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Was muss Deutschland anders machen? Das diskutieren unter dem Titel „ Value Based Healthcare – der nächste Schritt in der Gesundheitsversorgung “ auf dem Hauptstadtkongress: Prof. Dr. Babette Simon, Geschäftsführerin der Medtronic GmbH, Dr. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin und Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer, Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer, und Prof. Dr. Hartwig Huland, Ärztlicher Leiter und Chefarzt der Martini-Klinik am UKE Hamburg.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie unter: www.hauptstadtkongress.de

Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Der Patient beschreibt Dr. Ed die Symptome, indem er ein Online-Formular ausfüllt. Dr. Ed meldet sich kurz darauf - ebenfalls digital - mit einer E-Mail, die den Patienten auf die Website zurückholt. Bei manchen Patienten rät der virtuelle Doktor dann zu einem persönlichen Besuch beim Arzt, bei manchen stellt er eine Diagnose und verschreibt gegebenenfalls auch ein Medikament.

In Deutschland ist eine derartige telemedizinische Fernbehandlung als Erstbehandlung derzeit noch verboten. Trotzdem haben sich mehr als 400.000 Deutsche schon online in die Sprechstunde von Dr. Ed begeben. Denn der von einem deutschen Juristen gegründete Onlinedienst mit deutschen Ärzten sitzt in London und profitiert vom liberaleren Recht in England. Die deutsche Kundschaft rekrutiert sich zu einem großen Teil aus Patienten, die einen persönlichen Arztkontakt scheuen: So leiden z.B. 40 Prozent der Ratsuchenden an erektiler Dysfunktion, viele Frauen möchten ein Folgerezept für die Pille. So etwas fällt leichter, wenn es per Webformular geht.

Ärzteverbände kritisieren das Unternehmen, denn es verstoße in jedem einzelnen Fall gegen das in Deutschland in der ärztlichen Berufeordnung festgeschriebene Fernbehandlungsverbot. Doch genau dieses Verbot soll nun möglicherweise fallen: Der Deutsche Ärztetag hat im Mai letzten Jahres eine Überprüfung beschlossen – weil sich anders als unter Einbeziehung von Telemedizin eine flächendeckende Versorgung vor allem in ländlichen Regionen kaum noch sicherstellen lässt.

Wenn das Fernbehandlungsverbot fällt, wie viele Unternehmen wie Dr. Ed werden dann entstehen? Und wo werden sie ihren Sitz haben? Und was bedeutet das für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland?

Unter dem Titel „iDoc: Löst der Computer den Arzt ab?“ diskutieren das auf dem Hauptstadtkongress in Berlin: MUDr./CS Peter Noack, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, Dr. Jens Härtel, Geschäftsführer der Arvato CRM Healthcare GmbH, Dr. Thomas Kriedel, Mitglied des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, David Meinertz, Gründer und Geschäftsführer von DrEd.com, und Dr. Johannes Schenkel, MPH, Ärztlicher Leiter der UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Von der Digitalisierung in der Medizin werden vor allem Patienten mit chronischen Erkrankungen profitieren - etwa, wenn ihnen digitale Begleiter rund um die Uhr mit qualitätsgesicherten Empfehlungen zur Seite stehen. Für Diabetiker gibt es bereits heute digitale Diabetes-Managementsysteme. Ähnliche digitale Entwicklungen für Patienten mit Depressionen, für die Begleitung von Schwangeren oder von Krebspatienten stehen zur Verfügung.

Dem Facharzt mit vielleicht 3.000 Patienten pro Quartal steht plötzlich ein Expertensystem gegenüber - gespeist mit den Informationen von einer Million Patienten, ausgewertet durch neuronale Netzwerke und künstliche Intelligenz. So wie ein erfahrener Mediziner, kann das System jeden neuen Patienten-Nutzer individuell beraten, wenn es um die optimale Einstellung des Blutzuckers geht. Und das nicht nur zu den üblichen Praxis-Öffnungszeiten, sondern zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit.

Dies stellt vor allem althergebrachte Finanzierungsschemata in Frage: Denn plötzlich gibt es eine neue Kategorie von Leistungserbringern. Diese sind digital, permanent verfügbar und deutlich preiswerter als ihre menschlichen Kollegen. „Die Ärzteschaft wird in den nächsten Jahren die Erfahrung machen, dass es einen neuen Wettbewerb gibt“, so konstatiert Markus Müschenich vom Bundesverband Internetmedizin. Dieser werde sich in den Kategorien Qualität, Preis und Verfügbarkeit abspielen. Als Folge sei zu erwarten, dass Budgets bereinigt und neue Digitalbudgets geschaffen werden müssen, so Müschenich.

Die Krankenkassen haben derzeit einige Pilotprojekte initiert, bei denen Apps bezahlt werden. Bevor eine flächendeckende Kostenerstattung möglich wird, muss aber eine wichtige Frage geklärt werden: Wer ist eigentlich der Leistungserbringer der digitalen Leistung? Nimmt man das Geld dem stationären Sektor weg oder dem ambulanten? Oder wie sonst sollte der digitale Sektor finanziert werden?

Unter dem Titel "Digital vor ambulant vor stationär: Vom Kampf um Digital-Budgets und wer gewinnen wird" diskutieren das spannende Thema: Dr. Markus Müschenich, Co-Founder und Managing Partner des Flying Health Incubators, Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Dr. Mani Rafii, Vorstandsmitglied der Barmer, Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller, und Hans Raffauf, Co-Founder vom App-Entwickler Clue.

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Gesundheitswirtschaft und Politik die jährliche Leitveranstaltung der Branche. Der 21. Hauptstadtkongress findet vom 6. bis 8. Juni 2018 im CityCube Berlin statt.

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Fachkraftquoten und Personaluntergrenzen im Fokus des Deutschen Pflegekongresses 2018

Anhaltende Klagen wegen ständiger Überlastungen prägen das Bild der Pflege von heute. Sowohl im Klinikbereich als auch in der Altenpflege gibt es schon länger die Sorge, dass die Aufrechterhaltung einer guten pflegerischen Versorgungsqualität nicht mehr gewährleistet werden kann, solange der Fachkräftemangel anhält.

Für die stationäre Altenpflege gilt die Fachkraftquote, nach der jeder zweite Mitarbeiter über eine dreijährige Pflegeausbildung verfügen muss. Da die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, qualifizierten Kräfte jedoch rar sind, plädieren Heimbetreiber mit Nachdruck für eine Lockerung dieser Vorgaben, mit dem Ziel, dass Heime die vorgeschriebene Quote - zumindest kurzzeitig - unterschreiten dürfen.

Für den Bereich der Krankenhäuser gelten ab dem 1.1.2019 Personaluntergrenzen für besonders pflegeintensive Bereiche, Intensivstationen und den Nachtdienst. Die Selbstverwaltung von Krankenhäusern und Krankenkassen sind gesetzlich verpflichtet worden, bis zum 30. Juni 2018 Personaluntergrenzen für die entsprechenden Bereichen zu schließen. Einigen sich die Selbstverwaltungspartner nicht, wird das Bundesgesundheitsministerium die Personaluntergrenze festlegen.

Fachkraftquote und Personaluntergrenzen sind in der Fachwelt umstritten und werden auch beim Deutschen Pflegekongress 2018 kontrovers diskutiert: Welche Folgen etwa eine Absenkung der Fachkraftquote für die Pflegebedürftigen haben würde, wird am 6. Juni 2018, dem ersten Kongresstag, in der Veranstaltung Experten streiten, Politiker entscheiden: Fachkraftquoten – Pro und Kontra mit Wissenschaftlern, Heimbetreibern und der Politik intensiv debattiert. Wie sich die Personaluntergrenzen in Kliniken auswirken, und ob das Minimum der Personalbesetzung am Ende gar das Maximum bedeuten kann, wird in der Session Eine politische Entscheidung mit Folgen: Personaluntergrenzen in Krankenhäusern – das Pflegemanagement ist gefragt! mit Vertretern der Krankenhäuser, der GKV und des Pflegemanagements am Freitag, den 8. Juni 2018, ausführlich diskutiert.

Seien Sie dabei und beteiligen Sie sich! Anmeldung unter: http://www.hauptstadtkongress.de/teilnahme/

Zwei interessante Fragestellungen, über die sich trefflich streiten lässt, stehen beim Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation im Fokus: Work-Life-Balance und Therapiefreiheit

Die erste Fragestellung lautet: Leben wir, um zu arbeiten? Oder arbeiten wir, um zu leben? Work-Life-Balance ist jüngeren Mitarbeitern auch im Gesundheitswesen immer wichtiger. Was wollen die Mitarbeiter aus den Generationen Y und Z?

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Das Landesprüfungsamt befasst sich mit der Aus- und Fortbildung akademischer und nichtakademischer Heilberufe. Dazu gehört neben der Durchführung der Staatsprüfungen für Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Apotheker und Psychotherapeuten und die Erteilung von Approbationen auch die Genehmigung von Ausbildungscurricula für nichtakademische Heilberufe und deren Prüfung.

Mit der Wochenberichterstattung sollen vorrangig der Öffentliche Gesundheitsdienst im Land Berlin und die für Gesundheit zuständige Senatsverwaltung kurzfristig und hoch aktuell über die infektionsepidemiologische Lage im Land Berlin informiert werden

Nach einer Schätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) könnte sich der Personalbedarf in der Pflege bis 2050 auf bis zu 1,5 Mio. Vollzeitkräfte mehr als verdoppeln (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit).

Der Bereich Gesundheit & Pflege stellt die beschäftigungsstärkste Branche in Baden-Württemberg und der Region Freiburg dar. Um dem durch den demografischen Wandel bedingten Fachkräftemangel in diesem Bereich zu begegnen ist es förderlich, dass Arbeitgeber sowie Aus- und Weiterbildungsinstitutionen über ihr Angebot informieren um entsprechendes Personal zu rekrutieren.

Zielgruppe der Jobmesse Gesundheit & Pflege sind Berufsneulinge, Wiedereinsteiger aber auch Schüler und Schülerinnen, die sich für eine Ausbildung, ein Studium oder ein FSJ oder BFD interessieren.

Dieses Jahr widmet sich die 4. Fachtagung Geburtshilfe der Gesundheitsversorgung von Frauen und.

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Leiden im allgemeinen und besonders das Leiden während Krankheiten wurde, wie wir gesehen haben, in vielen Kulturen als Folge eines Verstoßes gegen Regeln der Kultur bzw. der jeweiligen Götter angesehen. Im Christentum - eine monotheistische Religion, die von einem Schöpfer als dem Ursprung jeglichen Lebens ausgeht - wurden Krankheiten als die Bestrafung von Verstößen gegen die von Gott gegebenen Regeln (hier die 10 Gebote) gesehen. Außerdem versteht die christliche Religion Krankheiten und das damit verbundene Leiden als Möglichkeit, die ewige Erlösung zu erlangen, vorgelebt von Jesus Christus selber. Christus speiste öffentlich mit als Sündern bekannten Personen und begründete dies mit seiner Aussage: “Sie brauchen keinen Arzt, obwohl sie krank sind.” (Matthäus 9:2-7) Das bedeutet, daß Krankheiten nicht nur durch Sünden hervorgerufen werden, sondern, daß die Sünde selber eine Krankheit ist, die der Heilung bedarf.

Vom asketische Aspekt des Christentums her werden Krankheiten mit Stolz behandelt, da sie die als niedriger bezeichneten Sinne (Sinneslust) kasteien, demütigen. Leiden wird hiermit zu einer Tugend, welches die Fleischeslust abhärtet. So erklärt es sich auch, daß z.B. die Arbeit mit Lepra-Kranken, bei der man sich leicht infizieren konnte, als göttliche Arbeit angesehen wurde, durch die man nicht nur Achtung und Respekt der Mitmenschen erwarb, sondern auch das Versprechen des Heiligenscheines. In vielen späteren Schriften des Mittelalters, der Neuzeit sowie in heutigen psychologischen Abhandlungen (Scientific American, Feb. 1995) wurde und wird immer wieder die Frage aufgeworfen, warum alle hervorragenden Philosophen, Politiker und Poeten sowie Künstler ein melancholisches Temperament hatten bzw. haben und an schweren chronischen Krankheiten litten/leiden. Dies scheint ein typisches Problem der christlichen Kultur des Abendlandes zu sein. Die großen Philosophen des Ostens, wie z.B. Buddha, Lao-Tse und Konfuzius, führten ein normales Leben und waren nicht auffällig von schwereren Erkrankungen geplagt als ihre anderen Zeitgenossen.

Mit der zunehmenden Bedeutung des Leidens in einer Kultur geht die Entwicklung zur Individualität Hand-in-Hand: läßt sich durch Leiden etwas erreichen - im Christentum auf der himmlischen Dimension - bedeutet das gleichzeitig, daß die Position des Individuum in dieser Kultur gestärkt wird. Das Christentum, dessen Wurzeln im Judentum liegen, geht davon aus, daß wir alle Ebenbilder des Schöpfer-Gottes seien. Dieser Ansatz betont die Wichtigkeit der eigenen Individualität. Nicht die Anpassung an den Zyklus der Zeiten war nun die vorherrschende Lebenseinstellung, wie z.B. beim Schintoismus oder verschiedenen schamanischen Gruppen, sondern die individuelle Leistung, die individuelle Gesundheit, der individuelle Erfolg wurden so im Laufe der Geschichte und insbesondere der industriellen Revolution zum absoluten Ziel der christlichen Kulturen, einhergehend mit der Nächstenliebe, d.h. denjenigen zu helfen, die weniger erfolgreich bzw. gesund etc. waren. Das Verständnis des Eigenwertes hatte sich gewandelt: von einem Mitglied der Gemeinschaft, eingebettet in den Zyklus der Gezeiten und Entwicklung, zum unabhängigen Individualisten, der sich und seinem Schöpfer durch Leistung, Gesundheit etc. seinen Wert beweist.

Krankheitskonzepte der verschiedenen Gesellschaften unseres Kulturkreises waren oft auch geprägt von den dort vorherrschenden Krankheiten. Wie wir gesehen haben, gab es bei den alten Ägyptern schon den Ansatz einer Diagnose. Damit war der Grundstein für eine Diagnose-Medizin gelegt, die sich dann im Laufe der Jahrhunderte zunehmend mehr und mehr herauskristallisierte. Im Mittelalter und der Renaissance gab es viele Infektionskrankheiten, die als Epidemien unzählige Menschenleben kosteten. Arabische und romanische Autoren dieser Zeit erweiterten das alte Konzept von Infektionen und ansteckenden Krankheiten, aber insgesamt war das Konzept unklar, Infektionen konnten durch viele Umstände entstehen: sie konnten z.B. im Körper mit der Krankheit entstehen oder auch neben vielen anderen Möglichkeiten, durch den Einfluß der Sterne (daher kommt auch der Name Influenza für die Virusgrippe). Die großen Epidemien reichten von 527 - 565 (Kaiser Justinian), zur Pest und Cholera Epidemien (Mitte des 18. Jahrhunderts) und London (1665) sowie Marseilles (1720), als die letzte der großen Epidemien in West-Europa. Die schwerste aller Epidemien war die Lepra-Erkrankung im Mittelalter. Von ca. 1495 nahm die Syphilis epidemischen Charakter an. Mit der Entwicklung des medizinischen Gedankengutes wurden epidemische Krankheiten zunehmend klarer definiert: sie behielten ihren ansteckenden und spezifischen Charakter von Person zu Person. Diese ontologische Betrachtungsweise von Krankheit, d.h. sie als real zu sehen, Ihnen ein eigenständiges Dasein zuzuordnen, war nicht neu. Im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert wurde die ontologische Sichtweise von Krankheiten verstärkt, basierend auf den Ideen von Paracelsus (1493 - 1541). Krankheiten wurden von dieser Schule als Parasiten betrachtet, von äußeren, von Menschen unabhängigen Faktoren hervorgerufen. Der Engländer William Harvey (1578 - 1657) z.B. ging davon aus, daß Tumoren ein Eigenleben führen und das Krankheiten, die z.B. durch Vergiftungen oder Ansteckung entstehen, ihre eigene Vitalität - in heutiger Sprache: ihre eigene Energie - haben.

Thomas Sydenham (1624 - 89) war einer der Begründer der Nosologie, d.h. der Krankheitslehre, der Wissenschaft Krankheiten zu klassifizieren. In Sydenham’s Augen wurden Epidemien verursacht durch okkulte und unerklärliche Veränderung im Inneren der Erde, aufgrund deren Ausdünstung veränderte sich die Luft und der Mensch wurde dadurch anfällig für Epidemien. Auch spielen unerklärbare und angstmachende übersinnliche “occulte” Faktoren eine entscheidende Rolle.

Linné (1701 - 78), Boissier de Sauvages (1706 - 67), Cullen (1710 - 90), Pinel (1745 - 1826) und Schönlein (1793 - 1864) schufen nosologische Systeme, in denen Krankheiten auf der Basis von klinischen Symptomen in neue Klassifikation, Familien, Gattungen und Spezies eingeordnet wurde. Die Struktur ist immer noch die Grundlage unserer heutigen Krankheitslehre. Das wissenschaftliche Verständnis der Medizin und die darauf aufbauenden Anweisungen für Ärzte basieren auf folgenden Prämissen: die Diagnose wird aufgrund der in der wissenschaftlichen Klassifizierung aufgestellten Symptome gestellt und er kann dementsprechend die ebenfalls gelistete Medizin verschreiben. Eine weitere Beschäftigung mit einer Krankheit und dem Patienten (als Person) wird durch dieses System überflüssig, da er über die Klassifizierung der Symptome die richtige Diagnose sowie Behandlungsmethode findet. Das Diagnose-System hat also nun seinen festen, unumstößlichen Platz im westlichen Gesundheitswesen eingenommen.

Die Theorien des Philosophen Descartes hatten im Zeitalter der Aufklärung wesentlichen Einfluß, vor allem auch auf die Medizin. Der menschliche Verstand wurde an aller erster Stelle gestellt und war allen anderen Lebensformen damit weit überlegen. Für Descartes und seine Schüler und Nachfolger waren Körper von Tieren und Menschen seelenlose Maschinen, während der Mensch jedoch über den bewußten rationalen Denkprozeß den Körper mit der Seele verbinden konnte. Der Körper ist eine perfekte Maschine und wird durch die Krankheit zur gestörten, im-perfekten Maschine. Eine Maschine kann keine Mechanismen zur Selbstregulation haben, muß aber in der Regel durch äußeren Einfluß repariert werden. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, waren Krankheiten keine Heilungs-, sondern Störungsprozesse und folgerichtig wurde im Prozeß der Diagnose-Medizin die Störungen klassifiziert, untersucht etc. Alle Naturprozesse wurden als blind bezeichnet und konnten zerstörerisch wirken. Die althergebrachte Sichtweise der Natur als ein “wohlwollendes Wesen” wurde als heidnisch betrachtet. Das wahre Wesen lag in der rationalen Erkenntnis des menschlichen Verstandes, deren Aufgabe es ist, Störungsprozesse zu erkennen und zu eliminieren. Auf diesem grundsätzlichen Verständnis von Leben basiert auch unser heutiger Umgang mit Krankheit.

Diese cartesainische Philosophie, die philosophische Grundlage der Aufklärung, sah Krankheit einzig und allein als eine Sache des Körpers, während Kriminalität, Sünden und Erbkrankheiten als Krankheiten der Seele verstanden wurden.

Während des Mittelalters hatte sich die medizinische Disziplin geteilt: die Allgemeinmediziner und die Operateure waren nun unterschiedlich organisiert. Die Operateure waren in einer Zunft mit den Friseuren zusammengeschlossen. Sie waren für die äußeren Behandlungen des Körpers zuständig: Wunden, Geschwüre, Abszesse, Ausrenkungen von Gelenken, Hautkrankheiten, Tumore, Leistenbrüche und Katarakte; während die Allgemeinmediziner für die inneren Erkrankungen zuständig waren. Chirurgen haben auch heute noch einen geringeren Stand in der Ärztehierarchie, allerdings werden sie von der Gesellschaft, dem Patienten, sehr wohl hoch angesehen.

Mit der Anwendung des Stethoskopes (1819) wurden die Mediziner zunehmend unabhängiger von den persönlichen Symptombeschreibungen ihrer Patienten. Diese neue Objektivität konnte in den neu entstehenden Krankenhäusern der Industriegesellschaften angewandt werden. Die dort eingelieferten Patienten - in der Regel die Ärmsten der Armen aus den überquellenden neuen Industriestädten - waren hervorragende Studienobjekte für die neue “Objektivität” des medizinischen Betriebes. Die Entwicklung der modernen Staaten förderte auch die Entwicklung von Statistiken und damit ein Vergleich der Krankheitssymptome im größeren Rahmen. Die Krankheitslehre wurde ausgeweitet und verfeinert und damit auch der mechanistische Ansatz. Mit der Entwicklung der Impfungen wurden viele der großen Infektionskrankheiten “unter Kontrolle” gebracht, ein nächster Schritt in dieser Entwicklung war die Entdeckung der Anti-Biotika (Ende des 2. Weltkrieges). Damit konnten die bakteriellen Infekte “kontrolliert” werden. Der neueste Schritt auf dem Wege der totalen Kontrolle sind die gen-technologischen Fortschritte, “Reparatur-Möglichkeiten”, wenn die Maschine - unser Körper - defekt ist sowie die Zunahme der schönheits-chirurgischen Eingriffe von Nasen- und Lippenveränderungen zur Verschönerung der Sexualorgane: Brustkorrekturen sowie Verlängerung von Penissen und Operationen zur Veränderung der Schamlippen. Über die Folgen von Silikon-Implantaten und den damit zusammenhängenden Langzeiterkrankungen und Behinderungen gibt es zunehmend mehr Horror-Berichte in den Medien, während wir noch nichts über die Folgen von gentechnologischen Veränderungen des Menschen wissen. Über die Spätfolgen von Hormonbehandlungen, für viele Jahre als das neueste Wunder in der medizinischen “Heilkunst” beschrieben, lernen wir heute mehr und mehr. (s. auch Sherill Sellmans Artikel: Bittere Pille? auf Seite 18 dieser Ausgabe)

Unser heutiges Verständnis von Krankheit ist also geprägt von dem individuellen Ansatz des Christentums sowie der zunehmenden Verobjektivierung von Symptomen, nach denen der Mensch behandelt und auf die er reduziert wird.

Große Widersprüche in einer Gesellschaft spiegeln immer unterschiedliche Einstellungen und Positionen wider, aber auch, wie das “Volk” die von der Gesellschaft verursachten Regeln und Probleme aufarbeitet. Wir haben in den obigen Ausführungen gesehen, daß Gesundheit und Krankheit als kulturelle Erfindungen betrachtet werden, mit der die in der jeweiligen Kultur lebenden Menschen sich mehr oder weniger identifizieren.

Beispielsweise bestehen zwischen dem Zeitalter der Aufklärung, der industriellen Revolution und der damit verbundenen Entwicklung zum Rationalismus und Funktionalismus tiefe Zusammenhänge zum damaligen Romantizismus. Die Tuberkulose war die Krankheit der industriellen Revolution, so wie die Syphilis zur späten Renaissance gehört und die Melancholie oder Liebeskrankheit zum Barock. Ein hoher Anteil der armen arbeitenden Bevölkerung hatte Tuberkulose, so aber auch viele Künstler und Wissenschaftler, wie Novalis, Chopin, Schiller, Bayle und Laennec, zwei Tuberkulose-Forscher. Die Krankheit und das damit verbundene Leiden der Schwindsucht wurde ausführlich in Gedichten beschrieben und Liedern (Küchenliedern) besungen.

Auch die Widersprüche der heutigen Zeit hat ihren Romantizismus. Basierend auf der Geschichte der westlichen Kultur, in der Gesundheit (besonders in den angelsächsischen Ländern) eine moralische Pflicht war, die zur Verherrlichung Gottes diente, existieren in der westlichen Welt zwei vorherrschende Lebensziele; Gesundheit - eng verbunden mit äußerer Schönheit - und Reichtum, eng verbunden mit Sicherheit (Lebenssicherheit). Materialisten und Idealisten sind sich hinsichtlich dieser Ziele einig; die einen (Materialisten) benötigen Geld, um sich Gesundheit (Schönheit) und die erfolgversprechendsten Behandlungen leisten zu können. Die anderen (Idealisten) projizieren ihre Wünsche und Hoffnungen auf eine andere Dimension, die ihnen eine bessere Zeit, ewige Gesundheit und ewiges Leben versprechen. Die überwiegende Anzahl der Vertreter der New Age Bewegung und insbesondere die sogenannten Lichtarbeiter lassen sich dieser Kategorie zuordnen. Licht und Dunkel sind eine Einheit, werden sie getrennt und das gesamte Lebensstreben zur Erlangung des Lichtes ausgerichtet, wird der Boden unter den Füßen verloren, d.h. der Kontakt zur Erde geht verloren. Eine schnelle “Erleuchtung”, nach der unzählige unzufriedene Menschen streben und sich deshalb der New Age Bewegung oder Esoterik zuwenden, führt oft zu zusätzlichen großen emotionalen sowie geistigen Probleme, d.h. daß sich die Konflikte verschärfen anstatt sich zu verbessern. Konflikte und Krankheiten müssen im Hier und Jetzt ganzheitlich angepackt werden, d.h. es muß die verursachende Energie der Krankheit verstanden und angenommen werden, damit die eigenen Heilungsprozesse in Gang gesetzt werden können. Erst dann nimmt der Körper eine Unterstützung mit anderen Methoden prozeßfördernd an. Jeder Wunsch, die Auseinandersetzung mit den eigenen inneren Prozessen zu vermeiden oder durch illusorische Harmonievorstellungen zu ersetzen, die sich entweder auf das jetzige Leben oder andere Dimensionen beziehen, nähren im Grunde lebensverneinende Energien, da in solchen Prozessen die verursachenden Energien einfach nicht ernstgenommen, sondern wegvisualisiert werden.

Wir haben gesehen, daß sich der Grundwiderspruch, der in der Trennung von Krankheit und Gesundheit liegt, durch (fast) alle Kulturen zieht und als gegeben hingenommen wird. Diese Polarität ist jedoch das Produkt einer kulturhistorischen Entwicklung, in der Gesundheit und Tugend zusammengehören und umgekehrt Krankheit und Untugend. Wer krank ist, ist nicht normal und es muß alles getan werden, den Zustand der Normalität - der ja auch kulturell definiert ist - wieder zurück zugewinnen. Wer krank ist arbeitet nicht und wird dadurch abhängig und schadet:
a) den anderen und insbesondere der Volkswirtschaft;
b) sich selbst, da Krankheit und Sünde immer noch in einem engen Zusammenhang gesehen werden. Alle neutestamentarischen Wundertaten Christi, bei denen Heilung erfahren wurde, beinhalten auch immer eine Vergebung der Sünden. Durch die “Kriminalisierung der Krankheit” auch in den modernen Industriegesellschaften ist der Druck auf den einzelnen sehr groß und in der Regel erfolgreich (siehe Berichte dieser Ausgabe “Am Wickel der Schulmedizin”), weil hier mit der Angst gearbeitet wird: der Angst, nicht normal zu sein, der Angst vor Abhängigkeit, der Angst vor dem Tode. Das Geschäft mit der Angst ist immer noch das lukrativste. (siehe Artikel Bärbel Ristow, Arzt zu sein. S. 27)

Haben die Normen des Gesundheitsverhaltens den Hilfesuchenden zum Arzt gelangen lassen, so trifft er auf ein bloß naturwissenschaftlich-medizinisches Faktenwissen des Arztes, das ihn auf eine strenge pathophysiologisch gebundene Kausalität zu bringen versucht und in der Rolle des Patienten auf das Funktionieren bestimmter Organsysteme einschränkt: Das Arzt-Patient-Verhältnis verliert seine personale Interaktion an ein Verhältnis von Sachen.

Die steigende Zahl von “therapeutisch undankbaren Patienten” weist auf den Kreislauf des medizinischen Bemühens, das sein Ziel um so mehr verfehlt, je weniger es den Ursprung einer Krankheit reflektiert, sondern sich und den Patienten auf ein Symptom festlegt und ihn behandelt, als sei das Symptom die Krankheit. Je komplizierter in diesem Prozeß die Methoden der Diagnose und Therapie werden, desto häufiger müssen die Hilfesuchenden ins Krankenhaus verlegt werden - ein Vorgang, der ebenfalls streng in dem genannten Zirkel bleibt. Die in unserer Hochleistungsgesellschaft strikten Spezialisierungen verschlimmern das Problem der Medizin noch dadurch, daß die Krankenhäuser als arbeitsteilige Großbetriebe organisiert werden.

Shapiro beschreibt (1959) die Geschichte der westlichen Medizin als die Geschichte des Placebos, während Jores (1962) und von Kress (1964) in ihren Arbeiten über den Arzt als Verursacher von Krankheiten davon ausgehen, daß die naiv naturwissenschaftlich betriebene Medizin als System ein Kunstfehler sei, welches durch die zunehmende Anzahl funktioneller Erkrankungen bewiesen wird und das Grassieren der nicht-medizinischen Heilangebote auf die Nichtbefriedigung der Bedürfnisse der Patienten zurückzuführen sind.

Der heutige Kranke befindet sich in einem großen Konfliktfeld, welches durch die folgenden Polaritäten gekennzeichnet ist:
a) große kulturelle Widersprüche von Gesundheit und Tugend, Krankheit und Untugend = Sünde;
b) gesellschaftlichen Konflikten der zunehmenden Individualisierung einhergehend mit zunehmender Verobjektivierung und damit Ent-Individualisierung von Symptomen und deren Vermarktung;
c) der Krankheitsbedarf unserer Kultur, von der die Großindustrie der Pharmazeuten, der gesamte Gesundheitsbetrieb, der große Markt der Therapeuten aller Art sowie verschiedenste ideologische Gruppen leben;
d) dem Schönheits- und Jugendwahn unserer Kultur, dem die allgemeine Angst vor dem Anderssein, dem Altsein und dem Tabu des Todes zugrunde liegen;
e) der gesamtgesellschaftlichen Sucht nach Unvergänglichkeit;
f) der Helfermotivation einer ganzen Schar von religiösen oder alternativen Gruppen, die mit Missionseifer die Rettung versprechen und für sich selber damit das Heil erkaufen wollen.

Darüber hinaus ist der Kranke in eine Diagnose-Medizin eingebettet, deren Aufgabe es ist, nur nach Störungen zu suchen, diese zu klassifizieren und zu eliminieren. Ein tiefes Verständnis von inneren und äußeren Zusammenhängen des Lebens, der Einbettung des Individuum in das Ganze, wie z.B. die Gezeiten, Elemente, Kosmos, gesellschaftlichen Bedingungen etc. ist verloren gegangen und besteht nur rudimentär in Ansätzen bei sogenannten Splitter- bzw. Randgruppen, die weitgehendst als Scharlatane abgetan werden.

Nicht umsonst verspricht die Gesundheit in unserer Gesellschaft Freiheit bzw. Freisein, während der Kranke in dem oben beschriebenen Netz gefangen ist und mit geschwächter Lebensenergie alleingelassen, einen Ausweg suchen muß.

Hilf- und orientierungslos sowie alleingelassen wenden sich die kranken Menschen an die Alternativ-Medizin, die aus dem Dilemma einen Ausweg verspricht. Dabei wird dann aufgrund der schwierigen Lebensposition, in der sich der “Kranke” befindet, übersehen, daß auch die Alternativ-Mediziner in denselben Fallstricken gefangen sind. Auch sie sind, genau wie Kranke und Ärzte, ein Produkt der gleichen Gesellschaft und unterliegen demzufolge den gleichen Gesetzten der “blinden Flecken” in ihrer Wahrnehmung. Natürlich entsprechen Naturheilverfahren dem Körper des Menschen mehr als bio-chemische Medikamente. Das Bewußtsein der behandelnden Alternativen ist in der Regel jedoch genauso linear orientiert wie das der Schulmediziner: Gesundheit, Schönheit, Geld = Erfolg sind die Motivation und die Ziele. Nicht der Klient steht im Zentrum des Geschehens, sondern daß sich die Methode beweist, daß sie die Richtige ist und/oder, daß sie wissenschaftlich ist.

Die Lösung des Problems ist nicht einfach und sehr aufwendig: wir müssen uns selbst aus den Fallstricken unserer Kultur befreien, in dem wir unseren Körper mit all seinen Stärken und Schwächen kennenlernen und ihn dadurch in seinem eigenen Heilprozeß unterstützen können. Wir müssen davon loslassen, unseren Körper als eine funktionierende Maschine zu betrachten, die immer für uns da ist. Es ist natürlich leichter, diesen Bewußtseinsprozeß zu durchlaufen, wenn wir “gesund” sind als dann, wenn wir “krank”, geschwächt und in den Fallstricken unserer Kultur verfangen sind.

Wir finden auf alle unsere Fragen eine Antwort, wenn wir richtig suchen, d.h. nicht eine bestimmte Antwort erwarten. Das bezieht sich auch auf Krankheiten: unser Körper hat seine eigene Apotheke, die mit uns in unserem Sinne arbeitet, wenn wir verstehen, mit ihr umzugehen. Das heißt, es geht darum, daß eigene innere Wissen kennenzulernen. Wir sind über die Jahrhunderte so daran gewöhnt, Wissen von außen anzunehmen, daß es uns schwer fällt, daran zu glauben, daß jeder sein eigenes inneres Wissen hat, welches ihm bei der Gestaltung seines Lebens und damit auch bei der Auflösung von Krankheiten hilft. In alten Kulturen wurden die Medizinmänner befragt oder die Götter, dann die Priester und später die Ärzte. Heute nehmen viele Kranke keine chemischen Medikamente mehr, greifen dafür aber bei jeder Gelegenheit z.B. zu homöopathischen oder anderen Naturmitteln. Der Denkprozeß ist der gleiche: die Hilfe kommt von außen und wir nehmen damit dem Körper die Entwicklung des eigenen Bewußtseins. Krankheiten sind oft notwendige Entwicklungsschritte, die sich “von selbst” auflösen in dem Augenblick, in dem der Schritt stattgefunden hat. Hier hat dann eine Integration zwischen Erkennen und Körperbewußtsein stattgefunden, die wir dem Körper dann verneinen, wenn wir sofort mit äußeren Hilfsmitteln eingreifen. Es geht darum zu verlernen, den Körper als Objekt zu begreifen und ihn in seiner Fähigkeit als unsere eigene lebendige Apotheke mit all seinem inneren Wissen anzunehmen.

Christa Muths
B.Sc., M.A., M.Sc.,
Leiterin von espacio,
Intern. Centre for Holistic Studies
Herausgeberin von Treff-Räume espacio time

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Unsere Herkunft wurzelt in der intakten Natur des Allgäus. Aus ihr ziehen wir unsere Kraft. Die einzigartige Naturlandschaft im Moorheilbad Bad Wurzach ist der Nährboden für die Heilkraft vieler unserer Wirkstoffe.

Dr. Ehrlich beschäftigt sich seit nunmehr 50 Jahren mit dem Thema Gelenkgesundheit. Sogar den Begriff „Gelenkpflege” prägten wir, bevor ihn viele andere benutzten. Begonnen hat alles mit dem Gelenkmeister, einer Einreibung, die auf Allgäuer Heilpflanzen beruht. Heute, ein halbes Jahrhundert später, haben wir über 20 Anwendungen – von der Einreibung bis zur Nahrungsergänzung – entwickelt, die Ihre Gelenke, Ihren Bewegungsapparat und Ihre Muskeln in Bewegung halten. Denn Bewegung ist immer noch die beste Medizin.

Bei uns in Bad Wurzach im Allgäu wächst die Gesundheit vor der Tür. Die Allgäuer Heilkräuter, Alpenblumen und Moore strotzen vor Kraft. Diesen Reichtum der Natur nutzen wir für unsere Haut- und Körpercremes, die wir unter höchsten Qualitätsvorgaben bei uns vor Ort herstellen – mit Wasser aus unserem hauseigenen Quellbrunnen.

In der kalten Jahreszeit arbeiten unsere Abwehrkräfte auf Hochtouren. Der ständige Wechsel zwischen warmer Zimmerluft und kalten Außentemperaturen belasten den ganzen Körper. Schnell fängt man sich dabei eine Erkältung ein. Finden Sie heraus, wie Sie Ihr Immunsystem aktiv stärken und so fit durch den Winter kommen.

Bereits ab dem 16. Jahrhundert trugen sogenannte Buckelapotheker ihr Wissen um die Heilkraft der Natur in die Lande. Ihre Naturheilmittel transportierten sie mit einem Ranzen von Ort zu Ort und waren dabei selbst von Ärzten hoch angesehen. Wir erzählen Ihnen die Geschichte der Buckelapotheker und lassen Sie von deren Wissen profitieren.

Bad Wurzach ist das älteste Moorheilbad in Baden-Württemberg. Seit 1936 werden hier mit Erfolg zur Behandlung chronischer Erkrankungen des Bewegungsapparates Moorbäder verabreicht. Moor-Bäder gehören dank ihrer spezifischen wärmeübertragenden Eigenschaften zu den wirksamsten Naturheilmitteln.

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© MIKA-fotografie | Berlin, BKK VBU

Traut Euch! Jede Sekunde zählt! Betriebskrankenkassen und Minister Herrmann Gröhe engagieren sich für Laien-Notfallwissen

Unter dem Motto „Unsere Herzenssache: Laienwissen stärken – Leben retten“ fand am 26. Juni 2017 in Berlin eine Auftaktveranstaltung zur bundesweiten.

Eine Videobotschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel und eine Rede von Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe waren die Höhepunkte des Festabends.

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BKK DV e.V. © Andreas Schoelzel

Laut der Deutschen Herzstiftung erleiden jedes Jahr rund 280.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt. Das Notfallwissen in Deutschland weiter zu.

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Reges Interesse: Rund 200 Teilnehmer bei der Auftaktveranstaltung zu den Regionalen Koordinierungsstellen zur betrieblichen Gesundheitsförderung im Humboldt Carreè Berlin © Andreas Schoelzel

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Die lebhafte Podiumsdebatte bei BKK IM DIALOG am 23.3.2017 bestritten v.l.n.r.

Franz Knieps, Vorstand BKK DV Dachverband, Maria Klein-Schmeink MdB, B90/ Die Grünen, Erich Irlstorfer MdB, CDU/ CSU, Mechthild Rawert MdB, SPD, Harald Weinberg MdB, Die Linke © Kerstin Jana Kater

Die gestrige Veranstaltung „BKK im Dialog“ befasste sich mit der Frage, ob es aktuell umsetzbar sei, dass für die Akteure im Gesundheitswesen mit den.

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BKK DV e.V. © Andreas Schoelzel

Auch Betriebskrankenkassen müssen ihre Rolle bei Versorgung und Service ihrer Versicherten mit E-Health-Unterstützung finden. Eine.

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Neben dem Alter eines Beschäftigten beeinflusst vor allem die berufliche Tätigkeit das Krankheitsgeschehen.

Die Diskussion um den Morbi-RSA spitzt sich zu: Gerichtsurteile, Vorschläge für Gesetzesänderungen, Gutachten, Schlagabtausch in den Medien.

Im Rahmen der Fachtagung Krankenhaus wirft der BKK Dachverband gemeinsam mit Experten aus dem Bereich Krankenhaus einen Blick auf das Reformtableau.

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Ziel des BKK Dachverbandes ist es, in Kooperation mit AQUA, das Thema Entlassmanagement im Rahmen des Innovationfonds als Projekt aufzugreifen und.

Die Betriebskrankenkassen möchten einen Beitrag für die nachhaltige Verbesserung der Mundgesundheit pflegebedürftiger Menschen leisten.

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Immer mehr Fehltage in Unternehmen aufgrund von Langzeiterkrankungen - gerade psychische Leiden führen oft zu langen Ausfallzeiten.

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© BKK Dachverband/ Andreas Schölzel

Anlässlich der gestrigen Veranstaltung „BKK im Dialog: Morbi-RSA sachgerecht gestalten“ waren sich Politik, Wissenschaft und der BKK Dachverband.