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Frauen, die während der Schwangerschaft rauchen, haben ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen wie

  • Früh- oder Fehlgeburten,
  • vorzeitigen Blasensprung oder
  • vorzeitige Plazentaablösung.

Neugeborene von Raucherinnen haben häufiger ein geringeres Geburtsgewicht und ein vermindertes Wachstum; es tritt häufiger ein plötzlicher Kindstod auf.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rauchfrei.at.

Die verwendete Literatur finden Sie im Quellenverzeichnis.

zuletzt aktualisiert 23.03.2017
Freigegeben durch Redaktion Gesundheitsportal
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Seine Hunde konnte der Texaner noch retten, sonst nichts. Nun sitzt er durchnässt, erschöpft und verzweifelt in einem Lastwagen der National Guard, die ihm zur Hilfe kam, als Hurrikan "Harvey" im August 2017 sein Stadtviertel in Houston überschwemmte.

Hamburg, den 23. April 2018

Als der Wind nachließ, fingen die Probleme erst an. Hurrikan Harvey hatte Ende August in Houston seinen "landfall" gemacht, war also mit Sturmgewalt über die texanische Metropole hergefallen. Aber dann blieb das Tiefdruckgebiet einfach stehen und regnete sich ab. Teilweise fielen mehr als 700 Millimeter Wasser in zwei Tagen. Stadtviertel standen unter Wasser, mehr als 100 Menschen fanden den Tod, viele Überlebende mussten aus ihren überfluteten Häusern gerettet werden. Fernsehstationen auf der ganzen Welt zeigten die dramatischen Bilder.

Vier Monate später wollten Gesundheitsforscher der örtlichen University of Texas in einer Umfrage wissen, wie es den Bürgern ging: Ob sie nervös oder unruhig waren, ob sie sich wert- oder hoffnungslos fühlten, ob sie Freude empfinden konnten oder ihnen alles mühselig erschien. Diese Fragen gehören zu einem validierten psychologischen Test, der vor einer seelischen Erkrankung wie Depression warnen kann. Anhand der Antworten, stellten die Wissenschaftler fest, zeigten 18 Prozent der Teilnehmer „Serious Psychological Distress“, also ernstzunehmende mentale Probleme – mehr als doppelt so viele wie in einer früheren Erhebung. Von jenen Texanern, die schwere Schäden an ihrem Haus erlebt hatten, bekam sogar fast die Hälfte diese Ferndiagnose. Denn mit dem Haus waren oft auch die sozialen Beziehungen in die Brüche gegangen – von den materiellen Schwierigkeiten ganz zu schweigen.

Nach dem Sturm habe alle Welt über die physischen Schäden gesprochen, sagt Stephen Linder vom Institute of Health Policy an der University of Texas. „Aber es gibt auch weniger sichtbare, psychische Schäden, die lange andauern und bei denjenigen mit beschädigten Häusern auch alles übertreffen, was wir je nach anderen Naturkatastrophen erlebt haben.“ Und wenn sich die Erfahrungen aus der kleinen niederbayrischen Stadt Simbach am Inn bestätigen, könnten diese Belastungen mit der Zeit sogar zunehmen.

Ganz andere Weltgegend, ähnliche Vorkommnisse: Fast zwei Jahre lang hatte der Mann die Bilder schon mit sich herumgetragen, bis er im April 2018 professionelle Hilfe suchte. Immer wieder durchlebte er die Szenen: Am 1. Juni 2016, als eine Wand von Regenwasser und Schlamm durch den bayerischen Ort Simbach raste, konnte er sich gerade eben noch auf den Dachboden seines Hauses retten. Von dort sah er hilflos zu, wie das Haus nebenan zusammenbrach und die 80-jährige Bewohnerin vom Wasser mitgerissen wurde. Die alte Dame war hinterher eines der sieben Todesopfer der Flutkatastrophe. Und ihr Nachbar findet sich heute unter jenen Simbachern wieder, denen „die Seele überläuft“, wie die Mittelbayerische Zeitung sechs Monate nach dem Ereignis geschrieben hatte.

„Der Mann hat bis jetzt gedacht, er könne das aus eigener Kraft bewältigen, aber die innere Unruhe ließ ihn nicht mehr los“, erzählt Margarete Liebmann, Psychiaterin und Chefärztin an der AMEOS-Klinikum Inntal in Simbach am Inn. Jetzt gehört er, wie schon seit einiger Zeit seine Ehefrau, zu den Dutzenden Patienten im Ort, die von Liebmann und ihrem Team behandelt werden. Es ist ein langwieriger Prozess, und dass der Wiederaufbau des Ortes Fortschritte macht, hilft nicht immer. „Vielen fehlt in ihren sanierten Häusern das Gefühl, tatsächlich Zuhause zu sein“, sagt die Ärztin. Allzu schnell werde die Erinnerung geweckt: „Bei einem heftigen Landregen einen Mittagsschlaf zu machen, das geht nicht mehr, da fahren bei den Leuten die Sensoren hoch.“

Auf solche Probleme müssen sich Psychologen in Zukunft vermehrt einstellen. Im Gegensatz zu Erdbeben, die ähnliche Leiden auslösen können, verändern sich die wetterbedingten Katastrophen nämlich durch den Klimawandel. Zahl und Stärke von Extremwetter-Ereignissen dürften zunehmen, stellte der Weltklimarat IPCC in seinem Bericht 2014 fest – und die Gesundheit vieler Menschen, auch die mentale, werde darunter leiden. Es sei sowohl mit akuten Symptomen wie post-traumatischer Belastung zu rechnen wie mit chronischen Folgen: Ängsten, Aggression, Depression und verstärkter Suizid-Neigung. „In einer Stichprobe von Menschen, die vom Hurrikan Katrina [2005 in der Region New Orleans] betroffen war, hatten sich Selbstmord-Gedanken und vollzogene Selbstmorde mehr als verdoppelt“, berichtete 2017 eine Studie der American Psychological Association (APA).

Obwohl für einen Wirbelsturm wie Harvey oder die Gewitterzelle, die sich über Simbach festsetzte, niemals allein der Klimawandel verantwortlich ist, so kann er doch die Folgen der Ereignisse verstärken – allein deshalb, weil die immer wärmere Luft der Atmosphäre mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, die dann abregnet. Die relativ neue Fachrichtung der Klimaforschung namens „Attribution“ kann darum mit zunehmender Genauigkeit ausrechnen, wie sehr das Risiko für eine solche Katastrophe durch die globale Erwärmung gestiegen ist. Bei Hurrikan Harvey zum Beispiel lautete das Ergebnis „dreimal so hoch“, zudem hatte der Klimawandel die Regenmenge um 15 Prozent erhöht.

Für Simbach fand die Analyse keine klare Aussage, auch der Deutsche Wetterdienst hielt sich mit einer Zuweisung zurück. Doch in der öffentlichen Diskussion über die Flutwelle war der Klimawandel durchaus ein Thema. Aber auch die Mais-Monokultur der Bauern in der Umgebung und das Verschwinden vieler Auen, die große Wassermengen aufnehmen können, hätten die Anwohner für die Katastrophe verantwortlich gemacht, sagt Margarete Liebmann, die selbst in dem betroffenen Ort lebt – alles Faktoren, die auf das Handeln von Menschen zurückgehen.

„Wenn ein Ereignis, gar eine Katastrophe, als von Menschen verursacht erlebt wird, dann wirkt sie viel traumatisierender, als wenn es reine Naturgewalt wäre“, erklärt die Ärztin. Das ist ein weiterer Grund, dass sich Psychologen und Psychiater auf eine Zunahme mentaler Probleme durch den Klimawandel einstellen müssen. Auf die Dauer werden es wohl nicht einmal die Amerikaner durchhalten, nach Naturkatastrophen in betroffenen Gebieten noch weniger über den Klimawandel zu reden als sonst schon.

Schließlich ist in den USA die Diskussion über die mentalen Folgen weit fortgeschritten. Fachleute haben sogar schon einige neue Fachbegriffe geprägt. Einer davon heißt „Solastalgia“, eine Neuschöpfung aus „solace“ (Trost) und „Nostalgia“, also der Sehnsucht nach Vergangenem, oder in diesem Fall: Vergehendem. „Es ist der Schmerz, dass der Ort, an dem man wohnt und den man liebt, unmittelbar bedroht ist“, so hatte Glenn Albrecht von der University of Newcastle in Australien, der sich als Umwelt-Philosoph bezeichnete, den Begriff 2005 definiert. Mit dem Ort können schließlich, so die Argumentation, Gefühle von Identität und Zugehörigkeit sowie die Kontrolle über das eigene Leben in Gefahr geraten. Wer bisher in schweren Zeiten die Seele im Bergtal oder am Strand ins Lot brachte, kann aus dem Gleichgewicht geraten, wenn diese Orte durch den Klimawandel beschädigt oder zerstört werden. Ganz zu schweigen von Ureinwohnern, deren Kultur viel stärker mit dem Land verwoben ist, als bei allen Zuwanderern.

Ein weiterer Begriff ist das „Prä-traumatische Belastungs-Syndrom“, geprägt von der Psychiaterin Lise van Susteren aus Washington. Sie meint damit die Verzweiflung von Forschern und Umweltaktivisten, die sehr genau wissen, was der Welt bevorsteht, damit aber kaum Gehör finden. „Ich sehe eine wachsende Zahl von Klima-Kassandras, deren Gedanken um das zukünftige Leid kreisen. Sie leiden unter einer prä-traumatischen Stressreaktion, weil sie wissen, dass die Welt die Warnungen nicht deutlich genug hört“, beschrieb die Ärztin das Problem in der APA-Studie.

Eine der Betroffenen heißt Camille Parmesan, eine prominente Klimaforscherin aus Texas. Sie schlidderte 2012 in eine Krise, die sie „professionelle Depression“ nannte. Vorher hatte sie dreimal als Autorin an den IPCC-Berichten mitgearbeitet, stets begleitet von einem nagenden Gefühl der Unsicherheit und dem Willen, ihre Fähigkeiten gegen die Veränderungen einzusetzen. „Ich bin eigentlich schon vor 15 Jahren in Panik geraten, als die ersten Studien zeigten, dass sich die arktische Tundra von einer Senke für CO2 zu einer Quelle verwandelt“, verriet sie vor zwei Jahren dem Esquire-Magazine. Diese Umkehr von einem Speicher für Kohlendioxid in einen Emittenten würde einen Teufelskreis starten, weil die Erwärmung immer mehr Treibhausgas aus dem Permafrost der Polarregion freisetzen und sich so selbst verstärken könnte.

Aber besonders nach dem gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen 2009 interessierte sich in Parmesans Heimatland kaum noch jemand für den Klimawandel. Die Medien, von denen viele die dänische Hauptstadt zuvor als „Hopenhagen“ gehypt hatten, wandten sich ab. Der Begriff „climate change“ wurde in Texas nach politischer Intervention aus wissenschafts-basierten Regierungsdokumenten gestrichen, rechte Hetzer griffen die Forscher wie Parmesan persönlich an. Große Teile des Landes taten so, als seien wissenschaftliche Fakten Glaubenssache, die man akzeptieren kann oder auch nicht.

Wenn Wissenschaftler unter dieser Situation leiden, dann weil auch sie Menschen mit Emotionen, Hoffnungen und Ängsten sind. Ihre Arbeit verlangt meist, dass sie ihre Gefühle zügeln. Ihre Ergebnisse sollen sie frei von Affekten erarbeiten und nüchtern präsentieren, schon um in der Öffentlichkeit souverän und kompetent zu wirken. Aber das fällt gerade Klimaforschern zunehmend schwer, besonders wenn sie angegriffen und verhöhnt werden. „Ich kenne keinen einzigen Wissenschaftler, der keine emotionale Reaktion hat, weil so vieles verloren geht“, sagte Parmesan 2012 in einem Report der National Wildlife Federation. Schließlich verließ die Forscherin ihre Heimat und zog an die Universität im britischen Plymouth. Und damit ist sie nicht die einzige Amerikanerin, die nach Europa floh. Andere empfahlen, öfter mal den Kraftausdruck F**K zu benutzen, gern auch in Tweets und voll ausgeschrieben, um die Tiefe ihres Ärgers und ihrer Sorge auszudrücken – und vermutlich Dampf abzulassen.

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Der städtische Fachbereich Gesundheit schützt und fördert die Gesundheit der Mannheimer Bürgerschaft. Dafür hält er eine Reihe von Diensten und Angeboten bereit. Schwerpunktmäßig sollen als Beispiele genannt werden:

  • Beratungsangebot für Familien mit einem neugeborenen Kind
  • Untersuchung von Kindern im Kindergarten- und Schulalter und Beratung der Familien bzgl. möglicher Förderung der kindlichen Entwicklung
  • amtsärztliche Untersuchungen im Auftrag anderer Ämter, Behörden und Schulen
  • Beratung bzw. Begutachtung psychisch kranker Menschen
  • anonyme und kostenlose HIV-Antikörpertests mit persönlicher Beratung und Vermittlung weiterer Hilfen
  • Gesundheitsförderung und Prävention
  • Impfberatung bei Fernreisen.
  • Beratung und Maßnahmen zur Verhütung der Weiterverbreitung zu übertragbaren Krankheiten.
  • Beratung über gesundheitliche Anforderungen nach Infektionsschutzgesetz bei erstmaliger Aufnahme einer Tätigkeit im Lebensmittelgewerbe
  • Mitwirkung in der Lebensmittel-Überwachung
  • Überwachung der Wasserqualität von Trinkwasser, Mannheimer Badeseen und Schwimmbädern.

Willkommen bei med1, Ihrem großen Gesundheitsportal für den deutsch­sprachigen Raum. Wählen Sie aus unserem reich­haltigen Angebot, und wenn noch Fragen offen bleiben, registrieren Sie sich und schildern Sie Ihr Problem in unserem Forum, nirgend­wo werden Sie so schnell Antworten finden.

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Krypto und die Welt (605) Tsunami_168 … Tsunami_168 22:42

Peter Müller ist seit 2004 Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Gesundheit. Zuvor war er seit der Gründung der Stiftung 1996 deren Pressesprecher. In diesen Funktionen hat er den Aufbau der Stiftung Gesundheit von Anfang an maßgeblich mitgestaltet.

  • Geboren 1961 in Castrop-Rauxel
  • 1981-86 Studium Wirtschaft/Politik/Deutsch an der Pädagogischen Hochschule Kiel, Abschluss Staatsexamen
  • 1990 Promotion an der Universität Hamburg zum Dr. phil.
  • ab 1981 als freier Journalist tätig; zunächst vorwiegend im Reisejournalismus, später als Wissenschafts- und Medizinjournalist
  • 1985 Gründung des Redaktionsbüros Medienbüro Medizin (MbMed); bis 2000 Leitung desselben
  • 1989-96 Redakteur bei verschiedenen Medien; zuletzt Programmredakteur beim NDR-Fernsehen
  • 1996 Gründung des Ratgeberverlages; bis 2002 Leitung desselben
  • ab 1996 ehrenamtlich Sprecher der neu gegründeten Stiftung Gesundheit
  • seit 2004 Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Gesundheit

Dr. Peter Müller gibt als studierter Sozialwissenschaftler gemeinsam mit dem Forschungsleiter Prof. Dr. Dr. Konrad Obermann auch die Studienreihen der Stiftung Gesundheit heraus:

  • Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit, Studienreihe der Stiftung Gesundheit, seit 2006 jährlich (Volltexte online).
  • Medizin-Klima-Index, Studienreihe der Stiftung Gesundheit, seit 2006 halbjährlich (Volltexte online).

Durch seine langjährige Tätigkeit als Medizinjournalist und bei der Stiftung Gesundheit hat er zudem an diversen anderen Publikationen mit Bezug zum Gesundheitswesen mitgearbeitet (Auswahl):

  • mit Konrad Obermann u. a.: The German Health Care System, Ratgeberverlag, Hamburg 2013.
  • mit Konrad Obermann: „Zur Messung des Zugangs zu Gesundheitsleistungen: Konzepte und Operationalisierung am Beispiel der ambulanten Versorgung“, In: Demografischer Wandel. Vielfältige Herausforderungen für Unternehmen und Gesellschaft, Göttingen 2013.
  • mit Jessica Männel u. a.: Chaos Krankenhaus. So kommen Sie heil aus der Klinik. Ratgeberverlag, 1998.

Dr. Peter Müller ist neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Stiftung Gesundheit auch als Hochschullehrer tätig. Seit 2013 ist er Dozent am Touro College, einer jüdisch-amerikanischen Hochschule in Berlin, wo er „Management of Non-Profit-Organizations“ lehrt. Außerdem doziert er beim CIEE Global Institute.

30.04.2018 – von Dr. Uta Deppe-Schmitz & Dr. Miriam Deubner-Böhme


Ressourcenaktivierung befindet sich in Coaching und Therapie derzeit stark im Aufwind. Da man Stress in der Arbeitswelt immer weniger ausweichen kann, wird es umso wichtiger, die eigenen Ressourcen gezielt zu aktivieren. Die Forschung zeigt außerdem, dass langfristige Therapieerfolge störungsunabhängig auch von erfolgreicher Ressourcenaktivierung abhängen.

Wir haben mit Frau Dr. Uta Deppe-Schmitz und Frau Dr. Miriam Deubner-Böhme gesprochen, die seit vielen Jahren mit Ressourcenaktivierung arbeiten und dazu forschen.


Frau Dr. Deppe-Schmitz und Frau Dr. Deubner-Böhme, können Sie kurz darauf eingehen, was psychische Ressourcen genau sind und wie sie uns in Stresssituationen dabei helfen, gesund zu bleiben?

Ressourcen sind alle Erfahrungen, mit denen wir körperliche und seelische Grundbedürfnisse erfüllen. Psychische Ressourcen beziehen sich beispielsweise auf das Ausmaß an Eingebundensein in ein soziales Netz, auf Kontakt, auf eine insgesamt positive Bilanz aus Lust und Frust, auf Orientierung, also auf Ziele und Motive, auf eigene Gestaltungsmöglichkeiten sowie auf ein ausreichend hohes Selbstwerterleben. Wichtig ist dabei, dass ich das, was ich tue, als für mich persönlich wertvoll erlebe.

Ressourcenaktivierung stärkt unsere Gesundheit. Wer viele Ressourcen zur Verfügung hat, lebt in Einklang mit seinen Grundbedürfnissen und ist damit robuster gegenüber Herausforderungen. In Stresssituationen konzentrieren wir uns oft auf die problematischen Aspekte. Ressourcenaktivierung hilft, den Blick zu weiten und damit mehr Möglichkeiten wahrzunehmen, Stresssituationen zu begegnen. Ressourcen helfen uns auch, nach belastenden Situationen schnell wieder ins Gleichgewicht zu kommen.


Was genau ist (neu an) Ressourcenaktivierung und warum erlebt sie derzeit einen solchen Boom?

Das Besondere an dem von Klaus Grawe entwickelten Konzept der Ressourcenaktivierung ist die systematische Berücksichtigung von Ressourcen. Die Gesundheitspsychologie und die klinische Psychologie haben sich dagegen immer eher mit einzelnen Aspekte gesundheitsförderlichen Verhaltens und Erlebens beschäftigt. Uns geht es im Zusammenhang mit Ressourcenaktivierung um die Gesamtheit von Ressourcen, die notwendig sind für den Erhalt unserer Gesundheit. Ressourcenaktivierung dient der Erfüllung angeborener Grundbedürfnisse und ist damit ein ganz natürlicher Prozess zur Erhaltung unserer Gesundheit.

Die Ergebnisse der Forschung zur Ressourcenaktivierung haben eine große Bedeutung für die Psychotherapie. Die zugrundeliegenden Mechanismen lassen sich aber auch sehr gut auf Beratung, Coaching und Training übertragen: Menschen, die ihre Ressourcen aktivieren, bleiben gesund und haben damit eine gute Voraussetzung, Veränderungen zu begegnen, Neues zu lernen und besondere Herausforderungen zu bewältigen.

Tatsächlich beobachten wir einen "Boom" für Ressourcenaktivierung gerade im Wirtschaftskontext. Immer mehr Unternehmen stellen einen Bedarf an Beratung für Führungskräfte fest, sich selbst und ihre Mitarbeiter gesund durch unsichere Zeiten mit komplexen, sich ständig verändernden Bedingungen zu führen. Coaching mit Ressourcenaktivierung trifft hier das Bedürfnis von Führungskräften.


Sie haben in Berlin das "Institut für Ressourcenaktivierung" ins Leben gerufen. Was interessiert Sie persönlich am Thema Ressourcen?

Wir sehen Strategien einer bewussten Ressourcenaktivierung als entscheidende Ergänzung zu den Ansätzen, die direkt an der herausfordernden Situation ansetzen. Gerade in Situationen, die wir nicht verändern können, hilft es uns, Ressourcen zu aktivieren. Eine bewusste Ressourcenaktivierung funktioniert in jedem Lebensbereich, in jeder Situation, und sie liegt in unserer Hand! Uns fasziniert die Kraft, die ein solcher Prozess entfalten kann – sowohl für Gesundheit und Wohlbefinden als auch für einen kreativen Umgang mit konkreten Herausforderungen. Unser Institut hat zum Ziel, Ressourcen in das Leben der Menschen zu bringen und zwar in den unterschiedlichsten Kontexten.


Damit Klienten die eigenen Ressourcen erkennen und wahrnehmen können, werden immer häufiger Bilder oder Aktivierungskarten (z.B. mit Fragen) eingesetzt. Welchen Vorteil haben solche Karten?

Über Bildkarten gelingt ein intuitiver Zugang zum eigenen Erleben. Klienten werden in einen aktivierten Zustand versetzt und sind so viel offener und kreativer, als wenn sie rein rational über bestimmte Fragestellungen nachdenken. Die Karten haben den großen Vorteil, dass sie ein spielerisches Element beinhalten, und sie lassen sich sehr variabel in unzähligen Variationen einsetzen. Durch das Durchmischen der Karten entstehen zufällig immer wieder neue Anregungen und unerwartete Perspektiven.

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Darüber hinaus nimmt die Projektförderung moderne und wichtige Querschnittsthemen in den Blick. Dazu gehören individualisierte Therapieansätze, Seltene Erkrankungen, Präventions- und Ernährungsforschung, Versorgungsforschung und Gesundheitswirtschaft. Auch die Unterstützung global vernetzter Forschungsansätze, um etwa vernachlässigte armutsassoziierte Krankheiten kraftvoll zu bekämpfen, ist Teil der Projektförderstrategie. Diese Themen wurden durch Aktionspläne und weitere Förderinitiativen ausgestaltet.

Gesundheitsforschung braucht auch langfristige Ansätze, um gute Ergebnisse zu erzielen. Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist die vom Bund, den Ländern und der Helmholtz-Gemeinschaft gemeinsam getragene Gesundheitsstudie, die „NAKO Gesundheitsstudie“. Bundesweit werden rund 200.000 Bürgerinnen und Bürger zwischen 20 und 69 Jahren über einen Zeitraum von 20 Jahren regelmäßig untersucht. Das schafft neue Erkenntnisse über die Entstehung von Krankheiten.

Das BMBF, Referat Gesundheitsforschung, gibt regelmäßig einen Newsletter mit Informationen zu neuen Entwicklungen, Forschungsprojekten und Veranstaltungen heraus. Hier können Sie den Newsletter abonnieren.

Die OdA Gesundheit beider Basel ist Branchenverband und Kompetenzzentrum für die Berufsbildung im Gesundheitswesen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der BZG

Die nächsten Infoveranstaltungen zu Bildungs- und Studiengängen des Bildungszentrums Gesundheit Basel-Stadt (BZG) finden an folgenden Tagen statt:
Dienstag, 08.05.2018 / Mittwoch, 13.06.2018

Detailierte Informationen finen Sie auf der Seite des BZG.

Das Bildungszentrum Gesundheit Basel-Stadt lädt herzlich zum traditionellen Massagetag und Fit-Check ein. Der Erlös kommt Menschen mit Körperbehinderungen zugute.

Die Gewinnerin der kantonalen Berufsmeisterschaft FaGe Manuela Wyttenbach, KSBL Liestal, und Sven Höfler, Stiftung Blumenrain, Therwil, erhalten von OdASanté ihr Wettkampfequipment für die SwissSkills 2018 und werden mit 18 weiteren Nominierten der Öffentlichkeit vorgestellt. OdASanté Medieninformation

Dank der Nährstoffe sind Hanfprodukte ideal für unseren Körper. Gesund und lecker - für die ganze Familie. Hanfprodukte sind reich an vielen seltenen Stoffen, Proteinen, CBD und anderen Cannabinoiden.

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gesunder Schlaf, Regeneration, Schmerzlinderung, gesunde Verdauung

Diese Kräuter erhöhen die Wirkung von Hanf. Es soll neben gutem Schlaf, Bewegung und gesunder Ernährung den Teil eines ganzheitlichen Plans für einen gesunden Lebensstil sein. Verbessern Sie Ihre allgemeine Gesundheit durch Hinzufügen von den Kräutern zu Ihrer Ernährung, die fantastisch wirken und wirklich die gesundheitlichen Vorteile von Hanf hervorheben. Diese Kräuter können zu Infusionen von den Hanfölen, Tinkturen, Teen, ätherischen Ölen und sogar Mahlzeiten hinzugefügt werden.

Das Vaporisieren, mit anderen Worten, die Inhalation von Dampf ist heutzutage eine zunehmend vertraute Methode, um CBD zu erhalten. Vaporisieren ist nicht nur ein Trend, der sich zwischen den jüngeren Generationen ausbreitet. Selbst viele Raucher fanden bei dieser Methode eine Alternative und lagen ihre Gewohnheit ab - klassisches Zigarettenrauchen und Nikotinempfang im Austausch für das CBD. Fragen Sie warum denn?

Wir alle kennen junge Gerste, Chlorella, Spirulina, aber sind nur wenige, die jungen Hanf kennen. Dies ist eine Neuheit, die sehreinzigartig ist. Wie?

Während es wunderbar für Hunderttausende von Menschen funktioniert, ist es kein Wundermittel. Wie ist es möglich? Es gibt viele bekannte Gründe, warum CBD-Öl nicht immer und bei allen nicht auf die gleiche Weise wirkt. Diese Tatsache hat jedoch nichts mit ihrer Wirksamkeit im Allgemeinen zu tun. Hier sind ein paar Möglichkeiten dafür, warum es passieren kann und wie man es verbessern.


Zertifikate und Auszeichnungen

  • Das ideale Verhältnis von ungesättigten Omega-3- und -6 Fettsäuren
  • Hoher Anteil an Eiweißen
  • Im Hanftee sind beruhigende Cannabinoide enthalten
  • Essenzielle Stoffe wichtig für die Entwicklung von Organen
  • Hanf hat einen milden, nussigen Geschmack
  • Hanftee hat eine beruhigende Wirkung, hilft bei Magenschmerzen, Schmerzen und Migräne
  • Hanfprotein hilft bei der Regeneration und ist eine tolle Muskelnahrung
  • Hanfsamenöl hat einen leckeren Geschmack, es ist eine gesündere Alternative zu "Fischöl"
  • Hanfsamen schützen den Kreislauf und das Herz
  • Hanfsalbe hilft bei Gelenk- und Muskelproblemen

Hanflebensmittel sind 100% natürliche Produkte aus der Hanfpflanze (cannabis sativa), die THC frei ist. Hanfsamen von reifen Pflanzen kann man in eurer natürlichen Form essen. Manche bevorzugen die geschällte Form. Wenn man die Samen kalt presst, gewinnt man "das grüne Gold", Hanfsamenöl. Protein wird auch durch kalte Verarbeitung von Hanfsamen hergestellt. Hanfblättern und Blüten von jüngeren Pflanzen werden für Hanftees benutzt.

Manchmal, wenn ich am Abend vom Sport nach Hause komme und ins Bett gehe, kann ich nicht einschlafen. In diesem Fall greife ich zu Hanftee, denn durch das Trinken einer Tasse Tee kann ich besser und schneller einschlafen. Vor allem schlafe ich tiefer, ruhiger und mein Körper regeneriert sich besser.

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Coué erkannte, dass die gedankliche Selbstbeeinflussung (Autosuggestion) des Kranken entscheidend für die Heilung ist.

Coués Autosuggestionslehre zufolge können wir unser seelisches und körperliches Befinden verbessern, indem wir uns gesundmachende Gedanken (Suggestionen, Autosuggestionen) machen.

Jeder von uns verfügt über Selbstheilungskräfte, die wir durch gezielte Auto-Suggestionen(unsere Einbildungskraft) aktivieren können.

Die bekannteste Autosuggestionsformel von Coué lautet: "Es geht mir in jeder Hinsicht von Tag zu Tag immer besser und besser."

Coués Lehre der bewussten Autosuggestion hat auch heute noch viele Anhänger, insbesondere in der Schweiz. Coué Schweiz

Auch das Autogene Training nutzt Autosuggestionen, wie etwa die folgenden: Mein Atem fließt ruhig. Mein Herz schlägt ruhig und gleichmäßig.

Bei folgendem Experiment können Sie am eigenen Leib verspüren, welchen Einfluss Ihre Autosuggestionen und Vorstellungen auf Ihren Körper haben.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten vor sich eine wunderschöne gelbe und saftige Zitrone liegen. Stellen Sie sich weiter vor, Sie nehmen diese in Ihre Hand und riechen daran.

Sie können durch die Schale hindurch das Säuerliche der Zitrone wahrnehmen.

Nun nehmen Sie ein Messer und schneiden die Zitrone in zwei Hälften. Der Zitronensaft quillt heraus und Sie nehmen die eine Hälfte in Ihre Hand und riechen wieder daran.

Nun können Sie schon sehr viel deutlicher die Säure riechen. Nun stellen Sie sich vor, Sie beißen herzhaft in die Zitrone.

Haben Sie sich das vorgestellt? Dann haben Sie zweierlei bei sich festgestellt:

1. Ihr Mund hat vermehrt Speichel produziert und
2. Sie haben Ihr Gesicht verzogen.

Dieser kleine Selbstversuch zeigt Ihnen, dass Ihre Autosuggestionen und Vorstellungen keine harmlosen Gedanken sind. Autosuggestionen sind Gedankenkräfte, die Ihren Körper beeinflussen.

Ihr Körper hat so reagiert, als würde das tatsächlich geschehen, was Sie sich lediglich vorgestellt haben.

Sie können daran auch erkennen, dass Ihr Gehirn nicht unterscheiden kann, ob Sie tatsächlich etwas erleben oder ob Sie sich nur einbilden, etwas sei so.

Welche Bedeutung hat dieses Experiment für unseren Alltag? Durch Ihre Autosuggestionen und Gedanken können Sie Ihren Körper zum Guten, aber auch zum Schlechten beeinflussen.

Sie haben durch die Wahl Ihrer Gedanken die Macht, Ihre Gesundheit zu erhalten und sich von Krankheiten zu befreien.

Autosuggestionen spielen auch eine wichtige Rolle beim Placebo-Effekt und Nocebo-Effekt.

Wie können Sie die positive Selbstbeeinflussung durch Autosuggestionen für Ihre Gesundheit nutzen?

TIPP 1:Wenn Sie Medikamente nehmen, dann sagen Sie sich bei deren Einnahme: "Dieses Medikament wird mir bestimmt helfen. Ich werde gesund."

TIPP 2:Stellen Sie sich vor, wie Sie alles wieder tun, als wären Sie gesund. Wenn Sie sich beispielsweise einen komplizierten Beinbruch zugezogen haben, dann stellen Sie sich jeden Tag vor, wie Sie bald wieder genauso gehen können wie vor dem Bruch.

Sehen Sie sich in Gedanken als genauso fit und gesund wie zuvor.

TIPP 3:Sprechen Sie nie über oder denken an Krankheiten. Mit jedem Gedanken ans Kranksein vergiften Sie Ihren Körper und schwächen seine Abwehrkräfte. Über Krankheiten reden macht krank

TIPP 4:Wenn Sie gesund sind, dann glauben Sie, gesund zu bleiben. Stellen Sie sich bei einem leichten Schnupfen oder kalten Füßen nie vor, dass Sie bestimmt in wenigen Tagen mit 40 Grad Fieber im Bett liegen.

Sagen Sie sich vielmehr mehrere Male während des Tages: "Ich bin gesund und bleibe es auch."

TIPP 5:Entwickeln Sie eine positive Grundeinstellung zu sich, den Menschen und dem Leben. Negative Autosuggestionen vergiften Ihren Körper und schwächen ihn.

Positive Gedanken stärken die Abwehr Ihres Körpers und aktivieren die Selbstheilungskräfte.