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Wie Schmerz entsteht. Was er bewirkt. Wie er sich anfühlt. Was dagegen tun?

Wann sind sie Folgen einer Krankheit, wann selber eine Krankheit? Was tun?

Vorboten erkennen, auslösende Faktoren meiden, Schmerzen behandeln. Leben mit Migräne.

Anwendungen, Nutzen und Risiken. Beipackzettel online. Die Substanz und wie sie funktioniert.

Ionisierende Strahlen - woher sie kommen und wie sie schaden. Wie man sich dagegen schützt.

Ist MMS eine Wunderkur oder Quacksalberei? Ist Jim Humble ein Scharlatan? Urteilen Sie selbst!

Wie alt Sie werden könnten. Welche positiven und negativen Faktoren dabei am wichtigsten sind.

Bauchmessung für medizinische Zwecke immer nüchtern am Morgen, direkt auf der Haut.

Die folgenden Tabellen sind im WHtR-Rechner integriert; sie geben die verschiedenen Grade von Unter- und Übergewicht nach Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO an.

Diese Definitionen sind anhand des Body Mass Index BMI erarbeitet worden. Hier sind sie umgerechnet auf die WHtR-Werte mit der gleichen Bedeutung für die Gesundheit.

Für Frauen und Männer gelten die gleichen Werte.

WHtR: Fragen und Antworten

Soll ich den BMI wirklich vergessen?

Nicht unbedingt, falls Sie diesen intelligenten BMI-Rechner benützen: Er beurteilt den Body Mass Index dank einer neuen, weltweit einmaligen Formel abgestimmt auf Ihr Alter und Geschlecht und präsentiert das Ergebnis in einer übersichtlichen Grafik und ausführlichen Kommentaren.

Falls Sie weder besonders muskulös noch einen besonders dicken Bauch haben, kann der BMI schnell ein nützliches Ergebnis liefern:

Richtig: Am Morgen, mit nüchternem Magen, stehend, mit nacktem Oberkörper; Massband knapp oberhalb des Bauchnabels waagrecht um den Bauch legen, d.h. bei Bauchansatz an der dicksten Stelle; Bauchmuskeln entspannen, Luft passiv aus der Lunge strömen lassen. Angebrochene Zentimeter aufrunden.

Vermeiden: Tagsüber, vor allem nach dem Essen, liegt der Bauchumfang zwei oder mehr Zentimeter über dem Nüchternwert. Bauch nicht einziehen. Nicht forciert ausatmen. Nicht oberhalb des Bauchs direkt unter dem Rippenbogen messen. Durch falsche Messung kann man leicht um mehrere Zentimeter «betrügen», was das Ganze wertlos macht.

Welches WHtR entspricht welchem BMI?

In seiner Bedeutung für die Gesundheit entspricht das Waist-to-Height Ratio 0,51 einem Body Mass Index 25 und WHtR 0,57 einem BMI 30. Am unteren Ende der Skala, bei den Supermodels, entspricht WHtR 0,35 einem BMI 16. Pro 5 Punkte auf der BMI-Skala ändert sich das WHtR also um 0,06 im mittleren und oberen Bereich bzw. um 0,09 im unteren Bereich der Kurve. Bei den tatsächlich gemessenen Werten gibt es aber grosse Abweichungen von Mensch zu Mensch - je nachdem, wo er Fett oder Muskeln angesetzt hat.

WHtR besser als BMI - warum?

Nur das Fett am Bauch beeinflusst das WHtR und schadet der Gesundheit. Dagegen misst der BMI alles Fett (auch das gesunde) und dazu noch die Muskelmasse. Immer mehr Studien kommen zum Schluss, dass der BMI für die Gesundheit unerheblich ist.

WHtR einfacher als BMI - warum?

Weil sowohl für Frauen als auch für Männer dieselben Formeln gelten. Auch das Berechnen mit dem Taschenrechner ist einfacher.

WHtR und WHR - was ist der Unterschied?

Das Waist-to-Height Ratio (WHtR) vergleicht den Bauchumfang mit der Körpergrösse (Höhe). Das Waist-to-Hip Ratio (WHR) vergleicht den Bauchumfang mit dem Hüftumfang. Die Vorteile des WHtR gegenüber dem WHR: Die Körpergrösse ist allen bekannt und ändert sich kaum, also braucht man nur den Bauchumfang zu messen; Umfangmessungen sind heikler und daher oft ungenauer als Längenmessungen, also hat das WHtR eine Fehlerquelle weniger als das WHR. Wenn exakt gemessen, sagt übrigens auch das WHR wesentlich mehr über die Gesundheit aus als der BMI.

Warum spielt das Alter eine Rolle?

Zwischen 40 und 50 verändert sich die Statur der meisten Menschen; sie werden etwas korpulenter. Das ist eine natürliche Entwicklung und keineswegs krankhaft. Die WHtR-Tabellen berücksichtigen dies: Pro Jahr verschiebt sich der Wert um ein Hundertstel nach oben. Ab fünfzig sollte sich ein stabiles neues Gewicht einpendeln.

Jugendliche mit WHtR 0,48 übergewichtig - warum?

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Schüler*innen als Filmemacher

Schüler und Schülerinnen unserer Schule mit und ohne Fluchthintergrund drehten im Rahmen von schulischen Projekttagen gemeinsam Kurzfilme. Von der ersten Idee bis hin zum fertigen Film wurden sie dabei von professionellen Filmschaffenden begleitet.

Filmausschnitte und Informationen gibt es hier:

Skifahrt ins Allgäu

Die Schülerinnen und Schüler senden sportliche Grüße aus dem Allgäu von der alljährlichen Skifahrt.

Stadtteilfest der Hellen Oase

Die Wiko-Klasse hat mit Ihrer Lehrerin Frau Gosse am 07.Oktober das Stadtteilfest der Hellen OASE den ganzen Tag tatkräftig beim Auf- und Abbau und beim Waffelbacken unterstützt. Obwohl das Wetter nass und kalt war, war die Stimmung super und das Fest für die Nachbarschaft eine Freude.

Gelungenes Benefizkonzert

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 15.06. 2017 das vom Ergänzungskurs Studium und Beruf organisierte Benefizkonzert für Ärzte ohne Grenzen statt. Trotz schwindender Besucherzahlen und anfänglicher Technikprobleme war das Konzert ein Erfolg und dank der fleißigen SpenderInnen und SpendensammlerInnen sowie der Einnahmen am Verpflegungszelt („Wir machen nie wieder Waffeln!“) können wir 400 Euro an Ärzte ohne Grenzen überweisen.

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein, der die Technik, die Bühne, die Getränke und einen Teil der Verpflegung finanziert hat sowie Tom Richter, dessen Vater die Brötchen gesponsort hat. Der größte Dank geht an die Künstler Oscar Stening und Brixxx (feat. Andrew) und an den technikaffinen Steven, ohne die das Konzert nicht stattgefunden hätte.

Kunstprojekt zur Innenhof Gestaltung.

Auf Grund der Überarbeitung der Website kommt es aktuell zu Beeinträchtigung und fehlenden Informationen.

Bitte besuchen Sie die alte Seite (mit Einschränkungen) unter http://tmp.die-gesundheitstrainer.de

Oder Kontaktieren Sie Ihren Standort telefonisch oder per E-Mail unter:

  • Auf unserem Parkplatz finden Sie entsprechend gekennzeichnete Behindertenparkplätze, die besonders groß sind und sich in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang befinden.
  • Unser Gebäude ist stufenlos erreichbar. - Die Haupteingangstür ist kraftbetätigt zu öffnen.
  • Die Nebeneingangstür ist mit einer Orientierungshilfe ausgestattet.
  • Beide Eingänge verfügen über eine Gegensprechanlage.
  • Die Bodenbeläge sind rutschhemmend und rollstuhlgeeignet.
  • Alle Gebäudeebenen können mit dem Aufzug erreicht werden.
  • Wir haben auf zwei Ebenen behindertengerechte Sanitärräume.

Wir befinden uns in stadtnaher, verkehrsgünstiger und dabei ruhiger Lage. Ob mit Fahrrad, Auto, Bus oder Bahn - Sie können bequem zu uns gelangen. Kostenlose, hauseigene Parkplätze stehen zur Verfügung.

  • per Auto aus dem Süden: vom Niedersachsen- oder Lublinring über die Gartenstrasse
  • per Auto aus dem Norden: von der Kanalstrasse über den Nevinghoff und die Albrecht-Thaer-Strasse
  • per Bahn über den Haltepunkt Zentrum Nord (5 Minuten Fußweg)
  • per Bus mit der Linie 17, Haltestelle Anton-Bruchausen-Str. (direkt vorm Haus)
  • per Bus mit den Linien 9 u. 3, Haltestelle Mühlenfeld (Ring)


Was man gegen Fersensporn und Fersenschmerzen tun kann, ohne Operation:
=> Fersensporn

Wichtig ist, sich nicht schulmedizinsch zu sehr verbasteln lassen, sondern gleich zu Gerson gehen. Keine Zeit verlieren. Das ist wichtig.
lg Isolde 12. Dez. 2014

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Spannende Erkenntnisse und Forschungsergebnisse vom jährlichen Treffen der Internationalen Gesellschaft zur Funktionsverbesserung der Pferdezähne eV. (IGFP)

Ein Bericht von Dr. Christina Fritz, Team SANOANIMAL

Vergangenes Wochenende fand wieder der jährliche IGFP Kongress (Internationale Gesellschaft zur Funktionsverbesserung der Pferdezähne e.V.) statt. Es waren wieder etwa 270 Pferdedentalpraktiker aus aller Welt dabei und eine Reihe von spannenden Vorträgen und Postern zum aktuellen Stand der Forschung wurden präsentiert.

Besonders spannend aus meiner Sicht fand ich den Vortrag von Lecollinet, der die Zusammenhänge zwischen Zähnen, Kiefergelenk und Hinterhand dargestellt hat. Hier wurden anschaulich die biomechanischen Zusammenhänge dargestellt, warum Zahnprobleme (insbesondere am 6. bzw. 11. Backenzahn) nicht nur zu Kiefergelenksblockaden und damit zu Genickblockaden führen, sondern über die Muskelketten auf das Becken übertragen werden. Man sollte also bei Taktunreinheiten oder mangelnder Hinterhandaktivierung immer auch die Zähne in die Betrachtung mit einbeziehen und nicht nur die Gelenke und Muskeln.

Dazu passend dann auch ein Vortrag von Krajewski, bei dem die Kraftübertragung vom Zügel über das Gebiss auf das Genick untersucht wurde. Hier konnte in ausgeklügelten Messungen gezeigt werden, dass weder die Wassertrense, noch Hebelgebisse wie die Kandarre, zu einer Vervielfachung der aufgewendeten Kraft mit Wirkung auf das Genick führen – im Gegensatz zu dem, was immer wieder im Internet behauptet wird. Es kann – je nach Gebiss, Kopfhaltung und Dynamik der Bewegung zu einer Kraftübertragung von 1 – 1,5 kommen, aber nicht darüber hinaus.

Spannend war auch ein Vortrag von Schulz-Komas, bei dem die Zahnabnutzung bei wild lebende Equiden (Zebras, Esel, Pferde) mit in Gefangenschaft lebenden verglichen hat. Hierbei kam raus, dass in Gefangenschaft die Abnutzung geringer ist – vermutlich weil hier der Holzfaseranteil deutlich geringer ist als in freier Wildbahn.

Außerdem haben die in Gefangenschaft lebenden Wildequiden eine deutlich höhere Neigung, Zahnhaken auszubilden, was vermutlich mit der Art der Futtersuche (Heuballen im Vergleich zu Gestrüpp suchen und knabbern) und der Höhe der Futteraufnahme zusammen hängt.

Wieder einmal eine Bestätigung dafür, dass das Pferdegebiss kein Fehlgriff der Evolution ist, sondern die Notwendigkeit der Zahnbearbeitung mit unseren Haltungs- und Fütterungsbedingungen zusammen hängt.

Hervorzuheben ist meines Erachtens auch ein Poster von Maleh und Immel, bei dem die Wirkung eines therapeutischen Lasers bei der Behandlung von Fistelkanälen in der Maulhöhle untersucht wurde.

Die positive Wirkung von Therapielasern bei der Wundheilung, insbesondere bei großen, zerklüfteten oder Taschenbildenden Wunden, ist schon lange bekannt und beschrieben worden. Fisteln in der Maulhöhle stellen ein besonderes Problem dar, weil sie meist tief in das Zahnfleisch oder bis in den Knochen hinein reichen, nicht steril zu halten sind und damit oft rezidiv eitern. Starke Antibiotika sind oft notwendig, um diese zur Ruhe zu bringe, was sich natürlich negativ auf die Darmflora auswirkt.

Durch die Injektion von Tuloidinblau in den Fistelkanal und anschließende Therapielaserbehandlung konnte die Abheilung beschleunigt werden, ohne dass Antibiotika eingesetzt werden mussten. Gerade bei Patienten mit EOTRH oder bei notwendigen Zahnextraktionen kann dies eine sinnvolle Alternative zur Antibiose sein, um zukünftig Resistenzen zu vermeiden.

Auch das eine Technik, die man in Betracht ziehen sollte, wenn ein Pferd mit solchen Problemen zu tun hat.

Aus der Industrieausstellung besonders interessant war ein mobiler Inhalator der Firma iHr Medizingeräte. Ich habe mit Pferdeklinikbesitzern gesprochen, die das Gerät seit langem im Einsatz haben und alle durchweg begeistert sind.

Das Gerät ist extrem robust, simpel zu bedienen, einfach zu reinigen und kann (im Gegensatz zu den meisten Inhalatoren) praktisch alles vernebeln, inkl. hochprozentiger Kochsalzlösung und ACC, was ja gerade bei chronischen Hustern so wichtig ist. Dadurch dass man währenddessen nicht neben der Steckdose stehen muss, sondern beim Inhalieren mit dem Pferd spazieren gehen oder es in die Führanlage stellen kann, kommt es zu einer wesentlich tieferen Atmung als im Stand, sodass das Inhalat auch dahin kommt, wo es hingehört und nicht im Inhalator als „Suppe“ stehen bleibt.

Man kann das Gerät direkt bei der Firma leihen für 8,50 Euro pro Tag, was eine gute Alternative zum Kauf ist, insbesondere wenn man nur mit einem hartnäckigen Erkältungshusten zu tun hat, es also nur für 10-14 Tage benötigt. Für Besitzer chronischer Huster lohnt sich sicher ein Kauf. Das Gerät ist mit etwas über 800 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, aber seinen Preis definitiv wert.

(Anmerkung für unsere kritischen Leser: dies ist weder bezahlte Werbung noch werden wir von der Firma in irgendeiner Weise für diese Darstellung vergütet; wir berichten über solche Produkte, weil wir von Nutzen und Wirkweise überzeugt sind; Anm.d.R.).

Meine beiden Vorträge „EMS, Pseudo-EMS, Cushing, Pseudo-Cushing, Insulinresistenz – das „was ist was“ der modernen Zivilisationskrankheiten“ sowie „Haltungs- und Fütterungsmanagement bei alten Pferden“ wurden von den IGFP Besuchern sehr positiv aufgenommen und führten zu vielen interessanten Diskussionen.

Viele meiner Beobachtungen zu EMS oder Cushing-Patienten wurden mir auch hier von anderen Fachleuten aus der Praxis bestätigt und es entstanden eine Reihe von anregenden Diskussionen mit neuen Ideen, solche Erkrankungen zu behandeln oder zu vermeiden.

Ein reger Austausch zum Management alter Pferde („Senioren“) – sowohl aus Sicht der Fütterung als auch der Zahnheilkunde – hat mir wieder neue Erkenntnisse gebracht und ich denke, auch den einen oder anderen Dentalpraktiker zum Nach- und Umdenken angeregt.

Darüber hinaus gab es natürlich eine ganze Reihe von spannenden Vorträgen und Falldokumentationen, die aber meist sehr speziell auf Dentalpraktiker zugeschnitten waren.

Die kompletten Vorträge kann man bei Interesse nachlesen im Kongressband, der unter der ISBN Nummer 978-3-00-048565-7 bzw. direkt bei der IGFP bezogen werden kann (www.igfp-ev.de).

Lange Zeit wurde immer das Spurenelement Zink in den Fokus gerückt, wenn es um Probleme mit dem Fell, der Haut oder den Hufen ging. Neue Studien zeigen aber, dass nicht nur Zink-, sondern oft auch Schwefelmangel mit beteiligt ist an Problemen in diesem Bereich.

Dieses Spurenelement wurde bisher kaum beachtet, unter anderem weil es im Blutbild nicht untersucht wird. Jetzt liegen neue Studienergebnisse vor, die zeigen, dass Pferde mit chronisch entzündlichen Prozessen im Darm einen deutlichen Schwefelmangel mit allen entsprechenden Folgesymptomen entwickeln (für Interessierte unter http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed ).

Wenn dieses Spurenelement fehlt, kommt es unter anderem zur Fehlbildung von Aminosäuren. So wird bei der Bildung der Aminosäure Cystein jetzt Selen statt Schwefel eingebaut. Dieses Selenocystein hat aber andere biochemische Eigenschaften als das normale, schwefelhaltige Cystein. Dieses wird zum Beispiel benötigt bei der Bildung der schützenden Schleimschicht in den Atemwegen. Schwefelhaltige Aminosäuren spielen außerdem eine zentrale Rolle bei allen hornbildenden Prozessen.

Liegt ein unerkannter Schwefelmangel vor, kann es also nicht nur zu einem im Blutbild sichtbaren Selenmangel kommen, sondern auch zu gesundheitlichen Problemen…

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Auch in anderen Ländern wie Kanada und Frankreich wurden vergleichbare Listen erstellt, die für Senioren ungeeignete Medikamente enthalten. In Deutschland dagegen gab es lange Zeit nichts Vergleichbares. Noch im Jahr 2005 bekam mindestens jeder 5. der über 65-jährigen Patienten in Deutschland mindestens ein Medikament aus der Beers-Liste verordnet.

Erst im Jahr 2008 begann ein Verbundprojekt damit, eine auf den deutschsprachigen Markt zugeschnittene Liste mit potenziell inadäquaten Medikamenten (PIM) für ältere Menschen zusammenzustellen. In dem vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) geförderten Projekt PRISCUS (Aus dem Lateinischen, es bedeutet „altehrwürdig“) wurde von einem 27-köpfigen Team von Experten aus verschiedenen Fachrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um die Pharmakologin Petra A. Thürmann (Universität Witten-Herdecke) eine Liste von Wirkstoffen zusammengestellt, die für ältere Menschen ungeeignet sind.

Diese Liste bestand zunächst aus 131 Wirkstoffen aus 24 verschiedenen Wirkstoffklassen. Nach einer Einstufung durch die Experten wurde die Priscus-Liste erstellt, die in ihrer heute gültigen Form 83 Wirkstoffe aus 18 Wirkstoffklassen enthält, die für ältere Menschen ungeeignet sein können. Bei weiteren 46 Wirkstoffen konnten sich die Experten nicht definitiv festlegen. Die Priscus-Liste wurde im Jahr 2010 veröffentlicht. Ihre jeweils gültige Fassung kann auf der Homepage des Projektverbundes Priscus als PDF-Dokument heruntergeladen werden. Die AOK bietet außerdem eine komprimierte Fassung der Priscus-Liste für den Schreibtisch, die sich überwiegend an Ärzte richtet.

Anhand der Priscus-Liste können nun Ärzte und Mediziner, aber auch die älteren Menschen selbst, nachlesen, ob ein bestimmtes von ihnen verschriebenes Medikament oder bzw. vom Patienten eingenommenes Medikament evtl. für ältere Menschen ungeeignet ist und ggf. durch ein anderes Medikament mit gleicher oder ähnlicher Wirkung, aber mit einem anderen, ungefährlichen Wirkstoff ersetzen. Die Priscus-Liste hilft also dabei, ältere Menschen die für sich richtigen und geeigneten Arzneimittel auszuwählen ohne mögliche zusätzliche oder Verstärkte und potentiell gefährliche Risiken und Nebenwirkungen.

BITTE BEACHTEN SIE:
Unsere Artikel im Bereich "Gesundheit" sollen nur der Einführung zum Thema dienen und dazu, sich erste Informationen zu besorgen.
Unsere Artikel ersetzen auf keinen Fall den Besuch bei einem Arzt oder Apotheker! Wenn Sie Beschwerden oder Probleme haben, dann wenden Sie sich bitte an einen Arzt und versuchen sie auf keinen Fall eine Selbstdiagnose aufgrund dieses Artikels oder irgend eines anderen Artikels, den Sie im Internet gelesen haben!

Bitte beachten Sie außerdem, dass wir Ihnen keinen medizinischen Rat und keine medizinische Auskunft geben können und dürfen. Bitte wenden Sie sich auch in diesem Fall ausschließlich an einen Arzt oder Apotheker, der sie fachgerecht beraten wird!

Immer mehr Menschen erkennen, dass eine Kur die beste Investition in die Gesundheit ist. Denn was nutzen uns.

Greift bei Ihnen im Frühjahr immer öfter das große Gähnen um sich? Fühlen Sie sich schlapp, unausgeglichen und.

Beginnen Sie mit den Punkten, die Ihnen am leichtesten fallen - zwei, drei genügen. Haben Sie sich eingespielt.

Sie gehen gern spazieren? Wunderbar! Hier sind jede Menge kleine Tricks, die ganz nebenbei Ihre Muskeln stärken.

Rock 'n' Roll, Milchbars, Quiz-Shows – was gut war kommt immer wieder. So ist es auch mit dem.

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Die OdA Gesundheit Bern ist das Dienstleistungszentrum für Bildungsfragen im Gesundheitswesen des Kantons Bern. Sie vertritt die Akutspitäler, Spitex-Organisationen, stationären Langzeiteinrichtungen, psychiatrischen Kliniken und Rehabilitationskliniken und koordiniert die berufsbildungsspezifischen Anliegen von Arbeitgeberverbänden, Arbeitnehmerorganisationen und den kantonalen Behörden.

Die vielfältige Welt der Gesundheitsberufe: alle Ausbildungen auf einen Blick.

Einblickstage und Praktika von Gesundheits- und Sozialberufen.

Hilfsmittel, Infos und Kontakte für Ausbildende im Gesundheitswesen

Informationsplattform für Lernende, Betriebe, ÜK-Berufsbildende und Fachgremien.

«Pflege der Zukunft»: Nächste Veranstaltungen: Die Veranstaltungsreihe «Pflege der Zukunft» geht in die dritte Runde: Gemeinsam mit dem Bildungszentrum Pflege haben wir Ihnen drei spannende Anlässe zu zukunftsrelevanten Themen zusammengestellt. Merken Sie sich die Daten bereits vor, die Detailausschreibungen publizieren wir ungefähr zwei Monate vor dem jeweiligen Anlass.

Die 20 besten Schweizer FaGe: Anlässlich der SwissSkills 2018 in Bern organisiert OdASanté vom 12. bis 16. September die Berufs-Schweizermeisterschaften für Fachmänner und Fachfrauen Gesundheit. Am 18. April hat sie die 20 Kandidatinnen und Kandidaten im Careum Auditorium in Zürich offiziell begrüsst, mit dem notwendigen Wettkampfequipment ausgestattet und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Unter den einzelnen Gesundheits-Schwerpunkten erhalten Sie Informationen zu den Arbeitsbereichen des BMGF. Für die Suche spezifischer Informationen können Sie auch den Menüpunkt Themen von A-Z oder die Suchfunktion nutzen.

Unter den einzelnen Schwerpunkten im Bereich Frauen & Gleichstellung erhalten Sie Informationen zu den Arbeitsbereichen des BMGF. Für die Suche spezifischer Informationen können Sie auch den Menüpunkt Themen von A-Z oder die Suchfunktion nutzen.

BürgerInnenservice:
Telefon: 0810/33 39 99
Montag bis Freitag: 8 bis 12 Uhr
E‑Mail: buergerservice@bmgf.gv.at

Frauenservicestelle:
Telefon: 0800/20 20 11
Montag bis Donnerstag: 10 bis 14 Uhr
E‑Mail: frauenservice@frauenministerium.gv.at

Ab sofort können alle Broschüren zum Thema Gesundheit im Broschürenservice des Sozialministeriums unter https://broschuerenservice.sozialministerium.at/ bestellt werden.

Die bisher im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen angesiedelten Bereiche gehen mit 8. Jänner 2018 in die Zuständigkeit des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz und in die Zuständigkeit des Bundeskanzleramtes über.

Tuberkulose ist trotz wesentlicher medizinischer Fortschritte mit 1,7 Millionen Todesfällen pro Jahr eine der zehn häufigsten Todesursachen weltweit. Im September 2018 werden sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in New York erstmals mit Tuberkulose befassen.

Informationen über Neuregelungen, Daten und Fakten in den Bereichen Gesundheit, Frauen und Gleichstellungen sowie Tierschutz.

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Eine weitere, grobe Einteilung kann nach der Ursache der Krankheit erfolgen, z.B. in

Ein wichtiges Merkmal zur Unterscheidung von Krankheiten ist ihre Organlokalisation, die sich auch in der Unterteilung der verschiedenen medizinischen Fachgebiete widerspiegelt. Diese Einteilung ist jedoch in vielen Fällen nicht trennscharf, da Erkrankungen mehrere Organe betreffen können und Störungen eines Organs oft auch den Gesamtorganismus beeinträchtigen.

Steht eine Begleiterkrankung in kausalem Zusammenhang mit der Grunderkrankung, spricht man von einer Folgeerkrankung.

Aus der klinischen Beobachtung einer Krankheit kann eine weitere Einteilung nach dem Krankheitsverlauf erfolgen, unter anderem in

  • akute Erkrankungen - plötzlich beginnend
  • chronische Erkrankungen - länger verlaufend

  • kongenitale Erkankung - die Krankheit besteht seit der Geburt, ist also angeboren
  • erworbene Erkrankung - die Krankheit tritt erst im Laufe des Lebens auf

Auch die Prognose bzw. die Heilungsaussichten einer Krankheit können zu ihrer Einteilung dienen.

  • spontan heilend
  • durch Behandlung heilbar
  • unheilbar

Krankheiten, die einen starken Gewichtsverlust und eine zunehmende Schwäche des Organismus verursachen, nennt man konsumierende Erkrankungen.

Mit der Verbreitung von Krankheiten in der Bevölkerung beschäftigt sich die Epidemiologie. Die Häufigkeit einer Erkrankung, bezogen auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, nennt man Morbidität. Weitere wichtige Parameter sind die Inzidenz und Prävalenz von Erkrankungen sowie ihre Mortalität.

Die Krankheitsursachen sind mannigfaltig und umfassen Gendefekte, Toxine, Mikroorganismen, Über- und Fehlbelastungen, Ernährungsfaktoren und vieles andere mehr. Sie werden unter dem Begriff der Ätiologie zusammengefasst. Den genauen Prozess der Entstehung bzw. Manifestation einer Krankheit bezeichnet man davon abgegrenzt als Pathogenese.

Bei vielen Krankheiten kann man keine einzelne Ursache dingfest machen, sodass man Risikofaktoren herauszuarbeiten versucht (siehe z.B. Herzinfarkt). Mittels Symptomatologie und verschiedensten Diagnoseverfahren wird versucht, ein spezifisches oder unspezifisches Beschwerdebild einer Diagnose zuzuführen.

Der Krankheit selbst geht das Krankheitsvorfeld voraus. Krankheit führt - behandelt oder unbehandelt - zu Heilung, Remission, einem Rezidiv (oder mehreren Rezidiven), Leiden oder Tod. Erwähnt werden muss allerdings auch, dass viele Patienten ihre Krankheit trotz Behandlung überstehen.

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Zwei einander gegenüber sitzende Dreiergruppen tragen vor dem Publikum einen Debattierwettkampf mit knapp definierten Redezeiten aus und am Ende bewertet das Publikum die Teams und kürt den Sieger. Diese sogenannte „Englische Debatte“ ist eine von diversen Disziplinen rhetorischer Wettbewerbe, die aus dem englisch-amerikanischen Raum stammen, und die auch in Deutschland immer populärer werden: Mittlerweile haben sich hierzulande bereits mehr als 100 Debattierclubs gegründet.

Auf dem Hauptstadtkongress treten in dem neuartigen Format renommierte Persönlichkeiten des Gesundheitswesens auf, unter anderem: der Vorstandsvorsitzende des Klinikums Nürnberg, Prof. Dr. Achim Jockwig, der Digital Health Experte der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst& Young, Konrad Fenderich, der Präventologe und ehemalige Berliner Ärztekammerpräsident Dr. Ellis Huber, sowie der kaufmännische Direktor des Städtischen Klinikum Dresden, Jürgen Richter. Moderiert wird die Battle of Arguments vom Gesundheitsökonom Prof. Dr. David Matusiewicz.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die Digitalisierung der Medizin wird die Heilberufe tiefgreifend verändern: Dank Big-Data-Analytik werden Diagnostik, Therapie und die Entwicklung personalisierter Medikamente ungeahnte Behandlungsoptionen ermöglichen. Es geht aber nicht nur um mächtige Algorithmen, künstliche Intelligenz, Big Data und Präzisionsmedizin, sondern – neben solchen Ausblicken in die medizinische Zukunft – auch um die Digitalisierung im Praxisalltag, etwa um die Frage, wie Ärzte und Patienten durch digitale Anwendungen schon heute unterstützt werden können. Die zahlreichen Chancen, aber auch mögliche Risiken werden Schwerpunktthemen des Deutsche Ärzteforums sein, das im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit im Juni 2018 in Berlin stattfindet.

Das Deutsche Ärzteforum richtet sich gleichermaßen an Niedergelassene und Klinikärzte. Als Teil des Hauptstadtkongresses bringt es die Ärzteschaft mit der Gesundheitspolitik und allen anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen zu einem fach- und disziplinübergreifenden Dialog zusammen.

Das inhaltliche Angebot des Deutschen Ärzteforums reicht von der praktischen Medizin bis zu politisch kontroversen Fragen, wie etwa: Werden neue Erkenntnisse der Immunologie chronisch vernachlässigt? Kann Prävention durch Screening verbessert werden? Wie führt Versorgungsforschung schließlich zu besserer Versorgungswirksamkeit? Was können Triagierung, Portalpraxen, integrierte Leitstellen und „Bereitschaftsdienst 4.0“ zur Verbesserung der Notfallversorgung beitragen? Auch der Bereich Personal steht im Fokus: Vorgestellt werden z. B. exklusive Ergebnisse einer Befragung unter jungen Beschäftigten im Krankenhaus. Weitere Veranstaltungen sind: „Eine Frage der Führung: Leadership und Qualität in der Arbeit – wie nehme ich meine Leute mit?“ und „Digitales Personalrecruiting und Employer Branding: Unsere Zukunft mit Social Media und Smartphones“.

Gemeinsam mit dem gleichzeitig stattfindenden Deutschen Pflegekongress diskutiert das Deutsche Ärzteforum drei berufsübergreifende Themen: „Gefragt: Gute Teamleistung im Krankenhaus – Qualifikations- und Skill-Mix“, „Die Zukunftsaufgabe: Qualitativ gute Versorgung alter Menschen“ und „Das Zusammenwirken der Gesundheitsberufe beim Entlassmanagement“.

Zwei Sonderformate gehören zum Deutschen Ärzteforum: Der Fachärztetag widmet sich den Schwerpunktthemen Innovationen, Entwicklungsperspektiven des Arztbildes und sektorübergreifende Versorgung an der Schnittstelle zwischen ambulant und stationär. Das Apothekerforum beschäftigt sich mit Lieferengpässen bei Arzneimitteln, den strukturpolitischen Aspekten einer flächendeckenden Arzneimittelversorgung und besserem Patientenschutz durch mehr Stationsapotheker.

Weitere Information zum Programm finden Sie unter:

Profitieren Sie jetzt noch vom ermäßigten Frühbuchertarif, melden Sie sich an unter:
http://www.hauptstadtkongress.de/teilnahme

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Ganz gleich wie die künftige Bundesregierung zusammengesetzt sein wird: Es ist bereits jetzt absehbar, dass Pflege ein wichtiges Thema der Regierungspolitik bleibt, ja – bleiben muss! Zu den in der neuen Legislaturperiode anstehenden Fragen gehören etwa die umstrittenen Fachkraftquoten, die auch innerhalb der Pflegemitarbeiter kontrovers diskutierte Einrichtung von Pflegekammern und die Praxistauglichkeit der Anfang 2017 eingeführten Pflegegrade. Dies wird auch der Deutsche Pflegekongress im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit aufgreifen.

Der Deutsche Pflegekongress richtet sich an die gesamte Pflege. Hier treffen sich die Kranken und die Altenpflege, Pflege- und Berufsverbände, Arbeitgeber und Pflegeunternehmer aus dem ambulanten und stationären Sektor sowie Berufsfachschulen und Universitäten. Beim Deutschen Pflegekongress haben Sie die einmalige Möglichkeit, mit allen Partnern und Akteuren im Gesundheitswesen den fach- und disziplinübergreifenden Dialog aufzunehmen.

Das Schwerpunktthema beim Hauptstadtkongress 2018 lautet „Digitalisierung und vernetzte Gesundheit“. Im Mittelpunkt stehen deshalb auch beim Deutschen Pflegekongress Fragen, wie: Was bringt die Digitalisierung in der Pflege und welche Chancen eröffnet sie? Ermöglichen digitale Schnittstellen eine Entbürokratisierung? Und: Roboter im Einsatz - bleibt da die Menschlichkeit auf der Strecke?

Herausragende Themen des Pflegekongresses 2018 werden neue Ausbildungskonzepte in schulischen und akademischen Pflegeberufen und bessere Rahmenbedingungen für akademisch ausgebildete Fachkräfte sein. Dabei wird es auch um möglichst gute Mannschaftsleistungen im Krankenhaus gehen, die durch differenziertere Qualifikations- und Skill-Mixes erzielt werden könnten. Ein Beispiel dafür ist auch das Zusammenwirken der Gesundheitsberufe beim neuen Entlassmanagement.

Auch weiterhin bleibt der andauernde Fachkräftemangel ein zentrales Thema. Der Pflegekongress geht diesmal u. a. folgenden Fragen nach: Lockt leistungsorientierte Bezahlung die Leistungsträger? Welche Methoden sind Best Practice in der Personalakquise? Wie wird sich das Pflegestärkungsgesetz III auf die Gehaltsstruktur bei Pflegefachkräften auswirken? Darüber hinaus widmet sich der Deutsche Pflegekongress 2018 vielen weiteren Themen, wie den neu zu erarbeitenden Pflegenoten, Gewalt in der Pflege, sektorenübergreifenden Versorgungsformen, Demenz und Homecare.

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Wachsende Patientensouveränität führt zunehmend zu einem Wandel des Gesundheitsmarktes vom Anbieter- zum Nachfragemarkt – immer mehr auch im Kliniksektor. Der Patient lässt sich eine Patientensteuerung mittels Einweisen, Zuweisen, Überweisen immer weniger gefallen. Stattdessen geht er online und recherchiert Therapieoptionen, Qualitätsberichte und Prozesse der Integrierten Versorgung.

Einer der Schwerpunkte auf dem im Rahmen des Hauptstadtkongresses stattfindenden Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation ist deshalb die Frage, worauf sich Leistungserbringer einstellen sollten, um den steigenden Anforderungen der Patienten gerecht werden zu können. Die Veranstaltungen gehen Fragen nach, wie: Der Patient ist digital: Wo bleibt das Krankenhaus? Jeder will auf Augenhöhe sein: Was nützt das dem Patienten? Wie lange können Experten noch in Institutionen denken, wenn Patienten nach Prozessen fragen?

Im Fokus des Kongresses stehen auch Themen der Finanzierung, wie etwa: „Kliniken im Visier der Anleger: Kapital entdeckt die Gesundheitswirtschaft“. Und: „Investitionen in die Zukunft: Nicht auf den Staat warten!“ Außerdem geht es um Prozesspartnerschaften: „Vernetzt siegen: Vom Systempartner zum Prozesspartner“ und „Zulieferung neu entdecken: Digitalisierung krempelt Zusammenarbeit um“.

Der Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation packt darüber hinaus die Themen Digitalisierung und Human Ressources an

  • Digitalisierung statt IT-isierung: Sterben EDV-Dinos aus?
  • Pflege 4.0 statt Quoten: Mit Technik gegen Mangel
  • Gesundheit in Zeiten der Digitalisierung: New Public Health zu kurz gegriffen?

  • Von selbst geht nichts: Wandel verlangt Change Management
  • Was tun, wenn Schwester Berta geht? Rezepte gegen den Expertenmangel
  • Kampf gegen Leiharbeit war gestern: Arbeitnehmer genießen neue Freiheit
  • Mitarbeiter lieb und teuer: Was Beschäftigte erwarten

Zu einer Vielzahl weiterer Veranstaltungen des Kongresses gehört auch die exklusive Vorstellung des Krankenhaus Rating Reports 2018. Der Report untersucht alljährlich die wirtschaftliche Situation deutscher Krankenhäuser.

Weitere Information zum Programm:

Der Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation findet, wie der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, von Mittwoch, den 6. Juni 2018, bis Freitag, den 8. Juni 2018, statt. Profitieren Sie jetzt noch vom ermäßigten Frühbuchertarif, melden Sie sich an unter: http://www.hauptstadtkongress.de/teilnahme

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Zum Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2018 werden wieder 8.000 Spitzenvertreter und Entscheider aus Politik, Verbänden, Gesundheitswirtschaft und -management, Versicherungen, Wissenschaft, Medizin und Pflege zusammentreffen. Drei Tage lang geht es im Berliner CityCube in rund 200 Einzelveranstaltungen um alle Facetten des Gesundheitswesens.

Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 statt. Dann wird eine neue Bundesregierung bereits einige Monate im Amt sein. Zu erwarten sind neue Schwerpunkte in der Gesundheitspolitik und zum Teil auch neue Gesichter, die diese Politik repräsentieren. Wichtige Vertreter aus der Gesundheitspolitik werden Rede und Antwort stehen und die für die nächste Legislaturperiode geplanten Vorhaben zur Diskussion stellen.

Auf der Agenda wird die Zukunft der Kassen stehen und mögliche Veränderungen der Kassenlandschaft wie auch die Reformen, die beim Morbi-RSA zu erwarten sind. Diskutiert wird zudem, wie es mit der qualitätsorientierten Vergütung im Krankenhaus weitergeht und ob es Richtungsentscheidungen bei der Überwindung der sektoralen Spaltung des Gesundheitswesen sowie bei den großen Zukunftsthemen Fachkräftesicherung, Innovation und Translation geben wird. „Digitalisierung und vernetzte Gesundheit“ lautet das Motto beim nächsten Hauptstadtkongress. Hier ist sich die Politik einig und will den Rückstand Deutschlands gegenüber anderen Ländern bei der Digitalisierung aufholen.

Digitalisierung wird in der Politik zur Chefsache. Die zu erwartende Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung wird auf dem Hauptstadtkongress zur Diskussion gestellt. Es geht auch um eine realistische Umsetzungsplanung für die elektronische Gesundheitskarte. Gefragt wird zudem: Was bringt die Digitalisierung dem Patienten und den Mitarbeitern? Welches Potenzial hat sie für Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung? Welche Chancen bergen Robotik und künstliche Intelligenz? Welche Fortschritte bringt die Präzisionsmedizin bei der zielgerichteten Behandlung? Wie steht es mit Datenschutz und Cybersicherheit?

Unter dem Dach des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik finden wie in jedem Jahr drei wichtige Fachkongresse statt, und zwar der Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation, der Deutsche Pflegekongress und das Deutsche Ärzteforum. Sonderformate des Kongresses sind wieder der Tag der Versicherungen, der Fachärztetag und der Apothekertag.

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Der zwanzigste Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist am 22. Juni 2017 zu Ende gegangen. Mit 8.250 Besuchern aus allen Bereichen des deutschen Gesundheitswesens hat der Jubiläumskongress einen Besucherrekord aufgestellt.

Drei Monate vor der Bundestagswahl wurde der Kongress, der unter dem Motto “Qualität und nachhaltige Finanzierung” stand, von intensiven Debatten über die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung geprägt, in denen gegensätzliche Ziele innerhalb der Großen Koalition deutlich wurden:

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Hilde Mattheis, kündigte an: „Wir wollen die Weichen stellen, für eine Bürgerversicherung.“ Maria Michalk von der CDU sprach sich für einen Fortbestand der privaten Krankenversicherung (PKV) aus: „Die CDU/CSU-Fraktion ist die einzige, die an der Dualität festhält. Wir brauchen diesen Wettbewerb.“

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hatte der Bürgerversicherung bereits zuvor, beim Auftakt des Kongresses, eine Absage erteilt: “Das einzig Gute an der Bürgerversicherung ist der Name”, so Gröhe. Der Minister hob hervor, dass die PKV oft sehr schnell medizinische Innovationen aufgenommen habe und damit auch die Gesetzliche Krankenversicherung “unter Druck gesetzt” habe.

Als dringend notwendig bezeichneten es die gesundheitspolitischen Sprecherinnen aller vier Bundestagsfraktionen, dass sich die Politik in der kommenden Legislaturperiode der Verbesserung sektorübergreifender Versorgung annehme. Wenn man dies erreichen wolle, seien die Akteure des Gesundheitswesens allerdings wie „ein Bollwerk, gegen das man angehen muss”, kritisierte Hilde Mattheis (SPD).

Einigkeit herrschte auf dem Hauptstadtkongress auch darüber, dass nach der Bundestagswahl eine Neujustierung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs geben müsse. Um den Morbi-RSA weniger anfällig für Manipulationen zu gestalten, schlug die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Maag vor, dass ambulante Diagnosen künftig nicht mehr berücksichtigt werden sollten. Die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen, Ulrike Elsner, erhob die Forderung, dass nicht nur die Morbidität der Versicherten Kriterium für die Zuweisung von Geldern aus dem Gesundheitsfonds sein dürfen, sondern vielmehr auch die Ausgeben jeder Krankenkasse für Prävention.