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  • aus Hygienebestimmungen in Risikobereichen (zum Beispiel Krankenhaushygieneverordnung)
  • aus der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht (BGB § 823)
  • aus der Verkehrssicherungspflicht für Mitarbeiter auch nach der Arbeitsstättenverordnung
  • aus der Fürsorgepflicht als Arbeitgeber
  • etc.

Trinkwasser-Installationen in Gebäuden sind Wasserversorgungsanlagen nach der Trinkwasserverordnung. Daraus ergeben sich Pflichten für Trinkwasser-Installationsbetreiber – also für Unternehmer oder sonstige Inhaber von Wasserversorgungsanlagen nach §3 Nr. 2 Buchstabe e.
Bei den Pflichten wird unterschieden, ob das Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen oder gewerblichen Tätigkeit abgegeben wird.

Unter einer „öffentlichen Tätigkeit“ versteht die Trinkwasserverordnung die Abgabe an einen unbestimmten, wechselnden und nicht durch persönliche Beziehungen verbundenen Personenkreis (zum Beispiel Kindergärten, Schulen, Justizvollzugsanstalten).
Unter einer „gewerblichen Tätigkeit“ versteht die Trinkwasserverordnung, wenn das Trinkwasser im Rahmen einer Vermietung oder einer sonstigen selbständigen, regelmäßigen und in Gewinnerzielungsabsicht ausgeübten Tätigkeit gezielt zur Verfügung gestellt wird.

Es sind unter anderem folgende Anzeigepflichten zu Trinkwasser-Installationen zu beachten:
a.) Allgemeine Anzeigepflichten
Wenn aus den Trinkwasser-Installationen in Gebäuden (Anlagen der ständigen Wasserverteilung) Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen Tätigkeit abgegeben wird, sind folgende Anzeigepflichten zu beachten:
1. die Errichtung einer Wasserversorgungsanlage spätestens vier Wochen im Voraus;
2. die erstmalige Inbetriebnahme oder die Wiederinbetriebnahme einer Wasserversorgungsanlage spätestens vier Wochen im Voraus sowie die Stilllegung einer Wasserversorgungsanlage oder von Teilen von ihr innerhalb von drei Tagen;
3. die bauliche oder betriebstechnische Veränderung an Trinkwasser führenden Teilen einer Wasserversorgungsanlage, die auf die Beschaffenheit des Trinkwassers wesentliche Auswirkungen haben kann, spätestens vier Wochen im Voraus;
4. der Übergang des Eigentums oder des Nutzungsrechts an einer Wasserversorgungsanlage auf eine andere Person spätestens vier Wochen im Voraus;
b.) Wenn Nichttrinkwasseranlagen wie zum Beispiel Regenwassernutzungsanlagen oder Dachablaufwasseranlagen im Gebäude neben der Trinkwasser-Installation vorhanden sind:
• unverzügliche Anzeige von Anlagen an das Gesundheitsamt, die zur Entnahme oder Abgabe von Wasser bestimmt sind, das keine Trinkwasserqualität (zum Beispiel Dachablaufwasseranlagen) hat, und die im Haushalt zusätzlich zu den Wasserversorgungsanlagen nach § 3 Nummer 2 installiert sind.

Die Trinkwasserverordnung hat direkt im Verordnungstext definiert, was eine Großanlage ist (§ 3 Nummer 12). Diese Definition steht in Analogie zu den allgemein anerkannten Regeln der Technik.
Eine „Großanlage zur Trinkwassererwärmung" ist eine Anlage mit
a. Speicher-Trinkwassererwärmer oder zentralem Durchfluss-Trinkwassererwärmer, jeweils mit einem Inhalt von mehr als 400 Litern oder
b. einem Inhalt von mehr als drei Litern in mindestens einer Rohrleitung zwischen Abgang des Trinkwassererwärmers und Entnahmestelle; nicht berücksichtigt wird der Inhalt einer Zirkulationsleitung.
Entsprechende Anlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern zählen nicht zu Großanlagen zur Trinkwassererwärmung.

Alle Trinkwasser-Installationen in Gebäuden,
• in denen Trinkwasser im Rahmen einer öffentlichen oder gewerblichen Tätigkeit abgegeben wird (zum Beispiel in Kindergärten oder bei Vermietung von Wohnungen) und
• die eine Großanlage zur Trinkwasser-Erwärmung enthalten und
• die Duschen oder andere Einrichtungen enthalten, in denen es zu einer Vernebelung des Trinkwassers kommt.
Das Einatmen von kleinen Tröpfchen, sogenannten Aerosolen, kann zu einer Infektion mit Legionellen führen. Aus diesem Grund müssen Anlagen untersucht werden, die tröpfchenbildende Einheiten wie Duschen enthalten.
Anlagen ohne Duschen oder andere aerosolbildende Einheiten unterliegen nicht der generellen Untersuchungspflicht. Hierzu zählen Bürogebäude oder Kaufhäuser, in denen ausschließlich Toiletten und Waschräume zur Verfügung stehen.
Beispiele: Eine Arztpraxis oder ein Autohaus mit Duschen für die Mitarbeiter fallen nicht unter die generelle Untersuchungspflicht im Rahmen der Trinkwasserverordnung, da hier keine gewerbliche Tätigkeit vorliegt. Dagegen fällt ein Fitnessstudio mit Duschen für die Trainierenden unter die Untersuchungspflicht, wenn eine Großanlage in der Trinkwasserinstallation vorhanden ist.

Bei der Untersuchung auf das Vorkommen von Legionellen in Trinkwasser-Installationen geht es ausschließlich um die Feststellung, ob die Trinkwasser-Installation in ihren zentralen Teilen mit Legionellen belastet ist. Dabei werden insbesondere Trinkwassererwärmungsanlagen und Speicher sowie die Rohrleitungen beprobt, in denen Trinkwasser zirkuliert. Technische Details, wie eine Übersicht der technisch sinnvollen Probennahmestellen, sind im DVGW-Arbeitsblatt W 551 beschrieben. Weitere Informationen dazu geben die twin Nr. 06 des DVGW und die Empfehlung des UBA zu Legionellen vom 23. August 2012. Die systemische Untersuchung nach der Trinkwasserverordnung beschränkt sich auf solche Großanlagen, bei denen eine Infektion mit Legionellen aufgrund der Nutzungsart und der technischen Voraussetzungen wahrscheinlicher ist als in anderen Anlagen. Hierzu gehören Anlagen mit Duschen oder anderen Einrichtungen zur Vernebelung von Trinkwasser, bei denen eine Infektion über das Einatmen von Tröpfchen erfolgen kann.

Die Untersuchungen, zu denen auch die Probennahme in der Trinkwasser-Installation gehört, dürfen im Rahmen der Trinkwasserverordnung nur von Laboratorien durchgeführt werden, die die Anforderungen der Trinkwasserverordnung einhalten (siehe § 15 Absatz 4).
Die Untersuchungsstellen, die diese Anforderungen erfüllen, werden von den zuständigen obersten Landesbehörden oder einer von ihr benannten Stelle zugelassen und gelistet. Ist die Untersuchungsstelle in einem Bundesland gelistet, so kann sie bundesweit Untersuchungen im Rahmen der Trinkwasserverordnung durchführen.
Eine Liste mit allen Bundesländern finden Sie auf dieser Seite oben, unter dem Reiter „Untersuchungsstellen“.

Bei Überschreiten des technischen Maßnahmenwertes ist der UsI/Betreiber verpflichtet, dem Gesundheitsamt unverzüglich Meldung zu machen. Dies gilt auch für andere Untersuchungen und Anforderungen im Rahmen der Trinkwasserverordnung.
Der Betreiber (UsI) ist verpflichtet, alle Untersuchungsergebnisse unverzüglich schriftlich zu dokumentieren und 10 Jahre lang aufzubewahren.
Einem Betreiber wird empfohlen, das von ihm beauftragte Labor vertraglich dazu zu verpflichten, die Nichteinhaltung von Anforderungen oder Grenzwerten unverzüglich an das Gesundheitsamt zu melden.

Bei Überschreiten des technischen Maßnahmenwertes ist der UsI/Betreiber verpflichtet, dem Gesundheitsamt unverzüglich Meldung zu machen. Dies gilt auch für andere Untersuchungen und Anforderungen im Rahmen der Trinkwasserverordnung.
Außerdem hat er unverzüglich
1. Untersuchungen zur Aufklärung der Ursachen durchzuführen oder durchführen zu lassen
2. zu gewährleisten, dass diese Untersuchungen eine Ortsbesichtigung sowie eine Prüfung der Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik einschließen,
3. eine Gefährdungsanalyse zu erstellen oder erstellen zu lassen und
4. die Maßnahmen durchzuführen oder durchführen zu lassen, die nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zum Schutz der Gesundheit der Verbraucher erforderlich sind.
Bei der Durchführung von Maßnahmen nach Satz 1 Nummer 2 und 3 hat der UsI/Betreiber die Empfehlungen des Umweltbundesamtes zu beachten.

Informations- und Anzeigepflichten

Über die ergriffenen Maßnahmen hat der UsI/Betreiber das Gesundheitsamt unverzüglich zu unterrichten. Die betroffenen Verbraucher sind durch den UsI/Betreiber unverzüglich über das Ergebnis der Gefährdungsanalyse und sich möglicherweise daraus ergebende Einschränkungen der Verwendung des Trinkwassers zu informieren.

Die Maßnahmen (Punkte 1 bis 3) sind zu dokumentieren und die Aufzeichnungen sind vom UsI/Betreiber nach dem Abschluss der erforderlichen Maßnahmen nach Punkt 3 zehn Jahre lang verfügbar zu halten und dem Gesundheitsamt auf Anforderung vorzulegen.
Die oben aufgeführten Pflichten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Zweifel gilt immer der Verordnungstext. Für eine rechtlich verbindliche Aussage wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Gesundheitsamt.

Schulungen zu Legionellen-Probenahmen

Praxistag Mikrobiologie in der Trinkwasserhygiene

Mit dem "Praxistag Mikrobiologie in der Trinkwasserhygiene" schafft die DVGW Kongress GmbH für die Fachexperten der Mikrobiologie, eine Plattform.

Weiterbildung der sachkundigen Probennehmer - Entnahme von Wasserproben für die Trinkwasseruntersuchung

Die Teilnehmer aktualisieren ihre Kenntnisse und Fertigkeiten der Probennahme. Anhand aktueller Fragestellungen werden die Kenntnisse in einem.

Grundschulung - Entnahme von Wasserproben für die Trinkwasseruntersuchung mit Schwerpunkt Trinkwasser-Installation

Die Teilnehmer erwerben die erforderlichen Fachkenntnisse zur Durchführung von Probennahmen mit Schwerpunkt Trinkwasser-Installation gemäß.

Aktuelles zur Trinkwasserhygiene und Trinkwasser-Installation nach DIN EN 806, DIN EN 1717, DIN 1988 für den verantwortlichen Fachmann aus Vertragsinstallationsunternehmen

Die Teilnehmer aktualisieren ihre Fachkenntnisse zu Erkenntnissen der Trinkwasserhygiene und den damit verbundenen Anforderungen an die.

Gesunde Zähne gehören zu einer gesunden Entwicklung. Grössere Zahnbehandlungen lassen sich oft durch Früherkennung von kariösen Zahnschäden, Zahnstellungsproblemen und anderen Erkrankungen im Mundbereich vermeiden. Das Gesetz verpflichtet die Schulgemeinden, für die regelmässige zahnärztliche Untersuchung und Behandlung der in der Gemeinde wohnhaften Kinder im Volksschulalter zu sorgen. Die zahnärztlichen Untersuchungen sind daher obligatorisch und für die Eltern kostenlos. Die Schulgemeinden sind frei in der Wahl der Organisation dieser Untersuchungen.

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herzlich willkommen auf der Homepage der Frauenarztpraxis Dr. med. Petra Werner im Zentrum für Gesundheit und Beratung in Östringen. Dieser Internetauftritt soll Ihnen dabei helfen, sich bei mir zurechtzufinden und Ihnen die wichtigsten Informationen über meine Praxis und Leistungen zu geben. Gleichzeitig können Sie sich schon einmal einen optischen Eindruck von den Praxisräumen und dem Praxisteam machen.

Mein Wunsch ist es, Ihnen in meiner Praxis eine bestmögliche und individuelle Behandlung anzubieten, um Sie medizinisch stets optimal versorgen zu können.

Ich würde mich freuen, Sie bald persönlich begrüßen zu dürfen.

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Im Fachbereich Gesundheit finden Sie zu den folgenden Themen Informationen und Beratungen:

Nähere Beschreibungen der Angebote sowie Adressen, Telefonnummern und Sprechzeiten finden Sie bei den jeweiligen Dienststellen.

Stadt Halle (Saale)
Fachbereich Gesundheit
06100 Halle (Saale)

nach telefonischer Vereinbarung

Abteilung Amtsgutachten,
Sozialpsychiatrie

Abteilungsleitung
Frau Grabitz

Abteilung Betreuungsbehörde, Koordination und Planung

Abteilungsleitung
Frau Hoyer

Team Hygiene

Abteilung Kinder- und Jugendgesundheit

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Frauen, die während der Schwangerschaft rauchen, haben ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen wie

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Neugeborene von Raucherinnen haben häufiger ein geringeres Geburtsgewicht und ein vermindertes Wachstum; es tritt häufiger ein plötzlicher Kindstod auf.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rauchfrei.at.

Die verwendete Literatur finden Sie im Quellenverzeichnis.

zuletzt aktualisiert 23.03.2017
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Seine Hunde konnte der Texaner noch retten, sonst nichts. Nun sitzt er durchnässt, erschöpft und verzweifelt in einem Lastwagen der National Guard, die ihm zur Hilfe kam, als Hurrikan "Harvey" im August 2017 sein Stadtviertel in Houston überschwemmte.

Hamburg, den 23. April 2018

Als der Wind nachließ, fingen die Probleme erst an. Hurrikan Harvey hatte Ende August in Houston seinen "landfall" gemacht, war also mit Sturmgewalt über die texanische Metropole hergefallen. Aber dann blieb das Tiefdruckgebiet einfach stehen und regnete sich ab. Teilweise fielen mehr als 700 Millimeter Wasser in zwei Tagen. Stadtviertel standen unter Wasser, mehr als 100 Menschen fanden den Tod, viele Überlebende mussten aus ihren überfluteten Häusern gerettet werden. Fernsehstationen auf der ganzen Welt zeigten die dramatischen Bilder.

Vier Monate später wollten Gesundheitsforscher der örtlichen University of Texas in einer Umfrage wissen, wie es den Bürgern ging: Ob sie nervös oder unruhig waren, ob sie sich wert- oder hoffnungslos fühlten, ob sie Freude empfinden konnten oder ihnen alles mühselig erschien. Diese Fragen gehören zu einem validierten psychologischen Test, der vor einer seelischen Erkrankung wie Depression warnen kann. Anhand der Antworten, stellten die Wissenschaftler fest, zeigten 18 Prozent der Teilnehmer „Serious Psychological Distress“, also ernstzunehmende mentale Probleme – mehr als doppelt so viele wie in einer früheren Erhebung. Von jenen Texanern, die schwere Schäden an ihrem Haus erlebt hatten, bekam sogar fast die Hälfte diese Ferndiagnose. Denn mit dem Haus waren oft auch die sozialen Beziehungen in die Brüche gegangen – von den materiellen Schwierigkeiten ganz zu schweigen.

Nach dem Sturm habe alle Welt über die physischen Schäden gesprochen, sagt Stephen Linder vom Institute of Health Policy an der University of Texas. „Aber es gibt auch weniger sichtbare, psychische Schäden, die lange andauern und bei denjenigen mit beschädigten Häusern auch alles übertreffen, was wir je nach anderen Naturkatastrophen erlebt haben.“ Und wenn sich die Erfahrungen aus der kleinen niederbayrischen Stadt Simbach am Inn bestätigen, könnten diese Belastungen mit der Zeit sogar zunehmen.

Ganz andere Weltgegend, ähnliche Vorkommnisse: Fast zwei Jahre lang hatte der Mann die Bilder schon mit sich herumgetragen, bis er im April 2018 professionelle Hilfe suchte. Immer wieder durchlebte er die Szenen: Am 1. Juni 2016, als eine Wand von Regenwasser und Schlamm durch den bayerischen Ort Simbach raste, konnte er sich gerade eben noch auf den Dachboden seines Hauses retten. Von dort sah er hilflos zu, wie das Haus nebenan zusammenbrach und die 80-jährige Bewohnerin vom Wasser mitgerissen wurde. Die alte Dame war hinterher eines der sieben Todesopfer der Flutkatastrophe. Und ihr Nachbar findet sich heute unter jenen Simbachern wieder, denen „die Seele überläuft“, wie die Mittelbayerische Zeitung sechs Monate nach dem Ereignis geschrieben hatte.

„Der Mann hat bis jetzt gedacht, er könne das aus eigener Kraft bewältigen, aber die innere Unruhe ließ ihn nicht mehr los“, erzählt Margarete Liebmann, Psychiaterin und Chefärztin an der AMEOS-Klinikum Inntal in Simbach am Inn. Jetzt gehört er, wie schon seit einiger Zeit seine Ehefrau, zu den Dutzenden Patienten im Ort, die von Liebmann und ihrem Team behandelt werden. Es ist ein langwieriger Prozess, und dass der Wiederaufbau des Ortes Fortschritte macht, hilft nicht immer. „Vielen fehlt in ihren sanierten Häusern das Gefühl, tatsächlich Zuhause zu sein“, sagt die Ärztin. Allzu schnell werde die Erinnerung geweckt: „Bei einem heftigen Landregen einen Mittagsschlaf zu machen, das geht nicht mehr, da fahren bei den Leuten die Sensoren hoch.“

Auf solche Probleme müssen sich Psychologen in Zukunft vermehrt einstellen. Im Gegensatz zu Erdbeben, die ähnliche Leiden auslösen können, verändern sich die wetterbedingten Katastrophen nämlich durch den Klimawandel. Zahl und Stärke von Extremwetter-Ereignissen dürften zunehmen, stellte der Weltklimarat IPCC in seinem Bericht 2014 fest – und die Gesundheit vieler Menschen, auch die mentale, werde darunter leiden. Es sei sowohl mit akuten Symptomen wie post-traumatischer Belastung zu rechnen wie mit chronischen Folgen: Ängsten, Aggression, Depression und verstärkter Suizid-Neigung. „In einer Stichprobe von Menschen, die vom Hurrikan Katrina [2005 in der Region New Orleans] betroffen war, hatten sich Selbstmord-Gedanken und vollzogene Selbstmorde mehr als verdoppelt“, berichtete 2017 eine Studie der American Psychological Association (APA).

Obwohl für einen Wirbelsturm wie Harvey oder die Gewitterzelle, die sich über Simbach festsetzte, niemals allein der Klimawandel verantwortlich ist, so kann er doch die Folgen der Ereignisse verstärken – allein deshalb, weil die immer wärmere Luft der Atmosphäre mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, die dann abregnet. Die relativ neue Fachrichtung der Klimaforschung namens „Attribution“ kann darum mit zunehmender Genauigkeit ausrechnen, wie sehr das Risiko für eine solche Katastrophe durch die globale Erwärmung gestiegen ist. Bei Hurrikan Harvey zum Beispiel lautete das Ergebnis „dreimal so hoch“, zudem hatte der Klimawandel die Regenmenge um 15 Prozent erhöht.

Für Simbach fand die Analyse keine klare Aussage, auch der Deutsche Wetterdienst hielt sich mit einer Zuweisung zurück. Doch in der öffentlichen Diskussion über die Flutwelle war der Klimawandel durchaus ein Thema. Aber auch die Mais-Monokultur der Bauern in der Umgebung und das Verschwinden vieler Auen, die große Wassermengen aufnehmen können, hätten die Anwohner für die Katastrophe verantwortlich gemacht, sagt Margarete Liebmann, die selbst in dem betroffenen Ort lebt – alles Faktoren, die auf das Handeln von Menschen zurückgehen.

„Wenn ein Ereignis, gar eine Katastrophe, als von Menschen verursacht erlebt wird, dann wirkt sie viel traumatisierender, als wenn es reine Naturgewalt wäre“, erklärt die Ärztin. Das ist ein weiterer Grund, dass sich Psychologen und Psychiater auf eine Zunahme mentaler Probleme durch den Klimawandel einstellen müssen. Auf die Dauer werden es wohl nicht einmal die Amerikaner durchhalten, nach Naturkatastrophen in betroffenen Gebieten noch weniger über den Klimawandel zu reden als sonst schon.

Schließlich ist in den USA die Diskussion über die mentalen Folgen weit fortgeschritten. Fachleute haben sogar schon einige neue Fachbegriffe geprägt. Einer davon heißt „Solastalgia“, eine Neuschöpfung aus „solace“ (Trost) und „Nostalgia“, also der Sehnsucht nach Vergangenem, oder in diesem Fall: Vergehendem. „Es ist der Schmerz, dass der Ort, an dem man wohnt und den man liebt, unmittelbar bedroht ist“, so hatte Glenn Albrecht von der University of Newcastle in Australien, der sich als Umwelt-Philosoph bezeichnete, den Begriff 2005 definiert. Mit dem Ort können schließlich, so die Argumentation, Gefühle von Identität und Zugehörigkeit sowie die Kontrolle über das eigene Leben in Gefahr geraten. Wer bisher in schweren Zeiten die Seele im Bergtal oder am Strand ins Lot brachte, kann aus dem Gleichgewicht geraten, wenn diese Orte durch den Klimawandel beschädigt oder zerstört werden. Ganz zu schweigen von Ureinwohnern, deren Kultur viel stärker mit dem Land verwoben ist, als bei allen Zuwanderern.

Ein weiterer Begriff ist das „Prä-traumatische Belastungs-Syndrom“, geprägt von der Psychiaterin Lise van Susteren aus Washington. Sie meint damit die Verzweiflung von Forschern und Umweltaktivisten, die sehr genau wissen, was der Welt bevorsteht, damit aber kaum Gehör finden. „Ich sehe eine wachsende Zahl von Klima-Kassandras, deren Gedanken um das zukünftige Leid kreisen. Sie leiden unter einer prä-traumatischen Stressreaktion, weil sie wissen, dass die Welt die Warnungen nicht deutlich genug hört“, beschrieb die Ärztin das Problem in der APA-Studie.

Eine der Betroffenen heißt Camille Parmesan, eine prominente Klimaforscherin aus Texas. Sie schlidderte 2012 in eine Krise, die sie „professionelle Depression“ nannte. Vorher hatte sie dreimal als Autorin an den IPCC-Berichten mitgearbeitet, stets begleitet von einem nagenden Gefühl der Unsicherheit und dem Willen, ihre Fähigkeiten gegen die Veränderungen einzusetzen. „Ich bin eigentlich schon vor 15 Jahren in Panik geraten, als die ersten Studien zeigten, dass sich die arktische Tundra von einer Senke für CO2 zu einer Quelle verwandelt“, verriet sie vor zwei Jahren dem Esquire-Magazine. Diese Umkehr von einem Speicher für Kohlendioxid in einen Emittenten würde einen Teufelskreis starten, weil die Erwärmung immer mehr Treibhausgas aus dem Permafrost der Polarregion freisetzen und sich so selbst verstärken könnte.

Aber besonders nach dem gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen 2009 interessierte sich in Parmesans Heimatland kaum noch jemand für den Klimawandel. Die Medien, von denen viele die dänische Hauptstadt zuvor als „Hopenhagen“ gehypt hatten, wandten sich ab. Der Begriff „climate change“ wurde in Texas nach politischer Intervention aus wissenschafts-basierten Regierungsdokumenten gestrichen, rechte Hetzer griffen die Forscher wie Parmesan persönlich an. Große Teile des Landes taten so, als seien wissenschaftliche Fakten Glaubenssache, die man akzeptieren kann oder auch nicht.

Wenn Wissenschaftler unter dieser Situation leiden, dann weil auch sie Menschen mit Emotionen, Hoffnungen und Ängsten sind. Ihre Arbeit verlangt meist, dass sie ihre Gefühle zügeln. Ihre Ergebnisse sollen sie frei von Affekten erarbeiten und nüchtern präsentieren, schon um in der Öffentlichkeit souverän und kompetent zu wirken. Aber das fällt gerade Klimaforschern zunehmend schwer, besonders wenn sie angegriffen und verhöhnt werden. „Ich kenne keinen einzigen Wissenschaftler, der keine emotionale Reaktion hat, weil so vieles verloren geht“, sagte Parmesan 2012 in einem Report der National Wildlife Federation. Schließlich verließ die Forscherin ihre Heimat und zog an die Universität im britischen Plymouth. Und damit ist sie nicht die einzige Amerikanerin, die nach Europa floh. Andere empfahlen, öfter mal den Kraftausdruck F**K zu benutzen, gern auch in Tweets und voll ausgeschrieben, um die Tiefe ihres Ärgers und ihrer Sorge auszudrücken – und vermutlich Dampf abzulassen.

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Die Eltern der Aeugster Kindergarten- und Primarschulkinder sind selber verantwortlich für die Organisation einer jährlichen zahnärztlichen Untersuchung ihrer Kinder durch einen eidg. dipl. Zahnarzt ihrer Wahl. Im Sinne einer Kostengutsprache erhalten die Eltern dafür jedes Jahr einen Gutschein über CHF 65.--. Nach dem Untersuch kann der Gutschein beim Zahnarzt abgegeben werden. Dieser wird der Schule Aeugst am Albis daraufhin eine Rechnung schicken.

Die Kosten für eine allfällige Behandlung gemäss Befundanzeige werden in der Regel nicht durch die Schule bezahlt. Erhalten Eltern für ihr Kind jedoch Beiträge zur Verbilligung der Krankenkassenprämien, kann ein Gesuch um Kostenbeteiligung gestellt werden. Informationen dazu sind im Reglement für die Schulzahnpflege festgehalten.

Anhang – PDF Reglement für die Schulzahnpflege

Anhang – PDF Formular Beitrag an Behandlungskosten Zahnarzt

Kontaktperson:
Marianne Domeisen

Schule Aeugst am Albis
Kindergarten- und Primarstufe
Spitzenstrasse 16
8914 Aeugst am Albis

. mit den richtigen Schutzmaßnahmen.

So flexibel wie Sie: Ihre gesetzliche Unfallversicherung.

. machen alle. Schwere Unfälle lassen sich vermeiden.

bei ehrenamtlicher Tätigkeit

bei der Pflege zu Hause - auch für helfende Angehörige.

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Präventionskampagne von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.

In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass gekaufte Maschinen sicherheitstechnische Mängel aufweisen. Wer diese nicht schon bei der Übergabe feststellt, bleibt meist auf den Kosten für eine Umrüstung sitzen. Daher hat die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) eine App zur Überprüfung von Maschinen entwickelt.

Die gesetzliche Unfallversicherung hat sich in ihrem Aktionsplan 2.0 verpflichtet, Menschen mit Behinderung an der Erarbeitung von Richtlinien zu beteiligen. Mit der Broschüre erklärt sie, in Leichter Sprache, was zu beachten ist, wenn Menschen mit Behinderung an Entscheidungsprozessen beteiligt werden sollen.

Das BG Klinikum Hamburg hat zum dritten Mal den Hamburger Gesundheitspreis in der Kategorie Großunternehmen gewonnen. Die Auszeichnung wird jährlich an Unternehmen verliehen, die sich über gesetzliche Verpflichtungen hinaus für den Schutz und die Förderung der Gesundheit ihrer Beschäftigten einsetzen.

Seit kurzem ist die neue europäische Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstungen (PSA) anzuwenden. Im Rahmen der Umstellung müssen Hersteller für PSA-Produkte eine Reihe geänderter Kriterien berücksichtigen.

Arbeiten, wann man will – für die einen ist dieses Szenario der Arbeitswelt ein Traum, für die anderen ein Albtraum. Klar ist, dass die Arbeitszeit immer freier gestaltet werden kann. Chancen und Risiken für Führungskräfte sowie Beschäftigte erläutert ein Artikel in der DGUV Zeitschrift topeins.

Die Haftungsablösung (der Unternehmer zahlt den Beitrag, sein Unfallversicherungsträger haftet für ihn) ist ein Grundgedanke der gesetzlichen Unfallversicherung. Diese Grundlage gibt den Arbeitgebern finanzielle Sicherheit. Dies wird in einem Beitrag auf dem Onlineportal "inform" der Unfallkasse Hessen erläutert.

Im April hat die DGUV zwei Kooperationsvereinbarungen zur neuen Präventionskampagne "kommmitmensch" unterzeichnet. Die neuen Partner der Kampagne sind die Offensive Mittelstand und der Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V. (VDSI).

(25.04.2018) Heute wurde zum 18. Mal der German Paralympic Media Award vergeben. Mit ihm zeichnet die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung herausragende Berichterstattung über den Breiten-, Rehabilitations- und Leistungssport von Menschen mit Behinderung aus.

Auf Basis von Studienergebnissen rät die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) Führungskräften dazu, bei der Personalführung auf Transparenz zu achten und den offenen, gleichwertigen Austausch mit den Beschäftigten zu suchen.

Eine Schwangerschaft ist ein bewegendes Ereignis im Leben einer Frau. Doch Frauen werden auch ungewollt schwanger und müssen sich entscheiden, ob sie die Schwangerschaft austragen oder beenden. Unterschiedliche Gründe können dazu führen, dass Frauen sich nicht in der Lage sehen, ein Kind zu bekommen.

Seit 1975 ist der Schwangerschaftsabbruch in Österreich mit der sogenannten Fristenlösung gesetzlich geregelt. Seither kann eine Schwangerschaft innerhalb der ersten drei Schwangerschaftsmonate legal abgebrochen werden, wenn sie von einer Ärztin/einem Arzt nach einem Aufklärungsgespräch durchgeführt wird.

Spätabbrüche können legal nur wenn eine Indikation vorliegt, durchgeführt werden. Zum Beispiel wenn:

  • eine ernste Gefahr für die Gesundheit der Frau besteht,
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  • die Frau zum Zeitpunkt, als sie schwanger wurde, das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte.

Hinweis Pränataldiagnostische Zentren bieten zur Abklärung von Indikationen, die einen späten Schwangerschaftsabbruch erforderlich machen können, umfassende Beratung sowie medizinische und psychologische Betreuung.

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Der ungarische Arzt Ignaz Semmelweis (1818-1865) rettete mit seiner Entdeckung über die bakterielle Ursache für das Kindbettfieber Millionen Müttern das Leben. Dennoch litt er zeit seines Lebens unter enormen Widerstand seitens seiner Kollegen und Vorgesetzten. Sogar seine Frau und seine Freunde stellten sich irgendwann gegen ihn. Schließlich jedoch, wenn auch erst Jahre nach seinem Tod, wurden seine wissenschaftlichen Erkenntnisse öffentlich anerkannt und lösten die gängige Lehrmeinung (Händewaschen habe nichts mit der Krankheit zu tun) allmählich ab.

Offener Brief von Dr. Matthias Rath
an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, ich wende mich mit diesem Schreiben an Sie, da es für Millionen von Menschen in der Welt buchstäblich um Leben oder Tod geht. Das Leben dieser Menschen hängt wesentlich von den Entscheidungen der deutschen Bundesregierung ab. Wissenschaftliche Erfolge im Bereich der Naturheilkunde ermöglichen es der Menschheit heute, sich weitgehend von einigen der häufigsten Krankheitsepidemien zu befreien, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Das nächste große Ziel, das die gesamte Menschheit vereint, ist die Beendigung dieser Epidemien für diese und zukünftige Generationen.

Professor Edzard Ernst, ein aus Deutschland stammender Mediziner und Hochschuldozent im Ruhestand, tat sich als Fürsprecher von Plänen hervor, die dem gesamten Berufsstand der Heilpraktiker in Deutschland ein Verbot auferlegen könnten. Indem er die abwegige Idee verbreitet, naturheilkundliche Medizin bedeute eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit, greift Ernst deren Anwender mit dem Vorwurf an, sie hätten angeblich „Unsinn“ erlernt. Vielsagend ist hingegen die Tatsache, dass er selbst anscheinend nicht einmal über eine einzige vollständige Originalveröffentlichung einer wissenschaftlichen Studie hinauskommt. Seine offensichtlichen Versuche, naturheilkundliche Ansätze in Verruf zu bringen, beruhen also weniger auf eigener Analyse, sondern vielmehr auf handverlesener Auswahl von negativen Studien anderer.

Rasant nimmt die ungeheure Vermögens– und Machtkonzentration zu. Dieser anhaltenden Entwicklung steht jedoch gegenüber, dass Millionen Menschen in bitterer Armut, Hungersnot, mit zerstörenden Krankheiten und ohne gänzliche Mitbestimmungsrechte leben. Faktisch sogar leben müssen. Denn das Vermögen der einen ist ohne die Schulden der anderen nicht zu denken. Aber von Demokratie und von Menschenrechten kann keine Rede sein, wenn die Interessen von 99 Prozent der Weltbevölkerung einfach ausgeklammert sind.

Der englische Arzt William Harvey (1578-1657) versetzte Meilensteine im Bereich der Anatomie: Er war der Erste, der detailliert den menschlichen Blutkreislauf erforschte und beschrieb.

Eine neue große wissenschaftliche Bewertung von Nutzpflanzen, welche mittels Genmanipulation dazu gebracht worden sind, Schädlingsgifte zu produzieren, fand heraus, dass Insekten rasch Resistenzen dagegen entwickeln. Die Veröffentlichung im Fachmagazin Nature Biotechnology stammt von Forschern der Universität Arizona, USA. Sie untersuchten in 36 Fällen, wie Insekten auf jene Pflanzen reagieren. Bemerkenswert ist, dass die Daten im Jahr 2016 einen dramatischen Rückgang der Wirksamkeit der Gifte zeigen, nämlich in 16 Fällen, wobei bereits 3 Jahre zuvor die Vorzeichen darauf einsetzten. Daraus ergibt sich ein gewaltiger Anstieg der Resistenzen, denn noch im Jahr 2005 beobachte man solche bloß in 3 Fällen. Insgesamt sahen die Forscher bei einer Mehrheit der Fälle (19 von 36) das Zustandekommen von Resistenzen oder ersten Anzeichen dessen.

Eine aktuelle klinische Studie aus den USA kommt zu dem Ergebnis, dass die Supplementierung von Magnesium ein wirksames Mittel zur Behandlung von leichter bis moderater Depression ist. Veröffentlicht wurde die Arbeit im Fachjournal PLoS One. Die Forscher zeigten, dass eine tägliche Ergänzung von Magnesium zu einem signifikanten Rückgang der Depressions- und Angstsymptome führt, unabhängig vom Alter der Patienten, deren Geschlecht, der anfänglichen Schwere der Depression oder der Anwendung von Antidepressiva. Mit dem Hinweis, dass Magnesium schnell wirke und gut toleriert werde, zieht die Studie den Schluss, hier biete sich eine sichere und frei erhältliche Alternative zur Pharmakotherapie.

In den letzten hundert Jahren hat die Pharmazeutische Industrie Unsummen ins Marketing gesteckt, um den Anschein zu erwecken, ihre Produkte seien wissenschaftlich begründet. Und sie war mit diesem Betreiben sogar äußerst erfolgreich. Denn der gewünschte Eindruck prägte sich tatsächlich ins öffentliche Bewusstsein ein. Mehr noch: Ganze Generationen von Ärzten und Patienten hingen ihr gesamtes Leben lang der Illusion an, das Anliegen der Pharmaindustrie wäre die Verbesserung der Gesundheit der Menschheit. Nicht nur ist diese Vorstellung nachweislich falsch, sondern üblicherweise sind auch die Studien, welche die angebliche Wirksamkeit der Pharmapräparate unter Beweis stellen sollen, geschönt und zurechtgebogen.

Einer der Gründerväter menschlicher Anatomie war sicherlich Andreas Vesalius. Durch seine wissenschaftlichen Erkenntnisse löste er alte Lehrgrundlagen der Anatomie gänzlich ab und entlarvte die etablierte Medizin als fehlerhaft. Dadurch musste er Jahre des Kampfes gegen die damaligen Autoritäten ertragen und wurde jahrelang öffentlich diskreditiert.

Eine aktuelle Meta-Analyse hat herausgefunden, dass Darmkrebs mit geringen Vitamin E-Gehalten in Verbindung steht. Veröffentlicht wurde die Arbeit im Fachjournal Medicine (Baltimore) von Forschern aus China. Die Analyse untersuchte Studien mit insgesamt 6431 Teilnehmern aus 7 Ländern weltweit. Vor dem Hintergrund der Beobachtung, dass die Vitamin E-Konzentrationen bei Darmkrebs-Patienten niedriger waren als bei Menschen ohne diese Krankheit, geben die Wissenschaftler zu bedenken, dass verminderte Gehalte dieses Mikronährstoffs ein Risikofaktor für Krebs sein könnten.

Unsere Verantwortung für die Schaffung einer Welt der Gesundheit, des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit

Verantwortung für Gesundheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit. Das ist das Motto der Dr. Rath Health Foundation. Sie haben diese Begriffe bestimmt schon oft auf unserer Webseite gesehen. Aber verstehen Sie auch den Zusammenhang zwischen Gesundheit, Frieden und sozialer Gerechtigkeit?

Neue Studie würdigt die Rolle von Vitamin C bei der Reduktion von herzkreislaufbedingter Sterblichkeit

Eine neue Studie hat anerkannt, dass eine höhere Vitamin C-Zufuhr das Risiko verringern kann, an kardiovaskulären Erkrankungen zu sterben. Veröffentlicht wurde die von spanischen Forschern erstellte Untersuchung im Fachmagazin Nutrients. Die Autoren fanden heraus, dass die Probanden mit der höchsten Aufnahme dieses lebenswichtigen Mikronährstoffs ihr Sterblichkeitsrisiko um beeindruckende 70 Prozent reduzierten. Indem die Studie die tragende Rolle von Vitamin C bei der Eindämmung der kardiovaskulären Sterblichkeit bestätigt, bekräftigt sie ein weiteres Mal die bahnbrechenden Forschungsergebnisse und Entdeckungen Dr. Raths aus gut einem Vierteljahrhundert zuvor.

Mit Beginn des Jahres 2009 wurde ein sogenannter morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich eingeführt. Was hat es mit diesem Wortungetüm auf sich? Dahinter steckt ein Umverteilungsmechanismus, der dazu dienen soll, jenen Krankenkassen einen finanziellen Ausgleich zu verschaffen, die unter ihren Versicherten vermehrt chronisch kranke und somit behandlungsintensive Patienten betreuen. Denn naturgemäß sehen sich diese Kassen höheren Ausgaben gegenüber als solche mit vielen jungen, gesunden Versicherten. Doch bald schon keimte der Verdacht auf, einige Kassen könnten ihre Mitglieder auf dem Papier kränker machen, als sie es wirklich sind, um auf diese Weise an mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds zu kommen.

Wenn Arzneimittel verpflichtend werden: Pharma stiftet Gerichte dazu an, Opiod–Abhängige einem Drogenprogramm zu unterwerfen – mit Kosten von $1000 je Injektion

Die Vereinigten Staaten befinden sich derzeit im Würgegriff einer Opiodabhängigkeit von epidemischem Ausmaß. Über 60000 Amerikaner werden dieser Sucht in diesem Jahr voraussichtlich zum Opfer fallen. Währenddessen mehren sich die Hinweise, dass die Pharmaindustrie gewillt ist, aus dieser Situation Profit zu schlagen. Einem alarmierenden Bericht von ProPublica zufolge hat das Biopharma–Unternehmen Alkermes sein Präparat Vivitrol direkt an die Gerichte vermarktet. Das Medikament wird zur Behandlung von Opiodsüchtigen eingesetzt. Eine Einzeldosis Vivitrol kostet 1000 Dollar. Die perfide Lobbytaktik hat sich offenbar ausgezahlt: Durch das Gericht vor die aussichtslose Wahl gestellt, entweder in den Knast zu wandern oder am Injektionsprogramm teilzunehmen, trugen Opiodabhängige, indem sie sich für Vivitrol entschieden, zu einer Absatzsteigerung von fast 700 Prozent seit 2011 bei. Im Jahr 2016 erreichten die Verkäufe insgesamt 209 Millionen US–Dollar.

Die Ergebnisse einer neuen wissenschaftlichen Übersichtsarbeit vergrößern den Berg an Beweisen, die eine Verbindung zwischen dem Mangel an B-Vitaminen und den Entstehen von Depressionen erkennen. Die Veröffentlichung erfolgte in »Maturitas« der offiziellen Fachzeitschrift der European Menopause and Andropause Society. Die Forscher stellen fest, dass bei Patienten mit Depressionen üblicherweise niedrige Gehalte an B-Vitaminen beobachten werden und dass eine gezielte Ergänzung dieser Mikronährstoffe nachweislich die Auswirkungen der Depression verringern konnte. Dies steht in Übereinstimmung mit dem Grundprinzip der Zellular Medizin, dass die Hauptursache der meisten heutigen Volkskrankheiten in einer langfristigen Unterversorgung mit Vitaminen und anderen wichtigen Nährstoffen begründet liegt. Der Review trägt dazu bei, den Weg zur Kontrolle dieses häufigen Gesundheitsproblems mithilfe eines sicheren, naturheilkundlichen Ansatzes zu ebnen.

Abermals belegt eine aktuelle Übersichtsarbeit den Nutzen einer ergänzenden Magnesiumzufuhr bei Menschen mit riskant erhöhtem Blutdruck. Veröffentlicht wurde die Studie im »American Journal of Clinical Nutrition«. In ihr wurden 11 randomisiert kontrollierte Versuche mit insgesamt 543 Teilnehmern ausgewertet. Dabei fanden die Forscher heraus, dass eine Nahrungsergänzung durch Magnesium den Blutdruck bei Patienten mit Insulinresistenz, Prädiabetes oder anderen nicht-übertragbaren Erkrankungen signifikant senkt. Der lebenswichtige Mineralstoff wird von den Nationalen Gesundheitsinstituten der USA (NIH) als Co-Faktor von mehr als 300 Enzymsystemen des Körpers beschrieben. Bekannt ist außerdem, dass eine erniedrigte Aufnahme von Magnesium bzw. geringe Gehalte im Blut mit einer Vielzahl von chronischen Krankheiten und anderen Gesundheitsproblemen verbunden sind, einschließlich des plötzlichen Herztods.

Können Sie sich an Medienberichte über sinkende Krankenkassenbeiträge erinnern? Oder über sinkende Arzneimittelausgaben? Über Medikamente ohne gefährliche Nebenwirkungen? Über den Rückgang von Korruption und Manipulation im Gesundheitswesen? Die beklagenswerte Antwort lautet sehr wahrscheinlich: Nein. Und wie sollte dies auch anders möglich sein, prosperiert doch der pharmaorientierte “Gesundheitsmarkt” aufgrund der kostenintensiven Behandlung von Krankheiten. Für die Ausweitung dieses skrupellosen Geschäfts ist die Eindämmung von “Volkskrankheiten” oder gar eine Schwerpunktsetzung auf die Gesunderhaltung der Menschen pures Gift.

BBC-Untersuchung fördert verstörende Beweise zu Tage für einen Zusammenhang zwischen Antidepressiva und Totschlag

Eine Recherche der britischen BBC hat erneut beunruhigende Zusammenhänge aufgedeckt zwischen der Anwendung von Medikamenten gegen Depressionen und die Ausübung von Totschlagdelikten. Vorangegangen war eine Anfrage im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetzes an die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte (MHRA). Demnach standen während der letzten dreißig Jahre in Großbritannien 28 Fälle von Totschlag mit Menschen in Verbindung, die Medikamente aus der sogenannten Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) einnahmen. Der Psychologe Peter Tyrer beschäftigt sich intensiv mit den SSRIs. In einer Diskussion dieser Erkenntnisse bemerkt der Professor am Imperial College in London: “Es geschieht einfach zu häufig innerhalb dieser Arzneimittelklasse, als dass man von Zufall sprechen könnte.”

Die Cholesterin-Herzinfarkt-Hypothese ist “tot”, bestätigt die britische Königliche Pharmazeutische Gesellschaft

Mitten hinein in die zerplatzende Blase der Pharmagewinnaussichten stößt diese neue Veröffentlichung in einer britischen Fachzeitschrift für Pharmakologie. Der wissenschaftliche Review stammt von der Royal Pharmaceutical Society und dürfte den Kollaps bei den Statin–Verkäufen drastisch beschleunigen, wird doch in dieser Arbeit die Cholesterin–Theorie für “tot” erklärt. Mit dem Ende jener schulmedizinischen Hypothese, welche Cholesterin als Ursache für Herz–Kreislauf–Erkrankungen verantwortlich macht, schwindet somit die Grundlage zur Verordnung von Cholesterin–Senkern. Die Autoren argumentieren mit der geringfügigen Überlebensrate der Patienten in den pharmafinanzierten Studien, die doch eigentlich den Erfolg von Statinen belegen sollen. Aber bei den Teilnehmern, die zuvor bereits einen Herzinfarkt erlitten hatten, wurde das Überleben durchschnittlich nur um 4 Tage verlängert. Setze man das Risiko der Nebenwirkungen dagegen, ergäbe sich daraus eine “ethische und moralische Verpflichtung”, die Anwendung dieser Medikamente zu überdenken. Umso erstaunlicher ist da die irrtümliche Schlussfolgerung der Autoren, wonach die wahre Ursache für Herz–Kreislauf–Krankheiten bei einer Insulin–Resistenz zu suchen sei. Während sie zwar beim Abgesang auf das Cholesterin-Dogma 100%ig richtig liegen, indem sie feststellen, dass es dafür keine wissenschaftliche Basis gibt, gehen sie bei der Identifizierung der Ursachen für Herz–Kreislauf–Erkrankungen vollkommen fehl.