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Das Haus der Gesundheit ist einerseits ein ärztlich geleitetes Therapie- und Reha-Zentrum, andererseits ein Zentrum für Entspannung und Wellness.

Auf mehr als 1500 m² Fläche bieten wir Ihnen eine Vielzahl von Therapie- und Entspannungsmöglichkeiten.

Im Haus der Gesundheit arbeitet ein hoch qualifiziertes, mo­tiviertes Team von Therapeuten (Krankengymnasten, Diplom­sportlehrer, Masseure und med. Bademeister, Ergo­thera­peu­ten) eng im Sinne der Patienten zusammen. Unsere Thera­peuten besuchen regelmäßig Fortbildungen, um immer die neuesten medizinischen / thera­peutischen Erkenntnisse in ihren Arbeitsbereichen ein­setzen zu können.

Das Haus der Gesundheit - Reha-Zentrum ist Partner des Olympiastützpunkts Niedersachsen.

Ihre Gesundheit und Lebenskraft zu fördern, ist unser oberstes Ziel, dem wir uns mit Engagement widmen. Wir sehen uns als Ihr Partner für mehr Lebensfreude.
Heute und in der Zukunft.

Gleichzeitig gibt es aber auch diverse andere Definitionen für Gesundheit. Hier einige Beispiele:

• Hurrelmann (1990) definiert Gesundheit als: „ Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der gegeben ist, wenn diese Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Bereichen ihrer Entwicklung im Einklang mit den eigenen Möglichkeiten und Zielvorstellungen und den jeweils gegebenen äußeren Lebensbedingungen befindet.“

• „Gesundheit ist eine Fähigkeit zur Problemlösung und Gefühlsregulierung, durch die ein positives seelisches und körperliches Befinden – insbesondere ein positives Selbstwertgefühl – und ein unterstützendes Netzwerk sozialer Beziehungen erhalten oder wieder hergestellt wird.“

Es ist sehr wichtig, dass die Definition von Gesundheit nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen charakterisiert, dies würde der Komplexität des zu beschreibenden Phänomens nicht genügen. Denn in diesem Fall würde das Definitionsproblem ausschließlich auf die Bestimmung von Krankheit reduziert werden und der Begriff der Gesundheit wäre nur der Abgrenzungsbegriff gegenüber dem Phänomen der Krankheit.

Im Versicherungsrecht der GKV wird Krankheit definiert als ein: „Objektiv fassbarer, regelwidriger, anomaler körperlicher oder geistiger Zustand, der die Notwendigkeit einer Heilbehandlung erfordert und zur Arbeitsunfähigkeit führen kann.“ Dabei wird die Aufmerksamkeit nur auf die Behandlungsbedürftigkeit gelenkt. In diesem Sinne liegt Krankheit nur dann vor, wenn Behandlungsbedürftigkeit besteht, um beispielsweise Schmerzen zu beheben, zu lindern, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen oder die zukünftige Erwerbsfähigkeit zu beeinflussen. Ungeachtet dessen, dass es sehr schwierig ist, objektiv zu bestimmen, wo Gesundheit aufhört und damit Krankheit anfängt, wird die Krankheit als Abweichung von der Norm verstanden.

„Krankheit beinhaltet mehr als nur körperliche Fehlfunktion oder Schädigung. Auch beschädigte Identität oder länger anhaltende Angst- oder Hilflosigkeitsgefühle müssen wegen ihrer negativen Auswirkungen auf Denken, Motivation und Verhalten aber auch auf das Immun- und Herz-Kreislaufsystem als Krankheitssymptome begriffen werden.“
Menschen können schon bei einer nur geringen Störung der Körperfunktionen und teilweise auch ohne derartige Störungen, beispielsweise bei einer pessimistischen Grundstimmung, eine Unfähigkeit zu beruflicher Tätigkeit empfinden und erleben.

Wedding will hoch hinaus: Baustadtrat plant 16-geschossigen Wohnturm am Louise-Schroeder-Platz 3 Kommentare

Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) kann sich ein 16-geschossiges Hochhaus auf dem Grundstück Reinickendorfer Straße Ecke Seestraße vorstellen. Es wäre das höchste Gebäude in Wedding. Der zweigeteilte.

Personalmangel, Wohnungsnot, Schimmelbefall – das waren nur einige Themen, die 2017 im Bezirk Mitte wichtig waren. Bürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) zieht Bilanz und nennt die großen Projekte.

Mariendorf. Im Jugendamt Tempelhof-Schönberg finden vom 27. bis 29. Dezember keine Sprechstunden statt. Der InfoPoint im Haus der Gesundheit und Familie in der Rathausstraße 27 bleibt in dieser Zeit.

Das völlig marode Haus der Gesundheit (HdG) in der Reinickendorfer Straße 60 wird zum Jahresende geschlossen. Der geplante Neubau an gleicher Stelle wird vielleicht gestrichen. Das Gesundheitsamt.

Im Bezirk verschimmeln immer mehr Gebäude. Nachdem zuletzt in der Carl-Kraemer-Schule an der Zechliner Straße Schimmelsporen entdeckt und mehrere Räume sowie der Keller geschlossen werden mussten.

Mitte. Anwohnerinnen und Anwohner des Wohngebietes Karl-Marx-Allee und Alexanderplatz engagieren sich gegen die Privatisierung des Gebäudekomplexes „Haus der Gesundheit“. Seit Start der Petition Ende.

Wedding. Das Haus der Gesundheit ist krank. Die Situation im maroden Haus an der Reinickendorfer Straße 60 wird immer dramatischer. Jetzt musste wegen gesundheitsgefährdendem Schimmelbefall eine.

Mitte. Die AOK Nordost als Eigentümerin hat das Haus der Gesundheit (HdG) in der Karl-Marx-Allee 3 an einen privaten Investor aus München verkauft. Ab 2017 soll das Haus saniert und zum modernen.

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Terminservicestellen müssen einheitliche Rufnummer bereitstellen, digitale Vermittlung von Terminen muss möglich sein und Terminvergabe muss konsequent nach Versorgungsnotwendigkeit erfolgen, erklärt vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. » Lesen

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) begrüßt den Gesetzesantrag des Landes Schleswig-Holsteins zur Ausweitung der Öffnungszeiten von sogenannten Portalpraxen an Krankenhäusern. » Lesen

Wir freuen uns, dass mit Jens Spahn ein sehr fachkundiger, durchsetzungsstarker und zukunftsorientierter Minister das Gesundheitsministerium führen wird. » Lesen

Jetzt bewerben: Unter dem Motto „vernetzt und mobil – mit digitalen Helfern die Versorgung stärken“ ist der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) auf der Suche nach innovativen Ideen, Projekten und Best-Practice-Konzepten rund um das Thema Digitalisierung in der medizinischen Versorgung. » Lesen

Bei Grippe und Erkältungen sind Antibiotika in den meisten Fällen wirkungslos. Darauf haben der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) anlässlich der aktuellen Erkältungswelle in Deutschland hingewiesen. » Lesen

Aktuelle Daten über die Strukturen und Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der sozialen Pflegeversicherung (SPV) liefert die 22. Auflage der Broschüre „vdek-Basisdaten des Gesundheitswesens 2017/2018“, die der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) jetzt neu aufgelegt hat. » Lesen

Hier finden Sie auf einen Blick alle Angebote und wichtigen Informationen rund um das Thema Gesundheit und Gesundheitsförderung an der TU Dortmund.

Der Arbeitskreis: "Gesunder Campus" befasst sich seit Juni 2011 intensiv mit dem Thema des betrieblichen Gesundheitsmanagements an der TU Dortmund.

Seit 2015 finden regelmäßige Sitzungen des Lenkungskreises, welcher den Arbeitskreis nach Projektende ablöste, zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement statt.

Die EU im Überblick, Institutionen und Einrichtungen, Länder, Symbole, Geschichte, Fakten und Zahlen

Ihre Rechte, wenn Sie in einem anderen EU-Land leben, arbeiten, reisen oder studieren möchten (Gesundheitsversorgung, Verbraucherrechte usw.)

EU-Verträge, Rechtsvorschriften, Rechtsprechung, Gestaltung und Anwendung des EU-Rechts

Informationen über Landwirtschaft, Unternehmen, Kultur, Gesundheit usw.

Steuern, Zölle, Ein- und Ausfuhren, finanzielle Unterstützung für Unternehmen

Offizielle Dokumente, Veröffentlichungen, Statistiken, offene Daten und weitere Ressourcen

Spielen, raten und dabei etwas über Europa lernen

Lehrmaterial zur EU, einschließlich Büchern und Landkarten

Rufen Sie an! Am 15. Mai, 14 bis 16 Uhr, unter der kostenlosen Rufnummer 0800/1331997, und.

Am 13. Mai ist Muttertag. Eine gute Gelegenheit, die Mutter mal wieder liebevoll zu verwöhnen.

Nicht nur die Wohnung oder Schränke brauchen einen Frühjahrsputz. Auch Ihre Hausapotheke sollten Sie sich regelmäßig.

Viele Menschen folgen einem der neuen Ernährungstrends. Wir haben die aktuellen Trendfood-Varianten unter die Lupe genommen.

Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen, sagt der Volksmund. Tatsächlich wurde die Wirksamkeit vieler Pflanzenmittel.

Hohe Lebensqualität trotz Blasenschwäche: Hilfsmittel aus der Apotheke helfen bei Harn-Inkontinenz.

Ihre Gesundheit ist unsere Leidenschaft. Und so wollen wir Ihnen bei der Erhaltung oder Wiederherstellung Ihrer Gesundheit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Funktionale Gesundheit und ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) der WHO

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Was muss Deutschland anders machen? Das diskutieren unter dem Titel „ Value Based Healthcare – der nächste Schritt in der Gesundheitsversorgung “ auf dem Hauptstadtkongress: Prof. Dr. Babette Simon, Geschäftsführerin der Medtronic GmbH, Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin und Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer, Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer, und Prof. Dr. Hartwig Huland, Ärztlicher Leiter und Chefarzt der Martini-Klinik am UKE Hamburg.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Der Patient beschreibt Dr. Ed die Symptome, indem er ein Online-Formular ausfüllt. Dr. Ed meldet sich kurz darauf - ebenfalls digital - mit einer E-Mail, die den Patienten auf die Website zurückholt. Bei manchen Patienten rät der virtuelle Doktor dann zu einem persönlichen Besuch beim Arzt, bei manchen stellt er eine Diagnose und verschreibt gegebenenfalls auch ein Medikament.

In Deutschland ist eine derartige telemedizinische Fernbehandlung als Erstbehandlung derzeit noch verboten. Trotzdem haben sich mehr als 400.000 Deutsche schon online in die Sprechstunde von Dr. Ed begeben. Denn der von einem deutschen Juristen gegründete Onlinedienst mit deutschen Ärzten sitzt in London und profitiert vom liberaleren Recht in England. Die deutsche Kundschaft rekrutiert sich zu einem großen Teil aus Patienten, die einen persönlichen Arztkontakt scheuen: So leiden z.B. 40 Prozent der Ratsuchenden an erektiler Dysfunktion, viele Frauen möchten ein Folgerezept für die Pille. So etwas fällt leichter, wenn es per Webformular geht.

Ärzteverbände kritisieren das Unternehmen, denn es verstoße in jedem einzelnen Fall gegen das in Deutschland in der ärztlichen Berufeordnung festgeschriebene Fernbehandlungsverbot. Doch genau dieses Verbot soll nun möglicherweise fallen: Der Deutsche Ärztetag hat im Mai letzten Jahres eine Überprüfung beschlossen – weil sich anders als unter Einbeziehung von Telemedizin eine flächendeckende Versorgung vor allem in ländlichen Regionen kaum noch sicherstellen lässt.

Wenn das Fernbehandlungsverbot fällt, wie viele Unternehmen wie Dr. Ed werden dann entstehen? Und wo werden sie ihren Sitz haben? Und was bedeutet das für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland?

Unter dem Titel „iDoc: Löst der Computer den Arzt ab?“ diskutieren das auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: MUDr./CS Peter Noack, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Dr. Jens Härtel, Geschäftsführer der Arvato CRM Healthcare GmbH, Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, David Meinertz, Gründer und Geschäftsführer von DrEd.com, und Dr. Johannes Schenkel, MPH, Ärztlicher Leiter der UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Von der Digitalisierung in der Medizin werden vor allem Patienten mit chronischen Erkrankungen profitieren - etwa, wenn ihnen digitale Begleiter rund um die Uhr mit qualitätsgesicherten Empfehlungen zur Seite stehen. Für Diabetiker gibt es bereits heute digitale Diabetes-Managementsysteme. Ähnliche digitale Entwicklungen für Patienten mit Depressionen, für die Begleitung von Schwangeren oder von Krebspatienten stehen zur Verfügung.

Dem Facharzt mit vielleicht 3.000 Patienten pro Quartal steht plötzlich ein Expertensystem gegenüber - gespeist mit den Informationen von einer Million Patienten, ausgewertet durch neuronale Netzwerke und künstliche Intelligenz. So wie ein erfahrener Mediziner, kann das System jeden neuen Patienten-Nutzer individuell beraten, wenn es um die optimale Einstellung des Blutzuckers geht. Und das nicht nur zu den üblichen Praxis-Öffnungszeiten, sondern zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit.

Dies stellt vor allem althergebrachte Finanzierungsschemata in Frage: Denn plötzlich gibt es eine neue Kategorie von Leistungserbringern. Diese sind digital, permanent verfügbar und deutlich preiswerter als ihre menschlichen Kollegen. „Die Ärzteschaft wird in den nächsten Jahren die Erfahrung machen, dass es einen neuen Wettbewerb gibt“, so konstatiert Markus Müschenich vom Bundesverband Internetmedizin. Dieser werde sich in den Kategorien Qualität, Preis und Verfügbarkeit abspielen. Als Folge sei zu erwarten, dass Budgets bereinigt und neue Digitalbudgets geschaffen werden müssen, so Müschenich.

Die Krankenkassen haben derzeit einige Pilotprojekte initiert, bei denen Apps bezahlt werden. Bevor eine flächendeckende Kostenerstattung möglich wird, muss aber eine wichtige Frage geklärt werden: Wer ist eigentlich der Leistungserbringer der digitalen Leistung? Nimmt man das Geld dem stationären Sektor weg oder dem ambulanten? Oder wie sonst sollte der digitale Sektor finanziert werden?

Unter dem Titel "Digital vor ambulant vor stationär: Vom Kampf um Digital-Budgets und wer gewinnen wird" diskutieren das spannende Thema: Dr. Markus Müschenich, Co-Founder und Managing Partner des Flying Health Incubators, Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer, Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller, und Hans Raffauf, Co-Founder vom App-Entwickler Clue.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

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Fachkraftquoten und Personaluntergrenzen im Fokus des Deutschen Pflegekongresses 2018

Anhaltende Klagen wegen ständiger Überlastungen prägen das Bild der Pflege von heute. Sowohl im Klinikbereich als auch in der Altenpflege gibt es schon länger die Sorge, dass die Aufrechterhaltung einer guten pflegerischen Versorgungsqualität nicht mehr gewährleistet werden kann, solange der Fachkräftemangel anhält.

Für die stationäre Altenpflege gilt die Fachkraftquote, nach der jeder zweite Mitarbeiter über eine dreijährige Pflegeausbildung verfügen muss. Da die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, qualifizierten Kräfte jedoch rar sind, plädieren Heimbetreiber mit Nachdruck für eine Lockerung dieser Vorgaben, mit dem Ziel, dass Heime die vorgeschriebene Quote - zumindest kurzzeitig - unterschreiten dürfen.

Für den Bereich der Krankenhäuser gelten ab dem 1.1.2019 Personaluntergrenzen für besonders pflegeintensive Bereiche, Intensivstationen und den Nachtdienst. Die Selbstverwaltung von Krankenhäusern und Krankenkassen sind gesetzlich verpflichtet worden, bis zum 30. Juni 2018 Personaluntergrenzen für die entsprechenden Bereichen zu schließen. Einigen sich die Selbstverwaltungspartner nicht, wird das Bundesgesundheitsministerium die Personaluntergrenze festlegen.

Fachkraftquote und Personaluntergrenzen sind in der Fachwelt umstritten und werden auch beim Deutschen Pflegekongress 2018 kontrovers diskutiert: Welche Folgen etwa eine Absenkung der Fachkraftquote für die Pflegebedürftigen haben würde, wird am 6. Juni 2018, dem ersten Kongresstag, in der Veranstaltung Experten streiten, Politiker entscheiden: Fachkraftquoten – Pro und Kontra mit Wissenschaftlern, Heimbetreibern und der Politik intensiv debattiert. Wie sich die Personaluntergrenzen in Kliniken auswirken, und ob das Minimum der Personalbesetzung am Ende gar das Maximum bedeuten kann, wird in der Session Eine politische Entscheidung mit Folgen: Personaluntergrenzen in Krankenhäusern – das Pflegemanagement ist gefragt! mit Vertretern der Krankenhäuser, der GKV und des Pflegemanagements am Freitag, den 8. Juni 2018, ausführlich diskutiert.

Seien Sie dabei und beteiligen Sie sich! Anmeldung unter: http://www.hauptstadtkongress.de/teilnahme/

Zwei interessante Fragestellungen, über die sich trefflich streiten lässt, stehen beim Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation im Fokus: Work-Life-Balance und Therapiefreiheit

Die erste Fragestellung lautet: Leben wir, um zu arbeiten? Oder arbeiten wir, um zu leben? Work-Life-Balance ist jüngeren Mitarbeitern auch im Gesundheitswesen immer wichtiger. Was wollen die Mitarbeiter aus den Generationen Y und Z?

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Sie haben selbst "100 Karten für das Coaching mit Ressourcenaktivierung" zusammengestellt. Wie werden diese Karten in der Praxis eingesetzt? Können Sie von einem Fallbeispiel berichten?

Wir geben Ihnen gerne ein Beispiel für eine Anwendung, die hilfreich für ganz verschiedene Coaching-Anliegen ist: In unserer Basisübung 1 werden Klienten gebeten, mit dem Fokus auf die aktuelle Situation oder die konkrete Herausforderung, eine Bildkarte auszuwählen und dazu ihre Ressourcen zu assoziieren. Unterstützend können Fragekarten ausgewählt werden, die eine Anregung geben, wie die seelischen Grundbedürfnisse erfüllt werden könnten. Ein typisches Anliegen ist beispielsweise, robuster gegenüber Stress in der Arbeit zu werden. Eine Klientin wählte die Karte mit dem Pferd und kam u.a. zu folgenden Ressourcenassoziationen: "Ich bin frei", "Ich bestimme den Weg", "Freude an der Bewegung", "Ich bin konzentriert", "sich einlassen können – als Reiterin auf das Pferd, im Leben auf andere Menschen" etc. Sie wählte auch die Karte mit dem Strand und machte sich mithilfe dieses Bildes ihre Ressourcen „einen Ort zum Wohlfühlen haben", "Lebensenergie spüren bei Wind und Wetter", "Erholung finden am Strand" bewusst.

Bildkarten "Pferd" und "Strand" sowie exemplarische Fragekarte aus den "100 Karten für das Coaching mit Ressourcenaktivierung" (Deppe-Schmitz & Deubner-Böhme, 2018)


Im Coaching wurde die Klientin angeregt, zu reflektieren, was zu tun wäre, damit die genannten Ressourcen eine positive Wirkung für ihr konkretes Coaching-Anliegen entfalten könnten. So entstand ein Handlungsplan für den Umgang mit sich selbst in der konkreten Situation. Die Klientin konnte für sich erarbeiten, dass sie gerade in stressigen Zeiten darauf achtet, Bewegung in ihren Alltag zu bringen, indem sie z.B. das Fahrrad für alltägliche Wege nutzt und eben nicht den Fitness-Studio-Termin streicht! Sie hat sich entschieden, ihr Tun dahingehend zu hinterfragen, ob es ihren Zielen und Werten entspricht. Um den Aspekt der Freiheit stärker in ihr Leben zu bringen, achtet sie mehr darauf, neue Dinge auszuprobieren, z.B. mittags neue Essensmöglichkeiten zu testen, die Wege zur Arbeit zu variieren, die Wohnung umzudekorieren und Möbel umzustellen. Unter anderem durch diese Veränderungen konnte die Klientin ihre Erholungsinseln im stressigen Alltag finden, und sie erlebte mehr Gelassenheit und Freude.


In einem geschützten Setting gelingt die Wahrnehmung und Aktivierung von Ressourcen sicherlich leichter – wie lassen sich Ressourcen auch im (Arbeits-)Alltag abrufen und nutzen?

Bei 132 erwachsenen Rauchern und Nichtrauchern wurde untersucht, inwieweit Tabakkonsum, Sonnenbaden sowie der Gebrauch von Sonnenschutzmitteln und Medikamenten, welche die Hautsensibilität für Sonnenbestrahlung erhöhen, Einfluss auf die Beschaffenheit der Haut haben.

Die Fältchenbildung der Haut wurde durch Photographien des Schläfenbereichs ermittelt.

Das Ergebnis war eindeutig: Unabhängig von Alter und Sonnenexposition bestand eine klare Abhängigkeit zwischen der Menge gerauchter Zigaretten und dem Zustand der Haut.

Die Faltenbildung gehört nicht gerade zu den schwerwiegenden Folgen des Rauchens.

Dennoch hoffen die Autoren, durch den Nachweis dieser Nebenwirkung, die sich vor allem auf das Aussehen der Betroffenen negativ auswirkt, mehr und vor allem jüngere Menschen von der Schädlichkeit des Rauchens überzeugen zu können als durch den Hinweis auf einen in ferner Zukunft möglichen Herzinfarkt oder Lungentumor.

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Sie haben das Gefühl, dass sich in Ihrem Verdauungstrakt ein Gewitter mit Blitz und Donner abspielt? Oder gehören Sie vielleicht zu den Leuten, die sich nach jedem Essen auf Rennie oder Talcid verlassen? Der springende Punkt ist, dass mehr als die Hälfte aller Deutschen mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat. Eine einfache Methode, hier Abhilfe zu schaffen, ist, die richtigen Lebensmittel zur richtigen Zeit zu essen. Oft verschwinden auf diese Weise lästige und immer wiederkehrende Verdauungsbeschwerden in wenigen Tagen.

Der amerikanische Arzt Dr. Stanley Bass erforscht seit den 50er Jahren die richtige Reihenfolge beim Essen verschiedener Lebensmittel. Er ist der Meinung, dass Krankheiten durch Fasten und eine richtige Ernährung behandelt werden können. Die Anwendung von Medikamenten hingegen lehnt er rigoros ab.

Einen großen Teil seines Lebens verbrachte er damit, seine Theorien zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit auch in der Praxis nachzuprüfen, wobei er selbst das Versuchskaninchen war. Dr. Bass ist trotz seines hohen Alters von 92 Jahren auch heute noch aktiv, er ist praktizierender Arzt und Autor.

Verdauung ⟩ Probiotika & Kuren

Während des Amerikanischen Bürgerkriegs zog sich ein Soldat eine Schusswunde zu. (Das geschah während dieses Krieges vermutlich öfter, nur erlangte dieser Soldat einen gewissen Bekanntheitsgrad, da er für die Mediziner zu einer Art Ansichtsmaterial wurde). Der Soldat hatte eine große sichtbare Öffnung in seinem Bauch.

Durch diese Öffnung konnten seine Ärzte beobachten, dass die Nahrung, die er aufnahm, in seinem Verdauungstrakt nicht etwa kunterbunt vermischt wurde. Sie blieb genau in der Reihenfolge, wie die Nahrung verspeist wurde, in verschiedenen Lagen liegen und wurde schließlich in dieser Reihenfolge – Lage für Lage – verdaut.

Viele Jahre später fütterte der Physiologe Grützner Ratten mit Nahrungshäppchen in drei verschiedenen Farben. Zuerst wurde ihnen einen Portion schwarze Nahrung gegeben, danach eine weiße Portion und zuletzt eine rote Portion. Kurz nach der Nahrungsaufnahme wurden die Mägen der Tiere untersucht. Es zeigte sich, dass die verschiedenfarbigen Portionen fein säuberlich über einander lagen, sich also keinesfalls vermischt hatten.

Dr. Bass führte Studien mit sich selbst durch. Er aß verschiedene Nahrungsmittel in einer bestimmten Reihenfolge und stellte bei der anschließenden Stuhluntersuchung fest, dass Früchte am schnellsten verdaut werden, dann der gemischte Salat, danach der Käse und zuletzt das Fleisch.

Interessant ist, dass Kinder, die man bei der Wahl ihrer Lebensmittel nicht beeinflusst, oft instinktiv ihre Mahlzeiten mit leicht verdaulichen Lebensmitteln beginnen, davon so viel essen, bis sie genug haben und erst dann zum nächsten schwerer verdaulichen Lebensmittel übergehen. Auch hiervon essen sie so lange, bis sie keine Lust mehr darauf haben. Ganz zum Schluss essen sie proteinhaltige Lebensmittel, die am längsten im Verdauungstrakt liegen.

Unsere Nahrung kann also nur dann richtig und problemlos verdaut werden, wenn wir sie in der richtigen Reihenfolge essen. Die richtige Reihenfolge orientiert sich an der Verdauungsdauer der einzelnen Lebensmittel, wobei diejenigen Lebensmittel zuerst gegessen werden, die auch am schnellsten verdaut werden, während schwer verdauliche Lebensmittel ganz zum Schluss an die Reihe kommen.

Verdauung ⟩ Probiotika & Kuren

Wenn Sie beispielsweise ein Stück Wassermelone zum Nachtisch essen, dann wird es extreme Probleme bei der Verdauung geben – nicht nur bei der Verdauung der Wassermelone, sondern auch bei der Verdauung Ihres Brathähnchens, das Sie gemeinsam mit Pommes Frites verzehrt haben.

Die Wassermelone wäre normalerweise – wenn sie auf leeren Magen gegessen worden wäre – spätestens nach einer halben Stunde verdaut gewesen. Da sie aber erst nach einer schwer verdaulichen Mahlzeit aus Hähnchen und Pommes gegessen wurde, liegt sie nun obenauf und muss warten, bis das Hähnchen und die Pommes verdaut sind. Erst dann wird auch sie verdaut werden.

Die Wassermelone wartet nun aber nicht still und brav, bis sie an der Reihe ist. Sie beginnt – wie das alle Früchte tun, wenn sie in der falschen Reihenfolge gegessen werden – zu gären. Gase und Alkohol entstehen. Da es bei manchen Nahrungsmitteln vier, fünf oder mehr Stunden dauern kann, bis sie den Magen wieder verlassen (insbesondere bei Protein-Stärke-Kombinationen), mehren sich die Gase, es entstehen Säuren und schwerwiegende Verdauungsstörungen.

In seinem Buch „Ideal Health through Sequential Eating” („Optimale Gesundheit durch die richtige Reihenfolge beim Essen“) beschreibt Dr. Bass, in welcher Reihenfolge eine Mahlzeit perfekt verdaut wird.

Jede Lebensmittelgruppe (Früchte, Getreide, Fleisch, Käse, Eier, Gemüse etc.) erfordert ganz bestimmte Verdauungsenzyme. Nur wenn die einzelnen Lebensmittel unvermischt und in der richtigen Reihenfolge gegessen werden, können die jeweils richtigen Enzyme produziert werden und nur dann können diese auch optimal arbeiten, sprich zu einer gesunden Verdauung führen.

Wenn Sie beispielsweise Fleisch, Reis, Salat, Käse und Früchte in einer Mahlzeit essen möchten, dann sähe die richtige Reihenfolge so aus:

  • Als Vorspeise werden Früchte z. B. eine Papaya serviert.
  • Der zweite Gang besteht aus einem Salat,
  • der dritte Gang aus Reis,
  • der vierte Gang aus Käse und erst
  • zum Schluss wird das Fleisch gegessen.

Jedes einzelne Lebensmittel bildet im Magen eine eigene Schicht – und zwar in der Reihenfolge, in der die Speisen aufgenommen wurden. Bei der genannten Mahlzeit wird die Papaya als erstes den Magen verlassen, nämlich nach dreißig Minuten. Dann wird die zweite Schicht (der gemischte Salat) an ihre Stelle rücken und den Magen nach ungefähr dreißig bis vierzig Minuten verlassen. Es folgt die dritte Schicht (Reis), dann wird der Käse verdaut und schließlich das Fleisch.

Jede Schicht wird einzeln verdaut, ohne dass sie mit den nachfolgenden Schichten vermischt werden würde. Isst man in der richtigen Reihenfolge, wird die Mahlzeit völlig ungestört und schnell verdaut. Es bilden sich keine Gase und es entsteht auch keine Müdigkeit. Schon kurz nach der Mahlzeit fühlt man sich wieder energiegeladen und leistungsfähig.

Wenn diese fünf Nahrungsmittel aber alle zusammen gegessen worden wären, man also mit der Gabel von allem kreuz und quer über den Teller einen Bissen genommen hätte, hätte die Verdauung viele Stunden in Anspruch genommen. Viele Stunden, in denen man unter Magendrücken, Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen und Aufstoßen gelitten hätte. Und all das nur wegen der falschen Reihenfolge.

Die Hauptregel der richtigen Ess-Reihenfolge lautet: Je höher der Wassergehalt eines Nahrungsmittels, umso weiter rückt es in der Reihenfolge nach vorn. Je niedriger der Wassergehalt eines Nahrungsmittels, umso später in der Reihenfolge sollte es gegessen werden.

Wasserhaltige Lebensmittel werden schnell verdaut und machen dann den Speisen mit dem geringeren Wassergehalt, wie Kohlenhydraten sowie eiweiß- und fetthaltigen Lebensmitteln, Platz.

Angenommen, Sie haben bisher grundsätzlich nach dem Verzehr von Nüssen, von Avocados oder von Obst unter Verdauungsbeschwerden gelitten. Also galt für Sie, Nüsse, Avocados, Obst - oder was auch immer - ist schlecht für Sie, weil Sie es ja ganz offensichtlich nicht vertragen.

In Wirklichkeit jedoch haben Sie die Lebensmittel nur in der falschen Reihenfolge gegessen oder Sie haben sie gemeinsam mit den falschen Lebensmitteln gegessen. Essen Sie Nüsse gemeinsam mit Obst, dann führt das zu Gärungen und diese wiederum zu Magenschmerzen, Blähungen, Sodbrennen etc.

Das Obst würde im Grunde schnell verdaut werden, es kann aber nicht schnell verdaut werden, weil die fett- und proteinreichen Nüsse die Verdauung hemmen. Wenn Sie jedoch erst die Früchte essen und anschließend die Nüsse, dann wird beides plötzlich wunderbar verdaut und verträglich.

Oder nehmen Sie die beliebte Vorspeise Honigmelone mit Schinken. Die Melone allein wäre perfekt, beides zusammen aber bringt Unannehmlichkeiten, da der proteinreiche Schinken die schnelle Verdauung der Melone hemmt und es wiederum zu Gärprozessen kommt.

Haben Sie schon einmal ein großes Glas frisch gepressten Orangensaft zum Dessert genommen? In Ihrem Magen liegen Salat, Bratkartoffeln, Gemüse und mit Käse überbackene Frikadellen. Obenauf kommt nun der Orangensaft. Dieser würde normalerweise innerhalb weniger Minuten den Magen wieder verlassen.

Jetzt aber muss er viele Stunden lang auf seine Verdauung warten. Seinen Ärger über diese Verzögerung merken Sie an Magenkrämpfen, Blähungen, Sodbrennen etc. Kein Wunder, dass viele Menschen der Meinung sind, sie vertragen Orangensaft oder generell Zitrusfrüchte nicht. Daran ist jedoch nicht der Orangensaft schuld und die wunderbaren Zitrusfrüchte schon gar nicht, sondern die Unkenntnis der Menschen über die richtige Reihenfolge beim Essen.

Die folgenden Beispiele (nach Dr. Bass) zeigen besonders weit verbreitete Fehler bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten, was bei vielen Menschen zu höchst unangenehmen Verdauungsproblemen, Unwohlsein und (zumindest zeitweise) zu Energielosigkeit führt:

  • Das Trinken während oder nach einer Mahlzeit
  • Früchte (frisch oder getrocknet) zum Dessert
  • Die Mischung aus süßen und/oder getrockneten Früchten mit Nüssen oder Samen und womöglich einem Süßungsmittel (Honig, Ahornsirup) wie z. B. Studentenfutter, Müslis oder Frühstückscrunchys.
  • Die Mischung aus süßen und/oder getrockneten Früchten mit säurehaltigen Früchten
  • Das Essen von süßen und/oder getrockneten Früchten zusammen mit oder nach hochkonzentrierten Proteinen.
  • Getränke sollten 30 bis 60 Minuten vor der Mahlzeit getrunken werden.
  • Früchte werden nur auf leeren Magen gegessen, nie gemeinsam mit anderen Lebensmittelgruppen und niemals zum Dessert. Innerhalb der Früchtegruppe gibt es darüber hinaus noch eine weitere Reihenfolge, die eingehalten werden sollte:
    • Melonen werden vor allen anderen Früchten gegessen.
    • Dann werden säurehaltige Früchte wie Zitrusfrüchte, Ananas, Brombeeren, Johannisbeeren, Granatäpfel, saure Äpfel etc. verzehrt.
    • Zum Schluss der Früchtemahlzeit isst man süße Früchte (Birnen, süße Äpfel, Kakis, Bananen).
  • Nach einer Früchtemahlzeit wartet man 15 Minuten bis etwas anderes gegessen wird.
  • Gemüse wird vor Stärkemahlzeiten gegessen. Also Salate oder Gemüsegerichte immer vor der Hauptmahlzeit und nicht gemeinsam mit dieser.
  • Stärkemahlzeiten werden vor den Proteinmahlzeiten gegessen. Kohlenhydratreiche Beilagen wie Kartoffeln, Reis, Nudeln etc. werden also VOR den Fleisch-, Fisch- oder Eiermahlzeiten verzehrt und nicht mehr gemeinsam.
  • Ein wichtiger Anhaltspunkt für die richtige Reihenfolge, in der die verschiedenen Lebensmittel gegessen werden sollten, ist die Verdauungsdauer, die jedes einzelne Lebensmittel benötigt. Diejenigen Lebensmittel mit der geringsten Verdauungsdauer werden zuerst gegessen, diejenigen mit der längsten zuletzt.

Im Anschluss finden Sie die Verdauungszeiten einiger ausgewählter Lebensmittel. Allerdings beziehen sich die angegebenen Verdauungszeiten auf eine optimale Lebensmittelkombination, auf die richtige Reihenfolge und auf gut gekaute Speisen. Werden die verschiedenen Lebensmittel bunt gemischt und/oder ungenügend gekaut verzehrt, so verlängert sich ihre Verdauungsdauer um ein Vielfaches!!

  • Wassermelone, Frucht- und Gemüsesäfte: 15 bis 20 Minuten
  • Gemixte Salate aus grünem Blattgemüse (früchtefreie grüne Smoothies): 20 bis 30 Minuten
  • Andere Melonen, Orangen und Grapefruits: 30 Minuten
  • Andere frische Früchte: 40 Minuten
  • Grüner Salat: 30 bis 40 Minuten
  • Das meiste gedünstete oder gekochte Gemüse: 40 bis 50 Minuten
  • Stärkehaltiges Gemüse: 60 Minuten
  • Getreide, Hülsenfrüchte und Linsen: 90 Minuten
  • Samen: 2 Stunden
  • Nüsse: 2 ½ bis 3 Stunden
  • Entrahmte Milch oder fettarmer Hüttenkäse oder Ricotta: 90 Minuten
  • Hüttenkäse aus Vollmilch: 2 Stunden
  • Hartkäse aus Vollmilch: 4 bis 5 Stunden
  • Eidotter: 30 Minuten
  • Ganzes Ei: 45 Minuten
  • Fisch (Dorsch, Kabeljau, Flunder, Seezunge): 30 Minuten
  • Fetter Fisch: 45 bis 60 Minuten
  • Hühnchen ohne Haut: 1 ½ bis 2 Stunden
  • Truthahn ohne Haut: 2 bis 2 ½ Stunden
  • Rind oder Lamm: 3 bis 4 Stunden
  • Schwein: 4 ½ bis 5 Stunden

Neben der richtigen Lebensmittelkombination bzw. Reihenfolge, sind nach Dr. Bass noch weitere Maßnahmen erforderlich, um eine gesunde Verdauung und damit Beschwerdefreiheit nach dem Essen zu erzielen.

  • Gut kauen: Dr. Bass empfiehlt, alle Speisen so lange wie möglich zu kauen. Nahrung, die nicht richtig gekaut wurde, benötigt eine viel längere Verdauungszeit, deutlich mehr Verdauungsenzyme und kann trotz dieser Anstrengungen des Organismus nicht optimal verwertet werden. Menschen, die ihr Essen nicht richtig kauen, fühlen sich oft völlig erschöpft. Das liegt daran, dass ihr Körper für die Verdauung unangemessen viel Energie benötigt.
  • Kleine Mengen: Je kleiner die Menge eines bestimmten Nahrungsmittels ist, die aufgenommen wird, desto geringer ist die Zeit, die für seine Verdauung benötigt wird.
  • Monokost statt Multikost: Je weniger verschiedene Dinge in einer Mahlzeit gegessen werden, desto leichter und gesünder funktioniert die Verdauung und desto geringer ist auch das Risiko, dass man zu viel isst.
  • Konzentration: Man sollte niemals neben dem Fernsehen essen oder gleichzeitig Zeitung lesen. Das Essen hat unsere volle Aufmerksamkeit verdient. Wir sollten uns ganz dem feinen Geschmack der Nahrungsmittel und dem ausgiebigen Kauprozess widmen. Wenn nicht nur der Körper, sondern auch der Geist mitbekommt, dass gerade gegessen wird, dann begünstigt das ganz enorm eine gesunde Verdauung. Auch ist in diesem Fall die Gefahr des Überessens nicht so groß, weil man sich bewusst für das Ende der Mahlzeit entscheiden kann und nicht gedankenlos alles zur Verfügung Stehende in sich hinein stopft, bis man schließlich vom Stuhl fällt.
  • Natürliche Lebensmittel: Auf Lebensmittel, denen künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker zugesetzt wurden, sollte verzichtet werden, da diese dazu führen, dass der Körper nicht mehr in der Lage ist zu entscheiden, wann er wirklich gesättigt ist.

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

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Wir würden uns über einen kleinen Beitrag für unsere Tätigkeit sehr freuen!

Wie sehr Körper, Geist und Seele aufeinander wirken und einander bedingen ist längst bekannt. Nicht umsonst sprechen schon alltägliche Redewendungen davon, dass uns etwas auf den »Magen schlägt«. Bei uns steht darum Ihre seelische Gesundheit im Mittelpunkt – denn sie bestimmt das Denken, Fühlen und Handeln.

Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten über unsere Arbeit, unser Team und unser Leistungsspektrum.

Dr. med. Albert-Franz Ernst | Lutz Dirk Jeschonneck | Britta Vortkamp | Dr. med Fionn Kurtz

Wir unterstützen das Bündnis gegen Depression.

Im Haus der Gesundheit
Leininger Str. 53
67067 Ludwigshafen am Rhein

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Minderjährige Jugendliche gelten als einsichts- und urteilsfähig und können die Einwilligung für einen Schwangerschaftsabbruch selbst – ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten – erteilen. Mangelt es an der notwendigen Einsichts- und Urteilsfähigkeit, so ist eine Zustimmung eines Erziehungsberechtigten erforderlich. Bei Schwangerschaftsabbrüchen in Spitälern kann, laut den jeweiligen Krankenanstaltengesetzen der Länder, für junge Frauen unter 18 Jahren die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten erforderlich sein. Minderjährig sind Jugendliche zwischen dem vollendeten 14. und dem noch nicht vollendeten 18. Lebensjahr.

Ein Schwangerschaftsabbruch darf nur von Ärztinnen und Ärzten vorgenommen werden.
Hat sich die Frau für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden, stellt sich die Frage, wie dieser durchzuführen ist. Es gibt drei unterschiedliche Methoden:

  • Chirurgischer Abbruch
  • Medikamentöser Abbruch
  • Curettage

Keine Methode ist grundsätzlich besser oder für alle Frauen geeignet. Das ist deshalb wichtig zu betonen, da der medikamentöse Abbruch in den Medien oft als die einfachste und beste Methode dargestellt wird. Es ist deshalb auch Aufgabe der Beratung, über alle Methoden ausführlich zu informieren und auf die jeweiligen Vor- und Nachteile hinzuweisen.

Ein chirurgischer Abbruch ist ab der fünften bis zur 14. Schwangerschaftswoche möglich. Die Frau hat die Wahl zwischen einer örtlicher Betäubung oder einer Vollnarkose.

  • Chirurgischer Abbruch unter örtlicher Betäubung: Die Ärztin/der Arzt betäubt den Muttermund örtlich. Danach wird die Gebärmutter (Schwangerschaftsgewebe und Gebärmutterschleimhaut) mit einem dünnen Plastikrohr abgesaugt (Saugcurette). Sobald die Gebärmutter entleert ist, zieht sie sich zusammen. Dadurch können vorübergehende periodenähnliche Krämpfe auftreten. Mittels Ultraschall kontrolliert die Ärztin/der Arzt, ob die Gebärmutterhöhle tatsächlich leer ist, um sicherzugehen, dass keine Gewebereste zurückgeblieben sind.
    Der Eingriff dauert nur wenige Minuten (ca. drei bis fünf Minuten), und die Frau kann nach etwa einer Stunde nach Hause gehen. Eine Nachkontrolle ist meist nicht notwendig, wenn eine Ultraschallkontrolle unmittelbar nach der Absaugung durchgeführt wurde.
  • Chirurgischer Abbruch unter Kurznarkose: Die Anästhesistin/der Anästhesist verabreicht eine Kurznarkose, die ca. fünf bis zehn Minuten wirkt. Der Ablauf ist identisch mit dem des chirurgischen Abbruchs unter örtlicher Betäubung.

Seit 1999 ist die Abtreibungspille Mifegyne® in Österreich zugelassen.

Wie wirkt die Abtreibungspille?

Die Abtreibungspille enthält Mifepriston, ein künstliches Hormon, das dem natürlichen Hormon Progesteron sehr ähnlich ist. Progesteron ist entscheidend an der Erhaltung der Schwangerschaft beteiligt. Mifepriston blockiert die Wirkung von Progesteron. Dies führt zu einem Prozess wie bei einer spontanen frühen Fehlgeburt. Der Muttermund öffnet sich, die Gebärmutter zieht sich zusammen, und mit einer Blutung geht die Frucht ab.

Abbruch mit der Abtreibungspille

Das Medikament wirkt sehr zuverlässig, insbesondere in der Frühschwangerschaft. Generell zugelassen ist der medikamentöse Abbruch bis zur neunten Schwangerschaftswoche (gerechnet ab der letzten Regelblutung).

Der Unterschied zu einem chirurgischen Abbruch liegt darin, dass die medikamentöse Behandlung ein Prozess ist, der mehrere Tage dauert. Am ersten Tag nehmen Sie unter ärztlicher Aufsicht drei Tabletten ein. Zwei Tage nach der Einnahme nehmen Sie ein weiteres Medikament, ein sogenanntes Prostaglandin, ein. Dieses Hormon unterstützt die Ausstoßung der Frucht. Dadurch kommt es zu einer stärkeren Blutung. Die Dauer der Blutung kann verschieden sein: von ein bis zwei Tagen bis hin zu Schmierblutungen von zwei bis drei Wochen. Bei der medizinischen Nachuntersuchung (z.B. ein bis zwei Wochen später) klärt die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt, ob die Schwangerschaft tatsächlich beendet wurde. Aber auch ein Spätabbruch aus medizinischen Gründen wird medikamentös durchgeführt. Dabei ist die Verwendung der Abtreibungspille inzwischen sogar die Standardmethode.

Die Abtreibungspille darf nicht eingenommen werden unter anderem bei:

  • Blutgerinnungsstörungen
  • Erkrankungen der Nebennieren
  • Schwerem Asthma bronchiale
  • Schweren Leber- und/oder Nierenerkrankungen

Die Abtreibungspille ist nicht zu verwechseln mit der „Pille danach“, die einen Eisprung und damit die Befruchtung verhindert. Die „Pille danach“ kann eine Schwangerschaft nur dann verhindern, wenn sie möglichst rasch, spätestens jedoch innerhalb von 72 Stunden (drei Tage) nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen wird.

Hinweis Die Pille danach ist in Österreich rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

Nähere Infos zur "Pille danach" erhalten Sie auf der Website der AGES.

Unter einer Curettage versteht man in der Medizin eine Ausschabung der Gebärmutter. Dabei löst beziehungsweise entfernt die Ärztin oder der Arzt unter Vollnarkose mit einem löffelförmigen Instrument (Curette) das Schwangerschaftsgewebe aus der Gebärmutter.

Ein Schwangerschaftsabbruch nach dem dritten Schwangerschaftsmonat kann nicht mehr durch Absaugung durchgeführt werden. Vielmehr bekommt die Frau zunächst ein Medikament (Mifepriston), welches den Muttermund öffnet. Danach wird ein anderes Medikament gegeben (Misoprostol), welches die Gebärmutter dazu anregt, sich zusammenzuziehen und die Schwangerschaft auszustoßen. Wenn die Schwangerschaft bereits sehr weit fortgeschritten ist, besteht auch die Möglichkeit, dem Fötus zuvor eine herzlähmende Injektion zu verabreichen, um sicherzugehen, dass das Kind zum Zeitpunkt der Geburt tot ist (Fetozid).

In der Praxis werden Spätabbrüche nach der 24. Schwangerschaftswoche nur noch dann durchgeführt, wenn eine schwere Entwicklungsstörung oder eine Erkrankung des Feten nachgewiesen wird, die nicht mit dem Leben vereinbar ist.

Ein Schwangerschaftsabbruch ist ein sicherer chirurgischer Eingriff, und es gibt nur selten Komplikationen, wenn er korrekt durchgeführt wurde. Um einer möglichen Infektion vorzubeugen, sollte die Frau zwei Tage nach einem Abbruch nichts in die Scheide einführen (Tampon) und nicht baden. Es gibt keinen Hinweis, dass nach Ablauf dieser zwei Tage ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.

Hinweis Ein Schwangerschaftstest kann noch bis zu vier Wochen nach einem Abbruch positiv bleiben.

Ein Schwangerschaftsabbruch sollte nur von entsprechend ausgebildeten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden. Das Risiko körperlicher Komplikationen nach einem sachgerecht durchgeführten Schwangerschaftsabbruch ist sehr gering.

Früher, als Schwangerschaftsabbrüche verboten waren, wurden diese von unqualifizierten Leuten mit ungeeigneten Instrumenten unter unhygienischen Bedingungen und spät in der Schwangerschaft durchgeführt. Deshalb kam es früher sehr häufig zu Komplikationen oder sogar Todesfällen. Diese Dinge gehören jedoch der Vergangenheit an, seitdem der Abbruch legal ist. Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Risiken des Eingriffs mit fortschreitender Schwangerschaft ansteigen.

Es können einige Tage periodenähnliche Krämpfe (Nachwehen) auftreten. Die Blutungen nach einem chirurgischen Abbruch sind unterschiedlich und nicht vorhersehbar, meist jedoch schwächer als bei der Regelblutung. Nach einem medikamentösen Abbruch ist die Blutung etwas verlängert.

Nur sehr selten kommt es zu starkem Blutverlust und/oder Fieber. In diesem Fall wenden Sie sich an die Ärztin oder den Arzt, die/der den Eingriff durchgeführt hat. In sehr seltenen Fällen ist eine Nachcurettage notwendig.

Schwangerschaftsabbrüche werden von folgenden Ärztinnen und Ärzten bzw. Einrichtungen durchgeführt:

  • von niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzten für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
  • von niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzten für Allgemeinmedizin,
  • in Ambulatorien für Schwangerschaftsabbrüche,
  • in gynäkologischen Abteilungen von Krankenhäusern.

Eine Liste der Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, finden Sie auf der Homepage der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung.

Bevor Frauen die Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch treffen, können sie sich in folgenden Institutionen beraten lassen:

  • Familienberatungsstellen
  • Frauenberatungsstellen
  • Frauengesundheitszentren