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Auch wenn es nicht gleich ein Arzt sein muss, z. B. zur Kontrolle bei Bluthochdruck, finden Sie hier eine Apotheke in der Nähe, die eine Blutmessung macht. Der Apotheken-Notdienst hilft weiter, wenn alle anderen Apotheken schon geschlossen sind und Sie dringend Medikamente benötigen.

Am besten jedoch tut man etwas für die Gesundheit, indem man sich regelmäßig eine Auszeit und etwas Wellness gönnt. Wellness-Hotels schaffen die perfekte Umgebung für einen ausgedehnten Entspannungsurlaub oder auch nur ein Wellness-Wochenende.

Das in diesem Buch vermittelte Wissen wird weder in der Schule (etwa in Biologie und Hauswirtschaft), noch im Studium (etwa der Medizin, der Volkswirtschaft, der Biologie, der Anthropologie) unterrichtet, noch berichten die Medien (Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk, Fernsehen) darüber. Warum eigentlich nicht? Weil es bei chronischen Krankheiten und deren Ursachen um Milliardenumsätze geht.

Was die Landwirtschaft anbaut, sind eigentlich die gesündesten Lebensmittel, die der Mensch sich wünschen kann, vor allem wenn biologisch-organisch gewirtschaftet wird (Kompostdüngung, keine Kunstdünger, keine Pestizide): Getreide, Kartoffeln, Blattsalate, Wurzelgemüse, Obst, Nüsse usw. Aber man hat den Bauern beigebracht, dass durch "Veredelungswirtschaft" mehr Geld zu verdienen sei. So verfüttern die Bauern diese gesunden Produkte in großen Mengen an Tiere, um Fleisch, Milch und Eier zu erzeugen. Der Mangel an gesunder pflanzlicher Kost und das Übermaß artfremder tierischer Kost macht jedoch die Menschen krank.

Die Nahrungsmittelindustrie lebt ebenfalls von "Veredelungsprozessen" - sie verarbeitet, extrahiert, raffiniert, konserviert, sterilisiert die ursprünglichen lebendigen Naturprodukte, um daraus haltbare, lagerfähige Waren zu machen. Selbst das Getreidekorn, eine "lebende Konserve", wird zu toten Auszugsmehlen verarbeitet, welchen die gesundheitlich wichtigsten Inhaltsstoffe des lebendigen Korns fehlen. Durch die Anlagen-, Verarbeitungs- und Werbekosten entsteht ein Paradox: Je höher der Preis eines solchen Produkts, desto geringer ist sein gesundheitlicher Restwert.

Durch solchermaßen artfremde und denaturierte Nahrung wird der Mensch chronisch krank. Das schafft einen ständig wachsenden Krankheitsmarkt. Da dessen Entwicklung stetig verläuft, wird kaum wahrgenommen, dass z.B. in Deutschland 1980 (ca. 60 Mio. Einwohner) diese Krankheiten schon 100.000 Ärzte und 30.000 Zahnärzte ernährt haben, und diese Krankheiten sich in den folgenden zwei Jahrzehnten so vermehrt haben, dass (bei nun ca. 83 Mio. Einwohnern) 2001 bereits 294.676 Ärzte und 62.120 Zahnärzte von den Krankheiten der Bevölkerung leben konnten.

Die Pharma-Branche erfreut sich eines noch dynamischeren Wachstums. Sie gehört inzwischen international zu den Börsen-Riesen. Ihr Wachstum nährt sich aus mehreren Quellen: Zuverlässige Zunahme chronischer Krankheiten; überwiegend symptomatisch wirkende, nicht heilende, dauernd einzunehmende Medikamente; Verdrängung einfacher Arzneien durch patentierte, teure Medikamente; Mittel zur symptomatischen Behandlung von Nebenwirkungen anderer Mittel (z.B. Mittel gegen Impotenz, eine "Nebenwirkung" von Bluthochdruckpillen); "Erfindung" neuer Krankheiten und neuer Mittel gegen diese; "Sponsoring" von Ärzten, Professoren, Instituten, damit diese die neuen und teuren Mittel empfehlen und verordnen.

Man sollte meinen, die "soziale" wie die private Krankenversicherungswirtschaft müsste an der Verbreitung von Wissen bei ihren Mitgliedern interessiert sein, das chronische Krankheiten verhütet und heilt. Der Verfasser stieß jedoch bei etlichen Informationsversuchen über Jahrzehnte hinweg stets auf absolutes Desinteresse. Warum wohl? Wenn die Angst vor Krankheiten schwindet, weil die Menschen Ursachen und Heilungsmöglichkeiten kennen, schwindet auch die Notwendigkeit, sich so teuer gegen Vermeidbares und Heilbares zu versichern. Proteste gegen die horrend hohen Versicherungsbeiträge und Aufkündigungen wären zu befürchten.

Diese sind das heiß begehrte Sprachrohr der von Krankheiten und deren Ursachen lebenden Interessengruppen. Umgekehrt sind die Medien scharf auf gut bezahlte Werbeaufträge, sie strahlen rührende bis heroische Klinik-Serien aus, in welchen die herrschenden medizinischen Dogmen glorifiziert werden, in ihren Kochstudios zeigen sie, wie denaturierte und artfremde Kost zubereitet wird, und sie lassen sich auch gerne des öfteren "neutral" erscheinende, fertige PR-Artikel, Berichte zur Verfügung stellen, die dann unkommentiert verbreitet und ausgestrahlt werden. Nur wer die Szene kennt, kann solche als PR- (Public Relations-) Machwerke erkennen - oft weniger an dem, was sie berichten, als daran, welche Informationen sie verschweigen.


Was würde geschehen, wenn das Wissen dieses Buches in den Besitz aller Menschen kommen würde?

In Europa würde alsbald die allgemeine Gesundheit ausbrechen. Das wäre die größte wirtschaftliche Katastrophe, die den ganzen von Krankheiten und deren Ursachen lebenden Wirtschaftsbereich treffen könnte. Die Menschen würden viel mehr preiswerte natürliche Lebensmittel und weniger teure, wertarme Industrienahrungsmittel kaufen, sie würden gesund werden und gesund bleiben. Mehr als 70 % aller Arzt- und Zahnarzt-Praxen müssten schließen. Die Pharma-Aktien würden eine dauerhafte Talfahrt erleben, ebenso die Aktien der Krankenversicherer. Die Medien würden ihre fettesten Anzeigen- und Werbeaufträge verlieren, ohne die viele nicht existenzfähig wären. Es wäre der Super-GAU, der Größte Anzunehmende Unfall für die von Krankheiten und ihren Ursachen lebenden, irreführend "Gesundheitswesen" genannten Wirtschaftsgruppen.
An einem solchen Szenario hat keine der Branchen, die betroffen wären, auch nur das geringste Interesse. So wird dieses Wissen weiterhin geheim gehalten - auch dadurch, dass in nur scheinbar redaktionell neutralen, getarnten PR-Artikeln und -Berichten mittels "gezielter Desinformation" und mit Hilfe von gesponserten "Mietmäulern" Verunsicherung verbreitet wird.


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Das Buch zum Schutz vor und zur Selbsthilfe bei Bluthochdruck = essentieller Hypertonie. Studie beweist: 90% der Probanden geheilt, auch der Rest gebessert.

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Das Risiko, an einem der verbreiteten Zivilisationsleiden zu erkranken, ist heute so hoch wie nie zuvor. Dieses Buch lehrt, man sich davor schützen kann, und was man tun kann, wenn man krank geworden ist und nicht krank bleiben, sondern wieder gesund werden will. Es hat folgende Hauptkapitel: Die Höhe des Erkrankungsrisikos (42 Seiten) - Die Alternative zu 1000 Krankheiten: Gesundheit (57 S.) - Krankheiten sind sinnvolle Gegenreaktionen (13 S.) - Die wichtigsten Verfahren der biologischen Medizin (24 S.) - Kontrolle des eigenen Gesundheitsgrades, Maßnahmen zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit (13 S.) - Maßnahmen und Erfolgsaussichten bei verschiedenen akuten und chronischen Krankheiten (70 S.) - Wie man ein gesundes Wunschkind plant (23 S.) - Prinzipien gesunder Ernährung; Natürliche Ernährung, Beispiel für einen Tag (26 S.) - Einige weiterführende Kurzinformationen (4 S.).

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Die Pharma-Branche erfreut sich eines noch dynamischeren Wachstums. Sie gehört inzwischen international zu den Börsen-Riesen. Ihr Wachstum nährt sich aus mehreren Quellen: Zuverlässige Zunahme chronischer Krankheiten; überwiegend symptomatisch wirkende, nicht heilende, dauernd einzunehmende Medikamente; Verdrängung einfacher Arzneien durch patentierte, teure Medikamente; Mittel zur symptomatischen Behandlung von Nebenwirkungen anderer Mittel (z.B. Mittel gegen Impotenz, eine "Nebenwirkung" von Bluthochdruckpillen); "Erfindung" neuer Krankheiten und neuer Mittel gegen diese; "Sponsoring" von Ärzten, Professoren, Instituten, damit diese die neuen und teuren Mittel empfehlen und verordnen.

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Gewalttätigkeit nimmt zu. Dies betrifft nicht nur seelisch Kranke, wird aber besonders auf psychiatrische Störungen projiziert, vor allem in spektakulären Medienberichten. Einzelheiten zu neueren Erkenntnissen, insbesondere was die meisten betroffenen psychiatrischen Krankheitsbilder, Ursachen und Risikofaktoren, psychodynamischen Aspekte und weitere Details anbelangt, siehe der ausführliche Beitrag. Nachfolgend lediglich eine Kurzfassung über die wichtigsten Handlungsempfehlungen bei akuter und immer wiederkehrender Gewalttätigkeit durch seelische Störungen in Stichworten.

Aggression und damit Gewaltbereitschaft, Fremdgefährdung und Selbstgefährdung nehmen in unserer Zeit und Gesellschaft offenbar zu. Dies betrifft jedoch nicht (nur) psychisch Kranke. Die Mehrheit der gewalttätigen Menschen in unserer Gesellschaft ist weder psychisch noch anderweitig krank. Entgegen landläufiger Meinung und trotz spektakulärer Medienberichte kommen schwere (!) Gewalttaten Geistesgestörter und Geistesschwacher letztlich nicht öfter vor, als es ihrer Verteilung in der Gesamtbevölkerung entspricht. Allerdings gibt es psychiatrische Krankheitsbilder mit erhöhtem Gewalttatenrisiko. Und es gibt nicht nur widersprüchliche Untersuchungs-Ergebnisse, sondern auch eine objektivierbare Änderung im Spektrum der Gewalt in den letzten Jahren.

Nachfolgend einige kurzgefaßte Handlungsempfehlungen, wie man bei akuter Gewalttätigkeit (= aggressiver Erregungszustand) und immer wiederkehrendem gewalttätigem Verhalten seelisch Kranker reagieren soll.

Akute Gewalttätigkeit geht regelmäßig mit einem aggressiven Erregungszustand einher: starke seelisch-körperliche Erregung (unruhiges Hin- und Herlaufen, Gestikulieren), aber auch vorausgehende seelisch-körperliche Hemmung mit vermehrter psychischer Anspannung, erhöhte Muskelspannung, verkrampfter Haltung, starrer Mimik u. a. Extremform: katatoner Stupor; ferner laute Beschimpfungen und Drohungen, aggressive Gesten (Fäuste ballen, auf Gegenstände schlagen) sowie vegetative Erregung (Schwitzen, Herzrasen, Hautrötung oder -blässe) usw.

Vorkommen
Praktisch bei allen seelischen Störungen möglich, vor allem aber akute endogene und organische Psychosen, Vergiftungszustände (Intoxikationen), Entzugssyndrome, Epilepsien (nach dem Anfall, epileptische Psychose, zwischenmenschliche Auseinandersetzungen usw.). Einzelheiten s. die entsprechenden Stichworte.

Therapie der akuten Gewalttätigkeit im Rahmen seelischer Erkrankungen
Psychiatrischer Notfall! Gelingt keine Beruhigung durch Haus- oder Notarzt bzw. Sanitäter oder Polizei, ist eine Klinikeinweisung unumgänglich (Einweisungsmodalitäten beachten, Verdacht auf psychiatrische Erkrankung und vor allem Fremdgefährdung bestätigen). Wichtig:

Besteht Verdacht auf Waffenbesitz, dann keine weiteren Interventionen, notfalls Polizei hinzuziehen. Vorsicht vor gefährlichen Gegenständen (Flaschen, Kugelschreiber (Augen!), Aschenbecher usw.). Fluchtwege für alle Beteiligten freihalten (nicht nur für Arzt, Sanitäter, Angehörige, auch für den seelisch kranken Patienten, der sich subjektiv bedroht fühlen kann). Zweiergespräche nur, wenn jegliches Risiko ausgeschlossen ist (Gefahr der Selbstüberschätzung, besonders bei Unerfahrenheit).

Klinikaufnahme
Bei der Klinikaufnahme ausreichend Mitarbeiter, um eine körperliche Überlegenheit zu sichern (jedoch keine unnötige Demonstration der Stärke provozieren). Ggf. Sicherungsmittel (Isolierräume, Fixierung) bereithalten. Klinik vorab informieren, um alle notwendigen Maßnahmen treffen zu können. Jedoch möglichst keine Diskussion in Anwesenheit des Patienten.

Folgende Maßnahmen beachten, die zur Entspannung beitragen können: Gesprächsführung durch Personen des Vertrauens, vielleicht schon zuvor bekannte Bezugspersonen mit beruhigendem Einfluß hinzuziehen, solche mit ungünstigem umgehend entfernen (drohende Eskalation). Interesse und Einfühlung zeigen, keine Konfrontation, keine heimlich ablehnende oder überhebliche Haltung. Symptome ansprechen, die am ehesten Behandlungsbereitschaft erwarten lassen: Streß, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Angst, "Durcheinander von Gedanken und Gefühlen" usw. Verständnis signalisieren. Konkrete Hilfsangebote machen: Ruhe, eigenes Zimmer, falls sinnvoll beruhigende Mittel (z. B. Tee, ggf. Beruhigungs- oder Schlafmittel anbieten, diese dann aber auch erläutern). Patient nicht erniedrigen, eigene Wahlmöglichkeiten des Betroffenen offen lassen. Mitspracherecht sichern, schon in kleinen ("wo möchten Sie sitzen"? "Möchten Sie etwas essen oder trinken"?). Je gelassener und sicherer der Therapeut, desto besser läßt sich der Patient trotz unkontrollierbarer Impulse führen. Dabei durchaus bestimmtes Auftreten und Aufzeigen von Grenzen und Konsequenzen, jedoch Drohungen vermeiden. Ggf. Neigung zu Aggressionen ansprechen (die dem Patienten selber Angst bereiten können). Sind Zwangsmaßnahmen notwendig, dann diese unbeirrbar ankündigen und konsequent durchführen.

Therapie mit Medikamenten

Eine Pharmakotherapie mit psychotropen Arzneimitteln, insbesondere bestimmten Psychopharmaka ist bei akuten Erregungszuständen oft nicht zu vermeiden (am häufigsten hoch-, mittel- und niederpotente Neuroleptika sowie Beruhigungsmittel). Deshalb den Patienten darauf hinweisen, ggf. Darreichungsform wählen lassen: Tropfen (wirken bisweilen überraschend schnell), Saft, notfalls Injektion (in die Venen (i. v.) wirkt zwar am raschesten, wird aber auch als besonders demütigend empfunden; bei Injektionen in den Muskel (i. m.) ist kein Soforteffekt zu erwarten). Medikamente: hochpotente und niederpotente Neuroleptika, ggf. Beruhigungsmittel vom Benzodiazepin-Typ, besonders in flüssiger Form.

Ein immer wiederkehrendes gewalttätiges Verhalten ist selten, meist in Kliniken, Heimen, Vollzugsanstalten.

Vorkommen
Geistige Behinderung, Persönlichkeitsstörungen mit dissozialen Zügen und häufig zusätzlicher Suchtproblematik, organische Hirnschädigungen, schizophrene Psychosen, oft mehrere psychiatrische Diagnosen und eine zusätzliche Mileuschädigung zusammen. Einzelheiten s. die jeweiligen Stichworte.

Verlauf
Langwierig bis chronisch. Häufig persönlichkeitsspezifzisch gleichförmige und in entsprechenden Situationen immer wiederkehrende Reaktionsmuster. Aber auch unerwartete, selbst für den Kranken unkontrollierbare Impulsdurchbrüche (z. B. auch bei überkontrollierten und aggressionsgehemmten Patienten) sowie durch Lernerfahrungen erworbene Verhaltensweisen (auch im negativen).

Therapiemaßnahmen bei ständig wiederkehrender Gewalttätigkeit im Rahmen seelischer Störungen

Rahmenbedingungen und Sicherheitsaspekte beachten
Sorgfältige Rahmenbedingungen klären und Sicherheitsaspekte beachten. Auch hier sind es wieder vor allem die Unerfahrenen, die die meisten Zwischenfälle ertragen müssen. Deshalb: Ausbildung eines professionellen Teams. Ausreichende personelle Ausstattung. Isolierräume, externe Beschäftigungsmöglichkeiten (Beschäftigungstherapie, geschützter Arbeitsplatz). Geklärte juristische Voraussetzungen für Aufenthalt und Behandlung. Drahtlose Ruf- und Alarmsysteme. Ggf. Selbstverteidigungskurse für Personal (nur sinnvoll bei gleichzeitiger psychotherapeutischer Schulung, da sonst Gefahr von Provokation und Demonstration der Stärke). Ferner Supervision durch einen auswertigen Experten (Therapie, Krisen, sonstige Schwierigkeiten). Wichtig: nur begrenzte Zahl chronisch gewalttätiger Patienten auf einer Station; Spezialstationen mit Zusammenfassung solcher Kranken haben sich nicht bewährt.

Spezielle therapeutische Strategien
Zu den speziellen therapeutischen Strategien gehören beispielsweise: Analyse der aggressiven Beweggründe und typischen Auslösesituationen (die sich ständig wiederholen können). Aufbau tragfähiger Beziehungen zu mehreren Bezugspersonen. Stationsinterne soziale Norm gegen Gewalt (d. h. modellhaftes Vorleben durch das Behandlungsteam). Intensive Besprechung solcher Vorfälle (Bearbeitung von Verdrängungsmechanismen). Besprechung bevorstehender schwieriger Situationen. Fortlaufende Team-Supervisionen (Absprachen, Teamkonflikte; Spaltungsvorgänge beachten: "Guter Arzt - böser Pfleger" usw.). Sicherung von Solidarität (viele aggressive Patienten sind Meister im Spalten von Teams).

Einbeziehung von Familie und Angehörigen. Stärkung von Selbstkontrolle und Eigenverantwortung gewalttätiger Patienten (Einzelsportarten, gruppentypische Normen: "Ehrenwort" usw.). Bei überkontrollierten Patienten Einüben nicht-gewalttätiger aggressiver Äußerungsformen (z. B. körperorientierte Therapieverfahren, Mannschaftssportarten). Bei geistig Behinderten körperorientierte Behandlung ohnehin günstiger, da verbale Zugänglichkeit geringer. Klar definierte Grenzen und Konsequenzen.

Vorsicht vor "Verträgen" und "Vereinbarungen"; sie setzen auch das therapeutische Team unter Zugzwang. Bei ausschließlich negativen Konsequenzen besteht zudem die Gefahr, dass sich der Patient mit dem strafenden Therapeutenverhalten als gewalttätigem Modell identifiziert. Deshalb auch positive Aspekte nicht vergessen ("positive Verstärker").

Juristische Maßnahmen (Strafanzeige) nur in sorgfältig abgesprochenen Einzelfällen.

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Zu unseren Aufgaben gehört es, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu stärken. In verschiedenen Projekten arbeiten wir daran, die unterschiedlichsten Zielgruppen in den entsprechenden Institutionen zu gesundheitsbewusstem Verhalten zu motivieren sowie gesundheitsförderliche Verhältnisse zu schaffen.

Dies gilt natürlich auch für unsere intern beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um ihr Wohlbefinden sowie ihre Leistungsfähigkeit langfristig zu erhalten, haben wir ein Gesundheitsmanagement ins Leben gerufen, das auf der Basis von Mitarbeiterbefragungen an aktuellen Themen arbeitet. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf das Thema Prävention. Wichtig ist uns, das Arbeitsumfeld unserer Belegschaft so zu gestalten, dass es für den Erhalt der Gesundheit förderlich ist. Wir bieten umfassende Informationen, Aufklärung und Anleitung zu Präventionsmaßnahmen, wie z.B. Rückenübungen, die sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren lassen.

Zudem werden im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung Gesundheitstage veranstaltet. Unter dem Motto „Fit und gesund in der Stadt Flensburg“ werden u. a. Fachvorträge, verschiedene Übungen und Schnupperkurse zur Stabilisierung der psychischen Gesundheit angeboten, an denen das gesamte Personal während der Arbeitszeit teilnehmen kann.

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Das BKK-System braucht seine Innovationskraft im Vergleich mit anderen Kassenarten nicht zu scheuen. Über 60 Betriebskrankenkassen beteiligen sich.

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Übergabe des DSUG v.l.n.r. Hanka Knoche (Vorstand BAHN-BKK), Prof. Dr. Bertolt Meyer (TU Chemnitz), Dr. Christian Gravert (Leiter Gesundheitsmanagement Deutsche Bahn AG), Franz Knieps (Vorstand BKK Dachverband)

Betriebskrankenkassen (BKK) und Unternehmen können künftig mithilfe eines neuen Bewertungsverfahrens evaluieren, wie wirksam ihr betriebliches.

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Am 05. Oktober 2017 fand zum 16. Mal der BKK Selbsthilfetag im Rahmen der RehaCare Düsseldorf statt. Rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren.

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Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hatte der Bürgerversicherung bereits zuvor, beim Auftakt des Kongresses, eine Absage erteilt: “Das einzig Gute an der Bürgerversicherung ist der Name”, so Gröhe. Der Minister hob hervor, dass die PKV oft sehr schnell medizinische Innovationen aufgenommen habe und damit auch die Gesetzliche Krankenversicherung “unter Druck gesetzt” habe.

Als dringend notwendig bezeichneten es die gesundheitspolitischen Sprecherinnen aller vier Bundestagsfraktionen, dass sich die Politik in der kommenden Legislaturperiode der Verbesserung sektorübergreifender Versorgung annehme. Wenn man dies erreichen wolle, seien die Akteure des Gesundheitswesens allerdings wie „ein Bollwerk, gegen das man angehen muss”, kritisierte Hilde Mattheis (SPD).

Einigkeit herrschte auf dem Hauptstadtkongress auch darüber, dass nach der Bundestagswahl eine Neujustierung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs geben müsse. Um den Morbi-RSA weniger anfällig für Manipulationen zu gestalten, schlug die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Maag vor, dass ambulante Diagnosen künftig nicht mehr berücksichtigt werden sollten. Die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen, Ulrike Elsner, erhob die Forderung, dass nicht nur die Morbidität der Versicherten Kriterium für die Zuweisung von Geldern aus dem Gesundheitsfonds sein dürfen, sondern vielmehr auch die Ausgeben jeder Krankenkasse für Prävention.

Ein Schwerpunkt des Kongresses war auch die Krankenhauspolitik. Staatssekretär Jens Spahn aus dem Bundesfinanzministerium bezeichnete die ungelösten Probleme des Krankenhaussektors als größtes Problem des deutschen Gesundheitswesens. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Bundesländer nach wie vor ihren Verpflichtungen zur Finanzierung von Investitionen nicht ausreichend nachkämen.

Der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner erklärte, nach der Krankenhausreform gelte es nun, „die Qualität und Patientengerechtigkeit noch weiter zu verbessern.” Grüttner kündigt an, Hessen werde daher “eigene und erweiterte Kriterien in den Krankenhausplan zur Notfallversorgung aufnehmen.“

Der auf dem Hauptstadtkongress vorgestellte Krankenhaus Rating Report 2017 kommt zu dem Ergebnis, dass sich die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser wieder leicht verschlechtert habe. Lag die Anzahl der Krankenhäuser mit erhöhtem Insolvenzrisiko im Jahr 2014 noch bei 8,6 Prozent, stieg sie in 2015, dem Untersuchungszeitraum des aktuellen Reports, auf 9,1 Prozent. Die Krankenhausstrukturen seien, so Prof. Dr. Boris Augurzky vom RWI Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung, nach wie vor in einigen Regionen ungünstig, es gebe zu viele kleine Einrichtungen, eine zu hohe Krankenhausdichte und zu wenig Spezialisierung. Allerdings habe der von 2016 bis 2018 eingesetzte Strukturfonds bereits eine gewisse Dynamik zur Optimierung entfacht und werde gut angenommen. „Es sollte grundsätzlich darüber nachgedacht werden, den Strukturfonds über das Jahr 2018 hinaus fortzuführen“, empfiehlt Augurzky.

Eine der herausragenden Veranstaltungen des im Rahmen des Hauptstadtkongresses stattfindenden Deutschen Ärzteforums war der Auftritt des Robotik-Pioniers Prof. Dr. Gordon Cheng. Cheng ist einer der weltweit führenden Köpfe in der Entwicklung neurosensitiver Roboter, die unter dem Schlagwort “Brain-to-Robot” für Furore sorgen. Eines seiner Projekte heißt “Walk again Project”: Querschnittsgelähmte lernen dabei zunächst, sich mithilfe eines sogenannten Exoskeletts, einer Art maschinell gesteuerten Overall, fortzubewegen. Das Exoskelett ist innen mit viel Sensorik ausgestattet, um möglichst viele trotz der Lähmung noch verbliebene Bewegungssignale abzufangen und in Bewegung umzusetzen. Das Erstaunliche: Nach ein paar Monaten Training beginnt der Querschnittsgelähmte in gewissem Maße Bewegungen wieder wahrzunehmen und sogar zu steuern. „Verantwortlich dafür ist vermutlich die sogenannte neuronale Plastizität. Das beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu organisieren”, erklärte Cheng auf dem Hauptstadtkongress.

Der Deutsche Pflegekongress, ebenfalls Teil des Hauptstadtkongresses, stand unter dem Eindruck der intensiven Gesetzgebung, mit der die Bundesregierung dem Pflegenotstand entgegentreten will. Peter Bechtel, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement und zugleich Pflegedirektor am Universitäts-Herzzentrum Freiburg, warnte vor einer mangelhaften Umsetzung der von der Großen Koalition beschlossenen Personaluntergrenzen, die im kommenden Monat in ein Gesetz gegossen werden sollen: “Aus Personaluntergrenzen können schnell Personalobergrenzen werden, die dann keine Luft mehr für zusätzliches Personal lassen”, so Bechtel.

Der Präsident der rheinland-pfälzischen Pflegekammer, Markus Mai, sprach sich für eine stärkere politische Interessenvertretung für die Pflegeberufe aus. Nachdem es nun bereits in drei Bundesländern Pflegekammern gebe, müsse die Pflege auch auf Bundesebene eine starke Vertretung erhalten. „Das kann nur die Bundespflegekammer sein“, so Mai.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2018 findet vom 6. bis 8. Juni 2018 statt.

Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mehr als 8.000 Entscheidungsträger aus Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft kommen zusammen, wenn am nächsten Dienstag, dem 20. Juni 2017, der Hauptstadtkongress im Berliner CityCube eröffnet wird. Bei rund 150 Einzelveranstaltungen werden über 600 Referentinnen und Referenten auftreten – darunter viele Spitzenpolitiker aus Bund und Ländern, prominente Wissenschaftler und Führungspersönlichkeiten aus allen Institutionen des Gesundheitswesens.

Das Programm beim 20. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit verspricht viel Spannung und fachlichen Austausch auf höchstem Niveau! Dafür sorgen über 150 Veranstaltungen, mehr als 600 Referenten und nicht zuletzt das Fachpublikum mit rd. 8.000 Teilnehmern. Das Programm der drei Fachkongresse und des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik wird ergänzt durch besondere Veranstaltungsreihen mit ausgewählten Themenkomplexen:

Während Krankenkassen und Gesundheitspolitiker oft betonen, Deutschland habe das beste Gesundheitswesen der Welt, gibt es in internationalen Vergleichen immer wieder unangenehme Befunde. So belegt Deutschland beispielsweise bei der Sterblichkeit von stationär aufgenommenen Herzinfarktpatienten unter 31 OECD-Ländern nur Platz 25 - hinter Ländern wie Polen, Slowenien oder Großbritannien. Und trotz des großen ambulanten Sektors werden in Deutschland so viele Diabetes-Patienten wie kaum in einem anderen OECD-Land stationär aufgenommen – auch hier Platz 25, weit hinter Großbritannien, Portugal, Ungarn oder Slowenien und direkt hinter den USA.

Doch wie bewertet man ein Gesundheitssystem insgesamt? Danach, dass es die Gesundheit aller jederzeit maximal gewährleistet? Was ist dann mit der Finanzierung? Ist vielleicht ein weniger großzügiges Gesundheitssystem besser - gerade, weil es nicht für alles aufkommt? Auf die Frage, ob sie im letzten Jahr eine Zahnarztbehandlung wegen der Kosten ausgelassen hätten, antworteten in Deutschland 8 Prozent der befragten Patienten mit "ja". In Norwegen waren es 25 und in den USA 33 Prozent. In Deutschland gaben 15 Prozent der Befragten an, eine erforderliche Behandlung aus Kostengründen nicht erhalten zu haben, in den USA waren es 37 Prozent. In Großbritannien allerdings nur 4 und in Schweden nur 6 Prozent.

Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der Technischen Universität Berlin, schlägt vor, bei der Bewertung drei Ziele zu berücksichtigen: einen guten Zugang zur Versorgung, eine hohe Qualität und nicht zuletzt einen möglichst effizienten Umgang mit den eingesetzten Ressourcen. Busse hat untersucht, wie sich die allgemeine Sterblichkeit der Bevölkerung bis ins Alter von 74 Jahren in acht wohlhabenden Industrienationen seit dem Jahr 2000 im Verhältnis zu den Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit entwickelt hat. Trotz einer annähernden Verdopplung der Ausgaben hierzulande liegt die Sterblichkeit nur in Großbritannien knapp und den USA deutlich höher als in Deutschland. Am effizientesten mit den Mitteln des Gesundheitswesens gingen demnach die Briten um: Pro 1.000 US-Dollar mehr Ausgaben senkten sie die Sterblichkeit je 100.000 Einwohner um 30, während dies in Deutschland nur 19 waren und in den USA sogar nur 8.

Ob Deutschland wirklich das beste Gesundheitssystem der Welt hat, diskutieren unter dem Titel „Das deutsche Gesundheitswesen: Leistungsbewertung im internationalen Vergleich“: Prof. Dr. Reinhard Busse, Professor für Management im Gesundheitswesen an der TU Berlin, Dr. Bernhard Gibis, Leiter des Dezernats Ärztliche Leistungen und Versorgungsstruktur der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, und Thomas Renner, Leiter des Referats Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik des Bundesministeriums für Gesundheit.

Arbeitsbelastung, die so weit geht, dass pflegerische Bedürfnisse der Patienten nicht mehr bedient werden können, Bezahlung, die von einer Mehrheit als deutlich zu gering empfunden wird, und geringe Anerkennung des Pflegeberufes innerhalb und außerhalb des Gesundheitswesens – die Pflegerinnen und Pfleger in Deutschland haben davon die Nase voll. Sie sagen: Bislang haben weder die einzelne Pflegekraft noch die Pflegeverbände ein echtes Mitgestaltungsrecht für die Gesundheits- und Pflegeversorgung. Fach-, Rechts- und Finanzfragen werden von Dritten, insbesondere von der Ärzteschaft, entscheidend geprägt. Es bestehe Handlungsbedarf, um die Pflege als gleichberechtigten Leistungserbringer strukturell zu stärken und „auf Augenhöhe“ zu bringen.

Die Frage gilt als äußerst umstrittenen: Bevorzugen Patienten die medizinische Versorgung in direkter Nachbarschaft oder nehmen sie gegebenenfalls lieber die Anreise zu einem auf bestimmte Erkrankungen spezialisierten zentralen Klinikum in Kauf? Der Krankenhaus Rating Report 2017 hat herausgefunden: Krankenhäuser mit einem hohen Spezialisierungsgrad weisen eine signifikant höhere Patientenzufriedenheit auf. Damit zeigt sich, dass ein hoher Grad an Spezialisierung nicht nur bessere medizinische Ergebnisse bringt, sondern auch von den Patienten geschätzt wird.

Die Digitalisierung der Gesellschaft ist die Folge der sogenannten digitalen Revolution, die im ausgehenden 20. Jahrhundert ihren Beginn nahm und auf den technischen Wandel zugunsten von Computer und Internet zurückzuführen ist. Gesellschaftlich relevant ist die digitale Revolution vor allem deshalb, weil sie einen radikalen Umbruch in der Art der Kommunikation zwischen Menschen mit sich brachte. Ein überwiegender Teil des Datenaustausches findet heute auf digitalem Wege, das heißt über die virtuelle Welt des Internets statt, was zu erheblichen Veränderungen im gesellschaftlichen Umgang der Menschen miteinander führte.

Seit etwa zehn Jahren wird auf wissenschaftlicher Ebene eine intensive Diskussion darüber geführt, ob die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Leben des Einzelnen überwiegend positiv oder negativ zu bewerten sind. Der Computer ist heute für einen Großteil der Menschen, insbesondere in den westlichen Industrienationen ein selbstverständliches, mitunter sogar notwendiges Werkzeug, das auf beruflicher und privater Ebene einen hohen Stellenwert genießt und in der wissenschaftlichen, politischen und pädagogischen Entwicklung eine wesentliche Rolle spielt.

Das Verhalten jedes Menschen mit regelmäßigem Zugang zu Computer und der virtuellen Datenwelt hat sich seit Beginn der digitalen Revolution stark gewandelt. Neue Kommunikationsmöglichkeiten, berufliche Anforderungen und veränderte gesellschaftliche Codizes brachten unzählige Chancen, das Internet birgt jedoch durch den teilweise undurchsichtigen Datendschungel und die Schnelllebigkeit von Informationen auch viele Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit des Einzelnen.

Die meisten Menschen empfinden die internationale Vernetzung über die Online-Welt als großen Vorteil, denn sie eröffnet auf privater Ebene unzählige Vorteile. Im Internet abrufbare gebührenfreie Kommunikationsprogramme verdrängten in den letzten Jahren teure, auf internationaler Ebene für viele Menschen kaum leistbare Telefongebühren.

Heute können in der Welt verstreute Familienmitglieder sowie aus beruflichen Gründen räumlich getrennte Lebens- oder Ehepartner, Freunde und Bekannte über Kommunikationsmittel wie Skype, Facetime und soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder MySpace einfach und ohne großen Aufwand in regem Kontakt bleiben, wenn sie Zugang zu einem Computer mit Internet-Anschluss besitzen. Private Informationen jeder Art können in Form von Videos, Filmen oder Bildern über Plattformen wie Youtube oder Tumblr ausgetauscht werden. Der hohe Stellenwert der sozialen Netzwerke brachte jedoch nicht nur Vorteile, sondern auch ein verändertes Verhalten der Nutzer mit sich.

Um ein Sozialleben aufzubauen, war es noch vor zwanzig Jahren unumgänglich, Menschen zu treffen und mit ihnen Zeit zu verbringen. Durch die Online-Netzwerke muss man heute nicht mehr zwangsläufig das Haus verlassen, um in Kommunikation mit Mitmenschen oder in Kontakt mit der Außenwelt zu treten. Allerdings handelt es sich bei dem regen Austausch über Facebook und andere soziale Netzwerke in den meisten Fällen um bruchstückhafte Informationen, die für stabile zwischenmenschliche Beziehungen weitgehend belanglos sind. Vor allem Kinder und Jugendliche sind daher gefährdet, in eine soziale Ersatzwelt zu fallen, der jeglicher zwischenmenschlicher Kontakt abhandengekommen ist. Dies wirkt sich sowohl auf die soziale Kompetenz als auch auf das psychische Befinden aus.

Wenn Menschen Freundschaften nur über den Computerbildschirm pflegen, führt dies zwangsläufig zu einer schleichenden Vereinsamung. Junge Menschen wachsen in einem sozialen Klima auf, das zunehmend von sozialer Entfremdung und Isolation vor dem Bildschirm geprägt ist. Viele Jugendliche entwickeln daher ein asoziales, mitunter aggressives Verhalten und empfinden es als große Herausforderung, sich gesellschaftlichen Regeln und Anforderungen wie etwa in der Schule anzupassen.

Auch die virtuelle Welt selbst wird zunehmend aggressiver und gefährlicher. Seit der Nutzung von sozialen Netzwerken werden immer mehr junge Menschen Opfer von Cyberbullying, das in vielen Fällen zu schweren Depressionen bis hin zu Selbstmord führt. Problematisch ist zudem, dass Kinder und Jugendliche im Internet Gefahr laufen, mit Menschen in Kontakt zu treten, die deren Unerfahrenheit und Mangel an menschlicher Urteilskraft ausnutzen. Die oft folgenschwere sexuelle Belästigung, die viele Minderjährige über soziale Netzwerke erfahren, ist heute eine unter dem Begriff Cybergrooming bekannte kriminelle Handlung, die trotz hoher Strafen eine für die Exekutive nur schwer kontrollierbare Gefahrenquelle darstellt.

Der philosophische Diskurs, der über die Facebook-Generation und deren Zukunft geführt wird, baut auf zwei entgegengesetzte Meinungen auf. Viele Wissenschaftler definieren die internationale Vernetzung, die die Digitalisierung der Gesellschaft mit sich bringt, als eine wachsende Gefahr für die Stabilität des Miteinanders, andere sehen darin das Potenzial eines modernen Menschen, der fremden Kulturen gegenüber zunehmend toleranter und offener begegnet.

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Wenn Sie beispielsweise umgezogen sind und einen neuen Hausarzt finden wollen, können Sie das ganz leicht mit der Arzt-Auskunft. Doch darüber hinaus bietet die Arzt-Auskunft auch die Möglichkeit, etwas ganz Spezielles zu suchen, wie beispielsweise:

  • eine Hausarztpraxis mit rollstuhlgerechtem Zugang,
  • eine weibliche Gynäkologin,
  • einen Spanisch sprechenden Hautarzt
  • einen Orthopäden mit Sprechstunden für Berufstätige auch am Abend.
Klicken Sie dazu auf den Button "Suche verfeinern". Unter dem regulären Suchformular erscheinen dann weitere Auswahlboxen zur Eingabe Ihrer persönlichen Suchkriterien. Anhand dieser Suche können Sie Ihre Wünsche genauer eingrenzen und definieren. Die Suchergebnisse werden dann in einer Ärzteliste dargestellt, beginnend mit dem Arzt, der alle Suchkriterien erfüllt, und am nächsten an Ihrem eingegebenen Ort liegt. Dies kann bei sehr außergewöhnliche Auswahl-Kriterien auch einige Kilometer entfernt von Ihrem eingegebenen Suchort liegen.

Barrierefreiheit ist uns wichtig. Deswegen ist die Arzt-Auskunft nicht nur online abrufbar, sondern auch telefonisch erreichbar. Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr erreichen Sie unser Callcenter kostenfrei unter 0800 - 7 39 00 99. Auch die Online-Suche der Arzt-Auskunft ist barrierearm. Das heißt: Sehbehinderte Menschen können sich die Texte von Screen-Readern vorlesen lassen und für Fachgebiete und Schwerpunkte bietet die Arzt-Auskunft Erklärtexte an. Darüber hinaus sind in der Arzt-Auskunft insgesamt rund 80.000 Ärzte mit Praxen verzeichnet, die mindestens ein Kriterium der Barrierefreiheit erfüllen. Das sind beispielsweise ein stufenfreier Zugang, Orientierungshilfen für Sehbehinderte oder Praxispersonal, das die Gebärdensprache beherrscht.

Ob für Interviews oder qualifizierte Hintergrundinformationen zu Gesundheitsfragen: Im Experten-Kreis Gesundheit (EKG) finden Journalisten die passenden medizinischen Ansprechpartner. Alle Ärzte, die dem EKG angehören, haben der Stiftung Gesundheit aktiv mitgeteilt, dass sie für Presseanfragen offen sind. Nutzen Sie unsere Expertensuche oder wenden Sie sich bei Fragen an die Presseabteilung der Stiftung Gesundheit.

Hier haben wir für dich einige Zitate, Sprüche und Sprichwörter zum Thema Gesundheit zusammengestellt. Sie stammen von verschiedensten deutschen und internationalen Autoren und sind stets auf Deutsch übersetzt.

"Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern."(Sebastian Kneipp)

"Wir haben hier eine Luxusgesellschaft, die aber meistens mangelernährt ist." (Sarah Wiener)

"Die Gesundheit sieht es lieber, wenn der Körper tanzt, als wenn er schreibt." (Georg Christoph Lichtenberg)

"Gesundheit sollten wir uns nicht nur wünschen, sondern als Recht erkämpfen." (Kofi Annan)

"Durch Umgang mit Kindern gesundet die Seele." (Fjodor M. Dostojewski)

"Wenn die Menschen wüssten, wie sehr die Gedanken ihre Gesundheit beeinflussen, würden sie entweder weniger oder anders denken." (Andreas Tenzer)

"Die Sonne ist die Universal-Arznei aus der Himmelsapotheke." (August von Kotzebue)

"Um einen Menschen zu heilen, braucht es einen Menschen." (aus Afrika)

"Der Mann, der zu beschäftigt ist, sich um seine Gesundheit zu kümmern, ist wie ein Handwerker, der keine Zeit hat, seine Werkzeuge zu pflegen." (aus Spanien)

"Die Natur ist die beste Apotheke." (Sebastian Kneipp)

"Es gibt nicht nur ansteckende Krankheiten, es gibt auch ansteckende Gesundheit." (Kurt Hahn)

"Seien Sie vorsichtig beim Lesen von Gesundheitsbüchern: Ein Druckfehler kann Ihr Tod sein." (Mark Twain)

"Heilung ist eine Frage der Zeit. Manchmal ist es aber auch eine Frage der günstigen Gelegenheit." (Hippokrates)

"Kultur erwirbt man nicht, indem man viel liest, sondern indem man klug liest. Ebenso wird die Gesundheit nicht dadurch bewahrt, dass man viel isst, sondern dass man klug isst." (André Malraux)

"Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele durch den Körper zu heilen." (Oscar Wilde)

"Es gibt Menschen, die arbeiten krankhaft an ihrer Gesundheit." (Gerhard Uhlenbruck)