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Der Patient beschreibt Dr. Ed die Symptome, indem er ein Online-Formular ausfüllt. Dr. Ed meldet sich kurz darauf - ebenfalls digital - mit einer E-Mail, die den Patienten auf die Website zurückholt. Bei manchen Patienten rät der virtuelle Doktor dann zu einem persönlichen Besuch beim Arzt, bei manchen stellt er eine Diagnose und verschreibt gegebenenfalls auch ein Medikament.

In Deutschland ist eine derartige telemedizinische Fernbehandlung als Erstbehandlung derzeit noch verboten. Trotzdem haben sich mehr als 400.000 Deutsche schon online in die Sprechstunde von Dr. Ed begeben. Denn der von einem deutschen Juristen gegründete Onlinedienst mit deutschen Ärzten sitzt in London und profitiert vom liberaleren Recht in England. Die deutsche Kundschaft rekrutiert sich zu einem großen Teil aus Patienten, die einen persönlichen Arztkontakt scheuen: So leiden z.B. 40 Prozent der Ratsuchenden an erektiler Dysfunktion, viele Frauen möchten ein Folgerezept für die Pille. So etwas fällt leichter, wenn es per Webformular geht.

Ärzteverbände kritisieren das Unternehmen, denn es verstoße in jedem einzelnen Fall gegen das in Deutschland in der ärztlichen Berufeordnung festgeschriebene Fernbehandlungsverbot. Doch genau dieses Verbot soll nun möglicherweise fallen: Der Deutsche Ärztetag hat im Mai letzten Jahres eine Überprüfung beschlossen – weil sich anders als unter Einbeziehung von Telemedizin eine flächendeckende Versorgung vor allem in ländlichen Regionen kaum noch sicherstellen lässt.

Wenn das Fernbehandlungsverbot fällt, wie viele Unternehmen wie Dr. Ed werden dann entstehen? Und wo werden sie ihren Sitz haben? Und was bedeutet das für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland?

Unter dem Titel „iDoc: Löst der Computer den Arzt ab?“ diskutieren das auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: MUDr./CS Peter Noack, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Dr. Jens Härtel, Geschäftsführer der Arvato CRM Healthcare GmbH, Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, David Meinertz, Gründer und Geschäftsführer von DrEd.com, und Dr. Johannes Schenkel, MPH, Ärztlicher Leiter der UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Von der Digitalisierung in der Medizin werden vor allem Patienten mit chronischen Erkrankungen profitieren - etwa, wenn ihnen digitale Begleiter rund um die Uhr mit qualitätsgesicherten Empfehlungen zur Seite stehen. Für Diabetiker gibt es bereits heute digitale Diabetes-Managementsysteme. Ähnliche digitale Entwicklungen für Patienten mit Depressionen, für die Begleitung von Schwangeren oder von Krebspatienten stehen zur Verfügung.

Dem Facharzt mit vielleicht 3.000 Patienten pro Quartal steht plötzlich ein Expertensystem gegenüber - gespeist mit den Informationen von einer Million Patienten, ausgewertet durch neuronale Netzwerke und künstliche Intelligenz. So wie ein erfahrener Mediziner, kann das System jeden neuen Patienten-Nutzer individuell beraten, wenn es um die optimale Einstellung des Blutzuckers geht. Und das nicht nur zu den üblichen Praxis-Öffnungszeiten, sondern zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit.

Dies stellt vor allem althergebrachte Finanzierungsschemata in Frage: Denn plötzlich gibt es eine neue Kategorie von Leistungserbringern. Diese sind digital, permanent verfügbar und deutlich preiswerter als ihre menschlichen Kollegen. „Die Ärzteschaft wird in den nächsten Jahren die Erfahrung machen, dass es einen neuen Wettbewerb gibt“, so konstatiert Markus Müschenich vom Bundesverband Internetmedizin. Dieser werde sich in den Kategorien Qualität, Preis und Verfügbarkeit abspielen. Als Folge sei zu erwarten, dass Budgets bereinigt und neue Digitalbudgets geschaffen werden müssen, so Müschenich.

Die Krankenkassen haben derzeit einige Pilotprojekte initiert, bei denen Apps bezahlt werden. Bevor eine flächendeckende Kostenerstattung möglich wird, muss aber eine wichtige Frage geklärt werden: Wer ist eigentlich der Leistungserbringer der digitalen Leistung? Nimmt man das Geld dem stationären Sektor weg oder dem ambulanten? Oder wie sonst sollte der digitale Sektor finanziert werden?

Unter dem Titel "Digital vor ambulant vor stationär: Vom Kampf um Digital-Budgets und wer gewinnen wird" diskutieren das spannende Thema: Dr. Markus Müschenich, Co-Founder und Managing Partner des Flying Health Incubators, Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer, Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller, und Hans Raffauf, Co-Founder vom App-Entwickler Clue.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

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Fachkraftquoten und Personaluntergrenzen im Fokus des Deutschen Pflegekongresses 2018

Anhaltende Klagen wegen ständiger Überlastungen prägen das Bild der Pflege von heute. Sowohl im Klinikbereich als auch in der Altenpflege gibt es schon länger die Sorge, dass die Aufrechterhaltung einer guten pflegerischen Versorgungsqualität nicht mehr gewährleistet werden kann, solange der Fachkräftemangel anhält.

Für die stationäre Altenpflege gilt die Fachkraftquote, nach der jeder zweite Mitarbeiter über eine dreijährige Pflegeausbildung verfügen muss. Da die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, qualifizierten Kräfte jedoch rar sind, plädieren Heimbetreiber mit Nachdruck für eine Lockerung dieser Vorgaben, mit dem Ziel, dass Heime die vorgeschriebene Quote - zumindest kurzzeitig - unterschreiten dürfen.

Für den Bereich der Krankenhäuser gelten ab dem 1.1.2019 Personaluntergrenzen für besonders pflegeintensive Bereiche, Intensivstationen und den Nachtdienst. Die Selbstverwaltung von Krankenhäusern und Krankenkassen sind gesetzlich verpflichtet worden, bis zum 30. Juni 2018 Personaluntergrenzen für die entsprechenden Bereichen zu schließen. Einigen sich die Selbstverwaltungspartner nicht, wird das Bundesgesundheitsministerium die Personaluntergrenze festlegen.

Fachkraftquote und Personaluntergrenzen sind in der Fachwelt umstritten und werden auch beim Deutschen Pflegekongress 2018 kontrovers diskutiert: Welche Folgen etwa eine Absenkung der Fachkraftquote für die Pflegebedürftigen haben würde, wird am 6. Juni 2018, dem ersten Kongresstag, in der Veranstaltung Experten streiten, Politiker entscheiden: Fachkraftquoten – Pro und Kontra mit Wissenschaftlern, Heimbetreibern und der Politik intensiv debattiert. Wie sich die Personaluntergrenzen in Kliniken auswirken, und ob das Minimum der Personalbesetzung am Ende gar das Maximum bedeuten kann, wird in der Session Eine politische Entscheidung mit Folgen: Personaluntergrenzen in Krankenhäusern – das Pflegemanagement ist gefragt! mit Vertretern der Krankenhäuser, der GKV und des Pflegemanagements am Freitag, den 8. Juni 2018, ausführlich diskutiert.

Seien Sie dabei und beteiligen Sie sich! Anmeldung unter: http://www.hauptstadtkongress.de/teilnahme/

Zwei interessante Fragestellungen, über die sich trefflich streiten lässt, stehen beim Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation im Fokus: Work-Life-Balance und Therapiefreiheit

Die erste Fragestellung lautet: Leben wir, um zu arbeiten? Oder arbeiten wir, um zu leben? Work-Life-Balance ist jüngeren Mitarbeitern auch im Gesundheitswesen immer wichtiger. Was wollen die Mitarbeiter aus den Generationen Y und Z?

Die zweite lautet: Wie weit soll Therapiefreiheit gehen? Sollen Patienten ein gänzlich unbeschränktes Recht auf freie Entscheidung haben, selbst wenn sie sich irren? Oder soll der Staat möglichst viele Regularien vorgeben, damit der Patient sich nicht selber schadet?

Zwei Themen, die der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit deshalb zum Anlass nimmt, um ein neues Veranstaltungsformat einzuführen: die „Battle of Arguments“.

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  • Chakra Meditation
  • Chakra Yoga
  • Chakra Klangschalen
  • Chakra Heilung
  • Chakra Heilsteine.

Das Leitbild der Fakultät Soziales und Gesundheit finden Sie hier zum Download.

Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Do, Fr: 8:00 - 12:30 Uhr
Di: 8:30 - 11:30 Uhr u. 13:30 - 15:00 Uhr

Anschrift:
Bahnhofstraße 61
87435 Kempten (Allgäu)

Wir setzen uns für die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Frauen in Nordrhein-Westfalen ein!

Das Kompetenzzentrum Frauen und Gesundheit NRW setzt sich für eine Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Frauen in NRW ein. Eine stärkere Berücksichtigung von Geschlechteraspekten soll in allen Versorgungsbereichen unterstützt werden: von der Prävention über die Diagnostik und Therapie bis zur Rehabilitation und Pflege. Dazu arbeiten die Mitarbeiterinnen des Kompetenzzentrums in unterschiedlichen Themenfeldern des Gesundheitssystems und sind Ansprechpartnerinnen für alle Akteure im Gesundheitswesen.
Im Mittelpunkt steht die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, die in drei ausgewählten Themenschwerpunkten umgesetzt wird:

Neben der themenspezifischen Arbeit ist die Vernetzung von Akteuren im Gesundheits- und Sozialbereich ein zentrales Ziel des Kompetenzzentrums Frauen und Gesundheit NRW.
Das Wissen um Methoden und Konzepte sowie der Transfer in und die Rückspiegelung der Ergebnisse aus der Praxis sind die entscheidenden Ansatzpunkte, um eine Optimierung der Versorgungssituation für Frauen in NRW zu erreichen. Insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den Akteuren sind ein wichtiger Baustein. Die Arbeit des Kompetenzzentrums stützt sich deshalb auf die Säulen:

Das Kompetenzzentrum Frauen und Gesundheit NRW unterstützt den Wissenstransfer innerhalb der Themenfelder und den Disziplinen. Die wissenschaftlichen und frauenspezifischen Belange im Gesundheitswesen sollen hierdurch gestärkt und unterstützt werden. Damit werden einerseits eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis erreicht und andererseits ungenutzte Potentiale für die Akteure im Gesundheits- und Sozialbereich verwertbar. Zum Wissensmanagement und Wissenstransfer werden u.a. folgende Aufgaben übernommen:

  • Vernetzung der Themenfelder
  • Entwicklung neuer Konzeptideen zur gesundheitlichen Versorgung und Curricula
  • Förderung innovativer frauenspezifischer Ansätze im Gesundheitswesen
  • Erstellung von themenbezogenen Berichten und Publikationen.

Der Praxis-Theorie-Dialog stellt eine entscheidende Säule im Transfer bestehenden Wissens in der gesundheitlichen Versorgung dar. Die Bestandsaufnahme von Konzepten und ausgewählten Umsetzungsstrategien im Gesundheits- und Sozialwesen bilden die Grundlage für eine Optimierung bestehender Versorgungslagen. Das Kompetenzzentrum Frauen und Gesundheit NRW übernimmt hierbei u.a. Aufgaben wie:

  • Entwicklung von Indikatoren „guter Praxis“
  • Erarbeitung von Ideen für (regionalisierte) Ansätze
  • Qualifizierung im Bereich einer gendersensiblen Gesundheitsversorgung
  • Sensibilisierung für frauenspezifische Unterschiede in Prävention, Diagnostik und Behandlung.

Die Netzwerkarbeit ist eine zentrale Aufgabe des Kompetenzzentrums Frauen und Gesundheit NRW. Ziel ist es dabei, bestehende Netzwerke zu unterstützen und neue Kooperationen im Gesundheitswesen zu etablieren. Deshalb baut das Kompetenzzentrum ein interdisziplinäres Netzwerk Frauen und Gesundheit NRW auf. Die Mitarbeiterinnen des Kompetenzzentrums unterstützten die Netzwerkpartner im Netzwerk Frauengesundheit NRW, indem regelmäßige Treffen organisiert werden und der Transfer von praxisbezogenem Wissen und wissenschaftlichen Ergebnissen gefördert wird. Die Aufgaben erstrecken sich auf folgende Bereiche:

  • Bündelung bestehender Expertisen und Kompetenzen einzelner Organisationen und Einrichtungen im Bereich der Frauengesundheit in NRW
  • Aufbau und Pflege eines disziplinübergreifenden Netzwerks Frauengesundheit NRW
  • Koordination von Veranstaltungen wie Netzwerktreffen und Fachtagungen
  • Ansprache, Beratung und Begleitung von Netzwerkpartnern
  • Identifizierung von Handlungsbedarfen im Dialog mit den Akteuren.

Das Kompetenzzentrum bietet Ihnen:

  • Unterstützung bei der Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen in den ausgewählten Themenfeldern,
  • Vernetzung der Akteure aus dem Gesundheitswesen und der Frauengesundheit in einem landesweiten Netzwerk,
  • Vermittlung von Referentinnen und Referenten,
  • Vorträge, Qualifizierungsangebote und Arbeitshilfen,
  • Themenspezifische Informationen zu den ausgewählten Schwerpunkten,
  • Fachberatung und Öffentlichkeitsarbeit.

Das Kompetenzzentrum Frauen und Gesundheit NRW ist Mitglied im Nationalen Netzwerk Frauen und Gesundheit

Das Nationale Netzwerk Frauen und Gesundheit ist ein Zusammenschluss von Vertreterinnen aus Verbänden und Vereinigungen, die bundes- oder landesweit zum Thema Frauen/ Mädchen und Gesundheit/ Gesundheitsförderung arbeiten

Sie sind auf der Suche nach einer kompetenten und einfühlsamen Behandlung, sowohl zahnärztlich als auch auf dem Gebiet der Oralchirurgie?

Sie wünschen sich eine (fach-)zahnärztliche Beratung auf Augenhöhe und schätzen eine entspannte Atmosphäre inmitten eines eingespielten und kompetenten Teams, das mit viel Freunde und Engagement bei der Arbeit ist?

Dann sind Sie bei uns goldrichtig!

In unseren hellen, freundlichen Räumen ist jeder willkommen!

Wir nehmen uns Zeit, Sie als Person kennen zu lernen und Ihre Fragen zu beantworten. Unsere Mitarbeiterinnen, welche regelmäßig an Schulungen und Fortbildungen teilnehmen, stehen Ihnen jederzeit kompetent und hilfreich zur Seite.

Verschaffen Sie sich auf unserer Homepage einen Einblick in unsere Praxis und unser Behandlungsspektrum. Hier können Sie sich über Neuigkeiten aus unserer Praxis informieren.

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Außerhalb unserer Praxisöffnungszeiten:

Steiermark Str. 12a (neben St. Marienkrankenhaus)
67067 Ludwigshafen

In dringenden Notfällen:
Rettungsleitstelle 19 222

Unsere Zahnarztpraxis befindet sich im Haus der Gesundheit in Stuttgart Feuerbach, einem modernen Gesundheitszentrum mit Ärzten, Einrichtungen und Einzelhandelsangeboten rund um das Thema Gesundheit.

Die Ärzteschaft im Haus der Gesundheit bietet Ihnen eine hochwertige und vielseitige medizinische Versorgung. Vor allem die Konzentration der Ärzte auf den Hals- und Kopfbereich ermöglicht uns als Zahnarztpraxis ein fachübergreifendes Miteinander und eine enge Zusammenarbeit, die Ihnen als Patientin und Patient zu Gute kommt.

Sie finden im Haus der Gesundheit verschiedene Spezialisten unter einem Dach.

  • Praxis für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (HNO), Dr. Avelini & Dr. Weise www.hno-stuttgart.com
  • Praxis für Orthopädie, Dr. Hammer & Dr. Lauser www.drhammer.info und www.orthopaedie-feuerbach.de
  • Praxis für Orthopädie – Dr. Veihelmann
  • Praxis für Sport- und Tauchmedizin, Dr. Koegel www.praxis-koegel.de
  • Praxis für innere Medizin und Rheumatologie, Dr. Wilhelm
  • Praxis für Dermatologie, Dr. Hantzmann
  • Praxis für Ergotherapie, Frau Boka www.praxis-boka.de
  • Praxis für Radiologie
  • Praxis für plastische Chirugie, Dr. Köbisch www.artesoma.de
  • Praxis für Gynäkologie – Dres. von Marchtaler und Warecka-Speichermann
  • Gastriccenter – Adipositaszentrum – Dr. Ahmad www.gastriccenter.de
  • Praxis für Naturheilkunde – Dr. Simmer-Korneli www.sanaveda.de
  • Roserklinik
  • Praxis für Traditionelle chinesische Medizin, Zong Yi www.tcm-zongyi.de
  • Praxis für Naturheilkunde, Membra Vital www.membra-vital.de
  • Praxis für Neurologie – Dr. Rösener www.neurologische-praxis-stuttgart.de
  • Augenoperationszentrum www.augenarzt-stuttgart.de
  • Praxis für Logopädie www.logopaedie-lachenmann.de

    Zudem verfügt das Haus der Gesundheit im Herzen von Stuttgart Feuerbach über weitere Einrichtungen im Gesundheitsbereich.

  • Rehamed Stuttgart www.rehamed-stuttgart.de
  • Apotheke Avie www.apotheke-fuers-leben.de
  • Sanitätshaus Glotz www.glotz.de
  • Fußpflege Skalitz
  • Schlafwerkstatt Betten
  • Körner Saunabau
  • Ihre Zahnarztpraxis und alle ärztlichen Kolleginnen und Kollegen freuen sich, Sie bald im Haus der Gesundheit in Stuttgart Feuerbach begrüßen zu dürfen.

    30.04.2018 – von Dr. Uta Deppe-Schmitz & Dr. Miriam Deubner-Böhme


    Ressourcenaktivierung befindet sich in Coaching und Therapie derzeit stark im Aufwind. Da man Stress in der Arbeitswelt immer weniger ausweichen kann, wird es umso wichtiger, die eigenen Ressourcen gezielt zu aktivieren. Die Forschung zeigt außerdem, dass langfristige Therapieerfolge störungsunabhängig auch von erfolgreicher Ressourcenaktivierung abhängen.

    Wir haben mit Frau Dr. Uta Deppe-Schmitz und Frau Dr. Miriam Deubner-Böhme gesprochen, die seit vielen Jahren mit Ressourcenaktivierung arbeiten und dazu forschen.


    Frau Dr. Deppe-Schmitz und Frau Dr. Deubner-Böhme, können Sie kurz darauf eingehen, was psychische Ressourcen genau sind und wie sie uns in Stresssituationen dabei helfen, gesund zu bleiben?

    Ressourcen sind alle Erfahrungen, mit denen wir körperliche und seelische Grundbedürfnisse erfüllen. Psychische Ressourcen beziehen sich beispielsweise auf das Ausmaß an Eingebundensein in ein soziales Netz, auf Kontakt, auf eine insgesamt positive Bilanz aus Lust und Frust, auf Orientierung, also auf Ziele und Motive, auf eigene Gestaltungsmöglichkeiten sowie auf ein ausreichend hohes Selbstwerterleben. Wichtig ist dabei, dass ich das, was ich tue, als für mich persönlich wertvoll erlebe.

    Ressourcenaktivierung stärkt unsere Gesundheit. Wer viele Ressourcen zur Verfügung hat, lebt in Einklang mit seinen Grundbedürfnissen und ist damit robuster gegenüber Herausforderungen. In Stresssituationen konzentrieren wir uns oft auf die problematischen Aspekte. Ressourcenaktivierung hilft, den Blick zu weiten und damit mehr Möglichkeiten wahrzunehmen, Stresssituationen zu begegnen. Ressourcen helfen uns auch, nach belastenden Situationen schnell wieder ins Gleichgewicht zu kommen.


    Was genau ist (neu an) Ressourcenaktivierung und warum erlebt sie derzeit einen solchen Boom?

    Das Besondere an dem von Klaus Grawe entwickelten Konzept der Ressourcenaktivierung ist die systematische Berücksichtigung von Ressourcen. Die Gesundheitspsychologie und die klinische Psychologie haben sich dagegen immer eher mit einzelnen Aspekte gesundheitsförderlichen Verhaltens und Erlebens beschäftigt. Uns geht es im Zusammenhang mit Ressourcenaktivierung um die Gesamtheit von Ressourcen, die notwendig sind für den Erhalt unserer Gesundheit. Ressourcenaktivierung dient der Erfüllung angeborener Grundbedürfnisse und ist damit ein ganz natürlicher Prozess zur Erhaltung unserer Gesundheit.

    Die Ergebnisse der Forschung zur Ressourcenaktivierung haben eine große Bedeutung für die Psychotherapie. Die zugrundeliegenden Mechanismen lassen sich aber auch sehr gut auf Beratung, Coaching und Training übertragen: Menschen, die ihre Ressourcen aktivieren, bleiben gesund und haben damit eine gute Voraussetzung, Veränderungen zu begegnen, Neues zu lernen und besondere Herausforderungen zu bewältigen.

    Tatsächlich beobachten wir einen "Boom" für Ressourcenaktivierung gerade im Wirtschaftskontext. Immer mehr Unternehmen stellen einen Bedarf an Beratung für Führungskräfte fest, sich selbst und ihre Mitarbeiter gesund durch unsichere Zeiten mit komplexen, sich ständig verändernden Bedingungen zu führen. Coaching mit Ressourcenaktivierung trifft hier das Bedürfnis von Führungskräften.


    Sie haben in Berlin das "Institut für Ressourcenaktivierung" ins Leben gerufen. Was interessiert Sie persönlich am Thema Ressourcen?

    Wir sehen Strategien einer bewussten Ressourcenaktivierung als entscheidende Ergänzung zu den Ansätzen, die direkt an der herausfordernden Situation ansetzen. Gerade in Situationen, die wir nicht verändern können, hilft es uns, Ressourcen zu aktivieren. Eine bewusste Ressourcenaktivierung funktioniert in jedem Lebensbereich, in jeder Situation, und sie liegt in unserer Hand! Uns fasziniert die Kraft, die ein solcher Prozess entfalten kann – sowohl für Gesundheit und Wohlbefinden als auch für einen kreativen Umgang mit konkreten Herausforderungen. Unser Institut hat zum Ziel, Ressourcen in das Leben der Menschen zu bringen und zwar in den unterschiedlichsten Kontexten.


    Damit Klienten die eigenen Ressourcen erkennen und wahrnehmen können, werden immer häufiger Bilder oder Aktivierungskarten (z.B. mit Fragen) eingesetzt. Welchen Vorteil haben solche Karten?

    Über Bildkarten gelingt ein intuitiver Zugang zum eigenen Erleben. Klienten werden in einen aktivierten Zustand versetzt und sind so viel offener und kreativer, als wenn sie rein rational über bestimmte Fragestellungen nachdenken. Die Karten haben den großen Vorteil, dass sie ein spielerisches Element beinhalten, und sie lassen sich sehr variabel in unzähligen Variationen einsetzen. Durch das Durchmischen der Karten entstehen zufällig immer wieder neue Anregungen und unerwartete Perspektiven.


    Sie haben selbst "100 Karten für das Coaching mit Ressourcenaktivierung" zusammengestellt. Wie werden diese Karten in der Praxis eingesetzt? Können Sie von einem Fallbeispiel berichten?

    Wir geben Ihnen gerne ein Beispiel für eine Anwendung, die hilfreich für ganz verschiedene Coaching-Anliegen ist: In unserer Basisübung 1 werden Klienten gebeten, mit dem Fokus auf die aktuelle Situation oder die konkrete Herausforderung, eine Bildkarte auszuwählen und dazu ihre Ressourcen zu assoziieren. Unterstützend können Fragekarten ausgewählt werden, die eine Anregung geben, wie die seelischen Grundbedürfnisse erfüllt werden könnten. Ein typisches Anliegen ist beispielsweise, robuster gegenüber Stress in der Arbeit zu werden. Eine Klientin wählte die Karte mit dem Pferd und kam u.a. zu folgenden Ressourcenassoziationen: "Ich bin frei", "Ich bestimme den Weg", "Freude an der Bewegung", "Ich bin konzentriert", "sich einlassen können – als Reiterin auf das Pferd, im Leben auf andere Menschen" etc. Sie wählte auch die Karte mit dem Strand und machte sich mithilfe dieses Bildes ihre Ressourcen „einen Ort zum Wohlfühlen haben", "Lebensenergie spüren bei Wind und Wetter", "Erholung finden am Strand" bewusst.

    Bildkarten "Pferd" und "Strand" sowie exemplarische Fragekarte aus den "100 Karten für das Coaching mit Ressourcenaktivierung" (Deppe-Schmitz & Deubner-Böhme, 2018)


    Im Coaching wurde die Klientin angeregt, zu reflektieren, was zu tun wäre, damit die genannten Ressourcen eine positive Wirkung für ihr konkretes Coaching-Anliegen entfalten könnten. So entstand ein Handlungsplan für den Umgang mit sich selbst in der konkreten Situation. Die Klientin konnte für sich erarbeiten, dass sie gerade in stressigen Zeiten darauf achtet, Bewegung in ihren Alltag zu bringen, indem sie z.B. das Fahrrad für alltägliche Wege nutzt und eben nicht den Fitness-Studio-Termin streicht! Sie hat sich entschieden, ihr Tun dahingehend zu hinterfragen, ob es ihren Zielen und Werten entspricht. Um den Aspekt der Freiheit stärker in ihr Leben zu bringen, achtet sie mehr darauf, neue Dinge auszuprobieren, z.B. mittags neue Essensmöglichkeiten zu testen, die Wege zur Arbeit zu variieren, die Wohnung umzudekorieren und Möbel umzustellen. Unter anderem durch diese Veränderungen konnte die Klientin ihre Erholungsinseln im stressigen Alltag finden, und sie erlebte mehr Gelassenheit und Freude.


    In einem geschützten Setting gelingt die Wahrnehmung und Aktivierung von Ressourcen sicherlich leichter – wie lassen sich Ressourcen auch im (Arbeits-)Alltag abrufen und nutzen?

    Seit 1993 widmet sich das Unternehmen den Zusammenhängen zwischen Natur & Gesundheit. Zu Beginn lag Dr. med. Michael Ehrenberger die Wasser- & Silizium-Forschung am Herzen. Die zunehmenden Erfolge in der Anwendung führten dann dazu, dass er sich 2004 auf Mikronährstoffe spezialisierte. In sorgfältiger Zusammenarbeit mit dem therapeutischen Einsatz wuchs das Sortiment im Laufe der Jahre. Bis heute ist der therapeutische Zweck maßgebend für unsere Entwicklung.

    Schon früh war ich fasziniert von der Schönheit der Natur und den besonderen Fähigkeiten von Pflanzen. Im Zuge meiner Ausbildung zum Mediziner, vor über 35 Jahren, lernte ich jedoch reichlich wenig von den Zusammenhängen von Natur und Gesundheit kennen, obwohl die Medizin als Erfahrungswissenschaft ihre Ursprünge in der Naturheilkunde hat!

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    Musikalisches und künstlerisches Interesse kommt Altenpfleger_innen ebenfalls zugute: Wer ein Musikinstrument spielen oder gut basteln und zeichnen kann, bereichert mit seinen Fähigkeiten Veranstaltungen und den Alltag von Heimbewohnern_innen.

    Höhe der Ausbildungsvergütung
    Auszubildende erhalten vom Träger ihrer praktischen Ausbildung ein Ausbildungsentgelt.

    Einrichtungen des öffentlichen Dienstes bieten folgende Vergütung:
    1. Ausbildungsjahr: 826 Euro
    2. Ausbildungsjahr: 887 Euro
    3. Ausbildungsjahr: 988 Euro

    Berufsalltag
    Gesellschaftlich werden ältere Menschen grundsätzlich leider vernachlässigt. Hilfsbereite Menschen, die Nächstenliebe als ethischen Grundsatz beherzigen, finden daher in der Altenpflege eine dankbare Beschäftigung.

    Der Beruf hat Zukunft: Laut Statistischem Bundesamt leben im Jahr 2050 hierzulande doppelt so viele Rentner wie Kinder. Der Markt der Seniorenheime wächst und gut ausgebildete, motivierte Altenpfleger_innen haben Karrierechancen wie nie zuvor.

    Wer gut arbeitet, kann relativ schnell Verantwortung übernehmen - von der Stationsleitung über die Pflegedienstleitung bis hin zur Heimleitung. Männliche Bewerber sind besonders gerne gesehen, denn bislang wird nur jede vierte Stelle in der Altenpflege mit einem Mann besetzt.

    Die Ausbildungsvergütung für Altenpfleger_innen liegt mit gut 800 Euro über der von Kfz-Mechatronikern_innen (rund 640 Euro) und ist somit auch finanziell attraktiv. Und mit abgeschlossener Berufsausbildung verdienen Altenpfleger_innen auch mehr als beispielsweise Bürokaufleute.

    Leider gibt es in diesem Beruf auch heftige Missstände: Häufig können die pflegebedürftigen Menschen im Heim aus Personalmangel nicht mehr angemessen versorgt werden. So bleibt oft wenig Zeit für einen einfühlsamen Kontakt.

    Zudem nimmt die Dokumentation der pflegerischen Tätigkeiten immer mehr Raum ein. Die Kontrolle durch Aufsichtsorgane, wie den medizinischen Dienst der Krankenkassen, hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärft - es ist zu viel Kritik an den Zuständen in Pflegeheimen laut geworden.

    • Berufstyp: Anerkannter Ausbildungsberuf
    • Voraussetzung: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe vorwiegend Jugendliche mit mittlerem Bildungsabschluss ein.
    • Ausbildungsart: Duale Berufsausbildung, geregelt nach Berufsbildungsgesetz (kurz BBiG, PDF-Download)
    • Ausbildungsdauer: Drei Jahre
    • Lernorte: Betrieb und Berufsschule

    Tätigkeiten
    Die Hauptaufgabe von medizinischen Fachangestellten besteht im Assistieren bei der ärztlichen Untersuchung, Behandlung, Betreuung und Beratung von Patienten_innen.

    Medizinische Fachangestellte legen beispielsweise Verbände an, bereiten Spritzen vor oder nehmen Blut ab. Sie informieren Patienten_innen über Vor- und Nachsorge, führen Laborarbeiten durch und pflegen medizinische Instrumente.

    Sie dokumentieren Behandlungsabläufe für die Patientenakten und sorgen für die Abrechnung der erbrachten Leistungen. Außerdem empfangen sie Patienten_innen und vergeben Termine.

    Einsatzorte
    Übliche Einsatzorte sind Arztpraxen aller Fachgebiete, Krankenhäuser, Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens oder ambulante Pflegedienste. Dort arbeiten medizinische Fachangestellte am Empfang, in Behandlungsräumen, im Labor und im Büro.

    Gefragte Fähigkeiten
    Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind Schlüsselqualifikationen für diesen Beruf: Medizinische Fachangestellte dokumentieren beispielsweise Laborergebnisse und arbeiten mit Arzneimitteln. Beim Umgang mit schwer kranken Patienten_innen sind psychische Stabilität und Einfühlungsvermögen gefragt.

    Als Assistenz bei ärztlichen Behandlungen und Untersuchungen ist es wichtig, biologische und medizinische Zusammenhänge zu verstehen, Interesse an diesen Fachgebieten ist also von Vorteil. Chemisches Fachwissen ist für die Auswertung von Laborergebnissen notwendig.

    Medizinische Fachangestellte führen außerdem Schriftverkehr mit Patienten_innen oder Versicherungsträgern und füllen Behandlungs-­, Heil-­ und Kostenpläne aus. Hierfür müssen sie deutsche Rechtschreibung und Grammatik sicher beherrschen. Bei Abrechnungen aller Art hilft mathematisches Verständnis.

    Höhe der Ausbildungsvergütung
    Pro Monat (beispielhaft):
    1. Ausbildungsjahr: 531 Euro
    2. Ausbildungsjahr: 572 Euro
    3. Ausbildungsjahr: 616 Euro

    Berufsalltag
    Medizinische Fachangestellte sind gut ausgebildete Fachkräfte. Gleichzeitig verringert sich die Zahl der Schulabgänger_innen und viele Arztpraxen plagen sich mit Nachwuchssorgen. Junge Menschen können dadurch mit ausreichend vielen Lehrstellen in diesem Beruf rechnen - und anschließend auch mit einem Arbeitsplatz.

    Auszubildende sollten allerdings auf die Qualität ihrer Ausbildung achten: Wenn der Betrieb das prüfungsrelevante Wissen nicht vermitteln kann, muss er ein Praktikum in den entsprechenden Fachrichtungen ermöglichen!

    Unbezahlte Überstunden sind meist die Regel, da Öffnungszeiten und tatsächliche Behandlungszeiten oft nicht übereinstimmen.

    Medizinische Fachangestellte arbeiten außerdem vereinzelt und die Abgrenzung von Vorgesetzten fällt z. B. in einer kleinen Praxis weitaus schwerer als in einem Krankenhaus mit vielen Angestellten. Der Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und Entlohnung kann dann eine sehr persönliche Auseinandersetzung werden.

    In solchen Fällen hilft der Kontakt zur Gewerkschaft. Du solltest also in diesem Beruf deiner betrieblichen Interessenvertretung besondere Aufmerksamkeit schenken!

    • Berufstyp: Ausbildungsberuf
    • Voraussetzung: Für die Ausbildung wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.
    • Ausbildungsart: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (bundesweit einheitliche Regelung)
    • Ausbildungsdauer: Zweieinhalb Jahre
    • Lernorte: Berufsfachschule und Apotheke

    Tätigkeiten
    Pharmazeutisch-technische Assistenten_innen (kurz PTA) geben unter Aufsicht des/der Apothekers_in verschreibungspflichtige Medikamente entsprechend Rezept an Kunden_innen aus. Des Weiteren verkaufen sie rezeptfreie Arzneimittel und andere in der Apotheke erhältliche Waren.

    Sie erklären Kunden_innen, wie Produkte anzuwenden sind und weisen auf Besonderheiten hin. Unter apothekerischer Aufsicht stellen sie z. B. Lösungen oder Salben her. Sie kontrollieren dabei die Substanzen nach den Vorgaben im Arzneibuch und dosieren sie exakt.

    Weiterhin messen sie z. B. Blut-, Harn- oder Cholesterinwerte von Kunden_innen und führen einfache physikalische und chemische Arzneimittelanalysen durch.

    Sie haben den Warenbestand im Blick und kümmern sich um die Bestellungen. PTA registrieren die Ausgabe und den Bestand von Giften und Betäubungsmitteln und führen die gesetzlich vorgeschriebenen Stichproben und Lagerkontrollen durch.

    Bei gezielten Beratungsaktionen, beispielsweise zum Thema Allergien, stellen sie Informationen zusammen und wirken bei Veranstaltungen mit. In der Pharmaindustrie sind sie am Herstellungsprozess von Pharmaprodukten beteiligt oder arbeiten an der Entwicklung neuer Wirkstoffe mit.

    Einsatzorte
    PTA sind vorwiegend tätig in Krankenhaus-, Versand- und öffentlichen Apotheken, in der pharmazeutischen und chemischen Industrie, im pharmazeutischen Großhandel und bei Krankenkassen oder Apothekerverbänden. Häufig arbeiten sie in Verkaufsräumen von Apotheken.

    Im Labor der Apotheke führen sie Analysen durch und stellen Arzneizubereitungen her, im Apothekenlager überprüfen sie die Arzneibestände. Bestellungen und Verwaltungsaufgaben erledigen sie in Büroräumen am Rechner.

    Gefragte Fähigkeiten
    Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit sind erforderlich beim Planen und Vorbereiten von toxikologischen und physiologischen Untersuchungen sowie Versuchsreihen an Eigenherstellungen im analytischen Labor. Im Umgang mit Medikamenten, Giftstoffen und Betäubungsmitteln ist hohes Verantwortungsbewusstsein unabdingbar.

    Große Sorgfalt brauchen PTA, wenn sie im Labor Arzneimitteln herstellen, da sie Mengen exakt dosieren und Medikamente korrekt auszeichen müssen. Ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen und Kommunikationsfähigkeit hilft bei der Kundenberatung.

    Für Laborarbeiten sind Physik- und Chemiekenntnisse gefragt. Mathemathisches Verständnis ist ebenfalls wichtig: Die sichere Beherrschung der Grundrechenarten sowie Dezimal-, Bruch, Prozent- und Dreisatzrechnung ist nützlich für Preis- und Teilmengenberechnungen.

    Um Vorgänge bei Krankheit und Heilung zu verstehen, ist Biologiewissen von Vorteil.

    Höhe der Ausbildungsvergütung
    Für den schulischen Teil der Ausbildung gibt es keine Vergütung. Das an die schulische Ausbildung anschließende Berufspraktikum für die staatliche Anerkennung des Berufsabschlusses – das so genannte Anerkennungspraktikum – wird vergütet.

    Eine monatliche Ausbildungsvergütung von derzeit 533 Euro (Stand Januar 2012) erhalten Praktikanten_innen, für die der Bundesrahmentarifvertrag für Apothekenmitarbeiter_innen gilt.

    Berufsalltag
    Gesundheit bleibt auch in Zukunft wichtig - gute Aussichten für PTA-Fachkräfte in allen potentiellen Tätigkeitsfeldern!

    Ihnen stehen je nach individuellen Fähigkeiten und Interessen viele weitere Tätigkeitsfelder und Karrieremöglichkeiten offen, z. B. in Kliniken, in der pharmazeutischen Industrie, in der Gesundheitsverwaltung, in öffentlichen Einrichtungen, Laboren, Lehranstalten oder auch als selbständige Referenten_innen, Autoren_innen und Berater_innen im Gesundheitswesen.

    Beruf und Familie lassen sich aufgrund der Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung insbesondere in Apotheken sehr gut verbinden. Menschen, die gerne Verantwortung übernehmen, sollten sich klar machen: Egal wie viele Fortbildungen ein_e PTA absolviert hat, die Arbeit findet immer unter Aufsicht eines Apothekers statt!

    • Berufstyp: Anerkannter Ausbildungsberuf
    • Voraussetzung: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe vorwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.
    • Ausbildungsart: Duale Berufsausbildung, geregelt nach Berufsbildungsgesetz (kurz BBiG, PDF-Download)
    • Ausbildungsdauer: Drei Jahre
    • Lernorte: Betrieb und Berufsschule

    Tätigkeiten
    Am Empfang von Zahnarztpraxen sind zahnmedizinische Fachangestellte die erste Anlaufstelle, z. B. für Patienten_innen, Krankenkassen oder Labore. Sie begrüßen Patienten_innen, nehmen deren Daten auf, vereinbaren und verwalten Termine.

    Im Behandlungszimmer kümmern sie sich um die Vorbereitung von Materialien und Instrumenten oder assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen. Nach zahnärztlichen Anweisungen machen sie Röntgenaufnahmen und rühren Füllungen oder Abdruckmassen für Gebissabdrücke an.

    Sie leiten Patienten_innen zur Mundhygiene an und beraten sie über Möglichkeiten der Parodontal- und Kariesprophylaxe. Das Reinigen der Arbeitsflächen und das Sterilisieren zahnmedizinischer Instrumente nach einer Behandlung gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben.

    Außerdem erledigen zahnmedizinische Fachangestellte den Schriftverkehr, dokumentieren Behandlungsabläufe und erfassen erbrachte Leistungen für die Abrechnung mit Krankenversicherungen und Laboren.

    Einsatzorte
    Zahnmedizinische Fachangestellte sind hauptsächlich tätig in Zahnarztpraxen, Zahn-­, Mund-­ und Kieferkliniken sowie universitären Zentren für Zahn-­, Mund­- und Kieferheilkunde.

    Sie arbeiten vorwiegend in Behandlungs- und Röntgenräumen sowie gelegentlich im Labor. Am Empfang begrüßen sie Patienten_innen, geben Rezepte aus und stimmen Termine ab. In Büroräumen am Computer führen sie verwaltende Aufgaben durch.

    Gefragte Fähigkeiten
    In diesem Beruf müssen exakte Abrechnungen durchgeführt, Labor-­ und Untersuchungsergebnisse dokumentiert und Hygienevorschriften eingehalten werden. Daher sind Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt wichtige Fähigkeiten.

    Ein freundlich-gewinnendes Wesen und Einfühlungsvermögen helfen bei der Betreuung von Patienten_innen.

    Um Zahnärzten_innen bei Behandlungen fachgerecht assistieren zu können, sind anatomische Kenntnisse über den Aufbau des Zahnes und der Mundhöhle wichtig. Gute Deutschkenntnisse sind nützlich, um den Schriftverkehr mit Versicherungsträgern, Patienten_innen oder Laboren zu erledigen.

    Für das Erstellen von Rechnungen ist mathematisches Verständnis von Vorteil.

    Höhe der Ausbildungsvergütung
    Pro Monat (beispielhaft):
    1. Ausbildungsjahr: 531 Euro
    2. Ausbildungsjahr: 571 Euro
    3. Ausbildungsjahr: 618 Euro

    Berufsalltag
    Die Entwicklung der modernen Zahnmedizin, die Weiterentwicklung der Verwaltungssoftware von Praxen und die medizinisch-technische Entwicklung erfordern eine ständige Fortbildung.

    Der zukunftsorientierte und abwechslungsreiche Beruf bietet viele Spezialisierungsmöglichkeiten, beispielsweise die zahnmedizinische Fach- oder Verwaltungassistenz oder ein zusätzlicher Abschluss zum_r Dentalhygieniker_in.

    Seine Vielseitigkeit macht den Beruf spannend und manchmal auch sehr herausfordernd. Am Empfang müssen viele Arbeitsabläufe gleichzeitig bewältigt werden. Auch die ständige Nähe zu Vorgesetzten gefällt nicht jedem.

    Hinzu kommt die Assistenz im Behandlungszimmer, die wie ein anderer Beruf mit ganz eigenen Verantwortungsbereichen anmutet. Da zahnmedizinische Fachangestellte im Berufsalltag durchaus viel Blut sehen, sollten sie starke Nerven mitbringen.

    Was fehlt den meisten Menschen in ihrem täglichen Leben um ihre Gesundheit effektiv zu unterstützen: Richtig! Bewegung. Wer fit sein will, muß joggen, wandern oder eine andere Sportart betreiben um seinem Körper den Ausgleich zum Bürojob oder einseitigen Belastung zu geben. Das ist häufig anstrengend und kostet in jedem Fall Zeit – und wer hat die heute noch!

    Da wäre es natürlich von Vorteil, wenn in unserer „Couch-Potato-Generation“, ein Gerät das abendliche Fernsehen unterstützen würde und Sie Ihrer Muskulatur und Ihrem Kreislauf ein Trainingseffekt von 90 Minuten Wandern bieten könnten, aber würden dafür nur 15 Minuten aufwenden müssen? Stellen Sie sich vor, bei Ihrem täglichen Workout entspannt liegen zu können und sich automatisch bewegen zu lassen. Hören Sie Ihre Lieblingsmusik, statt zu keuchen und zu schwitzen und Ihren innernen Schweinehund überwinden zu müssen.

    So ein Gerät gibt es tatsächlich.

    Der Mensch ist nur gesund, wenn sich seine Energien in Harmonie, also im Geleichgewicht, befinden, sagt die chinesische Medizin. Und wenn das der Fall ist, dann gehen die Asiaten sogar von einer mglichen Lebenspanne von hundert Jahren aus. Dazu muss allerdings das Chi (auch „Qi“ geschrieben), die Lebensenergie, ungehindert zirkulieren und fliesen können. Sind Blockaden vorhanden und das Chi kann nicht richtig fließen und die Energiebahnen (Meridiane) blockiert, dann kommt es zu Störungen, Unausgeglichenheit, Unwohlsein und vielleicht zuletzt auch zur Krankheit.

    Der japanische Artz Dr. Shizuo Inoue hat ein Gerät entwickelt, das diese Energie zum fließen bringt.

    Die Chi Maschine
    hier können Sie die Chi Maschine kaufen:

    Der japanische Arzt erforscht in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Japanese Oxygen Health Association (‚Sauerstoff-Gesellschaft für Gesundheit‘) seit vier Jahrzehnten die Zusammenhänge zwischen Sauerstoffzufuhr und Gesundheit. Je mehr Sauerstoff und Pranha wir über die Luft aufnehmen, desto lebendiger, gesunder sind wir.

    „Sauerstoffmangel in den Zellen ist die Ursache der meisten, wenn nicht sogar aller körperlichen Probleme“, betont Dr. Inoue.

    Nun stellt sich die Frage: Wie bekommt man, abgesehen vom bewussten Atmen, möglichst viel Sauerstoff in die eigenen Körperzellen?

    Dr. Shizou Inoue erkannte es, als er in einem kleine Teich Goldfischen beim Schwimmen zusah. „..man müsste sich bewegen wie ein Fisch im Wasser. “ Denn in der traditionelle chinesische Medizin wendet man genau diesen Gedanken seit Jahrtausenden an. Der Mensch ergreift dabei die Füße seines Klienten und schüttelt diese sanft hin und her, worauf der ganze Körper in eine Schlängelbewegung versetzt wird. Es entsteht eine pulsierende Lemniskate oder eine ‚liegende Acht‘, deren Schnittpunkt im Solarplexus des Klienten liegt.

    Er entwickelte die Chi Maschine, die den chinesichen Schütteltherapeuten erstetzten sollte. Man sollte sich einfach auf den Rücken legen, die Füsse auf einen spezielle Fußschale legen, die auf die Chi Maschine montiert ist und sich durch den eingebauten Motor 140 Mal pro Minute hin und her schwingen lassen. Das versetzt den Körper in eine angenehme Schaukelbwegung, die zeitlich über einen Timer gesteuert werden kann. Diese Schlängelbewegung erfaßten den Körper von Kopf bis Fuß und massiert zusätzlich sanft auch alle inneren Organe. Das komplette Rückgrat und all seine Muskeln werden dabei aktiviert,gefestigt und gestärkt.

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    1. der untere Weg
    2. das gestrauchelte Größenselbst oder der narzisstische Zusammenbruch

    Die Betrachtung beider Muster vertieft das Verständnis der oben beschriebenen Psychodynamik.

    Der Mensch fürchtet sich davor, auf sich selbst gestellt zu sein. Bei vielen ist die Angst davor so groß, dass ihnen die Bestätigung durch andere und deren Sympathie über alles geht. Solche Menschen kümmern sich kaum um das, was sie tatsächlich sind und wollen. Stattdessen übergehen sie eigene Wünsche und halten nach jedem Hinweis Ausschau, wie sie sich verhalten sollten, damit ihr Verhalten passend ist. Sie machen ständig Kompromisse. Sie geben immer nach. Sie schlucken jeden Ärger. Wenn überhaupt ballen sie die Faust nur in der Tasche.

    Wenn der Drang zur Selbstbestimmung auf Dauer am Ausdruck gehindert wird, staut sich ungelebte Aggression, die von dem, der den unteren Weg geht, gegen sich selbst gewendet wird. Das ängstliche Ego sagt voller Wut zum Selbst: Du bist daran schuld, wenn die Welt sich gegen uns wendet. Geh weg, ich will dich nicht haben. Wenn das Selbst den Versuch zur Selbstbehauptung schließlich aufgibt, verfällt das Ego aus der Bereitschaft, sich selbstverleugnend anzupassen, in eine manifeste Depression.

    Nicht jeder, den die Depression am Kragen packt, ging vorher den unteren Weg. So mancher tat das Gegenteil. Statt sich wertschätzend wahrzunehmen, wie er tatsächlich ist, verliebt sich der Überflieger in ein sogenanntes Größenselbst.

    So hat es die Psychoanalyse genannt. Tatsächlich ist das Größenselbst aber kein Selbst, sondern bloß ein Bild davon. Das wirkliche Selbst ist weder groß noch klein. Es ist einfach nur es selbst. Beim Größenselbst handelt es sich um ein prachtvoll ausgeschmücktes Selbstbild, das der Narzisst beharrlich mit dem wahren Selbst verwechselt.

    Solange es dem Narzissten gelingt, auf der Bühne des Lebens die Rolle zu spielen, die seinem Selbstbild nahe kommt, ist er guter Dinge. Meist gehören zum glänzenden Selbstbild Symbole sozialen Erfolgs. Der Überflieger ist tüchtig. Im Beruf ist er ehrgeizig. Er arbeitet hart, steckt sich hohe Ziele. Er hat eine schicke Freundin, fährt das passende Auto, macht tolle Urlaube, kleidet sich gut und fühlt sich um seinen Rang beneidet.

    Wenn das Leben bloß nicht so einfallsreich wäre. und das Streben nach äußerem Erfolg nicht so viel Kraft kosten würde. Das Leben ist aber einfallsreich. Und Leistungsdruck zehrt aus. Daher stürzt fast jeder Erfolgsverwöhnte irgendwann einmal ab. Der Chef hat einen neuen Kronprinzen. Die Partnerin geht fremd. Die Bank verweigert Kredite. Der SUV muss verkauft werden. Die Zuversicht stürzt in einen Abgrund, der dem gestrauchelten Sieger als blankes Nichts erscheint; weil er sich nie mit der Frage beschäftigt hat, was die Leere in seiner eigenen Tiefe enthält.

    Bei Depressionen sind typische Verzerrungen des Denkens erkennbar. Affekt und Denken des Depressiven verbinden sich zu einem Wahrnehmungs- und Deutungs­muster, bei dem sich der schwermütige Affekt und pessimistische Denkinhalte wech­selseitig aufschaukeln. Dabei spielt selektive Wahrnehmung eine Rolle, aber auch die Neigung, Wahrgenommenes durch voreilige Schlussfol­gerungen nachteilig zu interpre­tieren. Derartige geistige Filter färben selbst die Wahl erinnerter Inhalte ein.

    • Verzerrte Erinnerungsleistung
      Wiebke erinnert sich an schlechte Erfahrungen, die sie einst beim Urlaub in Griechenland machte. An die vielen guten Erfahrungen in Portugal und Frankreich denkt sie nicht.
    • Depressiver Zuschreibungsstil durch voreilige Schlussfolgerung
      Eigentlich hatte der Kollege am Dienstag bloß Kopfschmerzen. Seine missmutige Miene ist für Björn jedoch Beweis, dass der Kollege ihn nicht mag.
    • Abwehr des Positiven
      Dass ich die Prüfung bestanden habe, war bloß ein Glücksfall. In Wirklichkeit bin ich ein Versager.

    Man kann sich mit der biologischen Hypothese zur Entstehung der Winterdepression begnügen. Sie besagt, dass es durch Lichtmangel im Winter zu einer vermehrten Melatoninsynthese kommt, was den Serotoninspiegel absenkt. Folge sei eine Störung der Signalübertragung zwischen den Hirnzellen, was seinerseits zur Depression führe. Es kann sein, dass diese These stimmt.

    Da der Mensch aber nicht nur biochemisch und physikalisch mit dem Umfeld verwoben ist, sondern auch psychosozial, kann eine ergänzende Betrachtungsebene erwogen werden. Sie hat mit dem unteren Weg zu tun, den viele gehen, um ihre Zugehörigkeit zu sichern. Man kann fragen:

    Warum hat es die Evolution so eingerichtet, dass der Novemberhimmel den Eifer zur individuellen Selbstbestimmung dämpft?

    Zur Lage des Steinzeitmenschen bei Schneefall

    Das Leben unserer Vorfahren hing noch mehr als das unsere vom Wetter ab. Der Zusammenhalt der Gruppe war im Winter noch wichtiger als im Sommer. Weder für den Einzelnen noch für die Gruppe als Ganzes konnte es sinnvoll sein, Konflikte auszutragen, wenn die frostkalte Hand des Todes von draußen in die Höhle griff.

    Bei unserem Verwandten im Wald, dem Hirschen, ist es nicht anders. Auch bei ihm hat die Weisheit der Natur eine biophysikalische Kopplung eingerichtet, die dafür sorgt, dass die Konfliktbereitschaft der Hirsche im Winter zum Erliegen kommt. Die Brunft findet im Altweibersommer statt, aber nicht nach Allerheiligen.

    Die Absenkung des Serotoninspiegels durch Dunkelheit bot einen Selektions­vorteil. Mit weniger Serotonin zwischen den Synapsen fiel es leichter, sich der Gruppe und ihrem Führer zu beugen. Die Gefahr nahm ab, wegen mangelnder Anpassungsbereit­schaft aus der Höhle verstoßen zu werden.

    Neben dem psychosozialen Effekt - der Dämpfung zwischenmenschlicher Konflikte - hat der depressive Antriebsmangel im Winter weitere Vorteile. Wenn draußen nicht viel mehr zu tun ist, als sich die Zehen blau zu frieren oder auf Nimmerwiedersehen in Gletscherspalten zu verschwinden, fällt es ohne Antrieb leichter, in der sicheren Höhle zu bleiben. Bei karger Kost spart man zudem knappe Energie.

    Die Winterdepression ist nicht die einzige Form einer saisonal rezidivierenden affektiven Störung. Wenn Sie auch seltener ist: Es gibt eine Frühjahrs­depression, die als jahreszeitlich wiederkehrende Abweichung der Gefühls­lage auftreten kann.