precose 50mg 8 stück preis

Nun, zahlreiche Aktionstage-Ausgaben später, klopfen wir uns mal selbst auf die Schultern: Ja, es ist uns gelungen. Gelungen, mehr Licht auf das Thema zu werfen. Gelungen, zu informieren und zu sensibilisieren. Gelungen aufzuzeigen, inwiefern eine psychische Erkrankung den Menschen und sein Umfeld belastet. Und es ist uns auch gelungen, durch die Aufklärung zur Prävention beizutragen.

Noch immer sind in der Gesellschaft jedoch reichlich Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen vorhanden. Noch immer ist das Thema für manche Menschen tabu. So lange das so ist, so lange muss etwas dagegen unternommen werden. Es darf nicht sein, dass eine Erkrankung, die jede und jeden treffen kann, Unbehagen auslöst.

Die Aktionstage tragen ihren Teil zur Prävention, Information und Aufklärung dieses Jahr vom 26. Oktober bis 9. November 2018 bei. Wie gewohnt mit Anlässen, die auf ganz unterschiedliche Weise, aber stets verständlich und erfrischend, das Thema psychische Gesundheit aufgreifen. Besonders jedoch, weil der Auftakt zur Jubiläumsausgabe ein bisschen feierlicher als sonst ausfällt. Es lohnt sich, den Freitag, 26. Oktober 2018, dick in der Agenda anzustreichen und an diesem Abend nach Solothurn ins «Kofmehl» zu kommen.

Wir halten Sie hier auf der Website sowie auf Facebook auf dem Laufenden und freuen uns, Sie im Herbst an den 10. Aktionstagen Psychische Gesundheit im Kanton Solothurn zu sehen!

Ratschläge und Erfahrungen mit Heilkräutern

Schreiben Sie einen Kommentar zu "Gesundheit aus der Apotheke Gottes".

Neuauflage, 104 Seiten, mit farbigen Abbildungen, Maße: 20,9 x 29,4 cm, Kartoniert (TB), Deutsch, Verlag: Ennsthaler, ISBN-10: 3850680908, ISBN-13: 9783850680905, Erscheinungsdatum: 23.11.2015

Nutzen Sie unsere kundenfreundlichen Filial-Öffnungszeiten! Diesen Artikel liefern wir Ihnen auch versandkostenfrei zur Abholung in Ihre Weltbild-Filiale.

Schreiben Sie einen Kommentar zu "Gesundheit aus der Apotheke Gottes".

  • relevanteste Bewertung zuerst
  • hilfreichste Bewertung zuerst
  • neueste Bewertung zuerst
  • beste Bewertung zuerst
  • schlechteste Bewertung zuerst

27 von 30 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

Dieses Buch ist für mich das wichtigste.Wen möglich behandle ich nach der Naturmethode.
Anhand dieses Buches kann ich meine Kräuter gut einsetzen, sie schaden auf keinen fall.
Sehr wichtig für mich persönlich -ist zum weiter empfehlen.

War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

31 von 39 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

Dieses Buch sollte jeder in seiner "Hausapotheke" haben.
Der Service und die Schnelligkeit von Weltbild ist einfach super.

War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

27 von 33 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

Hallo, ich finde dieses Buch einfach toll und darf in keiner Hausapotheke fehlen. Sehr Weiterzuempfehlen.

War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

16 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

precose 50mg kaufen ohne rezept

von links: Dr. Köhler, Weidhaas, und Dr. Gassen © pag

Die TK und IBM haben die erste bundesweite elektronische Gesundheitsakte vorgestellt. Nur der Patient kann auf die Daten zugreifen und bestimmen, wer sie einsehen darf. Bereits dieses Jahr soll sie allen Patienten der Kasse zugänglich sein.

Für Prof. Holger Pfaff ist der Fonds ein „großer erster Schritt“ zur Modernisierung des Gesundheitswesens. Eine wichtige Zukunftsfrage ist für den Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats: Wir bringe ich erfolgreich evaluierte Projekte in die Fläche?

Der neue Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, will die Aufgaben in der medizinischen Versorgung neu verteilen: Es könne nicht sein, dass gut ausgebildete Pflegekräfte nur von Delegation abhängig und „die Handlanger anderer Gesundheitsprofessionen“ seien.

Bis 2020 gehen etwa 11.000 Chirurgen in Rente. Jörg Fuchs, Präsident der DGCH, plädiert daher für ein Umdenken in der Nachwuchsgewinnung. Die Vergütung sollte erhöht, Nachwuchs-Budgets nicht zweckentfremdet, wissenschaftliche Förderung mehr in den chirurgischen Bereich fließen.

Nun musste auch die ABDA vor Gericht aussagen. Weil ihr Ex-Pressesprecher, Thomas Bellartz, auf der Anklagebank sitzt, wurde der Dienstherr befragt. Informationsvorsprung zur Apothekenbetriebs-verordnung aus dem Computer des Gesundheitsministeriums? Davon weiß die ABDA nichts. Der Prozess zieht sich bis Mitte Juli hin.

„Die Zahl der festgestellten Fehler liegt im Promillebereiche“, meint Dr. Andreas Crusius, Präsident der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen am 4. April in Berlin

Das BMG will im Juni den Verordnungsentwurf vorlegen, mit dem die Details des Arztinformationssystems (AIS) geregelt werden. Das vermutet MdB Michael Hennrich (CDU) auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes der Arzneimittelhersteller.

Glückwunsch für die Kanzlerin – Olaf Scholz gratuliert im Schloss Bellevue Angela Merkel zu ihrer Ernennung.

Personalisierung, Chronifizierung/ Sequenzierung und Kombitherapie – diese Ausgabentrends nennt G-BA-Chef Prof. Josef Hecken auf dem Deutschen Krebskongress 2018. „Alles Trends, die tendenziell zu Ausgabensteigerungen führen.“

. hat das LSG Berlin/Brandenburg nicht erfunden, sagt Richter Axel Hutschenreuther auf der Pharma-Tagung vom Handelsblatt am 19. Februar. Man habe vielmehr den Finger in eine bestehende Wunde gelegt, andere Akteure müssten nun handeln.

Hochbetagte sind die treuesten Studienteilnehmer von allen, sagt der DGIM-Vorsitzende Prof. Cornel Sieber auf der Pressekonferenz am 08. Februar. Die Adhärenz sei bei dieser Patientengruppe ganz besonders gut.

In der Arzneimittel- therapiesicherheit besteht ein großes Definitionswirrwarr, sagt Dr. Amin-Farid Aly von der Bundesärztekammer auf dem BMC-Kongress. Bei manchen Definitionen gehörten Medikationsfehler in den Bereich der Nebenwirkungen, bei anderen nicht.

„Der öffentliche Gesundheitsdienst in Berlin ist krank“, stellt PD Dr. Peter Bobbert, Vorsitzender des MB (Landesverband Berlin-Brandenburg) auf der Pressekonferenz am 22. Januar fest. 55 Stellen seien momentan unbesetzt, die Prognose für die kommenden Jahre sieht noch schlechter aus.

Um die onkologische Versorgung zu verbessern, schlägt die KBV gemeinsam mit anderen Verbänden ein neues Konzept vor. Zentral ist dabei der Belegarzt, der in Kompentenznetzwerken - bestehend aus drei Belegärzten - die intersektorale Versorgung der Patienten gewährleisten soll.

Unsere Fotos dokumentieren den gesundheitspolitischen Alltag. Wir haben die besten zwölf Motive des Jahres 2017 ausgewählt. Viel Spaß beim Anschauen. Wir wünschen allen Lesern frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.

Prof. Josef Hecken fordert die Einführung einer neuen Kategorie bei der frühen Nutzenbewertung: „Nicht-quantifizierbarer Zusatznutzen aufgrund gesetzlicher Fiktion“ wolle er Orphan Drugs mit dünner Evidenzlage künftig bescheinigen, sagte er am 29. November bei den Pharma Trends in Berlin.

Knapp 30 Prozent der Arbeitnehmer fühlen sich bei der Arbeit durch die Digitalisierung stärker belastet als zuvor, nur 10 Prozent sehen eine Erleichterung. Das geht aus dem BKK Gesundheitsreport hervor, den Franz Knieps Prof. Dr. Holger Pfaff am 28. November vorstellen.

Krankenhäuser, die die gesetzlich festgelegten Mindestmengen bei bestimmten OPs nicht einhalten, müssen schon bald auf ihre Vergütung verzichten. Zumindest kündigt das der AOK-Chef Martin Litsch bei der Vorstellung des Qualitätsmonitors am 23. November an.

Der Arzt und Informatiker Prof. Klaus Juffernbruch wirft der Selbstverwaltung vor, digitale Innovationen zu blockieren. Der Grund: Deutschland schaffe es nicht, die Vergütung für Ärzte am Patientennutzen auszurichten, sagte er bei der kontroversen Mittagspause der KBV am 21. November.

ist das, was Patientinnen wollen, sagt Prof. Diana Lüftner, Ärztin an der Charité - Universitätsmedizin Berlin, auf dem Versorgungskongress Metastasierter Brustkrebs am 9. November. Veranstalter sind IGES und Novartis.

„Der gelbe Dienst“ ist Geschichte, mit dem OPG-Infodienst geht’s in die Zukunft. Der Vincentz Network Verlag stellt die Produktion des dgd ab sofort ein. Die Presseagentur Gesundheit bietet allen Abonnenten mit dem OPG-Infodienst einen reibungslosen Übergang.

ist für Prof. Wolf-Dieter Ludwig, dass man fünf bis zehn Jahre nach Zulassung nicht mehr über ein Medikament weiß als zum Zeitpunkt der Zulassung. Das kritisiert der AKdÄ-Vorsitzende bei der Vorstellung des TK-Innovationsreports am 20. September.

Je erfolgreicher das AMNOG ist, umso höher werden die Einführungspreise künftig sein müssen, wenn die Patienten nicht unter der nachlassenden Innovationsdynamik leiden sollen. Diese Ansicht vertritt Prof. Dr. Dieter Cassel bei der Vorstellung des AMNOG-Checks 2017 am 19. September.

im Rahmen eines Werkstattgesprächs hat Prof. Ferdinand Gerlach Gesundheitsminister Hermann Gröhe die Reformvorschläge des Sachverständigenrats zur Notfallversorgung vorgestellt.

"Trotz der Gefahr durch weltweit zunehmende Antibiotika-Resistenzen sind in den letzten Jahrzehnten kaum neue Antibiotika auf den Markt gekommen", sagt Hermann Gröhe auf einer Tagung der Globalen Partnerschaft für Antibiotika (GARDP).

Von wichtigen Fortschritten bei Therapie und Diagnostik der Riesenzellarteriitis berichtet Prof. Bernhard Hellmich auf einer Vorabpressekonferenz zum Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie.

precose 25mg generika kaufen

Wie regelt die Natur den Wasserhaushalt seit Bestehen der Erde?
Die Sonne zieht das Wasser hoch und lässt „allen Müll“ auf der Erde. In früheren Zeiten kam es dann als reines Wasser in Form von Regen wieder auf die Erde.

Dieses Wasser sammelte sich in kleinen gurgelnden, über Kies und Steine plätschernden Bächen. Schwollen an zu Flüssen oder Seen und diente Mensch und Tier als Trinkwasser. Da war die Welt noch in Ordnung.

Und heute? Schon in der Atmosphäre beginnt das Problem. Wasser, und damit auch Regen, ist ein Löse– und Transportmittel. Das heißt, Wasser nimmt so ziemlich alles auf, was ihm in die „Quere“ kommt bis es gesättigt ist.

Doch genau das ist es, was es in unserem Körper machen sollte. Und wenn es bereits „satt“ in den Körper kommt, was dann? Kann es wirklich noch alle seine Aufgaben erfüllen?

Fragen Sie einfach Ihren logischen MenschenVerstand! Dafür brauchen Sie weder Ihren Arzt noch Ihren Apotheker.

Wasser hat ein „Gedächtnis“ und gibt seine Informationen weiter!
Bereits im vorigen Jahrhundert stellten Wasserforscher fest, dass Wasser ein „Gedächtnis“ besitzt. Das heißt, Wasser nimmt alle Informationen auf, die uns in Form von elektro-magnetischen Wellen umgeben…

Schließen Sie einfach mal Ihre Augen und denken an die letzten Jahre und Jahrzehnte, was wir Menschen uns da so alles haben einfallen lassen…Und alles ist im Wasser gespeichert!

Und unser Körperwasser „tickt“ da nicht anders. Es nimmt diese Informationen auf – ob wir wollen oder nicht. Wundern Sie sich jetzt immer noch über die Krebs-Epidemie? Über die extreme Zunahme chronischer Erkrankunge n auch schon im Kindesalter? Über ADHS und über BurnOut? Schlaganfälle bei Kindern und Herzinfarkte bei Jugendlichen?

Als die Welt noch in Ordnung war, war Wasser leer (Regenwasser) und angefüllt mit SonnenEnergie wie wir es heute nur in echten biologischen Lebensmitteln finden. Nachweisbar durch Fotos der Wasserstruktur. Dieses Wasser war wirklich Leben!

Unser heutiges Trinkwasser ist sauber und fast zu schade für die Toilettenspülung usw. Es entspricht der TrinkwasserVerordnung. Diese wurde in den letzten Jahren mehrfach „korrigiert“.
Ob die Werte der TrinkwasserVerordnung auch Ihren Werten in Bezug auf Ihre Gesundheit entsprechen. Und „sauber“ entspricht nicht unbedingt auch „rein“.

Meine Empfehlung: Machen Sie sich selbst ein Bild.

Denn in hochwertigsten ätherischen Ölen wie den YoungLiving-Ölen, steckt die geballte Pflanzenkraft. Das Wissen über ätherische Öle und deren Einsatz zeichnete alle Hochkulturen aus. Sie waren und sind in Bezug auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auch heute noch wertvoller als Gold und Edelsteine. Leider hat in unserer Zeit die Chemie die Oberhand gewonnen mit -oft- sehr zweifelhaften Ergebnissen.

Da sind zuerst einmal die Antioxidantien. Antioxidantien sind Nährstoffe wie Vitamine, Spurenelemente, Hormone usw.

Diese Antioxidantien sind sozusagen der „Rostschutz“ für unsere Körperzellen. Wie der Lack am Auto das Metall vor dem aggressiven Sauerstoff schützt, brauchen auch wir für unsere Zellen diesen „Rostschutz“.

Noch nie war eine Generation mehr Stress ausgesetzt als heute. Jede Form von Stress verursacht das vermehrte Auftreten der sogenannten freien Radikalen. Das sind aggressive Sauerstoffmoleküle die zu Zellschäden führen können. „Und da beißt sich die Katze in den Schwanz.“ In der heutigen Zeit enthalten unsere Lebensmittel immer weniger Antioxidantien dabei bräuchten wir immer mehr. Die Schere klafft immer mehr auseinander. Und die chronischen Krankheiten nehmen immer mehr zu …

Gönnen Sie sich täglich Ihre ExtraPortion Antioxidantien. Meine Empfehlung als Grundversorgung:

Bestellen Sie am besten jetzt gleich unter Angabe der Nr. 321429 bei www.lavita.de

Achten Sie außerdem auf hochwertige natürliche Lebensmittel. Ohne chemische Keule und mit viel Liebe und Sorgfalt erzeugt. Essen Sie viel biologisches Gemüse, wenig Kohlehydrate. Vermeiden Sie Weizen!

Nehmen Sie einen „Ölwechsel“ vor. Nutzen Sie ausschließlich hochwertige Öle. Kaltgepresst in Rohkost Qualität. Das Beste sollte für Ihren Körper gerade gut genug sein.

Fleisch & Eier sind ausschließlich wertvoll aus Freilandhaltung und biologischer Aufzucht. Fisch ist im Hinblick auf die Verschmutzung der Ozeane und der „Zuchtanstalten“ heute oft bedenklich. Das so „gesunde LachsÖl“ ist nur gesund von Wildlachs (fast nicht mehr zu bekommen) oder aus biologischen Züchtungen. Also Augen auf beim Kauf!

Ich bin ein absoluter „Überzeugungstäter“. Alles, was ich bis jetzt geschrieben habe, haben wir, mein Mann & ich, mit Erfolg umgesetzt.

Seit 1991 bin ich Heilpraktikerin. Als klassische Homöopathin hatte ich eine große Praxis in Westfalen. Bis ich von einer meiner vielen Patientinnen ein Buch geschenkt bekam mit den Worten: „Das wird Sie interessieren!“.

Es war das Buch von Dr. F.Batmanghelidj „Wasser, die gesunde Lösung“ Untertitel: „Ein Umlernbuch“. Und das war es für mich. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Kleiner Hinweis zwischendurch:
Was mit unserem Wasser tagtäglich passiert -seit Jahrzehnten- habe ich weiter vorne beschrieben. Dr. Batmanghelidj starb 2003. Was in der Zwischenzeit in unserem Trinkwasser so alles nachgewiesen wurde, hat er nicht mehr erlebt. Folge dessen findet man darüber auch nichts in seinen Büchern.

Nach der Lektüre von „Wasser, die gesunde Lösung“ war mir klar:

  1. Dass ich keine Behandlung mehr „ohne Wasseraustausch“ durchführen werde.
  2. Dass auch ich das Wasserthema unbedingt an die Öffentlichkeit bringen muss.

Siehe auch meinen Vortrag: „Die Macht des Wassers auf Körper, Geist & Seele“.

Ich wurde also zur „Wasserfrau“ ☺. Im Jahr 2004 gab ich meine sehr gut frequentierte Praxis auf um mich ganz dem Wasser und damit der GesundheitsPrävention zu widmen.

Gerade als klassische Homöopathin weiß ich, was „Information“ bewirken kann. Vielen ist es mittlerweile bekannt. Einige ignorieren es immer noch. Obwohl Sie tagtäglich mit einem Handy rund um die Welt telefonieren oder gar skypen …

Die im Wasser gespeicherten Informationen können uns genauso beeinflussen wie die homöopathischen Arzneien. Nur haben wir leider keine Ahnung davon, was unser Trinkwasser auf seinem Weg in unsere Küche, unser Haus aufgenommen bzw. angenommen hat.

Deshalb sorge ich dafür, mein Wasser wieder in einen natürlichen Zustand zu bringen. Mit Informationen, die mir gefallen. Und im Übrigen über diverse Tests schon so manch einen „Realisten“ ins Staunen versetzt und zu Kunden gemacht haben.

Heute bin ich „Wasserfrau“ und GesundheitsTrainerin. Menschen einen Weg zu vitalerer Gesundheit & mehr Lebensfreude zu zeigen, dem Krebs und anderen chronischen Erkrankungen möglichst wenig Chancen zu geben, ist meine Passion.

Jeder Mensch hat ein Recht auf
··· vitale Gesundheit ··· pure Lebensfreude ···
Dies ist meine tiefste Überzeugung. Dafür lebe ich!

bestellung von precose ohne rezept

Leiden im allgemeinen und besonders das Leiden während Krankheiten wurde, wie wir gesehen haben, in vielen Kulturen als Folge eines Verstoßes gegen Regeln der Kultur bzw. der jeweiligen Götter angesehen. Im Christentum - eine monotheistische Religion, die von einem Schöpfer als dem Ursprung jeglichen Lebens ausgeht - wurden Krankheiten als die Bestrafung von Verstößen gegen die von Gott gegebenen Regeln (hier die 10 Gebote) gesehen. Außerdem versteht die christliche Religion Krankheiten und das damit verbundene Leiden als Möglichkeit, die ewige Erlösung zu erlangen, vorgelebt von Jesus Christus selber. Christus speiste öffentlich mit als Sündern bekannten Personen und begründete dies mit seiner Aussage: “Sie brauchen keinen Arzt, obwohl sie krank sind.” (Matthäus 9:2-7) Das bedeutet, daß Krankheiten nicht nur durch Sünden hervorgerufen werden, sondern, daß die Sünde selber eine Krankheit ist, die der Heilung bedarf.

Vom asketische Aspekt des Christentums her werden Krankheiten mit Stolz behandelt, da sie die als niedriger bezeichneten Sinne (Sinneslust) kasteien, demütigen. Leiden wird hiermit zu einer Tugend, welches die Fleischeslust abhärtet. So erklärt es sich auch, daß z.B. die Arbeit mit Lepra-Kranken, bei der man sich leicht infizieren konnte, als göttliche Arbeit angesehen wurde, durch die man nicht nur Achtung und Respekt der Mitmenschen erwarb, sondern auch das Versprechen des Heiligenscheines. In vielen späteren Schriften des Mittelalters, der Neuzeit sowie in heutigen psychologischen Abhandlungen (Scientific American, Feb. 1995) wurde und wird immer wieder die Frage aufgeworfen, warum alle hervorragenden Philosophen, Politiker und Poeten sowie Künstler ein melancholisches Temperament hatten bzw. haben und an schweren chronischen Krankheiten litten/leiden. Dies scheint ein typisches Problem der christlichen Kultur des Abendlandes zu sein. Die großen Philosophen des Ostens, wie z.B. Buddha, Lao-Tse und Konfuzius, führten ein normales Leben und waren nicht auffällig von schwereren Erkrankungen geplagt als ihre anderen Zeitgenossen.

Mit der zunehmenden Bedeutung des Leidens in einer Kultur geht die Entwicklung zur Individualität Hand-in-Hand: läßt sich durch Leiden etwas erreichen - im Christentum auf der himmlischen Dimension - bedeutet das gleichzeitig, daß die Position des Individuum in dieser Kultur gestärkt wird. Das Christentum, dessen Wurzeln im Judentum liegen, geht davon aus, daß wir alle Ebenbilder des Schöpfer-Gottes seien. Dieser Ansatz betont die Wichtigkeit der eigenen Individualität. Nicht die Anpassung an den Zyklus der Zeiten war nun die vorherrschende Lebenseinstellung, wie z.B. beim Schintoismus oder verschiedenen schamanischen Gruppen, sondern die individuelle Leistung, die individuelle Gesundheit, der individuelle Erfolg wurden so im Laufe der Geschichte und insbesondere der industriellen Revolution zum absoluten Ziel der christlichen Kulturen, einhergehend mit der Nächstenliebe, d.h. denjenigen zu helfen, die weniger erfolgreich bzw. gesund etc. waren. Das Verständnis des Eigenwertes hatte sich gewandelt: von einem Mitglied der Gemeinschaft, eingebettet in den Zyklus der Gezeiten und Entwicklung, zum unabhängigen Individualisten, der sich und seinem Schöpfer durch Leistung, Gesundheit etc. seinen Wert beweist.

Krankheitskonzepte der verschiedenen Gesellschaften unseres Kulturkreises waren oft auch geprägt von den dort vorherrschenden Krankheiten. Wie wir gesehen haben, gab es bei den alten Ägyptern schon den Ansatz einer Diagnose. Damit war der Grundstein für eine Diagnose-Medizin gelegt, die sich dann im Laufe der Jahrhunderte zunehmend mehr und mehr herauskristallisierte. Im Mittelalter und der Renaissance gab es viele Infektionskrankheiten, die als Epidemien unzählige Menschenleben kosteten. Arabische und romanische Autoren dieser Zeit erweiterten das alte Konzept von Infektionen und ansteckenden Krankheiten, aber insgesamt war das Konzept unklar, Infektionen konnten durch viele Umstände entstehen: sie konnten z.B. im Körper mit der Krankheit entstehen oder auch neben vielen anderen Möglichkeiten, durch den Einfluß der Sterne (daher kommt auch der Name Influenza für die Virusgrippe). Die großen Epidemien reichten von 527 - 565 (Kaiser Justinian), zur Pest und Cholera Epidemien (Mitte des 18. Jahrhunderts) und London (1665) sowie Marseilles (1720), als die letzte der großen Epidemien in West-Europa. Die schwerste aller Epidemien war die Lepra-Erkrankung im Mittelalter. Von ca. 1495 nahm die Syphilis epidemischen Charakter an. Mit der Entwicklung des medizinischen Gedankengutes wurden epidemische Krankheiten zunehmend klarer definiert: sie behielten ihren ansteckenden und spezifischen Charakter von Person zu Person. Diese ontologische Betrachtungsweise von Krankheit, d.h. sie als real zu sehen, Ihnen ein eigenständiges Dasein zuzuordnen, war nicht neu. Im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert wurde die ontologische Sichtweise von Krankheiten verstärkt, basierend auf den Ideen von Paracelsus (1493 - 1541). Krankheiten wurden von dieser Schule als Parasiten betrachtet, von äußeren, von Menschen unabhängigen Faktoren hervorgerufen. Der Engländer William Harvey (1578 - 1657) z.B. ging davon aus, daß Tumoren ein Eigenleben führen und das Krankheiten, die z.B. durch Vergiftungen oder Ansteckung entstehen, ihre eigene Vitalität - in heutiger Sprache: ihre eigene Energie - haben.

Thomas Sydenham (1624 - 89) war einer der Begründer der Nosologie, d.h. der Krankheitslehre, der Wissenschaft Krankheiten zu klassifizieren. In Sydenham’s Augen wurden Epidemien verursacht durch okkulte und unerklärliche Veränderung im Inneren der Erde, aufgrund deren Ausdünstung veränderte sich die Luft und der Mensch wurde dadurch anfällig für Epidemien. Auch spielen unerklärbare und angstmachende übersinnliche “occulte” Faktoren eine entscheidende Rolle.

Linné (1701 - 78), Boissier de Sauvages (1706 - 67), Cullen (1710 - 90), Pinel (1745 - 1826) und Schönlein (1793 - 1864) schufen nosologische Systeme, in denen Krankheiten auf der Basis von klinischen Symptomen in neue Klassifikation, Familien, Gattungen und Spezies eingeordnet wurde. Die Struktur ist immer noch die Grundlage unserer heutigen Krankheitslehre. Das wissenschaftliche Verständnis der Medizin und die darauf aufbauenden Anweisungen für Ärzte basieren auf folgenden Prämissen: die Diagnose wird aufgrund der in der wissenschaftlichen Klassifizierung aufgestellten Symptome gestellt und er kann dementsprechend die ebenfalls gelistete Medizin verschreiben. Eine weitere Beschäftigung mit einer Krankheit und dem Patienten (als Person) wird durch dieses System überflüssig, da er über die Klassifizierung der Symptome die richtige Diagnose sowie Behandlungsmethode findet. Das Diagnose-System hat also nun seinen festen, unumstößlichen Platz im westlichen Gesundheitswesen eingenommen.

Die Theorien des Philosophen Descartes hatten im Zeitalter der Aufklärung wesentlichen Einfluß, vor allem auch auf die Medizin. Der menschliche Verstand wurde an aller erster Stelle gestellt und war allen anderen Lebensformen damit weit überlegen. Für Descartes und seine Schüler und Nachfolger waren Körper von Tieren und Menschen seelenlose Maschinen, während der Mensch jedoch über den bewußten rationalen Denkprozeß den Körper mit der Seele verbinden konnte. Der Körper ist eine perfekte Maschine und wird durch die Krankheit zur gestörten, im-perfekten Maschine. Eine Maschine kann keine Mechanismen zur Selbstregulation haben, muß aber in der Regel durch äußeren Einfluß repariert werden. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, waren Krankheiten keine Heilungs-, sondern Störungsprozesse und folgerichtig wurde im Prozeß der Diagnose-Medizin die Störungen klassifiziert, untersucht etc. Alle Naturprozesse wurden als blind bezeichnet und konnten zerstörerisch wirken. Die althergebrachte Sichtweise der Natur als ein “wohlwollendes Wesen” wurde als heidnisch betrachtet. Das wahre Wesen lag in der rationalen Erkenntnis des menschlichen Verstandes, deren Aufgabe es ist, Störungsprozesse zu erkennen und zu eliminieren. Auf diesem grundsätzlichen Verständnis von Leben basiert auch unser heutiger Umgang mit Krankheit.

Diese cartesainische Philosophie, die philosophische Grundlage der Aufklärung, sah Krankheit einzig und allein als eine Sache des Körpers, während Kriminalität, Sünden und Erbkrankheiten als Krankheiten der Seele verstanden wurden.

Während des Mittelalters hatte sich die medizinische Disziplin geteilt: die Allgemeinmediziner und die Operateure waren nun unterschiedlich organisiert. Die Operateure waren in einer Zunft mit den Friseuren zusammengeschlossen. Sie waren für die äußeren Behandlungen des Körpers zuständig: Wunden, Geschwüre, Abszesse, Ausrenkungen von Gelenken, Hautkrankheiten, Tumore, Leistenbrüche und Katarakte; während die Allgemeinmediziner für die inneren Erkrankungen zuständig waren. Chirurgen haben auch heute noch einen geringeren Stand in der Ärztehierarchie, allerdings werden sie von der Gesellschaft, dem Patienten, sehr wohl hoch angesehen.

Mit der Anwendung des Stethoskopes (1819) wurden die Mediziner zunehmend unabhängiger von den persönlichen Symptombeschreibungen ihrer Patienten. Diese neue Objektivität konnte in den neu entstehenden Krankenhäusern der Industriegesellschaften angewandt werden. Die dort eingelieferten Patienten - in der Regel die Ärmsten der Armen aus den überquellenden neuen Industriestädten - waren hervorragende Studienobjekte für die neue “Objektivität” des medizinischen Betriebes. Die Entwicklung der modernen Staaten förderte auch die Entwicklung von Statistiken und damit ein Vergleich der Krankheitssymptome im größeren Rahmen. Die Krankheitslehre wurde ausgeweitet und verfeinert und damit auch der mechanistische Ansatz. Mit der Entwicklung der Impfungen wurden viele der großen Infektionskrankheiten “unter Kontrolle” gebracht, ein nächster Schritt in dieser Entwicklung war die Entdeckung der Anti-Biotika (Ende des 2. Weltkrieges). Damit konnten die bakteriellen Infekte “kontrolliert” werden. Der neueste Schritt auf dem Wege der totalen Kontrolle sind die gen-technologischen Fortschritte, “Reparatur-Möglichkeiten”, wenn die Maschine - unser Körper - defekt ist sowie die Zunahme der schönheits-chirurgischen Eingriffe von Nasen- und Lippenveränderungen zur Verschönerung der Sexualorgane: Brustkorrekturen sowie Verlängerung von Penissen und Operationen zur Veränderung der Schamlippen. Über die Folgen von Silikon-Implantaten und den damit zusammenhängenden Langzeiterkrankungen und Behinderungen gibt es zunehmend mehr Horror-Berichte in den Medien, während wir noch nichts über die Folgen von gentechnologischen Veränderungen des Menschen wissen. Über die Spätfolgen von Hormonbehandlungen, für viele Jahre als das neueste Wunder in der medizinischen “Heilkunst” beschrieben, lernen wir heute mehr und mehr. (s. auch Sherill Sellmans Artikel: Bittere Pille? auf Seite 18 dieser Ausgabe)

Unser heutiges Verständnis von Krankheit ist also geprägt von dem individuellen Ansatz des Christentums sowie der zunehmenden Verobjektivierung von Symptomen, nach denen der Mensch behandelt und auf die er reduziert wird.

Große Widersprüche in einer Gesellschaft spiegeln immer unterschiedliche Einstellungen und Positionen wider, aber auch, wie das “Volk” die von der Gesellschaft verursachten Regeln und Probleme aufarbeitet. Wir haben in den obigen Ausführungen gesehen, daß Gesundheit und Krankheit als kulturelle Erfindungen betrachtet werden, mit der die in der jeweiligen Kultur lebenden Menschen sich mehr oder weniger identifizieren.

Beispielsweise bestehen zwischen dem Zeitalter der Aufklärung, der industriellen Revolution und der damit verbundenen Entwicklung zum Rationalismus und Funktionalismus tiefe Zusammenhänge zum damaligen Romantizismus. Die Tuberkulose war die Krankheit der industriellen Revolution, so wie die Syphilis zur späten Renaissance gehört und die Melancholie oder Liebeskrankheit zum Barock. Ein hoher Anteil der armen arbeitenden Bevölkerung hatte Tuberkulose, so aber auch viele Künstler und Wissenschaftler, wie Novalis, Chopin, Schiller, Bayle und Laennec, zwei Tuberkulose-Forscher. Die Krankheit und das damit verbundene Leiden der Schwindsucht wurde ausführlich in Gedichten beschrieben und Liedern (Küchenliedern) besungen.

Auch die Widersprüche der heutigen Zeit hat ihren Romantizismus. Basierend auf der Geschichte der westlichen Kultur, in der Gesundheit (besonders in den angelsächsischen Ländern) eine moralische Pflicht war, die zur Verherrlichung Gottes diente, existieren in der westlichen Welt zwei vorherrschende Lebensziele; Gesundheit - eng verbunden mit äußerer Schönheit - und Reichtum, eng verbunden mit Sicherheit (Lebenssicherheit). Materialisten und Idealisten sind sich hinsichtlich dieser Ziele einig; die einen (Materialisten) benötigen Geld, um sich Gesundheit (Schönheit) und die erfolgversprechendsten Behandlungen leisten zu können. Die anderen (Idealisten) projizieren ihre Wünsche und Hoffnungen auf eine andere Dimension, die ihnen eine bessere Zeit, ewige Gesundheit und ewiges Leben versprechen. Die überwiegende Anzahl der Vertreter der New Age Bewegung und insbesondere die sogenannten Lichtarbeiter lassen sich dieser Kategorie zuordnen. Licht und Dunkel sind eine Einheit, werden sie getrennt und das gesamte Lebensstreben zur Erlangung des Lichtes ausgerichtet, wird der Boden unter den Füßen verloren, d.h. der Kontakt zur Erde geht verloren. Eine schnelle “Erleuchtung”, nach der unzählige unzufriedene Menschen streben und sich deshalb der New Age Bewegung oder Esoterik zuwenden, führt oft zu zusätzlichen großen emotionalen sowie geistigen Probleme, d.h. daß sich die Konflikte verschärfen anstatt sich zu verbessern. Konflikte und Krankheiten müssen im Hier und Jetzt ganzheitlich angepackt werden, d.h. es muß die verursachende Energie der Krankheit verstanden und angenommen werden, damit die eigenen Heilungsprozesse in Gang gesetzt werden können. Erst dann nimmt der Körper eine Unterstützung mit anderen Methoden prozeßfördernd an. Jeder Wunsch, die Auseinandersetzung mit den eigenen inneren Prozessen zu vermeiden oder durch illusorische Harmonievorstellungen zu ersetzen, die sich entweder auf das jetzige Leben oder andere Dimensionen beziehen, nähren im Grunde lebensverneinende Energien, da in solchen Prozessen die verursachenden Energien einfach nicht ernstgenommen, sondern wegvisualisiert werden.

Wir haben gesehen, daß sich der Grundwiderspruch, der in der Trennung von Krankheit und Gesundheit liegt, durch (fast) alle Kulturen zieht und als gegeben hingenommen wird. Diese Polarität ist jedoch das Produkt einer kulturhistorischen Entwicklung, in der Gesundheit und Tugend zusammengehören und umgekehrt Krankheit und Untugend. Wer krank ist, ist nicht normal und es muß alles getan werden, den Zustand der Normalität - der ja auch kulturell definiert ist - wieder zurück zugewinnen. Wer krank ist arbeitet nicht und wird dadurch abhängig und schadet:
a) den anderen und insbesondere der Volkswirtschaft;
b) sich selbst, da Krankheit und Sünde immer noch in einem engen Zusammenhang gesehen werden. Alle neutestamentarischen Wundertaten Christi, bei denen Heilung erfahren wurde, beinhalten auch immer eine Vergebung der Sünden. Durch die “Kriminalisierung der Krankheit” auch in den modernen Industriegesellschaften ist der Druck auf den einzelnen sehr groß und in der Regel erfolgreich (siehe Berichte dieser Ausgabe “Am Wickel der Schulmedizin”), weil hier mit der Angst gearbeitet wird: der Angst, nicht normal zu sein, der Angst vor Abhängigkeit, der Angst vor dem Tode. Das Geschäft mit der Angst ist immer noch das lukrativste. (siehe Artikel Bärbel Ristow, Arzt zu sein. S. 27)

Haben die Normen des Gesundheitsverhaltens den Hilfesuchenden zum Arzt gelangen lassen, so trifft er auf ein bloß naturwissenschaftlich-medizinisches Faktenwissen des Arztes, das ihn auf eine strenge pathophysiologisch gebundene Kausalität zu bringen versucht und in der Rolle des Patienten auf das Funktionieren bestimmter Organsysteme einschränkt: Das Arzt-Patient-Verhältnis verliert seine personale Interaktion an ein Verhältnis von Sachen.

Die steigende Zahl von “therapeutisch undankbaren Patienten” weist auf den Kreislauf des medizinischen Bemühens, das sein Ziel um so mehr verfehlt, je weniger es den Ursprung einer Krankheit reflektiert, sondern sich und den Patienten auf ein Symptom festlegt und ihn behandelt, als sei das Symptom die Krankheit. Je komplizierter in diesem Prozeß die Methoden der Diagnose und Therapie werden, desto häufiger müssen die Hilfesuchenden ins Krankenhaus verlegt werden - ein Vorgang, der ebenfalls streng in dem genannten Zirkel bleibt. Die in unserer Hochleistungsgesellschaft strikten Spezialisierungen verschlimmern das Problem der Medizin noch dadurch, daß die Krankenhäuser als arbeitsteilige Großbetriebe organisiert werden.

Shapiro beschreibt (1959) die Geschichte der westlichen Medizin als die Geschichte des Placebos, während Jores (1962) und von Kress (1964) in ihren Arbeiten über den Arzt als Verursacher von Krankheiten davon ausgehen, daß die naiv naturwissenschaftlich betriebene Medizin als System ein Kunstfehler sei, welches durch die zunehmende Anzahl funktioneller Erkrankungen bewiesen wird und das Grassieren der nicht-medizinischen Heilangebote auf die Nichtbefriedigung der Bedürfnisse der Patienten zurückzuführen sind.

Der heutige Kranke befindet sich in einem großen Konfliktfeld, welches durch die folgenden Polaritäten gekennzeichnet ist:
a) große kulturelle Widersprüche von Gesundheit und Tugend, Krankheit und Untugend = Sünde;
b) gesellschaftlichen Konflikten der zunehmenden Individualisierung einhergehend mit zunehmender Verobjektivierung und damit Ent-Individualisierung von Symptomen und deren Vermarktung;
c) der Krankheitsbedarf unserer Kultur, von der die Großindustrie der Pharmazeuten, der gesamte Gesundheitsbetrieb, der große Markt der Therapeuten aller Art sowie verschiedenste ideologische Gruppen leben;
d) dem Schönheits- und Jugendwahn unserer Kultur, dem die allgemeine Angst vor dem Anderssein, dem Altsein und dem Tabu des Todes zugrunde liegen;
e) der gesamtgesellschaftlichen Sucht nach Unvergänglichkeit;
f) der Helfermotivation einer ganzen Schar von religiösen oder alternativen Gruppen, die mit Missionseifer die Rettung versprechen und für sich selber damit das Heil erkaufen wollen.

Darüber hinaus ist der Kranke in eine Diagnose-Medizin eingebettet, deren Aufgabe es ist, nur nach Störungen zu suchen, diese zu klassifizieren und zu eliminieren. Ein tiefes Verständnis von inneren und äußeren Zusammenhängen des Lebens, der Einbettung des Individuum in das Ganze, wie z.B. die Gezeiten, Elemente, Kosmos, gesellschaftlichen Bedingungen etc. ist verloren gegangen und besteht nur rudimentär in Ansätzen bei sogenannten Splitter- bzw. Randgruppen, die weitgehendst als Scharlatane abgetan werden.

Nicht umsonst verspricht die Gesundheit in unserer Gesellschaft Freiheit bzw. Freisein, während der Kranke in dem oben beschriebenen Netz gefangen ist und mit geschwächter Lebensenergie alleingelassen, einen Ausweg suchen muß.

Hilf- und orientierungslos sowie alleingelassen wenden sich die kranken Menschen an die Alternativ-Medizin, die aus dem Dilemma einen Ausweg verspricht. Dabei wird dann aufgrund der schwierigen Lebensposition, in der sich der “Kranke” befindet, übersehen, daß auch die Alternativ-Mediziner in denselben Fallstricken gefangen sind. Auch sie sind, genau wie Kranke und Ärzte, ein Produkt der gleichen Gesellschaft und unterliegen demzufolge den gleichen Gesetzten der “blinden Flecken” in ihrer Wahrnehmung. Natürlich entsprechen Naturheilverfahren dem Körper des Menschen mehr als bio-chemische Medikamente. Das Bewußtsein der behandelnden Alternativen ist in der Regel jedoch genauso linear orientiert wie das der Schulmediziner: Gesundheit, Schönheit, Geld = Erfolg sind die Motivation und die Ziele. Nicht der Klient steht im Zentrum des Geschehens, sondern daß sich die Methode beweist, daß sie die Richtige ist und/oder, daß sie wissenschaftlich ist.

Die Lösung des Problems ist nicht einfach und sehr aufwendig: wir müssen uns selbst aus den Fallstricken unserer Kultur befreien, in dem wir unseren Körper mit all seinen Stärken und Schwächen kennenlernen und ihn dadurch in seinem eigenen Heilprozeß unterstützen können. Wir müssen davon loslassen, unseren Körper als eine funktionierende Maschine zu betrachten, die immer für uns da ist. Es ist natürlich leichter, diesen Bewußtseinsprozeß zu durchlaufen, wenn wir “gesund” sind als dann, wenn wir “krank”, geschwächt und in den Fallstricken unserer Kultur verfangen sind.

Wir finden auf alle unsere Fragen eine Antwort, wenn wir richtig suchen, d.h. nicht eine bestimmte Antwort erwarten. Das bezieht sich auch auf Krankheiten: unser Körper hat seine eigene Apotheke, die mit uns in unserem Sinne arbeitet, wenn wir verstehen, mit ihr umzugehen. Das heißt, es geht darum, daß eigene innere Wissen kennenzulernen. Wir sind über die Jahrhunderte so daran gewöhnt, Wissen von außen anzunehmen, daß es uns schwer fällt, daran zu glauben, daß jeder sein eigenes inneres Wissen hat, welches ihm bei der Gestaltung seines Lebens und damit auch bei der Auflösung von Krankheiten hilft. In alten Kulturen wurden die Medizinmänner befragt oder die Götter, dann die Priester und später die Ärzte. Heute nehmen viele Kranke keine chemischen Medikamente mehr, greifen dafür aber bei jeder Gelegenheit z.B. zu homöopathischen oder anderen Naturmitteln. Der Denkprozeß ist der gleiche: die Hilfe kommt von außen und wir nehmen damit dem Körper die Entwicklung des eigenen Bewußtseins. Krankheiten sind oft notwendige Entwicklungsschritte, die sich “von selbst” auflösen in dem Augenblick, in dem der Schritt stattgefunden hat. Hier hat dann eine Integration zwischen Erkennen und Körperbewußtsein stattgefunden, die wir dem Körper dann verneinen, wenn wir sofort mit äußeren Hilfsmitteln eingreifen. Es geht darum zu verlernen, den Körper als Objekt zu begreifen und ihn in seiner Fähigkeit als unsere eigene lebendige Apotheke mit all seinem inneren Wissen anzunehmen.

Christa Muths
B.Sc., M.A., M.Sc.,
Leiterin von espacio,
Intern. Centre for Holistic Studies
Herausgeberin von Treff-Räume espacio time

gibt es precose nur auf rezept

Ich vermisse meinen alten Papa — den Papa, der nicht von Ängsten gesteuert wurde, der nicht leiden musste, sondern glücklich war. Es ist einfach schrecklich, mitanzusehen, wie er Tag für Tag gegen einen unsichtbaren Feind in seinem Kopf kämpfen muss.

Trotz allem versucht Papa positiv zu bleiben. Als es ihm kürzlich wieder sehr schlecht ging, wollte er jeden Tag unbedingt ein bisschen in der Bibel lesen — wenigstens ein paar Verse. Das war seine Kraftquelle. Diese scheinbar unbedeutende Routine war für ihn ein Lebensretter. Nie war ich stolzer auf Papa als in dieser schweren Zeit.

Ich finde den Text in Nehemia 8:10 besonders gut. Darin wird gesagt, dass die „Freude Jehovas“ uns stark macht. Das ist so was von wahr. Bin ich traurig oder fühle ich mich leer, dann fangen mich meine Freunde in der Versammlung auf. Wenn ich mitten unter ihnen bin, mit ihnen zusammenarbeite und mich voll einsetze, fühle ich mich richtig wohl. Das trägt mich durch den ganzen Tag. Von Papas Beispiel hab ich viel gelernt. Ich kann sagen: Egal wogegen du ankämpfst, Jehova steht dir immer zur Seite.

Was meinst du? Wie hilft Emily ihrem Papa? Wie kannst du jemand helfen, der an Depressionen leidet?

INTERVIEW Psychologe Niels Birbaumer

"Intelligente Psychopathen machen meist erfolgreich Karriere"

07.05.2018, 12:06 Uhr | Claudia Hamburger, cch, t-online.de

Psychopathen: Nicht alle werden kriminell, manche von ihnen sind beruflich sehr erfolgreich. (Quelle: Symbolbild/g-stockstudio/Getty Images)

Sie sind rücksichtslos und gefühlskalt und können sich nicht in andere Menschen hineinversetzen: Psychopathen. Nicht alle von ihnen werden kriminell, ein Großteil ist beruflich sehr erfolgreich. Im Interview erklärt Psychologe und Neurowissenschaftler Niels Birbaumer, was in den Gehirnen von Psychopathen anders ist, ob man sie im Alltag erkennen kann und warum solche Menschen keine Reue empfinden.

t-online.de: Was ist ein Psychopath?

Niels Birbaumer: Der Oberbegriff dafür heißt antisoziale Persönlichkeit. Darunter sind Leute subsumiert, die keine antizipatorische Angst – also keine Erwartungsangst – haben. Die Konsequenz daraus ist, dass sie sich nicht in andere hineinversetzen können, wenn diese Furcht empfinden. Wenn sie nicht intelligent genug sind oder eine schlechte Erziehung haben, werden die Psychopathen kriminell, weil sie die Konsequenz ihres Verhaltens nicht vorhersehen können. Und sie respektieren natürlich auch nicht das Gesetz, weil sie ja keine Angst vor den Konsequenzen haben. Die weniger intelligenten oder diejenigen, die das Fürchten nicht gelernt haben, werden kriminell. Und die Intelligenten machen meist erfolgreich Karriere.

Sie sagen, dass Psychopathen gewissermaßen das spiegelverkehrte Bild von Angstpatienten sind. Warum?

Bei Angstpatienten funktionieren die Hirnregionen, die bei Psychopathen nicht aktiv sind, übermäßig gut. Das sind eben vor allem die Areale, die mit Angst zu tun haben.

Gibt es noch weitere Areale im Gehirn, die bei Psychopathen nicht beziehungsweise anders reagieren als die Angstareale?

Das sind die wichtigsten, aber sie sind verbunden mit allen Arealen, die mit Selbstkontrolle zu tun haben. Wenn sie eine Konsequenz ihres Verhaltens vorhersehen wollen oder wenn sie ihre Handlungen nach negativen Konsequenzen richten müssen, funktioniert das nicht.

Das hängt von der Intelligenz und von der Ausbildung der Person ab. Jemand, der etwas intelligenter ist und eine gute Ausbildung hat sowie eine gewisse Selbstkontrolle, der kann sich nach außen hin besser an die Gesellschaft anpassen. Und natürlich hängt es auch von der Umgebung ab, von vielen Faktoren. Die meisten Psychopathen werden überhaupt nicht auffällig.

Wann werden sie auffällig?

Psychopathen suchen nach Situationen mit einem gewissen "Kick", weil ihnen langweilig ist, da ihr Aktivierungsniveau im Gehirn niedriger als bei anderen Menschen ist. Wenn zum Beispiel Kriegszeiten oder Krisenzeiten sind, dann werden sie auffällig. Viele der Massenmörder in der nationalsozialistischen Zeit waren wahrscheinlich auch Psychopathen, die aber erst auffällig wurden, weil kriegerische Bedingungen herrschten.

Also braucht es auch von außen einen Reiz, dass das passiert?

Ja, genau. Meistens ist das der Fall.

Niels Birbaumer, Jahrgang 1945, ist Psychologe und Neurowissenschaftler. Er leitet an der Universität Tübingen das Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie. In seiner Forschung beschäftigte sich der Österreicher unter anderem mit kriminell gewordenen Psychopathen. Er trainierte mit ihnen, dass sie durch das Aktivieren bestimmter Gehirnareale wieder Empathie und Ängste empfinden.

Wie viele der Psychopathen werden auffällig?

Das kann man nicht genau sagen. Aber man schätzt, dass etwa drei bis fünf Prozent der Bevölkerung "erfolglose" Psychopathen sind und drei bis fünf Prozent "erfolgreiche" (also solche, die Karriere machen; Anm. d. Red.). Sowohl bei den Frauen, als auch bei den Männern. Auffällig werden vor allem die Männer. Und wenn sie nicht intelligent sind oder keine gute Ausbildung haben, werden sie kriminell. In Gefängnissen mit schweren Straftaten sind geschätzt 40 bis 70 Prozent der Insassen Psychopathen.

Wann werden Psychopathen das erste Mal in ihrem Leben auffällig?

Meistens werden sie noch vor der Pubertät das erste Mal auffällig.

Josef Fritzl zeigt auch Jahrzehnte nach seinen Taten keine Reue. Wie kann man das erklären?

Reue benötigt Furcht vor negativen Konsequenzen und eine Aktivität im orbitofrontalen Kortex. Furcht und frontaler Kortex stehen bei Psychopathen aber still, sind unteraktiviert.

Sind die Angstareale im Gehirn von Psychopathen von Geburt an nicht funktionsfähig oder führen gewisse Erfahrungen dazu?

Sowohl als auch. Es gibt eine Liste an Risikofaktoren. Auf dieser stehen zum Beispiel folgende: inkonsequente Erziehung, genetische Faktoren, Drogen- und Alkoholmissbrauch in der Familie, sexueller und physischer Missbrauch, Hyperaktivität.

Wie kann man im Alltag Psychopathen erkennen?

Gar nicht. Da müsste man schon einen Gehirnscan machen oder mit der jeweiligen Person das von dem Kriminalpsychologen Robert Hare entwickelte Interview führen. Das dauert eine Stunde – danach können sie mit einiger Sicherheit sagen, ob jemand psychopathisch ist.