieht der Gesetzgeber die Durchführung gesundheitsförderlicher und präventiver Maßnahmen in stationären Pflegeeinrichtungen vor.

Für einen Podcast in der Reihe „Zukunft der Pflege“ haben Philip Schunke und Dr. Nina Fleischmann über das Projekt „Gesundheitsförderung für Bewohner*innen stationärer Pflegeeinrichtungen“ am Rande des Kongresses Armut & Gesundheit 2018 in Berlin gesprochen. Wie wird Prävention im Kontext stationärer Einrichtungen verstanden? Welche Ziele werden dabei verfolgt und welche Barrieren zeigen sich in der Umsetzung? Die Antworten darauf finden Sie hier.

Für die dritte Frauengesundheitskonferenz der BZgA "Frauen - Arbeit - Gesundheit - Aktuelle Herausforderungen, neue Perspektiven" am 03. September 2018 in Hannover suchen wir innovative Projekte aus ganz Deutschland, die ihre Arbeit vor Ort präsentieren wollen.

Sie haben ein Projekt, was sich mit Frauengesundheit im Kontext von Arbeit beschäftigt? Dann können Sie sich bis zum 15. Juni 2018 bewerben!

Nähere Informationen finden Sie hier.

Soziale Medien sind inzwischen zu einer unverzichtbaren Kommunikationsplattform geworden.

Die LVG & AFS hat im März 2017 einen eigenen Twitterkanal eingerichtet, um in Sachen Gesundheitskommunikation auch online am Puls der Zeit zu bleiben. Es werden vor allem Neuigkeiten rund um Gesundheit und Gesundheitsförderung sowie hauseigene Veranstaltungshinweise und andere Ankündigungen gezwitschert. Auch Live-Berichterstattung von ausgewählten Veranstaltungen gibt es auf unserem Kanal.

Bisher wurden über 1200 Tweets versendet und schon etwas mehr als 200 Abonnent*innen gewonnen. Wer mit aktuellen Informationen aus der Vielfalt der fachlichen Schwerpunkten in der Gesundheitsförderung versorgt werden will, ist herzlich eingeladen, uns auf Twitter zu folgen.

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Bei Diabetes mellitus wird in mehrere Typen unterschieden, wobei Typ 1 und vor allem Typ 2 am häufigsten auftreten. Typ–1–Diabetes liegt vor, wenn das körpereigene Immunsystem bestimmte Zellen in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zerstört, also in dem Organ, das das Hormon Insulin produziert. Hauptgrund für Diabetes Typ 2, welcher meist im Erwachsenenalter auftritt, ist, wie durch Dr. Raths zellularmedizinsche Forschung gezeigt wurde, ein anhaltender Mikronährstoffmangel nicht allein in den Pankreaszellen, sondern auch in den Zellen der Blutgefäßwände, der Leber und anderer Organe. Dieser Artikel widmet sich schwerpunktmäßig dem Typ–2–Diabetes, welcher 90 Prozent der Patienten ausmacht. Die natürliche Form der Behandlung hingegen fällt bei beiden Typen nicht grundsätzlich anders aus. Insgesamt gibt es derzeit mehr als 422 Millionen Menschen weltweit, bei denen Diabetes diagnostiziert wurde.

Auch wenn diese wissenschaftlichen Erkenntnisse breitflächig von Medizinern ignoriert werden, hohe Gaben von Vitamin C reduzieren deutlich das Risiko an Herzschwäche zu erkranken. Eine Studie im „American Heart Journal“ beschrieb 2011 den Zusammenhang zwischen Vitamin-C-Werten im Blut und Herzschwäche. Getestet wurden 9187 Männer und 11.112 Frauen zwischen 39 und 79. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass das Risiko einer Herzschwäche sank, je höher der Vitamin-C-Spiegel im Blut war. Umgekehrt wiesen die Patienten mit den niedrigsten Vitamin-C-Werten die höchste Wahrscheinlichkeit auf, an Herzschwäche zu erkranken.

Unlängst kam eine wissenschaftliche Übersichtsstudie mit einer Meta–Analyse auf Grundlage von 28 Studien zu dem Schluss, dass psychotische Störungen mit Nährstoffdefiziten assoziiert sind. Die im Fachblatt Schizophrenia Bulletin veröffentlichte Arbeit stammt von Forschern aus Großbritannien, Australien und Belgien. Die Daten zeigen, dass Patienten, bei denen jüngst eine Psychose diagnostiziert wurde, verglichen mit nicht–psychotischen Probanden, signifikant reduzierte Gehalte an Folat, Vitamin D und Vitamin C aufweisen. Für einen solchen Zusammenhang spricht zudem die Beobachtung, dass gerade Patienten mit stark erniedrigten Nährstoffwerten am meisten unter der mentalen Beeinträchtigung litten.

Neue Meta–Analyse bestätigt: Vitamine reduzieren ‚dramatisch’ das Risiko für tödlichen Pankreaskrebs

Eine neue, im Fachblatt Medicine veröffentlichte Meta–Analyse hat bestätigt, dass Vitamineinnahme das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs senken kann. Als eine der tödlichsten Krebsarten hat Pankreaskrebs eine besonders geringe 5–Jahres–Überlebensrate von nur 5 Prozent. Behandlungsstrategien auf Basis der Chemotherapie gelang es nicht, diese trostlose Statistik zu verbessern. Umso dringlicher ist die Etablierung moderner Ansätze, welche bereits bei der wirksamen Prävention beginnen. Die aktuelle Meta–Analyse stellt folglich einen wichtigen Meilenstein dar, indem sie bekräftigt, dass die Vitamine D und B12 das Auftreten dieser Killer–Krankheit “dramatisch” reduzieren können.

Interview mit Dr. Paul E. Marik – dem Arzt, der sagt, Patienten mit einem septischen Schock haben Skorbut

Mit jährlich bis zu 8 Millionen Toten weltweit gehört die Blutvergiftung zu den häufigsten Todesursachen bei Patienten im Krankenhaus. Mehr als 100 klinische Arzneimitteltests brachten im Laufe der vergangenen drei Jahrzehnte keine Verbesserung im Überleben der Sepsis-Erkrankten. Die Sterblichkeitsrate bei einem septischen Schock, einer schweren Form der Blutvergiftung, blieb bei 50 Prozent. Bis Dr. Paul E. Marik, Arzt auf der Intensivstation an der Eastern Virginia Medical School in den Vereinigten Staaten, eine Behandlung entwickelte, die beachtliche Ergebnisse aufweist. Im letzten Jahr publizierten er und seine Kollegen im Fachmagazin Chest eine Studie, die beschreibt, wie 47 Patienten die Sepsis mithilfe einer intravenös verabreichten Kombination von Vitamin C, Vitamin B1 sowie dem Hormon Hydrocortison überlebten, während nur 4 Betroffene an der Erkrankung verstarben.

Miese Nachrichten für die Pharma: Präventive Gesundheitsansätze und Wandel im Gesundheitswesen sind unaufhaltbar

Zwar flimmert es noch nicht über sämtliche Nachrichtenkanäle, doch Studien, welche die Wirksamkeit und Sicherheit von präventiven, natürlichen Gesundheitsansätzen belegen, gibt es mittlerweile zuhauf. Und Woche für Woche kommen neue hinzu. Die Massenmedien mögen es noch immer vorziehen, sich auf die Verbreitung pharmaorientierter Propaganda zu konzentrieren und die Menschen mit Lügenmärchen über angeblich krankmachende Vitamine zu verdummen. Dem weltweit wachsenden Zugang zur Zellular Medizin und zu ernährungsbasierten Verfahren tut dies keinen Abbruch. Das unterstreichen Studien, wonach bis zu 69 Prozent der Bevölkerung in den Vereinigten Staaten Anwender von Nahrungsergänzungsmitteln sind. Über 54 Prozent der Frauen sowie beinahe 34 Prozent der Männer reiferen Alters nutzen immerhin in Deutschland Nahrungsergänzungsprodukte, während in Saudi Arabien mehr als 71 Prozent der schwangeren Frauen darauf zurückgreifen und in Malaysia 43 Prozent der jungen Menschen solche regelmäßig einnehmen. Ähnlich sieht es in anderen Ländern überall auf der Welt aus. Aufgrund der schieren Fülle publizierter Forschungsergebnisse haben wir inzwischen einen Punkt erreicht, an dem es für den angestoßenen Wandel in der Gesundheitsversorgung kein Zurück mehr gibt. Angeregt von Dr. Raths wissenschaftlichen Entdeckungen und vorangetrieben von Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts ist der Umbruch unaufhaltbar.

Zwei Jahre nachdem der Pharmakonzern Bayer erstmals seine Bestrebungen bekundete, Monsanto, den amerikanischen Pestizid–Giganten und Hersteller von genmanipuliertem Saatgut, zu erwerben, haben nun europäische Aufsichtsbehörden ihre Einwilligung zu diesem Deal erteilt. Der Preis für die Übernahme wird mit 62,5 Milliarden US$ veranschlagt. Beide Unternehmen vereint würden mehr als ein Viertel des globalen Marktes für Saatgut und Pestizide kontrollieren. Um vorgeblich den Wettbewerb zu bewahren, ist die Genehmigung an die Bedingung geknüpft, dass Bayer Geschäftsanteile veräußert. Allerdings wird dieser Schritt von Beobachtern kaum weniger kontrovers gesehen, denn das einstige Mitglied des berüchtigten IG Farben–Kartells, hat als Käufer keinen geringeren ins Auge gefasst als seinen damaligen IG Farben–Partner, den Chemie–Konzern BASF.

Von den globalen Massenmedien weitgehend unbeachtet vollzieht sich auf dem Gebiet der Sepsis–Behandlung eine kleine Revolution. Blutvergiftung ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der eintreten kann, wenn eine Infektion außer Kontrolle gerät und eine übersteigerte Abwehrreaktion des Immunsystems auslöst. Diese Erkrankung kann zum Versagen von Organen führen, sie kann Amputationen erforderlich machen und sogar tödlich enden. Tatsächlich ist die Sepsis in den USA für mehr als eine Viertelmillion Tote jährlich verantwortlich. Weltweit gehen pro Jahr bis zu 8 Millionen Sterbefälle auf Blutvergiftung zurück. Die Erkrankung gehört zu den Haupttodesursachen von im Krankenhaus stationierten Patienten und stellt für Intensivstationen eine ernsthafte Herausforderung dar. In den letzten 3 Jahrzehnten schlugen mehr als 100 klinische Studien zur Erprobung von Arzneimitteln zur Behandlung der Sepsis fehl. Die Sterblichkeitsrate beim Auftreten eines septischen Schocks (einer schweren Form der Blutvergiftung) bleibt nach wie vor bei besorgniserregenden 50 Prozent. Umso eindrücklicher sind da die Ergebnisse, die auf Grundlage einer synergistischen Kombination von Vitamin C, Vitamin B1 und dem Hormon Hydrocortison erreicht wurden.

Die Schwangerschaft gehört zu den aufregendsten Phasen im Leben einer Frau, und jede werdende Mutter wünscht sich ein gesundes Baby. Doch der Verlauf und der Ausgang jeder Schwangerschaft hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab. Das sind etwa die Ernährung der Mutter und ihre Lebensweise vor und während der Schwangerschaft, die genetische Veranlagung der Eltern, die körperliche und psychologische Verfassung der Frau. Jede Frau im gebärfähigen Alter sollte auf ihre Gesundheit achten. Die ersten Tage und Wochen einer Schwangerschaft, wenn die Frau vielleicht noch gar nicht ahnt, dass sie schwanger ist, sind eine entscheidende Zeit in der Entwicklung des Fötus. In den ersten 8-12 Schwangerschaftswochen unterliegt der weibliche Körper dramatischen Veränderungen. Manche leiden unter morgendlicher Übelkeit und verlieren wichtige Nährstoffe.

Die tödliche Opiod–Epidemie in Amerika zeigt keinerlei Anzeichen abzuklingen. Vor diesem Hintergrund rief der Senator und ehemalige Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders den US–Senat dazu auf, Pharmaunternehmen zur Rechenschaft zu ziehen. In einem Brief an Senator Lamar Alexander, den Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit, Bildung, Arbeit und Rente, beantragte Sanders eine Anhörung mit der Zielsetzung, “die Rolle der Arzneimittelhersteller und –vermarkter bei der Auflösung oder Verschlimmerung der tödlichen Opiod–Krise, welche unser Land überrollt” zu beleuchten. Mit Blick auf die historische Anhörung vom 14. April 1994, als sieben der größten Tabakkonzerne vor dem Unterausschuss für Energie, Handel, Gesundheit und Umweltfragen als Zeugen vorgeladen wurden, befand Sanders, es sei für den Kongress an der Zeit, eine vergleichbare Untersuchung abzuhalten, die die Rolle der Pharmaindustrie bei der Opiod–Epidemie unter die Lupe nimmt und ermittelt, was in deren Führungsetagen tatsächlich über das Suchtpotential dieser gefährlichen Medikamente bekannt war.

Noch ist die Neuauflage der Regierungskoalition zwischen Unionsparteien und SPD nicht endgültig in trockenen Tüchern, aber absehbar ist schon jetzt, dass der dringend notwendige große Wurf im Gesundheitswesen mit der Großen Koalition ein weiteres Mal ausbleiben wird. Längst wäre dieser historische Wandel realisierbar: mit dem Umstieg in eine präventive Gesundheitsversorgung und durch die Einführung ursachenorientierter Therapien. Doch anstatt den erdrückenden Kostenanstieg wirksam einzudämmen, verlieren sich die so titulierten Volksparteien im Kleinklein von Placebo–Maßnahmen, die die bröckelnde Fassade des Betrugssystems bewahren sollen. Tatsächlich ist das Solidarsystem infolge des menschenverachtenden Geschäfts mit der Krankheit unverkennbar an den Rand der Finanzierbarkeit gedrängt. Angesichts dieser Probleme, kann die aufgesetzte Debatte um die Einführung einer “Bürgerversicherung” nur als Nebelkerze verstanden werden.

Es ist uns Menschen in die Wiege gelegt: Alles um uns herum nehmen wir unterbewusst auf und verarbeiten es rasch. Das sogenannte “aktive Zuhören” entspricht also unserer genetischen Prägung. Und obwohl genau das zu unseren wichtigsten sozialen Fertigkeiten zählt, ist aktives Zuhören am wenigsten entwickelt. Man kann es aber lernen und trainieren. Dann hat man erweiterte Möglichkeiten – auch, um seine eigene Gesundheit zu verbessern.

Amazon, JPMorgan Chase und Berkshire Hathaway schließen sich zur Gründung eines neuen Gesundheitsunternehmens zusammen

Überraschend nahm der Versandhandelsgigant Amazon Verbindung auf mit der Bankengruppe JPMorgan Chase und dem multinationalen Firmenkonglomerat Berkshire Hathaway, um ein neues Gesundheitsunternehmen für ihre US–Angestellten zu bilden. In einer gemeinsamen Pressemitteilung äußern sie das Bestreben, die Zufriedenheit ihrer Beschäftigten verbessern zu wollen und die Kosten zu reduzieren. Man wolle “dieses Ziel verfolgen durch ein unabhängiges Unternehmen, das frei von den Anreizen und Zwängen des Profit ist”. Doch während sie der Hoffnung Ausdruck geben, einen “frischen Ansatz” der Gesundheitsversorgung zu ergreifen, ist es viel wahrscheinlicher, dass Angestellte, die über diesen neuen Unternehmenszweig den Zugang zu nährstoffbezogenen Gesundheitsansätzen und zur Zellular Medizin suchen, enttäuscht sein werden.

Mit dem Ende zu gehenden Jahr 2017 nahmen auch die Brexit–Verhandlungen wieder an Fahrt auf. Intensiver Gegenstand der Diskussion sind die zukünftigen Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und der Brüsseler EU. Vor diesem Hintergrund hat die Nachrichtenagentur Bloomberg News am 27. Dezember stillschweigend etwas zugegeben, was unsere Stiftung seit langem erkannt hat. In einem Artikel mit dem Titel “Warum der Brexit Pharmahersteller nachts nicht schlafen lässt” beschreiben drei Autoren, weshalb der Austritt aus der Brüsseler EU das Zeug hat, nahezu jeden Aspekt des britischen Pharmageschäfts zum Erliegen zu bringen. Diese gemeinhin unterschätzte Tatsache stellt für uns, als engagierte Fürsprecher von Naturheilverfahren und unerschrockene Widersacher der Pharmaindustrie, einen weiteren triftigen Grund zur Unterstützung des Brexit dar.

Martin Luther King: Gewaltlosigkeit als Antwort auf die dringenden politischen und moralischen Fragen unserer Zeit

Jedes Jahr am dritten Montag des Januars feiert die USA Martin Luther King Jr. Day. Der Feiertag würdigt Kings Geburtstag am 15.01.1929. Er war Pastor der baptistischen Gemeinde und Bürgerrechtsaktivist. Während der weltverändernden 50er und 60er Jahre war sein Vorbild Mahatma Gandhi und dessen passiver Widerstand und Gewaltlosigkeit. Kings Leben war stark von dem Mahatma Gandhis inspiriert. Tragisch, im Alter von nur 39 Jahren, wurde King am 4. April 1968 erschossen. Kings Leben und seine Werte sind bis heute eine bereichernde Inspirationsquelle für Millionen von Menschen.

In den Anfangstagen des neuen Jahres machte in den britischen Medien die Story Dieneke Ferguson Schlagzeilen, die einer tödlichen Form von Blutkrebs Einhalt gebot. Die 67-jährige Frau litt an einem Myelom, ohne dass infolge der jahrelangen konventionellen Behandlung irgendeine Besserung eintrat: Drei Zyklen der Chemotherapie ließ sie über sich ergehen, und es gab vier fehlgeschlagene Versuche von Stammzelltransplantationen, bevor sie schließlich die schulmedizinische Therapie abbrach und sich einem naturheilkundlichen Ansatz zuwandte. Sie machte sich eine Nahrungsergänzung zunutze, die phytobiologische Stoffe des Kurkumas (auch bekannt als Gelbwurz) enthalten. Bemerkenswert ist, dass ihre Story nicht nur in verschiedenen britischen Tageszeitungen die Runde machte, darunter auch die zwei meistverkauften: The Sun und die Daily Mail, sondern auch im Fernsehen fand ihre Erfolgsgeschichte Verbreitung.

Aufgrund seiner gewaltlosen Lebenseinstellung erhielt Mohandas Karamchand Gandhi von seinen Verbündeten den Namen Mahatma, was „der mit der großen Seele“ bedeutet. 1869 in Indien geboren, wurde Gandhi zum bekanntesten Führer in Indiens Unabhängigkeitskampf von der Kolonialmacht Großbritannien.

Neue Untersuchungen aus Dänemark fanden heraus, dass der Gebrauch von Hydrochlorothiazid erheblich das Risiko erhöht, Hautkrebs zu entwickeln. Dieser Wirkstoff befindet sich in Diuretika–Medikamenten, welche häufig bei Bluthochdruck verschrieben werden. Auf Grundlage auf der Analyse von etwa 80000 Bluthochdruck–Patienten sowie 1,5 Millionen gesunder Menschen aus Dänemark, zeigte sich, dass Patienten, die Hydrochlorothiazid einnehmen, ein bis zu sieben mal höheres Risiko aufweisen, Plattenepithelkarzinom zu entwickeln, einem der häufigsten Formen von Hautkrebs. Doch ist die Gefährlichkeit dieser Medikamente keineswegs neu. Bekannt war bereits deren Beziehung zur Bildung von Lippenkrebs. Mithin vermehrt diese Arbeit die wachsende Zahl jener Forschungsergebnisse, die die beträchtlichen Gefahren für die öffentliche Gesundheit belegen.

Dass sich Stress negativ auf das allgemeine Befinden auswirkt, ist bekannt. Kleinere stressige Situationen sind durchaus normal und unser Körper kann damit gut umgehen. Unsere steinzeitlichen Vorfahren waren als Jäger und Sammler immer wieder zahlreichen und kurzfristigen, stressigen Situation ausgesetzt. Der Anteil des Stresshormons Kortisol im Blut stieg dann kurz an und nahm nach Beendigung der Ausnahmesituation wieder rasch ab. Heutzutage sieht es anders aus: Viele Menschen stehen unter Dauerstress. Und ein langfristig erhöhter Kortisol–Spiegel ist gesundheitsschädigend.

Der sozioökonomische Status bestimmt maßgeblich über Gesundheit und Lebenserwartung. Untersuchungen des Robert–Koch–Instituts bestätigen diese Abhängigkeit. In Deutschland werden Frauen der obersten Einkommensgruppe durchschnittlich 8 Jahre älter als jene der untersten Einkommensgruppe. Bei Männern klafft diese Differenz sogar 11 Lebensjahre auseinander. Ein gravierendes West–Ost–Gefälle spiegelt auch der Herzbericht wider. Wer im – tendenziell ärmeren – ländlichen Raum lebt, hat ein deutlich höheres Risiko, einen Infarkt zu erleiden. Ähnliches gilt für die Aussicht, anderen “Volkskrankheiten” zum Opfer zu fallen. Doch was des einen Leid, ist des anderen Freud: Das Geschäft mit der Krankheit jedenfalls profitiert, und damit das so bleibt, wird die Solidargemeinschaft kräftig zur Kasse gebeten. Am chronischen Geldmangel im System ändert die vorübergehende Stabilisierung der Rücklagen bei den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nichts, beruht der Zuwachs doch allein auf einer konjunkturellen Zunahme sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter. Lassen wir alle uns diesen Betrug weiter gefallen, droht absehbar ein weiterer Anstieg der Kosten.

Unlängst fand in London die Konferenz der Königlichen Gesellschaft der Medizin statt. Präsentiert wurden dort erneut schockierende Daten, die offenbaren, dass im Verlauf der letzten vier Jahrzehnte die Anzahl giftiger Substanzen, die den Weg in die Gemüse–Regale britischer Supermärkte finden, bis auf das 17–fache zugenommen hat. Ausgehend von einer Analyse von Pestiziden, die beim Anbau von Weizen, Kartoffeln, Zwiebeln und Porree eingesetzt werden, stehen diese Zahlen im eklatanten Widerspruch zu den Behauptungen seitens der Industrie, wonach sich die Gesamtmenge angeblich seit 1990 halbiert haben solle. Dr. Michael Antoniou vom Londoner King’s College ist Leiter der Forschungsgruppe für Genexpression und -therapie. Sein Kommentar zu den Ergebnissen: „All diese Belege zeigen, dass Sie es vermeiden sollten, mit diesen Pestiziden in Kontakt zu kommen.“ Im Hinblick auf das weltweit wachsende Interesse für ökologische Ansätze der Lebensmittelproduktion fügte er hinzu: „Der EINZIGE Weg, dies zu gewährleisten, ist, sich biologisch zu ernähren.

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Bei Diabetes mellitus wird in mehrere Typen unterschieden, wobei Typ 1 und vor allem Typ 2 am häufigsten auftreten. Typ–1–Diabetes liegt vor, wenn das körpereigene Immunsystem bestimmte Zellen in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zerstört, also in dem Organ, das das Hormon Insulin produziert. Hauptgrund für Diabetes Typ 2, welcher meist im Erwachsenenalter auftritt, ist, wie durch Dr. Raths zellularmedizinsche Forschung gezeigt wurde, ein anhaltender Mikronährstoffmangel nicht allein in den Pankreaszellen, sondern auch in den Zellen der Blutgefäßwände, der Leber und anderer Organe. Dieser Artikel widmet sich schwerpunktmäßig dem Typ–2–Diabetes, welcher 90 Prozent der Patienten ausmacht. Die natürliche Form der Behandlung hingegen fällt bei beiden Typen nicht grundsätzlich anders aus. Insgesamt gibt es derzeit mehr als 422 Millionen Menschen weltweit, bei denen Diabetes diagnostiziert wurde.

Auch wenn diese wissenschaftlichen Erkenntnisse breitflächig von Medizinern ignoriert werden, hohe Gaben von Vitamin C reduzieren deutlich das Risiko an Herzschwäche zu erkranken. Eine Studie im „American Heart Journal“ beschrieb 2011 den Zusammenhang zwischen Vitamin-C-Werten im Blut und Herzschwäche. Getestet wurden 9187 Männer und 11.112 Frauen zwischen 39 und 79. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass das Risiko einer Herzschwäche sank, je höher der Vitamin-C-Spiegel im Blut war. Umgekehrt wiesen die Patienten mit den niedrigsten Vitamin-C-Werten die höchste Wahrscheinlichkeit auf, an Herzschwäche zu erkranken.

Unlängst kam eine wissenschaftliche Übersichtsstudie mit einer Meta–Analyse auf Grundlage von 28 Studien zu dem Schluss, dass psychotische Störungen mit Nährstoffdefiziten assoziiert sind. Die im Fachblatt Schizophrenia Bulletin veröffentlichte Arbeit stammt von Forschern aus Großbritannien, Australien und Belgien. Die Daten zeigen, dass Patienten, bei denen jüngst eine Psychose diagnostiziert wurde, verglichen mit nicht–psychotischen Probanden, signifikant reduzierte Gehalte an Folat, Vitamin D und Vitamin C aufweisen. Für einen solchen Zusammenhang spricht zudem die Beobachtung, dass gerade Patienten mit stark erniedrigten Nährstoffwerten am meisten unter der mentalen Beeinträchtigung litten.

Neue Meta–Analyse bestätigt: Vitamine reduzieren ‚dramatisch’ das Risiko für tödlichen Pankreaskrebs

Eine neue, im Fachblatt Medicine veröffentlichte Meta–Analyse hat bestätigt, dass Vitamineinnahme das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs senken kann. Als eine der tödlichsten Krebsarten hat Pankreaskrebs eine besonders geringe 5–Jahres–Überlebensrate von nur 5 Prozent. Behandlungsstrategien auf Basis der Chemotherapie gelang es nicht, diese trostlose Statistik zu verbessern. Umso dringlicher ist die Etablierung moderner Ansätze, welche bereits bei der wirksamen Prävention beginnen. Die aktuelle Meta–Analyse stellt folglich einen wichtigen Meilenstein dar, indem sie bekräftigt, dass die Vitamine D und B12 das Auftreten dieser Killer–Krankheit “dramatisch” reduzieren können.

Interview mit Dr. Paul E. Marik – dem Arzt, der sagt, Patienten mit einem septischen Schock haben Skorbut

Mit jährlich bis zu 8 Millionen Toten weltweit gehört die Blutvergiftung zu den häufigsten Todesursachen bei Patienten im Krankenhaus. Mehr als 100 klinische Arzneimitteltests brachten im Laufe der vergangenen drei Jahrzehnte keine Verbesserung im Überleben der Sepsis-Erkrankten. Die Sterblichkeitsrate bei einem septischen Schock, einer schweren Form der Blutvergiftung, blieb bei 50 Prozent. Bis Dr. Paul E. Marik, Arzt auf der Intensivstation an der Eastern Virginia Medical School in den Vereinigten Staaten, eine Behandlung entwickelte, die beachtliche Ergebnisse aufweist. Im letzten Jahr publizierten er und seine Kollegen im Fachmagazin Chest eine Studie, die beschreibt, wie 47 Patienten die Sepsis mithilfe einer intravenös verabreichten Kombination von Vitamin C, Vitamin B1 sowie dem Hormon Hydrocortison überlebten, während nur 4 Betroffene an der Erkrankung verstarben.

Miese Nachrichten für die Pharma: Präventive Gesundheitsansätze und Wandel im Gesundheitswesen sind unaufhaltbar

Zwar flimmert es noch nicht über sämtliche Nachrichtenkanäle, doch Studien, welche die Wirksamkeit und Sicherheit von präventiven, natürlichen Gesundheitsansätzen belegen, gibt es mittlerweile zuhauf. Und Woche für Woche kommen neue hinzu. Die Massenmedien mögen es noch immer vorziehen, sich auf die Verbreitung pharmaorientierter Propaganda zu konzentrieren und die Menschen mit Lügenmärchen über angeblich krankmachende Vitamine zu verdummen. Dem weltweit wachsenden Zugang zur Zellular Medizin und zu ernährungsbasierten Verfahren tut dies keinen Abbruch. Das unterstreichen Studien, wonach bis zu 69 Prozent der Bevölkerung in den Vereinigten Staaten Anwender von Nahrungsergänzungsmitteln sind. Über 54 Prozent der Frauen sowie beinahe 34 Prozent der Männer reiferen Alters nutzen immerhin in Deutschland Nahrungsergänzungsprodukte, während in Saudi Arabien mehr als 71 Prozent der schwangeren Frauen darauf zurückgreifen und in Malaysia 43 Prozent der jungen Menschen solche regelmäßig einnehmen. Ähnlich sieht es in anderen Ländern überall auf der Welt aus. Aufgrund der schieren Fülle publizierter Forschungsergebnisse haben wir inzwischen einen Punkt erreicht, an dem es für den angestoßenen Wandel in der Gesundheitsversorgung kein Zurück mehr gibt. Angeregt von Dr. Raths wissenschaftlichen Entdeckungen und vorangetrieben von Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts ist der Umbruch unaufhaltbar.

Zwei Jahre nachdem der Pharmakonzern Bayer erstmals seine Bestrebungen bekundete, Monsanto, den amerikanischen Pestizid–Giganten und Hersteller von genmanipuliertem Saatgut, zu erwerben, haben nun europäische Aufsichtsbehörden ihre Einwilligung zu diesem Deal erteilt. Der Preis für die Übernahme wird mit 62,5 Milliarden US$ veranschlagt. Beide Unternehmen vereint würden mehr als ein Viertel des globalen Marktes für Saatgut und Pestizide kontrollieren. Um vorgeblich den Wettbewerb zu bewahren, ist die Genehmigung an die Bedingung geknüpft, dass Bayer Geschäftsanteile veräußert. Allerdings wird dieser Schritt von Beobachtern kaum weniger kontrovers gesehen, denn das einstige Mitglied des berüchtigten IG Farben–Kartells, hat als Käufer keinen geringeren ins Auge gefasst als seinen damaligen IG Farben–Partner, den Chemie–Konzern BASF.

Von den globalen Massenmedien weitgehend unbeachtet vollzieht sich auf dem Gebiet der Sepsis–Behandlung eine kleine Revolution. Blutvergiftung ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der eintreten kann, wenn eine Infektion außer Kontrolle gerät und eine übersteigerte Abwehrreaktion des Immunsystems auslöst. Diese Erkrankung kann zum Versagen von Organen führen, sie kann Amputationen erforderlich machen und sogar tödlich enden. Tatsächlich ist die Sepsis in den USA für mehr als eine Viertelmillion Tote jährlich verantwortlich. Weltweit gehen pro Jahr bis zu 8 Millionen Sterbefälle auf Blutvergiftung zurück. Die Erkrankung gehört zu den Haupttodesursachen von im Krankenhaus stationierten Patienten und stellt für Intensivstationen eine ernsthafte Herausforderung dar. In den letzten 3 Jahrzehnten schlugen mehr als 100 klinische Studien zur Erprobung von Arzneimitteln zur Behandlung der Sepsis fehl. Die Sterblichkeitsrate beim Auftreten eines septischen Schocks (einer schweren Form der Blutvergiftung) bleibt nach wie vor bei besorgniserregenden 50 Prozent. Umso eindrücklicher sind da die Ergebnisse, die auf Grundlage einer synergistischen Kombination von Vitamin C, Vitamin B1 und dem Hormon Hydrocortison erreicht wurden.

Die Schwangerschaft gehört zu den aufregendsten Phasen im Leben einer Frau, und jede werdende Mutter wünscht sich ein gesundes Baby. Doch der Verlauf und der Ausgang jeder Schwangerschaft hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab. Das sind etwa die Ernährung der Mutter und ihre Lebensweise vor und während der Schwangerschaft, die genetische Veranlagung der Eltern, die körperliche und psychologische Verfassung der Frau. Jede Frau im gebärfähigen Alter sollte auf ihre Gesundheit achten. Die ersten Tage und Wochen einer Schwangerschaft, wenn die Frau vielleicht noch gar nicht ahnt, dass sie schwanger ist, sind eine entscheidende Zeit in der Entwicklung des Fötus. In den ersten 8-12 Schwangerschaftswochen unterliegt der weibliche Körper dramatischen Veränderungen. Manche leiden unter morgendlicher Übelkeit und verlieren wichtige Nährstoffe.

Die tödliche Opiod–Epidemie in Amerika zeigt keinerlei Anzeichen abzuklingen. Vor diesem Hintergrund rief der Senator und ehemalige Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders den US–Senat dazu auf, Pharmaunternehmen zur Rechenschaft zu ziehen. In einem Brief an Senator Lamar Alexander, den Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit, Bildung, Arbeit und Rente, beantragte Sanders eine Anhörung mit der Zielsetzung, “die Rolle der Arzneimittelhersteller und –vermarkter bei der Auflösung oder Verschlimmerung der tödlichen Opiod–Krise, welche unser Land überrollt” zu beleuchten. Mit Blick auf die historische Anhörung vom 14. April 1994, als sieben der größten Tabakkonzerne vor dem Unterausschuss für Energie, Handel, Gesundheit und Umweltfragen als Zeugen vorgeladen wurden, befand Sanders, es sei für den Kongress an der Zeit, eine vergleichbare Untersuchung abzuhalten, die die Rolle der Pharmaindustrie bei der Opiod–Epidemie unter die Lupe nimmt und ermittelt, was in deren Führungsetagen tatsächlich über das Suchtpotential dieser gefährlichen Medikamente bekannt war.

Noch ist die Neuauflage der Regierungskoalition zwischen Unionsparteien und SPD nicht endgültig in trockenen Tüchern, aber absehbar ist schon jetzt, dass der dringend notwendige große Wurf im Gesundheitswesen mit der Großen Koalition ein weiteres Mal ausbleiben wird. Längst wäre dieser historische Wandel realisierbar: mit dem Umstieg in eine präventive Gesundheitsversorgung und durch die Einführung ursachenorientierter Therapien. Doch anstatt den erdrückenden Kostenanstieg wirksam einzudämmen, verlieren sich die so titulierten Volksparteien im Kleinklein von Placebo–Maßnahmen, die die bröckelnde Fassade des Betrugssystems bewahren sollen. Tatsächlich ist das Solidarsystem infolge des menschenverachtenden Geschäfts mit der Krankheit unverkennbar an den Rand der Finanzierbarkeit gedrängt. Angesichts dieser Probleme, kann die aufgesetzte Debatte um die Einführung einer “Bürgerversicherung” nur als Nebelkerze verstanden werden.

Es ist uns Menschen in die Wiege gelegt: Alles um uns herum nehmen wir unterbewusst auf und verarbeiten es rasch. Das sogenannte “aktive Zuhören” entspricht also unserer genetischen Prägung. Und obwohl genau das zu unseren wichtigsten sozialen Fertigkeiten zählt, ist aktives Zuhören am wenigsten entwickelt. Man kann es aber lernen und trainieren. Dann hat man erweiterte Möglichkeiten – auch, um seine eigene Gesundheit zu verbessern.

Amazon, JPMorgan Chase und Berkshire Hathaway schließen sich zur Gründung eines neuen Gesundheitsunternehmens zusammen

Überraschend nahm der Versandhandelsgigant Amazon Verbindung auf mit der Bankengruppe JPMorgan Chase und dem multinationalen Firmenkonglomerat Berkshire Hathaway, um ein neues Gesundheitsunternehmen für ihre US–Angestellten zu bilden. In einer gemeinsamen Pressemitteilung äußern sie das Bestreben, die Zufriedenheit ihrer Beschäftigten verbessern zu wollen und die Kosten zu reduzieren. Man wolle “dieses Ziel verfolgen durch ein unabhängiges Unternehmen, das frei von den Anreizen und Zwängen des Profit ist”. Doch während sie der Hoffnung Ausdruck geben, einen “frischen Ansatz” der Gesundheitsversorgung zu ergreifen, ist es viel wahrscheinlicher, dass Angestellte, die über diesen neuen Unternehmenszweig den Zugang zu nährstoffbezogenen Gesundheitsansätzen und zur Zellular Medizin suchen, enttäuscht sein werden.

Mit dem Ende zu gehenden Jahr 2017 nahmen auch die Brexit–Verhandlungen wieder an Fahrt auf. Intensiver Gegenstand der Diskussion sind die zukünftigen Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und der Brüsseler EU. Vor diesem Hintergrund hat die Nachrichtenagentur Bloomberg News am 27. Dezember stillschweigend etwas zugegeben, was unsere Stiftung seit langem erkannt hat. In einem Artikel mit dem Titel “Warum der Brexit Pharmahersteller nachts nicht schlafen lässt” beschreiben drei Autoren, weshalb der Austritt aus der Brüsseler EU das Zeug hat, nahezu jeden Aspekt des britischen Pharmageschäfts zum Erliegen zu bringen. Diese gemeinhin unterschätzte Tatsache stellt für uns, als engagierte Fürsprecher von Naturheilverfahren und unerschrockene Widersacher der Pharmaindustrie, einen weiteren triftigen Grund zur Unterstützung des Brexit dar.

Martin Luther King: Gewaltlosigkeit als Antwort auf die dringenden politischen und moralischen Fragen unserer Zeit

Jedes Jahr am dritten Montag des Januars feiert die USA Martin Luther King Jr. Day. Der Feiertag würdigt Kings Geburtstag am 15.01.1929. Er war Pastor der baptistischen Gemeinde und Bürgerrechtsaktivist. Während der weltverändernden 50er und 60er Jahre war sein Vorbild Mahatma Gandhi und dessen passiver Widerstand und Gewaltlosigkeit. Kings Leben war stark von dem Mahatma Gandhis inspiriert. Tragisch, im Alter von nur 39 Jahren, wurde King am 4. April 1968 erschossen. Kings Leben und seine Werte sind bis heute eine bereichernde Inspirationsquelle für Millionen von Menschen.

In den Anfangstagen des neuen Jahres machte in den britischen Medien die Story Dieneke Ferguson Schlagzeilen, die einer tödlichen Form von Blutkrebs Einhalt gebot. Die 67-jährige Frau litt an einem Myelom, ohne dass infolge der jahrelangen konventionellen Behandlung irgendeine Besserung eintrat: Drei Zyklen der Chemotherapie ließ sie über sich ergehen, und es gab vier fehlgeschlagene Versuche von Stammzelltransplantationen, bevor sie schließlich die schulmedizinische Therapie abbrach und sich einem naturheilkundlichen Ansatz zuwandte. Sie machte sich eine Nahrungsergänzung zunutze, die phytobiologische Stoffe des Kurkumas (auch bekannt als Gelbwurz) enthalten. Bemerkenswert ist, dass ihre Story nicht nur in verschiedenen britischen Tageszeitungen die Runde machte, darunter auch die zwei meistverkauften: The Sun und die Daily Mail, sondern auch im Fernsehen fand ihre Erfolgsgeschichte Verbreitung.

Aufgrund seiner gewaltlosen Lebenseinstellung erhielt Mohandas Karamchand Gandhi von seinen Verbündeten den Namen Mahatma, was „der mit der großen Seele“ bedeutet. 1869 in Indien geboren, wurde Gandhi zum bekanntesten Führer in Indiens Unabhängigkeitskampf von der Kolonialmacht Großbritannien.

Neue Untersuchungen aus Dänemark fanden heraus, dass der Gebrauch von Hydrochlorothiazid erheblich das Risiko erhöht, Hautkrebs zu entwickeln. Dieser Wirkstoff befindet sich in Diuretika–Medikamenten, welche häufig bei Bluthochdruck verschrieben werden. Auf Grundlage auf der Analyse von etwa 80000 Bluthochdruck–Patienten sowie 1,5 Millionen gesunder Menschen aus Dänemark, zeigte sich, dass Patienten, die Hydrochlorothiazid einnehmen, ein bis zu sieben mal höheres Risiko aufweisen, Plattenepithelkarzinom zu entwickeln, einem der häufigsten Formen von Hautkrebs. Doch ist die Gefährlichkeit dieser Medikamente keineswegs neu. Bekannt war bereits deren Beziehung zur Bildung von Lippenkrebs. Mithin vermehrt diese Arbeit die wachsende Zahl jener Forschungsergebnisse, die die beträchtlichen Gefahren für die öffentliche Gesundheit belegen.

Dass sich Stress negativ auf das allgemeine Befinden auswirkt, ist bekannt. Kleinere stressige Situationen sind durchaus normal und unser Körper kann damit gut umgehen. Unsere steinzeitlichen Vorfahren waren als Jäger und Sammler immer wieder zahlreichen und kurzfristigen, stressigen Situation ausgesetzt. Der Anteil des Stresshormons Kortisol im Blut stieg dann kurz an und nahm nach Beendigung der Ausnahmesituation wieder rasch ab. Heutzutage sieht es anders aus: Viele Menschen stehen unter Dauerstress. Und ein langfristig erhöhter Kortisol–Spiegel ist gesundheitsschädigend.

Der sozioökonomische Status bestimmt maßgeblich über Gesundheit und Lebenserwartung. Untersuchungen des Robert–Koch–Instituts bestätigen diese Abhängigkeit. In Deutschland werden Frauen der obersten Einkommensgruppe durchschnittlich 8 Jahre älter als jene der untersten Einkommensgruppe. Bei Männern klafft diese Differenz sogar 11 Lebensjahre auseinander. Ein gravierendes West–Ost–Gefälle spiegelt auch der Herzbericht wider. Wer im – tendenziell ärmeren – ländlichen Raum lebt, hat ein deutlich höheres Risiko, einen Infarkt zu erleiden. Ähnliches gilt für die Aussicht, anderen “Volkskrankheiten” zum Opfer zu fallen. Doch was des einen Leid, ist des anderen Freud: Das Geschäft mit der Krankheit jedenfalls profitiert, und damit das so bleibt, wird die Solidargemeinschaft kräftig zur Kasse gebeten. Am chronischen Geldmangel im System ändert die vorübergehende Stabilisierung der Rücklagen bei den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nichts, beruht der Zuwachs doch allein auf einer konjunkturellen Zunahme sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter. Lassen wir alle uns diesen Betrug weiter gefallen, droht absehbar ein weiterer Anstieg der Kosten.

Unlängst fand in London die Konferenz der Königlichen Gesellschaft der Medizin statt. Präsentiert wurden dort erneut schockierende Daten, die offenbaren, dass im Verlauf der letzten vier Jahrzehnte die Anzahl giftiger Substanzen, die den Weg in die Gemüse–Regale britischer Supermärkte finden, bis auf das 17–fache zugenommen hat. Ausgehend von einer Analyse von Pestiziden, die beim Anbau von Weizen, Kartoffeln, Zwiebeln und Porree eingesetzt werden, stehen diese Zahlen im eklatanten Widerspruch zu den Behauptungen seitens der Industrie, wonach sich die Gesamtmenge angeblich seit 1990 halbiert haben solle. Dr. Michael Antoniou vom Londoner King’s College ist Leiter der Forschungsgruppe für Genexpression und -therapie. Sein Kommentar zu den Ergebnissen: „All diese Belege zeigen, dass Sie es vermeiden sollten, mit diesen Pestiziden in Kontakt zu kommen.“ Im Hinblick auf das weltweit wachsende Interesse für ökologische Ansätze der Lebensmittelproduktion fügte er hinzu: „Der EINZIGE Weg, dies zu gewährleisten, ist, sich biologisch zu ernähren.